Beiträge von TEE1055

    Dieses Modell würde mich ebenfalls sehr interessieren, sind es doch die optisch passensten Steuerwagen zu den BDe 4/4. Möglicherweise ergibt sich Abklärungsbedarf mit SIGG-Modell, da dieser das Modell bereits angekündigt hat.
    Nach den Erfahrungen mit der Bm 4/4 II habe ich allerdings Skrupel, den ABt vorzubestellen. Deshalb meine Sorge: Bittebittebitte gebt euch Mühe beim Bau des Urmodells! Ich würde mich hier auch zur Mithilfe zur Verfügung stellen, habe ich doch auch schon versucht, das Thema in H0 umzusetzen:


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    Auch ich kann der Mecker-Liste noch etwas hinzufügen:
    -Das Modell hat an der Dachkante eine fette Regenrinne.
    -Stört mich fast am meisten: Der zu flache Übergang zum Dach. Oberhalb der senkrechten Seitenwand müsste eine gleichmässige Ausrundung mit Übergang zum Dach sein. An den Dachecken über den Führerständen ist dieser Makel besonders schön zu sehen. Vermutlich ist dieses Problem durch die Verwendung eines abgeänderten Re 4/4 I-Gehäuses als Urmodell entstanden. Das konnte ja nicht gutgehen.

    Wie es scheint haben sich diese Aufnahmen nicht verwerten lassen. In Dolls Mail steht ja, dass man zusammen mit TEE-Classics nach Tonaufnahmen gesucht habe.
    Auch die Soundversion von Roco ist vermutlich mit Vorsicht zu geniessen. Beim SNCF X 2800 hat Roco einfach ein neutrales Dieselgeräusch aufgespielt, ohne die typischen Lastwechsel und Leerlaufphasen beim Anfahren. Dieser Umstand hat mich dann bewogen, die soundlose Version zu kaufen.

    Zur Modellumsetzung habe ich im Bahnforum im März folgenden Beitrag geschrieben:
    Im Märklin/Trix Neuheitenprospekt steht bei der lindgrünen Ae 8/14 unter "Highligts": -Umbauten im Modell: Stirnseiten, Führerstandstüren, Sandkästen u.a. . Seit heute weiss ich nun, was damit wirklich gemeint ist: Sandkästen und runde Pufferteller. Alles andere ist gleich wie bei der letzten bekannten tannengrünen Variante von Trix. Schade, die alten Frontfenster und Scheibenwischer hätten eindeutig besser gepasst. Da hat wohl die Controlling-Abteilung die Marketing-Fritzen ausgebremst.
    Und wieder geht die heissumkämpfte Auszeichnung "Schlechtester Modellbahnhersteller der Welt" an den Märklin-Konzern!

    Nach meinem Wissensstand wird in Österreich entwickelt (Bergheim), die Werkzeuge stammen aus Gloggnitz, und montiert wird in Rumänien und in der Slowakei. Nebenbei kommen einige Modelle ganz aus China. Sie sind an der anderen Verpackung und der fehlenden Aufschrift "Made in Austria/EU" erkennbar. Einige Beispiele: Spuntnik, IC2000, D MC76, FS Granconforto. Auf der Verpackung der Ae 3/6 II steht "Made in EU" drauf. Bei der vermutlich in Hallein montierten zinnoberroten Ce 6/8 II waren die Radreifen ebenfalls hell bedruckt. Sollte vermutlich den Ablieferungszustand darstellen. Die bedruckten Radreifen sind mir wesentlich lieber als konstruktive Fehlgriffe, es lässt sich einfach viel besser korrigieren.


    Zuguter Letzt noch ein paar vergleichende Bilder Roco/Mätrix aus dem Bahnforum:


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    Für den Brawa-TeIII muss ich dann doch eine Lanze brechen. Unter 5 gekauften Modellen war genau eines mit gebrochenen Ansetzteilen, dieses war von Furger und ich habe es als Umbaugrundlage erworben. Teilweise waren die Griffstangen am Führerhaus etwas gebogen, das lässt sich aber richten und Brawa hat danach auch die Verpackung geändert.
    Das HAG-"Modell" lässt sich, wie auch das Märklin-Krokodil, unter historischer Spielzeugeisenbahn einordnen. Schlimm war danach die Invasion sämtlicher Beschriftungsvarianten aus dem Hause Morep, selbstverstandlich ohne Formänderungen!
    Auf solche Spässe hat Brawa verzichtet, bei der SOB-Variante wurden sogar die Gegengewichte einer Antriebsachse angepasst. Ich habe das Modell in die grüne VHB-162 umgebaut, zwei weitere Varianten werden noch folgen. Für Grobmotoriker ist das Modell allerdings nicht das Richtige, Berührungen an anderer Stelle als an den Puffern sind mit einem gewissen Risiko verbunden...

    Da ich den Thread mit der Tieferlegungsdiskussion nicht mehr finden kann, mache ich hier ein neues Thema mit meinen Forschungsergebnissen auf.
    Nach der Demontage je eines HAG und Fleischmann-Wagens ist ersichtlich, dass sowohl die Drehzapfen am Drehgestell wie die Kupplungsdeichseln überarbeitet wurden. Zusätzlich wurden kleinere Räder eingebaut. Aus diesem Grund wären Kupplungsdeichseln als Ersatzteil nicht zu verachten. Für die Angabe der Ersatzteilnummer wäre ich dankbar.
    So, nun lasse ich die Bilder sprechen:
    (Dunkles Fahrwerk=HAG, hell=Fleischmann)



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    Vor einiger Zeit wurde nach einem Vergleich des Lima mit dem MäTrix-Modell gefragt. Damit kann ich seit gestern dienen:


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    Das Lima-Modell ist gesupert, hat neue Frontscheiben ist und neu gespritzt.


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    Bei folgenden Punkten hat das Trix-Modell die Nase vorn:
    -Stirnseite: Märklin-untypisch perfekt umgesetzt, von vorne die schönste Re 4/4 I aller Zeiten. (Bei Lima falsche Scheibenwischer)
    -Nachbildung der Düsenlüfter.
    -Inneneinrichtung des Maschinenraums.
    -Richtiger Schrifttyp der seitlichen Nummer. (Bei Lima falsch)


    Da herrscht Gleichstand:
    -Drehgestelle: Ist bei keinem Modell wirklich überzeugend


    Da hat das MäTrix-Modell Schwachstellen:
    -SBB-CFF-Schriftzug auf der Gangseite zu weit nach oben gerutscht.
    -Hässliche Aussparung an der Pufferbohle. (Einziges Manko auf der Stirnseite, vermutlich Achterbahn-Systembedingt)
    -Aufstiegsttritt nicht in der Farbe des Fahrgestells.
    -Auf einer Seite nicht entfernbare Fingerabdrücke, leicht verwischter Druck bei gangseitiger Nummer)
    -Gesamtes Dach: Zu breite Stromabnehmer, hässliche angegossene Shuntabdeckung, links davon angegossene Dachleitung, 2 freistehende Isolatoren ohne Dachleitung, zweifelhafte Dachleitung links neben dem Erdungsschalter.


    Neuerdings befindet sich der dämliche Märklin-Werbespruch, bei dem bis auf "Tradition" nichts zutrifft, auch auf den Verpackungen von Trix.

    Für einen Umbau brauche ich folgende Teile, die ich in der HAG-Esatzteilliste 03 nicht finden konnte: Der hohe Isolator mit der Verbindung neben dem Hauptschalter der Sécheron-Ae 4/7 (im Bild von Lanker63 mit einem Kreis und Ziff. 1 markiert, und die Shuntabdeckung der normalen Ae 4/7 mit zwei Pantographen ( Position im Bild mit Pfeil markiert).


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    Kennt jemand die Ersatzteilnummern?
    Vielen Dank zum Voraus

    MartinLutz hat folgendes geschrieben:


    Zitat

    Oohh Nein!


    In dem Buch, das ich schon erwähnte gibt es insgesammt 12 verschiedene Masszeichnungen. Es unterscheiden sich Türversionen und die Anordnung der Fenster. Auch gibt es Unterschiede in den Schiebetüren. Autor dieses Buchs: Ebenfalls Karl Emmenegger


    Ich denke wir reden vom gleichen Buch. Allerdings komme ich nur auf 4 Zeichnungen. Diese veranschaulichen die Veränderungen während der Betriebszeit, diese habe ich im vorangehenden Beitrag bereits beschrieben. Nochmals: Bei den D ist die Anordnung und Form der Fenster und Türen(bis auf die beschriebenen Ausnahmen) immer gleich gewesen.
    Nebenbei: Das Modell von Liliput stellt einen ganz anderen Wagentyp dar als das Märklin-Modell.

    @MartinLutz:


    Die Unterschiede innerhalb der in 150 Exemplaren gebauten Ls-D sind derart klein, dass selbst der Autor K.Emmenegger nicht in verschiedene Teilserien unterteilt hat. Insbesondere ist die Anordnung und Form der Fenster und Türen bei allen Wagen gleich. Einzige Ausnahmen: Die Wagen der letzten Bauserie haben ein gummigefasstes Fenster in der übergangstüre und in den Sechzigerjahren wurden die Schiebetorfenster aller Wagen verkleinert und alle Festfenster in Gummi gefasst. Damit erscheint das Märklin-Revisionsdatum plausibel.
    In dieser Hinsicht ist mein Vorbildfotofergleich nicht ganz korrekt, da mein Bild ein Wagen der letzten Bauserie zeigt. Somit stimmt die Anzahl der Trittbrettstreben am Märklin-"Modell". Bei der Materialstärke wäre mit heutiger Technik allerdings wesentlich mehr möglich gewesen.
    Das WC-Fenster hat, mit Ausnahme der letzten Bauserie, ein Klappoberteil. Dieses fehlt bei Märklin, dazu ist das Fenster viel zu schmal geraten.

    lanker63


    Gehäuse aus Metall sind Geschmackssache. Darüber könnten wir noch lange streiten :wink: . Fakt ist: Im Kunststoffspritzguss lassen sich feinere Details realisieren, wie zum Beispiel die Modelle der LS-Models-Gruppe eindrücklich beweisen.
    Bei mir sind bis auf KTU-Re 4/4, Re 4/4III,Re 450 sowie SBB-BDe 4/4 keine HAG-Modelle vertreten. Bei Re 4/4 II, Re 6/6 und Ae 6/6 bevorzuge ich Roco. Diese sehen besser aus, laufen besser und kosten dazu noch weniger! Auch Re 4/4 I und BLS Re 4/4 habe ich nur Lima, obwohl der Antrieb nicht über alle Zweifel erhaben ist. Gerade bei den Re 4/4 I lässt sich mit einigen Vrbesserungen ein sehr schönes Modell zaubern, siehe mein Umbauthread im Bahnforum.
    Bei Modellen, die für mich einfach nicht stimmen, übe ich konsequente Kaufverweigerung. So habe ich wegen der krassen Fehler keine Electrotren CC 7100 gekauft, und auch die HAG Bm 4/4 II wird im Laden bleiben.

    Für alle die kein Bahnforum.org-Account haben, stelle ich hier mein Vorbild-Modell-Vergleich ein:


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    [Blockierte Grafik: http://hag-info.ch/hag/forum/phpBB2/userpix/105_PICT0229_1.jpg]


    Mein Fazit: Für eine Neukonstruktion absolut erbärmlich.


    Beim Ls-B ist deutlich zu erkennen, dass der Konstrukteur sehr wohl die richtige Türform nachbilden wollte, in der Lackiererei wurden dann aber die beiden äusseren Türflügel nicht silbern mitlackiert.

    Ich habe das Gefühl, dass die typische Märklin-Zielgruppe einfach alles kauft, wenn Märklin draufsteht.
    Aus meiner Sicht bietet Märklin, wie auch Lanker63 festgestellt hat, überhaupt keine Wagen an, die die Bezeichnung Modell verdient haben.
    Auch die Lokomotiven sind häufig arg vermurkst, zum Beispiel das Fahrwerk der Eb 3/5 oder die Re 4/4 IV. Der Big Boy und der VT11.5 hingegen zeigen: Man könnte, wenn man wollte.
    Ich bin sowieso kein Freund der Schwermetallgiesser, von Märklin wie von HAG kaufe ich nur, was es anderswo nicht, oder nicht besser gibt. Das trifft nur auf einige wenige Modelle zu.


    Wer damit zufrieden ist: Lasst euch die Freude nicht verderben !
    Wer damit nicht zufrieden ist: Lasst eurem Unmut freien Lauf !

    Salü Beat


    Bei deinem Modell handelt es sich tatsächlich um den TEE Catalan. Es ist das bisher einzige HO-Modell des Talgo III RD (mit Spurwechselausrüstung). Das Vorbild hat weder Steuerwagen noch ist es Angetrieben. Die Endwagen sind Gepäck- und Generatorwagen zur Stromversorgung. Von Ibertren gab es auch eine entsprechende Diesellokomotive zu diesen Zug. Falls du WS-Fahrer bist hätte ich eine übrig...

    Original von Tessin:


    Zitat


    Ihr beide seht an diesen wirklich schönen Modellen von Liliput so Kleinikeiten, wie etwas zu klobige Piktogramme oder Selbstkontrollkleber, aber dass der AB und der B 2 Wc's anstatt nur eines haben, das fällt euch beiden nicht auf!


    Also bei meinem AB ist nur ein WC-Fenster weiss hintermalt, jedoch auf der B-statt A-Seite. Auf der A-Seite wirkt das Fenster so hell,weil sich dahinter die WC-Raum-Atrappe befindet.
    Folgende Verbesserungen habe ich vorgenommen:
    -Das weisse WC-Fenster auf die A-Seite versetzt.
    -Das Klappoberteil am Vorraumfenster mit Bremsflüssigkeit entfernt.
    -Auf der B-Seite die WC-Atrappe der Inneneinrichtung entfernt.

    Zum Liliput EWI NPZ kopiere ich hier meinen Beitrag aus dem BFS:


    Ich habe den Liliput EWI AB KlB mit dem Lima-Modell verglichen und festgestellt, das das Lima-Modell in fast allen Punkten überlegen ist. Folgende Unschönheiten sind mir bei Liliput aufgefallen:
    Die Aufdrucke auf den Fenstern sind zu tief, der Selbstkontrollkleber ist schon fast in Scheibenmitte.
    Bei einem festen Vorraumfenster ist ein Klappoberteil aufgedruckt, welches beim Vorbild nicht existiert.
    Das WC-Fenster befindet sich bei Liliput auf der falschen Wagenseite.
    Der Generator ist immer noch vorhanden
    Die Aussparungen an den Wagenenden für die Zugsammelschiene fehlen vollständig.
    Zu kleiner Ausrundungsradius am unteren Türende.
    Sichtbare "Fensterrahmen" durch die Vertiefung auf der Innenseite.
    Etwas grober Formenbau (z.B. tiefe Nute am Dachende).


    Dafür fallen die Gummiwulste und die Bedruckung der Türen im Vergleich zu Lima positiv auf.


    Fazit: Auch hier wieder schlechte Vorbildrecherche wie häufiger bei Liliput, das Modell enspricht meiner Meinung nach nicht dem heute Möglichen.