Beiträge von Ulrich Salzmann

    Hallo SBB Bahner,
    ich habe mir mal die Lima Lok im Foto angeschaut: Die Zierlinie (weiß) verläuft zwischen dem grünen Gehäuseteil und der hellgrauen Schürze, wobei an den Stirnseiten die Zierlinie in das "Riffelblech" (silbern) übergeht. Das "Riffelblech" ist kein Problem, da man es mit silberner Farbe und einem sehr feinen Pinsel ausbessern kann.
    Für die Erneuerung der Zierlinie selbst käme unter Umständen auch eine sehr feine weisse Anreibezierlinie aus dem Architekturbedarf in Frage, zumal die Zierlinie nicht über die ganze Loklänge ein Teil sein muss, da immer wieder Unterbrechungen in der original aufgedruckten Linie vorhanden sind. Ich habe mit solchen Zierlinien in Schwarz z.B. die seitlichen Scheuerleisten an VW Golf II der Firma Herpa angebracht, wobei ich die Zierlinien vorsichtig mit Wattestäbchen und Zahnstochern "festgedrückt" habe. Gegebenenfalls könnte man die aufgeriebene Zierlinie auch noch mit etwas mattem Klarlack gegen "Griffschäden" fixieren. Sicherlich kein Patentrezept und ohne Gewähr für Erfolg, aber zumindest eine halbwegs praktikable Idee.
    Auch wenn ich viele HAG Re 6/6 in meinem Fuhrpark habe, so bin ich auch der Meinung, so schlecht sind die Lima Versionen zumindest optisch nun auch nicht gewesen - ich habe die Muttenz, die Interlaken und die Rüti mit dem "Schnauz" ! Zum Wegwerfen zu schade - und einen Ausbesserungsversuch oder auch ein Supern sind sie allemal wert.
    Mit besten Forumistengrüssen
    Ulrich Salzmann

    Liebe Mitforumisten,
    vieles ist ja nun schon geschrieben worden, wie genau PIKO die einzelnen Varianten umsetzen soll. Ich möchte mich als ziemlicher Laie in diesen Sachen da nicht einmischen.
    ABER: Ich finde es ganz PRIMA, was sich Piko da vorgenommen hat. Das muss man mal in aller Deutlichkeit sagen. Herzlichen Dank an ARWICO und an PIKO in Sonneberg !!! :thumbsup:
    Ulrich Salzmann

    ... und dazu passend mal wieder die legendären Tragwagen von Klein:
    http://www.ebay.de/itm/M-D-Son…d312eb:g:95cAAOSwo4pYdn~e
    Ich finde, ein paar besonders "schöne und charaktervolle" Exemplare. :D
    Mit besten Forumistengrüssen
    Ulrich Salzmann
    Ach ja, und fast hätte ich es vergessen: Meine Brawa V320 001 hatte auch die "Zinkpest" - in den Drehgestellen.
    Die sahen aus wie Chiquita-Bananen, so dass die Achsen in den CoCo Drehgestellrahmen völlig schief standen.
    Brawa hat selbige unlängst im Werk ausgetauscht, was mich aber leider etwas gekostet hat.

    Lieber Oski,
    ich weiss, wen Du meinst. Und ja, ich habe 19% gelöhnt, macht exakt € 113,05 extra zum Nettobetrag. Und ich gehe wie modellbahner auch davon aus, dass es doch prinzipiell egal ist, auf welchem Weg die Ware aus der Schweiz in die EU kommt: Ich bestelle bei einem x-beliebigen Händler in der Schweiz, der schickt die Ware per Post zu mir via deutschem (EU) Zollamt, z.B. Germersheim, Saarbrücken oder dergl.. und ich muss die sogenannte Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Oder der schweizer Händler hat eine Dépendance in der EU, dann muss er diese 19% beim Überschreiten mit der Ware entrichten und schlägt das dann auf den Verkaufspreis in € drauf. Er ist ja kein Geschenkeverteiler ! Gleiches gilt, wenn ein deutscher HAG Händler die Ware importiert. Und natürlich auch, wenn ich selbst die Ware - egal wo: Händler oder Börse - in der Schweiz kaufe und mit dem eigenen Auto oder im Zug sitzend in die EU bringe. Da bin ich verpflichtet, wenn etwas jenseits der Freigrenze - ich meine, es sind 270€ - liegt, voll zu versteuern. So hat mir das zumindest der nette Herr im Zollamt in München-Garching-Hochbrück mal erklärt, als ich ein Paket aus der Schweiz im Warenwert von stolzen 1.200€ abholen musste. Beim Postversand ist die Freigrenze übrigens deutlich niedriger als die genannten 270€, da liegt sie bei mickrigen 23€ soweit ich mich erinnern kann. Egal also wie die HAG Artikel "offiziell" zu uns in den grossen Kanton kommen, sie werden einfach deutlich teurer. Das ist auch mit ein Grund dafür, dass hierzulande HAG auch mit der nun realisierten Produktqualität und -ausführung wohl kein festes Bein auf den Marktboden bekommen wird. An diesen ökonomischen Rahmenbedingungen führt nun mal kein "legaler" Weg vorbei. Und das gilt bekanntermassen für alles, was aus der Schweiz kommt - leckere Schokis von Roggwiller aus St. Gallen, Käse aus dem Emmental usw, zumindest so lange wie die Eidgenossenschaft nicht der EU beitritt. ^^ Wie wär's denn mit einem "Schwentry" als Kontrast zum "Brexit" ??? :wink: War nur Spass !!! :D
    Viele Grüsse
    Ulrich

    Liebe Mitforumisten,
    habe heute meine allererste Maschine aus der Stansstader Produktion erhalten - eine grüne Re 6/6 11669 Hägendorf - und kann nun endlich auch aus eigener Erfahrung berichten und mitreden.
    Um es vorab ganz knapp und bündig zu machen (ich bin noch nicht gefahren und habe die üppigen "Lichtspiele" noch nicht getestet, die im Beipack erläutert werden): optisch PERFEKT in jeder Hinsicht, d.h. absolut sauberer Auftrag der grünen Lackierung, extrem lupenreine Bedruckung, völlig waagerecht sitzendes Gehäuse, sehr ordentliche Montage der Steckteile. Alles einfach comme il faut und wunderbar kompatibel zu meinen bisherigen Loks aus Mörschwiler Fertigung (im direkten Vergleich mit einer 11663 Eglisau).
    Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem Produktionsergebnis nach Stansstad. :thumbsup:
    Einzig der Preis ist ein kleiner Wermutstropfen (nach der Einfuhrumsatzsteuer nach D !): Aber es war halt schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. :D
    Viele Grüsse
    Ulrich Salzmann

    @ Olympioniker:
    Also jetzt wird mir das Ganze immer rätselhafter:
    1. Dass man das Bodenblech gerade biegen/ausrichten kann, leuchtet mir ja aufgrund des Materials, aus dem es besteht, noch ein. Habe ich auch schon mal ansatzweise gemacht. ABER ...
    2. Wie kann man denn das Gehäuse, das aus Druckguss besteht, ausrichten/begradigen: Von Hand, einfach so, erscheint mir doch mehr als "rudimentär" und bei der Materialdicke mit den Drücken, die ich von Hand erreichen kann, kaum realisierbar. Oder spannt man das Gehäuse nicht doch wie in eine Art Schraubstock ein und übt Druck auf die Seitenwände aus, damit ein vorhandener Bauch nach aussen verschwindet. (Das geht dann doch wohl nur bei einem unlackierten Gehäuse, da sonst die Farbe leidet/abplatzt.) Und entsteht dann nicht im Gussmaterial eine erhebliche Spannung, die dann irgendwann einmal zu Rissbildung oder gar Bruch führt ??? Wären ja tolle Perspektiven für meine Re 6/6 Modelle von HAG :( !
    Ich bitte um Entschuldigung für meine laienhaften Fragen, aber ich bin nun halt mal kein so Materialkundiger.
    Viele Grüsse
    Ulrich Salzmann

    Hallo Remo,
    vielen Dank für Deine erhellenden Worte. Ich brauche mir also noch keine Sorgen um meine Augen zu machen :D .
    Hast Du eigentlich schon mal selbst versucht herauszufinden, woran es an den schief sitzenden Gehäusen liegen kann:
    Liegt das Fahrwerk auf einer Seite nicht vollständig im Gehäuse ? Ist da auf dieser Seite im Gehäuseinneren ein Bauteil im Wege, so dass das Fahrwerk sich nicht vollständig ins Gehäuse hineinschmiegt ? Ist ein nicht beseitigter Gussgrat im Gehäuse im Wege ? Liegt es an der Führerstandseinrichtung oder Beleuchtungshalterung auf besagter Seite ? Da gibt es eine ganze Menge an potentiellen Ursachen. Ich weiss, Öffnen einer doch relativ teuren nagelneuen Maschine ist nicht jedermanns Sache, aber als Käufer im "grossen Kanton" würde ich vor einer Retoure an meinen Zürcher Händler - mit all den Zollformalitäten - schon versuchen, mir erst einmal selbst zu helfen, Garantie hin, Garantie her.
    Könnte das mit den 1-2mm Höherlegung der neuen Gehäuse ggf. auch irgendwie damit zusammenhängen, dass das Fahrwerk (Bodengruppe) nicht richtig in das Gehäuse passt ???
    Dass diese Probleme bei einer Lok in dieser Preiskategorie eigentlich nicht auftreten sollten, halte ich für selbstverständlich, denn ich möchte meine bestellte grüne 11669 Hägendorf schon zusammen mit meinen anderen Maschinen als Komplettierung einer fortlaufenden Nümmerli-Serie (von 11658 Auvernier bis 11670 Affoltern am Albis,
    letztere allerdings von Roco ;) ) in eine Vitrine stellen, ohne dass solche offenkundigen Fehler stören.
    Viele Grüsse aus München
    Ulrich Salzmann
    P.S.: Seit wann ist denn HAG unter die Lok-Tuner gegangen ? Höherlegung ??? Und ich dachte immer, Tieferlegen ist beim Tunen angesagt :D !

    Guten Abend zusammen,
    zwei Fragen hätte ich da:
    1. Täusche ich mich, oder sind diese Neuen etwas "Hochbeinig" ? Es kommt mir so vor, als wäre der Abstand zwischen Gehäuse und Fahrwerk grösser als früher. Dies ist nicht als negative Kritik zu verstehen, sondern als reine Frage, denn bei den Alten hatte - zumindest bei mir - manchmal das mittlere Drehgestell etwas Mühe bei Weichen oder Kurven unter den Gehäusekanten durchzuschlüpfen. Von daher wäre etwas mehr Spiel an dieser kritischen Stelle durchaus eine sinnvolle Verbesserung.
    2. Wann gibt's denn grüne ??? Die bisherigen waren, so ich mich recht erinnere, allesamt rot.
    Vielen Dank für klärende Antworten.
    Ulrich Salzmann

    Lieber Bourret,
    da geht es nicht nur Dir alleine so. Auch ich habe am 21.12.2014 bei einem Fachhändler, der hier im Forum auch ein geschätztes Mitglied ist, eine dieser Re 6/6 bestellt, um als Nümmerlisammler eine fortlaufende Serie zu komplettieren. Als ich unlängst in einer email zaghaft nachgefragt habe, konnte ich den Eindruck gewinnen, auch die Händler wissen da nichts Genaueres. Es hilft nur eines: Geduld, Geduld und nochmals Geduld.
    Auch von einem Wagenersatzteil, das ich im Januar diesen Jahres bei einem offiziellen HAG-Händler im grossen Kanton geordert habe, fehlt noch jedwede Spur. Letzter Stand der Dinge hier: Der Händler hat das Teil wohl in Stansstad geordert.
    Vielleicht allen zum Troste: Meine Bestellung einer LS 120 005 (LS16582) der DB bei einem Händler hier vor Ort läuft mindestens seit 3 Jahren - und ich kann mich entsinnen, mal eine Bestellung von LS Wagen bei einem namhaften und sehr seriösen Händler in der deutschen Kaiserstadt im Jahr 2006 platziert zu haben, von der ich bis heute auch noch nichts gehört habe.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt !!!
    Ulrich Salzmann

    Liebe Mitforumisten,


    Anfang September war ich schon einmal dort zur Ersterkundung. Die Anfahrt ist
    etwas mühsam: Der Ort Anger in ganz unmittelbarer Nähe hat zwar eine absolut
    geheime Autobahnausfahrt auf der A8 ohne irgendwelche Beschilderung - man biegt
    für die nachfolgenden Autos ziemlich unvermittelt ohne Verzögerungsspur aber
    legal nach rechts in die "Pampa" ab und ist gleich dort. Davon kann
    ich aber wirklich nur abraten, nur etwas für absolute Insider, die die Strecke
    ganz genau kennen. Wer's sicherer will benutzt die Ausfahrt näher zu
    Freilassing und rollt dann auf der Landstrasse zurück. Parkmöglichkeiten gibt's
    genug - und sogar mit dem ÖPNV kommt man hin, denn eine Bushaltestelle ist
    direkt vor dem Gebäude.


    Aber die Reise lohnt sich: Die Modellbahnwelt ist nicht durchgängig
    flächendeckend nach einem bestimmten Vorbild gestaltet, aber es finden sich
    wunderbare Motive aus den drei Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz,
    z.B. die Trisannabrücke und der Kalte-Rinne-Viadukt aus Österreich, der
    Landwasserviadukt der RhB aus der Schweiz sowie ein Stück des Verlaufs der
    Gotthardnordrampe bei Wassen. Was besticht ist die Liebe zum Detail: Da fahren
    Personenzüge mit Reisenden drin; es gibt eine Autofabrik - natürlich Porsche! -
    in deren Fabrikhallen Roboterarme ihre rotierende Arbeit verrichten und
    Ingenieure am Reissbrett im 1. Stock werkeln, während im Erdgeschoss darunter
    andächtig eine Schar Fortbildungswilliger einem Vortrag lauscht; da schrauben
    sich Züge über Gleiswendeln in schwindelerregende Höhe und queren über den
    Köpfen der Besucher hinweg die Seite; es gibt toll gestaltete Motive wie eine
    Skipiste und ein Seifenkistenrennen, typische Obstgärten vom Bodensee, ein dem
    alten Friedrichshafen nachempfundener, in der Realität längst entfernter
    Trajektanleger; ausserdem bieten sich dem Auge phantastische Licht- und
    Soundeffekte mit Gewitter, Wolken am Himmel und einem abendlichen Feuerwerk:
    man entdeckt einen Preiserfotografen, der ständig mit Blitzlicht fotografiert,
    obwohl mit Blitzlicht fotografieren im Ausstellungsraum laut Auskunft der
    freundlichen Dame an der Kasse am Eingang ausdrücklich verboten ist; Züge
    bewegen sich fast lautlos über die Gleise - nur leider wie bei Anlagen mit
    Dauerbetrieb üblich mit eingezogenen Pantografen; ... . Kurzum es gibt eine
    grosse Vielzahl äusserst interessanter Dinge zu entdecken. In der Stunde, die
    ich dort war, konnte ich nur einen Bruchteil wahrnehmen, weswegen ich weitere
    Besuche dort fest eingeplant habe.


    Natürlich ist die Traumfabrik von der Grösse her kein MiWuLa à la Hamburg, und
    wer Fahrzeuge auch anderer Hersteller als Märklin erwartet wird enttäuscht
    (KEINE HAG Loks weit und breit - aber dafür gibt es ja Käserberg), aber dennoch
    ein Highlight des Modellbaus. Zur Vorabinformation gibt es im
    Zeitschriftenhandel ein Heft über das Traumwerk inklusive gut gemachter DVD, so
    dass sich potentielle Besucher gründlich informieren können, ob sich für sie
    die Reise lohnt. Wer aber im Berchtesgadener Land oder im angrenzenden Salzburg
    Urlaub macht und einigermassen modellbahnaffin ist, sollte meiner Meinung nach
    unbedingt vorbeischauen.


    So, jetzt ist wohl der eine oder andere "gluschtig", was durchaus
    meine Intention war, als ich diese Zeilen verfasst habe. (Ich bekomme von der
    Traumfabrik keine Provision !!!)


    Mit besten Forumistengrüssen


    Ulrich Salzmann (aus München)

    @ an alle Vorredner/Vorschreiber


    Hier mal ein Beitrag aus der Perspektive eines „Outsiders“:


    Fakt ist: Wir alle wollen möglichst perfekte Modelle, egal ob aus Stansstad oder woher auch immer.
    Die Umsetzung eines Vorbilds/Originals ins Modell nenne ich mal begrifflich „Lösung“.
    Und um eine (optimale) „Lösung“ herbeizuführen benötige ich immer eine möglichst präzise
    und umfassende Aufgabe(nstellung), ein möglichst genau beschriebenes Problem.
    Der Begriff Aufgabe(nstellung)/Problem beinhaltet nun jede Menge an weiteren Sachverhalten:
    Recherche, Planung, Konstruktion, Produktion, Kritik, Fehler(analyse), Kontrolle, …


    Aus diesem Grund tragen eigentlich alle hier bisher zu Wort Gekommenen zu einer qualitativen Verbesserung der Produkte von Hag-Stansstad bei, egal ob sie nun Erwin, Roland, Roger, Stefan, Günther, oder wie auch immer heißen mögen. Sie setzen nur im Rahmen der Aufgabenstellung individuell unterschiedliche Akzente. Im Grunde genommen ziehen aber alle – womöglich unbewusst ? – am gleichen Strang – der Verbesserung der „Lösung“ = des Modells. Wenn alle das mal bewusst sehen und akzeptieren, dann verschwindet sicherlich auch der gelegentlich in den Beiträgen (unterschwellig/vordergründig) vorhandene negative Unterton. Und es wäre sehr schön, wenn Harmonie unnötigen Missklang vertriebe, zumal bei einer Problem-Lösungs Paarung, die auf dem Markt zunehmend weniger Akzeptanz findet.


    Mit freundlichen Forumistengrüssen
    Ulrich aus München

    Liebe Mitforumisten,


    hat jemand von Euch schon mal probiert, zwei HAG GTW mittels der Scharfenbergkupplung (Schaku 10) von Rivarossi bzw. Woytnik in Doppeltraktion gekuppelt zu fahren ? Über einen knappen Erfahrungsbericht wäre ich sehr dankbar, bevor ich vielleicht einmal in einen zweiten HAG GTW investiere.


    Mit besten Forumistengrüssen
    Ulrich Salzmann

    rufer ,
    vielen Dank für den Hinweis. Dort steht geschrieben: "Wurden bei den Lokomotiven 11'401 -
    11'414 noch gerade Scheiben eingebaut, kamen bei den restlichen
    Lokomotiven gebogene Fenster zur Anwendung. Hier war also auch ein
    Unterschied bei den Kantonslokomotiven zu finden." Meine Vermutung hat sich bestätigt. Über das Warum habe ich zwar auf die Schnelle dort noch nichts gefunden, aber dafür nehme ich mir demnächst mal die Zeit.
    Eigentlich hätte ich auf diese hervorragende Quelle auch selbst kommen können, nutze ich sie doch für die Re 6/6 schon seit einiger Zeit.
    Nochmals Danke für den Link.
    Viele Grüsse
    Ulrich Salzmann
    P.S.: Also sind wohl alle 11401-11414 aller Hersteller in dieser Hinsicht NICHT vorbildgetreu, da wohl im Vorbild keine der Loks später einmal auf die gerundeten Fenster umgebaut wurden.

    ...
    zuerst einmal ganz herzlichen Dank an Stefan für das Einstellen der absolut phantastischen Aufnahme der Kantons Ae 6/6 Aargau 11407 !!! Einfach toll, wie die Lok hier aussieht. :thumbsup:


    Ich weiss, ich weiss, eigentlich etwas off-topic was nun kommt, ABER, da ich bisher immer davon ausgegangen bin, dass nur die beiden Vorserienmaschinen die nicht ausgerundeten Eckfenster hatten (11401 und 11402 Ticino und Uri), habe ich mir jetzt mal alles angesehen, was ich so an Bildern über die ersten 25 Kantonsloks bei mir habe, und meine, Folgendes feststellen zu können:
    Die nicht ausgrundeten Eckfenster habe ich bis zur Nummer 11414 (Bern) einschliesslich gefunden, die 11416 (Glarus) scheint bereits ausgerundete zu haben, ebenso wie die mit höheren Nummern. Stimmt das so, dass bei der 414 ggf. der 415 die Grenze war? Und warum hat man sich dafür bei SLM so entschieden? Reinigungsprobleme ???
    Im Modell gibt es die anfängliche Variante mit der flachen kleinen Seitenfensterscheibe offenbar überhaupt nicht, weder bei HAG noch bei Märklin. Sogar bei den beiden Vorserienmodellen, die doch eine sehr starke Modellpflege durch Friho und HAG erfahren hatten konnte ich nichts dergleichen entdecken. Oder gibt's da auch Varianten ?
    Wer weiss mehr ?
    Vielen Dank schon mal vorab für Eure Antworten.
    Mit besten Forumistengrüssen
    Ulrich Salzmann
    P.S.: Ich finde es übrigens prima, dass ich hier als Lehrer endlich auch mal Fragen nach Herzenslust stellen kann/darf :D

    @Günther,
    vielen Dank, dass Du Dich deswegen an Meiger gewandt hast. Mit beiden Meigers habe ich eigentlich bei ebay bisher fast durchwegs positive Erfahrungen gemacht. Aber wer einen so hohen Umsatz hat, bei dem passieren halt mal auch solche "Fehlbeschreibungen", denn eigentlich ist das Teil - falls auch noch das Fahrwerk davon betroffen ist - bis auf die "Innereien" SCHROTT.
    Viele Grüsse
    Ulrich aus München

    Hallo zusammen,
    dank Stephan weiss ich jetzt, was bei meinem "Cabrio" fehlt - die braune Umverpackung samt weissem Bindfaden: Als ich am allerallerletzten Tag der Räumung der Räumlichkeiten in Mörschwil war, gab es dort noch deren zwei. Ein Mitforumist hat das eine, ich das andere mitgenommen. Das meine muss wohl längere Zeit ohne Haube verbracht haben, denn es war ziemlich angestaubt. Der "Chef" persönlich hat mir dann noch "ein Verdeck" aus den Tiefen der Fabrikhallen hervorgezaubert. Ein wirklich schönes Erinnerungsstück an HAG - und auch an Mac-i :D
    Ulrich Salzmann