Beiträge von Richard

    Etwas finde ich sonderbar bei diesen Fantasiemodellen. Wenn füher solche Keinstserien (oder muss man wohl eher von mehrfachen Einzelstückversuchen reden?) in Auftrag gegeben wurden, haben die Auftraggeber ihre Absicht im Vorfeld immer mit viel Brimborium angekündigt. Hier schreibt erzhal, der sonst eigentlich immer offen kommuniziert, nur, dass die Modelle von HAG im Auftrag hergestellt worden sind. Warum nur diese plötzliche Geheiniskrämerei?


    Früher pflegte man jeweils zu sagen: Papier ist geduldig. Heute müsste es wohl analog dazu heissen: Ae 6/6-Gehäuse sind geduldig. Wann werden wir wohl mit den Farbvarianten säulirosa, dicoviolett oder milkalila beglückt? :huh:

    Hallo Jens


    Ich gehe jedes Jahr zwei oder drei Mal an Börsen, aber nicht als Besucher, sondern als Hobby-Händler. Ich versuche so Modelle zu verkaufen, welche nicht mehr in mein Sammlerkonzept passen. In den Foren heisst das auch Sammlungsbereinigung. Dabei habe ich Folgendes beobachtet:

    Es gibt "Kunden", die treten an den Stand, nehmen ein Fahrzeug in die Hand, und fragen: Was kostet das? (Meistens gehören sie noch zur Kategorie, welche vorher eine Bratwurst gegessen, aber die Finger anschliessend nicht richtig gewaschen haben.) Ich verlange das Fahrzeug dann zurück, sehe es kurz an, und sage: Vergessen Sie es, Sie können sich das Modell sowieso nicht leisten!

    Nenne ich aber einen Preis, drehen sie das Fahrzeug, weiss ich wie lange, in den Fingern herum, meckern an Diesem und Jenem herum, versuchen, mit langen Diskussionen, den Preis unrealistisch zu drücken. Und zum Schluss latschen sie dann vom Stand weg, ohne etwas gekauft zu haben. In England tragen solche Mitmenschen die sehr treffende Bezeichnung "time waster".

    Den Höhepunkt socher Aufsässigkeit habe ich einmal erlebt, als ein Käufer nach ca. einer halben Stunde wieder am Stand aufgekreuzt ist, und gefordert hat, ich solle die verkaufte Lok wieder zurücknehmen, er hätte sie an einem andern Stand billiger gesehen, und wolle sie nun dort kaufen. Es war ziehlich offensichtlich, dass er den Kauf bereute. Ich habe ihm dann den Vorschlag gemacht, er solle doch die Lok am andern Stand zuerst kaufen, dann würde ich meine Lok wieder zurücknehmen. Wie zu erwarten war, ist er dann nicht mehr an den Stand zurück gekommen.


    Das ist der Grund, weshalb Leute, weche immer zuerst nach dem Preis fragen, bei mir nicht gerade auf Begeisterung stossen. Und die war auch der Grund für die obige Bemerkung.

    Bei Deinen Bescchreibungen merkt man aber, dass Du die Fahrzeuge nicht wegen dem günstigen Preis gekauft hast, sondern weil sie dir gefallen, und zu Deiner Sammlung passen. Ich kann also nur gratulieren zum Kauf.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Die Idee für diesen Beitrag war sicher gut gemeint. Die Ausführung ist aber typischer, zeitgemässer Journaismus. Eher oberflächlich und husch husch gedreht.

    Ob Freude an der Arbeit und gelegentlicher Spass miteinander genügt, so wie es die Mitarbeiterin erzählt? Sicher eine gute Voraussetzung, aber ob das genügt, um hochwertige Produkte herzustellen?

    Einmal sieht man einen Mitarbeiter einen Gehäuserohling verputzen. Dahinter liegen zwei fertig gespritzte Gehäuse. Entstehen so Qualitätsprodukte? Die Mitarbeiterin, welche angeblich in der Produktion arbeitet, hat ca. 3cm lange, blaue Fingernägel. Was soll das zeigen?

    Ausserdem muss die Firma HAG vom Radio Central-Team offensicht total überrumpelt worden sein. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass in den Präsentationen so manches fehlerhafte Produkt zu sehen ist.

    Wie erwähnt, die Idee zum Beitrag finde ich gut :), die Ausführung finde ich aber eher mangelhaft. :(

    Aber nach einer gewissen Zeit wird das Fett hart.

    Das ist schon lange Vergangenheit. Es gibt moderne (Wälzlager-) Fette, welche auch nach Jahrzehnten nicht verharzen. Wenn man aber Motoren mit eingebauten Kugellagern mit irgendwelchen Reinigungsmitteln bearbeitet, dann ist die Langzeitschmierung natürlich im Eimer.

    Kugellager gehen eigentlich nur kaputt, weil Staub o- ä. ins Lager eindringen konnten, Etwas warmläuft, als Folge davon das Fett verdunstet, und dann erfolgt unweigerlich der Ausfall. Solche Ausfälle habe ich schon viele gesehen, vor allem bei Kühlventilatoren im PC-Bereich.

    Hier noch das Bild eines Kondensators in "Diodenbauform" (technisch nennt man dies axiale Bauform), den ich einmal von einem Maxonmotor abgeschnitten habe:



    Die Beschriftung lautet hier: 222K.

    Wenn das erwähnte, eingebaute Objekt eine Zenerdiode wäre, dann müsste es an einem Ende ausserdem einen Polaritätsring aufweisen.


    Gruss Richard

    Hallo Kollegen


    Vergesst jetzt einfach einmal, dass zwischen die beiden Mototanschlüsse eine Zenerdiode geschaltet ist.

    Die erwähnte Beschriftung 471 deutet nur auf den Wert 470 (Einzelne mögen sich vielleicht noch an den Widerstandsfarbcode vergangener Zeiten erinnern). Da es fast sicher ein Kondensator ist, also 470pF.

    Eine Zenerdiode begrenzt die Spannung in der Sperrrichtung auf einen bestimmten Wert, eben die Zenerspannung. In der anderen Richtung verhält sie sich wie eine normale Diode in Flussrichtung.

    Wenn man also eine Zenerdiode mit z. B. 15V zwischen die Motoranschlüsse löten würde, dann läuft der Motor auf eine Richtung (Polariät entspricht der Sperrrichtung), auf die andere Richtung läuft aber gar nichts, da die Dide die angelegte Spannung kurzschliesst (ca. 0.7V). Technisch gesehen ist eine Zenerdiode zwischen den Anschlüssen des Motors also ein völliger Blödsinn! (Wer's nicht glaubt, kann es ja einmal ausprobieren.).

    Es gibt schon mögliche Diodenlösungen, aber sicher nicht auf Basis einer Zenerdiode.


    Mit Forumsgrüsse

    Richard

    Hallo zusammen


    Ich tippe auch auf Klebstoffrückstände. Die Fehlerstellen sind ja nur auf der Innenseite zu sehen, die Aussenseiten weisen nur normale Gebrauchspuren auf. Wenn man Wagenladungen mit acetonhaltigen Klebern befestigt, wird meistens auch die Nitrofarbe angegriffen. Die Rückstände könnten auch Kontaktkleber sein, welcher in grossen Mengen aufgetragen worden ist, um die Ladung zu befestigen.


    Gruss Richard

    Eine weitere Möglichkeit für Wagen der Epoche 1:

    Bei M. Czuka gab es einmal eine Speuilpackung mit TRIXwagen für die Schweiz. Inhalt:

    Nr. 43890 Kühlwagen Biere du Gardinal SBB/CFF 90017 P

    Nr. 43891 Niederbordwagen mit Bremserhaus SBB/CFF 94101 P

    Nr. 43892 Kesselwagen Verein Schweiz. Konsumvereine V.S.K. SBB/CFF 92141 P



    Freundliche Grüsse

    Richard

    Tönt schon mal gut - die Krönung wäre aber doch ein USB-Stick à la EA oder ein noch weiter zurück reichendes Online-Archiv...

    Stefan, was nicht ist, kann immer noch werden ... Nur die Hoffnung nicht aufgeben. ;) (Im Gegensatz zu HAG-Mitarbeitern scheinen diejenigen vom Loki-Magazin manchmal in diesem Forum zu stöbern.:))


    Gruss Richard

    Ich habe einmal die HAG Produktedatenbank angesehen. Da steht:


    Zitat: S-Bahnlok, nur ein 1 Führerstand. Werbung für Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft und ZVV, 1. Serie September 2019, 2. Serie ab November 2019


    Da bin ich aber gespannt, mit welchen Retouchen die 2. Serie ab November dann ausgeliefert wird. :roll:

    Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass diese Loks auch digital bedruckt werden. Damit sollte es doch möglich sein, ein Stück zu bedrucken und Fotos davon, z. B. auf der Homepage des Herstellers, zu veröffentlichen. Werden dann von potentionellen Kunden Fehler entdeckt, wie hier der verzerrte Pleitegeier oder falsch positionierte Anschriften, so könnten diese dann für die Serieproduktion noch korrigiert werden. (Mindestend würde ich so ein Vorgehen als "lernendes Unternehmen" in Betracht ziehen. Einfache Korrekturen werden ja beim Digitaldruck immer wieder als Vorteil angegeben.)


    Gruss Richard