Beiträge von Richard

    Irgendwie macht das Rad ganz rechts auf dem Foto von rufer keinen Sinn. Isolierbuchse und hoher Radkranz? Dem hohen Radkranz nach zu schliessen, müsste das ein Wechslstromrad sein. Aber warum dann eine Isolierbuchse?

    Ich war bis jetzt eigentlich immer der Ansicht, dass HAG nur eine einheitliche Spurkranzhöhe verwendet hat. Aber vielleicht war das vor ca. 1990 anders. Ab diesem Jahr habe ich manchmal auch Wechselstromloks erworben und diese auf 2L-Gleichstrom umgebaut, wenn ich das gewünschte Modell in 2L-Gl nicht gefunden habe. Es musste nur die Isolierbuchse eingebaut werden, und die Räder fuhren problemlos über die, damals modernen, Roco-Line-Geleise. Das einzige, mir bekannte Fahrzeug mit zu hohen Gl-Radsätzen ist der HAG-Traktor, mit seinen typischen Pizzaschneider Radprofilen.

    Die Swimo-Ae 8/8 findest du aktuell gerade in dieser Auktion: https://www.ebay.ch/itm/SWIMO-…bbd690:g:FYcAAOSwXoxacguJ Auch diese Maschine basiert auf zwei anderen - aber es handelt sich dabei vorbildwidrig um "Bruuneli", also Loks der Serie 161 - 195 (von denen die ersten Exemplare anfänglich als Ae 4/4 II bezeichnet waren; später wurden alle zu Re 4/4 bzw. aktuell Re 425). Äusserlich sind sie sofort erkennbar an der anderen Frontgestaltung (Fenster mit markanten Rahmen).

    Aber die Re 4/4 (ex Ae 4/4 II) hatten doch ganz anders gestaltete Seitenwände (Fenster, Lüftungsgitter)?! Und bei dieser SWIMO-Lok sind die Seitenwände mit denen der Ae 4/4 identisch. :?:

    Ich habe auch wieder einmal Fahrversuche gemacht mit meiner Eem923. Alles i. O. (Holz aalange...).

    Anschliessend habe ich mir einmal das Siel der Achsen angesehen. Beide Achsen haben ca. 0.5mm Seitwärtsspiel. M. E. nicht ganz ideal wegen dem schmalen Zahnrad, aber tolerierbar. Beide Achsen kann man radial, in senkrechter Richtung, leicht kippen, ich schätze etwa +/-1°. Dieses Spiel wurde fast sicher absichtlich hineinkonstruiert, um die dauernde Stromabnahme über alle vier Räder zu verbessern (ich habe eine Gleichstromlok).


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Nach meinem Stand des Irrtums gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten solche Schaumstoffteile zu fertigen: Stanzen oder Fräsen.

    Das war einmal. Heute werden solche Schaumstoffeinlagen formgerecht wasserstrahlgeschnitten.

    Sinnvoll wäre sicher auch, z. B. PE-Schaum, oder einen anderen, langzeitstabilen, Kunststoffschaum zu verwenden. Beim "normalen" Schaumstoff ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Ersatz wieder zerbrösmelet.

    Hallo allerseits


    Hier noch ein paar Ideen, wie das Problem des zerspringenden Zahnrads besser gelöst werden könnte:



    Vorne rechts ein Messingrohling, welchen ich einmal für ein noch zu realisierendes Projekt hergestellt habe.

    Links eine Lösung von Roco. Das Zahnrad hat beidseitig eine Schulter, damit neigt es weniger zum Zerspringen. Wenn man einen Kunststoff verwendet, wecher geklebt werden kann, dann sollte das Zahnrad nicht auf einen Rändel aufgepresst, sondern besser auf die partiell aufgerauhte Achse geklebt werden.

    Die beste Variante verwendet TRIX seit mehr als 50 Jahren. Das Plastikzahnrad sitzt dort auf einer Nabe (nicht aufgepresst!) mit zwei Mitnehmernocken. Das Zahnrad hat einseitig eine Schulter mit zwei Ausfräsungen, in welche die Nocken eingreifen, und das Drehmoment übertragen. Ich nehme an, das Zahnrad wird aus im Spritzgussverfahren aus Nylon hergestellt. Bei diesen Schneckenrädern , welches in den meisten TRIX-Loks Verwendung findet, habe ich noch nie ein zersprungenes Zahnrad gefunden. Wenn man das Spiel zwischen Schnecke und Zahnrad aber nicht sauber einstellt, dann können auch diese Zahnräder abgeraffelt werden.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Ich habe immer noch etwas Mühe, die ganze Problematik zu verstehen. Da meine Lok bis jetzt aber problemlos funktioniert, habe ich sehr grosse Hemmumgungen, sie einfach so zu zerlegen, zumal dies offenbar eine ziemliche Fummelei ist.

    Wenn ich einen Schneckenantrieb konstruiere, dann muss zwischen Schnecke und Zahnrad ein dünnes Seidenpapier durchlaufen können, es muss ein wenig Spiel vorhanden sein. Wenn, wie oben, beschrieben wird, dass Zahnräder kaputt gehen, weil die Schnecke durch die Last des Gehäuses auf das Zahnrad drückt, dann ist die Konstruktion wohl grundsätzlich falsch.

    Vielleicht müsste einmal jemand bei sb-Modellbau anklopfen (https://sb-modellbau.com/). Diese Firma ist sehr kompetent im Entwickeln von alternativen Antrieben mit Glockenankermotoren. Ev. kann so ein nachhaltiger Ersatz gefunden werden. Wird sicher nicht ganz billig, meine Antriebe von dieser Firma haben sich aber ausnamslos bewährt.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Gibt's dieses Problem eigentlich nur bei dem Eem923-Modell, oder ist es auch bei der Eem922 fest zustellen? Treten die Ausfälle auf, wenn man nur mit der Lok einige Runden dreht, oder kann der Zahnradbruch provoziert werden, wenn man ein paar Güterwgen mitschleppt, so wie man es beim Vorbild auch beobachten kann?

    Es ist mir schon klar, dass die Eem922 beim Vorbild nur zum Rangieren gebraucht wird, die Eem923 aber auch im Streckendienst für den Zubringerdienst zum Einsatz kommt. Eem922 habe ich bis jetzt erst einmal eine abgestellte gesehen, die Eem923 konnte ich aber vom Bürofenster aus fast täglich im Zubringerdienst des AMP Bronschhofen beobachten.

    Ich muss wohl meine Eem923 auch wieder einmal in Betrieb nehmen. Falls dabei die Zahnräder zerspringen (siehe Bild oben), werde ich sie nicht durch gleiche Kulanz-Ersatzachsen ersetzen, sondern durch Messingzahnräder. Nach meinen Erfahrungen sind solche Plastikzahnräder, aufgepresst auf Achsen oder Ritzel, einkonstruierte Sollbruchstellen. Das selbe Problem trat auch bei Zwischenzahnrädern bei HAG-Motoren auf, wo über eine kurze Zeit, auch so eine Kombination eingesetzt wurde.


    Gruss Richard

    Die Lagerung von Stahlachsen im Zinkkdruckgussgehäusen ist eigentlich nicht so aussergewöhnlich. Bei TRIX EXPRESS-Fahrzeugen kenne ich eigentlich nur solche Lagerungen. Und die laufen teilweise seit über 50 Jahren problemlos, allerdings unter der Voraussetzung, dass man sie mit Kugellagerfett oder Nähmaschienenöl immer sorgfältig und wiederholt schmiert. Tut man dies nicht, so laufen sie sehr schnell ein.

    Hsat Du die neue Achsen nach dem Einbau gescmiert?


    Gruss Richard

    Den Wagen tieferlegen wäre ja wohl keine grosse Sache. Die Kupplungen von HAG sind aber fast sicher nicht mehr lieferbar. Das wäre also eine Herausforderung für jemand, welcher sich mit 3D-Projekten auskennt.


    Gruss Richard

    Unter dem Aspekt der Stimmigkeit finde ich diese Wagen immer noch etwas vom Besten, das Fleischmann je hergestellt hat.

    Da kann ich Dir nur beipflichten. Aber ich finde keinen grossen Unterschied zwischen den Wagen von Fleischmann und HAG. Warum der grosse Preisunterschied?

    Aber zum Thema: Es ist schon spannend, was diese Wagen derzeit bei ricardo bringen! Auktion (Fr. 96.00 bis Fr. 106.00!)

    Der Wagen ist ja nichts Besonderes, aber in letzter Zeit scheint ein richtiggehender Run nach nicht mehr lieferbaren HAG-Verpackungen eingesetzt zu haben. ?(

    Ahh, ok. Ich bin noch nicht so versiert im Thema Lackieren, weshalb ich zunächst "einfache" Spraydosen verwenden möchte.

    Für meine Lackierarbeiten verwende ich die einfachste Air Brush-Pistole von Revell. Zuerst mit Pressluftdosen, jetzt aber schon lange Zeit mit einem Kompressor (ca. 2 atü). Farben brauche ich immer noch die in den 15ml-Metalldosen, sie haben auch Kunststoffgehäuse noch nie angegriffen. Bei unbefriedigendem Ergebnis konnte ich sie auch immer wieder "abwaschen", ohne dass Plastikgehäuse angegriffen worden sind. Mit den wasserlöslichen habe ich nur unbefriedigenbde Erfahrungen gemacht, da sie schlecht hafteten. Aber in diesem Punkt muss jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln, andere schwärmen von diesem Farbentyp.

    Viel Erfolg beim eigenen Experimentieren.


    Freindliche Grüsse

    Richard

    Vielleicht kann ich so direkt fragen, welche RAL-Töne du für die Lackierung verwendet hast?

    Da habe ich nicht mit RAL-Farbtönen gearbeitet, da es eine reine Fantasielackierung ist. Die Farben wurden aus Revel- und Humbrolfarbdöschen zusammengemischt, dass der Farbton visuell etwa Vorbildfahrzeugen aus dem Internet entsprach. Die abgebildete Lok hatte keinen Sammlerwert mehr, war zum Wegwerfen aber zu schade. Dann entstehen eben mal solche Versuchslackierungen.

    Noch ein Tipp zum Herstellen von Decals mit dem Tintenstrahldrucker: Das Motiv in der Mitte eines A4-Blattes positionieren und ausdrucken. Anschliessend ein etwas grösseres Stück der Decalfolie mit Klebband darüber befestigen und erneut ausdrucken. So kann die Folie "häppchenweise" gebraucht werden.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Ich denke, momentan wird auch Herr Schoch ganz andere Probleme haben, als sich Gedanken zu machen, ob, und was für ein Modell seine Firma vielleicht noch produzieren könnte.

    Die Rangiertraktoren waren m. E. eher ein Nischenprodukt. Ein neues Fahrzeug sollte mindestens das Potential haben, die Investitionskosten wieder hereinzubringen, und das dürfte in der Zeit nach Corona noch erheblich schwieriger werden.

    Also, keine falschen Hoffnungen!


    Gruss Richard