Beiträge von Ostermayer

    In der Conrad-Filiale Emmen/Luzern habe ich gerne eingekauft und finde es schade, dass die dicht gemacht wird. Zwar war es nie wie an einer Morgenstraich Druggede , (jetzt im Covid-Moment sowieso nicht) aber immer gut frequentiert.


    Wundern tut es mich trotzdem nicht gross. Zu oft hat es in letzter Zeit geheissen: Sie müssen vorher im Internet nachsehen, ob die Filiale dies überhaupt führt, aber wir können es für sie gerne bestellen? Das kann ich selber von zu Hause aus, auch! Wegen dem komme ich ja extra in den Laden, um den Gegenstand XY zu sehen. Auch etwas enttäuschend: ganz allgemein, - was Verkäufer in Fachgeschäften noch an Wissen aufbringen: zu oft nichts mehr... Von der Verpackung ablesen kann ich selber auch. Zum Glück gibt es immer wieder löbliche Ausnahmen, versierte Verkäufer, welche ihr Handwerk bestens verstehen:). Aber selbstverständlich ist dies längstens nicht mehr.


    Es dauert noch ein paar wenige Jahre, teils heute schon, sind Fachgeschäfte gesuchte Spezialisten. Auf jeden Trend folgt irgend wann mal ein Gegentrend. Vor ca 3-4 Jahren beim neuen Fernseher: Das Fachgeschäft lieferte den TV direkt in das Wohnzimmer. Der Anschluss war im Preis inklusive. Der Monteur benötigte 3,5 Stunden... und der wird es ja wohl noch am besten können. ich wäre wohl jetzt noch dran am einstellen. Anderst als früher; 5 Minuten für die Antenne ausrichten und Kabel anschliessen und fertig, das reicht heute nicht mehr.


    Der heutige Trend, dass alle Leute alles können, entspricht manchmal mehr der Illusion als der Wirklichkeit.

    Gruss

    Hermann

    falls ich auch noch meine Senf dazu geben darf und so gut wie nie die Ansichten von Muni 271 teile, vielleicht ist doch was dran an seiner Bemerkung? Er wird es nicht erfunden haben. Mindestens genau so realistisch sind Argumente für grau. Die Farben-Frage gleicht der Diskussion, ob der Skianhänger vom Roten Pfeil grau oder rot waren und selbst wenn man sich für eine Farbe entschiedet, ob die immer gleich blieb, oder mal gewechselt wurde?


    Die Belüftungsrohre ergeben allenfalls nur Hinweise, welche Farbe der Führerstand hat. Bei der Ae 6/6 gibt es grüne Führerstände und grau gehaltene Maschinen-Komponenten!

        


    Blieb das Innenraum Farbschema immer gleich? Die Ae 8/14 11851 wurde immerhin 45 Jahre alt, (1932-1977), da kann sich ja mal (auch innen) mal was geändert haben?

    Im Loki Spezial von Franz Aeberhard über die Ae 8/14, da wirken die SW Füherstandfoto, teils ganz deutlich: grau! Vor allem die 1. Epoche.


    Wie weit "fremde" Privatbahn-Lok zu diesem SBB Ae 8/14 Vergleich taugen weiss ich nicht, aber die Epoche würde passen. Ein BLS Triebwagen De 4/5 und eine EBT Be 4/4, beide sehr stark gebrauchte Restaurierungsobjekte / Teilespender? waren kurz im Jahr 2012 im Kieswerk untergebracht. Leider statt nur von Bahn-Fans, auch von Vandalen "besucht". Beide wiedergeben grüne Führerstände! Auch wenn es kein leuchtendes Grün à la John-Deere ist, sondern ein Grün mit etwas Grauton-Anteil. Zumindest aber scheint es authentisch aus der Zeit zu sein.


    Weder grün noch grau, sondern was dazwischen ist der Be 4/6 Führerstand.

          


    Es könnte doch zu der Zeit graue UND grüne Füherstände gegeben haben?

    Links Innenraum OeBB Schienentraktor und EBT Be 4/4 in Brunnen 2012

       

    Fr. 2'001.-- verkauft worden. Unter der Voraussetzung, dass sie echt ist, scheint mir das ein akzeptabler Preis

    akzeptabler Preis? Selbst unter Berücksichtigung des Spur 0 Sammler-Schwund u. allgemeinem Überangebot: Wenn an Hand nur vom Foto gesehen die Lackierung stimmt: es ist ein Geschenk-Preis!

    aber sie ist viel kurvengängiger als die Ur-Ae 4/7 auf Basis CAR/Jibby/BUCO.

    Hoi Stefan,

    das ist ein wenig zu ungenau, man kann nicht die "Alten" alle über eine Leiste ziehen... Aber defacto, da stimme ich Dir zu: was älter als die Buco Ae 4/7 ist, entgleist oder fällt auseinander, vielleicht und hoffentlich nicht immer, - es kann auch theoretisch noch gute Exemplare geben? Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es Probleme... Wenn auch aus unterschiedlichsten Gründen.


    Eigentlich gibt es bis heute kein 100%-tig taugliches Konzept für ein H0 Ae 4/7 Modell welches GANZ vorbildgetreu sein soll und über den H0 Gleis Radius von 1935 fahren soll. Ohne Kompromisse nicht machbar, weder damals noch heute. Bei den Mikado-Dampfloks kann man besser "bschiessen" und die vertragen grösseres seitliches Spiel.


    Die im Bj. nur minimal ältere 1. H0 Ae 4/7 Ausführung von Car etwa 1947-1948 hatte ein mit dem Vorbild Java-Typ übereinstimmendes Fahrwerk 2`C-A`1. Aber (sehr) schlechte Laufeigenschaften. Entgleisungen = vorprogrammiert. In der Praxis, schon damals: nahezu ein untaugliches H0 Modell! Es lag nicht nur am hohen Preis, technisch waren die Laufeigenschaften von Märklin Loks (es gab keine Ae 4/7 in deren Programm) einfach besser, zumindest solange bis HAG kam... > mehr Infos und Fotos im Goldacher Buch von Hansueli Gonzenbach und Alexander R. Stofer.


    Jibby Ae 4/7, 1949-53 hatte das Ae 4/7 Modell von Car übernommen, aber bald ein eigenes ganz anderes Fahrwerk konstruiert. Leider mit den reichlich unrunden bisherigen Komponenten von Car, statt präzise neue eigene "runde"Räder. (Damals war das Rohmaterial sehr wertvoll und die Löhne günstig, man hat wenn immer möglich rein gar nichts an Material in die Tonne geworfen, leider.

    Ich schreibe das so ausführlich, weil die Jibby Ae 4/7 ab 1949 eben nicht eine Rahmenlok war, sondern eine 2`Bo-Bo`1 "Ae 4/7".


         

    Trotz den alten unrunden Rädern bewährte sich die "Fake Ae 4/7" von Jibby fahrtechnisch gut - sehr gut, Entgleisungen gab es für die nächsten paar Jahre keine mehr.


    Heute 70 Jahre später ist es genau so eine Problem-Lok, was das Fahren anbelangt. Die Presssitze sind zu schwach, Zahnräder wie Triebräder rutschen ab den Achsen, die Motoren, insbesondere deren Getriebe fallen mechanisch wörtlich auseinander. Zinkpest hat die Lok keine! Das Gehäuse und die Triebräder sind in der Regel ohne Zinkpest. Der Rest weitgehend aus Messing. Mangels Präzision und Altersbedingt, fällt das Getriebe trotzdem auseinander, die Achsen haben keinen festen Sitz mehr. Ein gut erhaltenes rares Original Exemplar ist mehr ein immobiles Museum Objekt geworden, als eine taugliche Fahrmaschine für den Alltag-Anlagebetrieb. Man müsste so ein Exemplar sorgfältiger behandeln als der Urmeter ;) und ja nicht berühren.


    Gruss

    Hermann

    Richard, also wenn Du schon der Oberlehrer spielst, dann sollte es auch stimmen: Schau mal, u.a. bei Wikipedia nach, unter dem Stichwort "Zinkpest"... Es ist eine Form der kristallinen Zersetzung, welche nichts mit einer normalen Oxydierung zu tun hat, sondern mit ungenauen / nicht haltbaren Legierungen. Die Oxydierung ist ein zusätzlicher Prozess und wirkt unabhängig der kristallinen Zersetzung. (das von Dir zitierte Stichwort gilt ausschliesslich zu dem von Stefan erwähnten HAG H0 Güterwagen Lot! Dies hatte effektiv nichts mit Zinkpest zu tun! Die erwähnte HAG spur 0 Lok, am Detail "Luftkessel", sehr wohl!


    Gruss

    Hermann

    ... und es gibt es - selten - eben doch, auch bei HAG (Spur 0): Zinkschaden bei der HAG Re 4/4 I Spur 0. Man kann davon ausgehen, dass die Gehäuse nicht betroffen sind. "Nur" einzelne Elemente im Boden, ggf. Fahrwerk Bereich. Meist nur die Luftkessel-Imitation, was kaum eine funktionelle Beinträchtigung ist! Seltener können auch die Lagerschalen/Drehsgestelle betroffen sein, was deren Austausch bedingen würde. Hier ein leichter Fall - korrekt beschrieben - siehe Dorenbach: Pos. 431 Spur 0 HAG Re 4/4 I.

    Hier haben wir das Thema schon vor zehn Jahren abgehandelt

    ... und schon vor 10 Jahren erscheint (von anderen Forumisten) in DIESEM THREAD das Wort Krieg, nur wegen Märklin-Schleifer?!? Man muss nicht wegen meinem Nichtwissen auf Peter herumhacken. Die beiden Foren sind (oder wären?) doch eigentlich mehr eine gute Ergänzung als eine Konkurrenz. Manche bekannte Forumisten schreiben nicht mehr viel, das ist schade! Die Spontanität und das lebendige Element geht auf diese Weise etwas verloren... Die Admins machen ihren - freiwilligen - Job eigentlich ganz gut!

    Gruss

    Hermann

    "Teerammm"

    ;)bitte mit Zucker, ohne Milch?

    das ist mir auch aufgefallen. Aber da darf man nicht so streng sein. Umgekehrt wenn wir Schweizer in Deutschland sind, betonen wir auch manches komplett falsch. Und zu viele Deutsche wie Schweizer nennen die franz. Hochgeschwindigkeitszüge, TGV (ausgesprichen) TEGEVAU statt die fliessende weiche französische Aussprache. Das ist halt so und nicht schlimm.

    sondern eher, dass es als Insidermodell lanciert wird

    Hallo Badger

    Bei Nike hat das Geschäftsprinzip "Insider" ja bisher funktioniert! Märklin will es halt auch versuchen... Händler haben verlauten lassen: nicht Roco oder Märklin sei die grösste Konkurrenz, sondern die veränderte Millennial Kultur. Was Turnschuh-Sammler, Komputerspiele u. virtuelle Games pro Jahr an Umsatz generieren, dagegen ist der Marktführer Märklin ein Zwerg und für die Wiener Kleinbahn muss man im Internet bereits scrollen... Turn-, oder sonstige Schuhe kaufen zwecks sammeln? Aus meiner eher konservativen Sicht: noch nicht mal Ausserirdische machen das. (Ausgenommen Frauen) Schuhe sind für mich ein reiner Gebrauchsgegenstand.


    So wenig wie mich je ein Sneaker zum Sammeln bewegen kann, leider funktioniert es auch in die andere Richtung genau so konsequent. Wo keinerlei Interesse besteht, ist jede Bemühung vergebener Aufwand. Verlorene Marktanteile an andere Gebiete können nicht wieder zurück geholt werden. Vielleicht werden zukünftige Marketing Wissenschafter herausfinden, wie man in den Köpfen "das muss ich unbedingt kaufen" erreicht. Zumal nicht nur das kaufen wollen, auch das kaufen können nicht so selbstverständlich ist. Es nützt nichts, wenn die Werbung forciert wird, aber viele Leute genau budgetieren müssen. Derzeit ist vieles im Umbruch und wird hinterfragt.


    Je nach dem, welchen finanziellen und unternehmerischen Spielraum HAG, Märklin, Roco haben, es könnte mal jemand eine Lok mit mässig viel Aufwand, aber mit Relais auf den Markt bringen, wo auf der Verpackung unübersehbar gedruckt ist: "mega out". Werbung im Netz funktioniert anderst, als klassische Werbung. Mich würde Wunder nehmen, wäre es 1, 10, 50, 75, 100, 1000 oder gar noch viel mehr Leute, welche so eine Lok neu kaufen würden? Also mindestens 1 würde sicher verkauft werden.


    Gruss

    Hermann

    das allgemeine HAG Forum Urteil zum zukünftigen neuen "Metall RAm TEE" fällt (zu!?) streng aus.


    Immerhin kann man anerkennen, dass Märklin gemäss Video zum exakten Längenmassstab 1:87 übergeht. Und Metall ist sicher besser, als nur Kunststoff. Sofern die Legierung korrekt stimmt, ist es weder wertiger noch minderwertiger als sonst ein - klassisches - Märklin Zinkdruckguss-Gehäuse. Hoffenlich wird der Motor genügend stark ausfallen, wenn auch die Wagen schwer ausgeführt werden. Niemand möchte eine lahme Ente à la RAm, welcher kaum über die Bözberg Rampe kam. Das wäre dann zu fest vorbildgetreu.


    Realistisch gesehen: Märklin will bestimmt kein "Insider Modell" im wörtlichen Sinne herausbringen. Es wird verkauft, was der Markt hergibt, egal wie die Marketing Bewerbung dazu genannt wird. 1985 gab es u. a. die limitierte Sonderserie 0050; "50 Jahre Märklin H0 1935 - 1985". Die Serie war "Limitiert" und mit Zertifikat versehen. Noch heute, 35 Jahre später kann man 0050 Packungen kaufen, zu einem Bruchteil des damaligen Preises, die Auflage war markant viel zu gross geraten. Viel mehr sind unscheinbare Loks aus dem üblichen Märklin Programm, die wirklichen Insider geworden, so z.B. die 3075 DB Diesellok in der 1. Version als V 160 025 beschriftet. Dafür rutschte der orange "Bell" 4535/1 von über CHF 100.- Sammlerwert auf 10.- zurück. Die Modell-Begehrtheit ist langfristig immer auch einer unkalkulierbaren Mode Strömung unterworfen.


    Auf den Punkt genau wird weder Märklin selbst, noch deren Kundschaft u Sammler wissen können, welches Modell ein Erfolg wird, welches ein Flop. Viel zu viele, teils sich widersprechende Faktoren spielen eine Rolle. Auch ich warte nicht heiss begehrt auf eine erneute Auflage vom Märklin RAm, mir genügt das Vorgänger Modell 3070/3071. Wenn schon extra eine Form-Neuheit kreiert wird, dann viel lieber von einem Vorbild, welches noch nicht gross als Modell existiert. Aber auch in dem Bereich kann man Märklin nicht vorwerfen, untätig zu sein. Siehe V-140 001 und viele Dergleichen mehr.


    Umgekehrte Frage: auf welche (Märklin) Modelle wartet die Welt? Für mich wären das die US Riesen Dampflok PRR "S 1" Achsfolge 3`B B`3 und diverse kleinere CH Dampfloks mit Vorbild um ca. 1860 bis 1882. Das interessiert wohl viel zu wenig andere Leute, für dass das Märklin realisieren wird?


    Generell sind zukünftige Neuheiten, auch was andere Hersteller angeht, entweder nur Neuauflagen von bestehenden Modellen oder kommerzielle Hochrisiko-Exoten welche wahrscheinlich nicht immer genügend verkauft werden können. Bevor es gleich zum RAm geht, ich bin gespannt auf die Märklin Neuheit Ce 6/8 I "Köfferli-Lok"? Wenn sie Anklang findet, ist Märklin vielleicht eher bereit sich auch weiterhin auf Exoten einzulassen, was früher eine Domäne von Fulgurex & Co war.


    Gruss

    Hermann

    u.a. beim Auktionshaus zum Dorenbach hat es fast immer Exemplar(e) dabei. Die häufigere 401- 425 sowieso. Oft auch die spätere gesuchtere Version ohne Stirntüren 426 - 450. Der nächste Termin 06.12.2019 folgt in Kürze, demzufolge müsste bald auch der Internet-Katalog aufgeschaltet sein. Nicht dass der Teremin vor dem Katalog folgt... Vielleicht hat es was dabei? Die HAG Spur 0 Re 4/4 gehört heutzutage auch in die Rubrik verflixt: hat man eine zum Verkauf, will sie niemand haben. Sucht man eine, ist trotz dem Überangebot nicht immer augenblicklich sofort das Gesuchte erhältlich. Doch früher oder später wird man fündig. U.a. bei Amiba Wetzikon, dieses Fachgeschäft ist bekannt für seine Qualität.


    Gruss

    Hermann

    Stefan hat eigentlich schon alles gesagt was es zu sagen gibt.

    Kurz: Aktuell erreichbarer Wert: CHF 200.- bis 400.- Manche Verkäufer wollen auch, eigentlich gerechtfertigte CHF 1000.- bis 1500.- aber für diese Preise gibt es für Basis Version keine Käufer mehr.


    Ausführlich:

    Die Preisschwankungen für die HAG Spur 0 Re 4/4 sind derzeit erheblich. Alte Ergebnisse fordern überhöhte Preise. Umgekehrt mehren sich die Fälle, wo solche Modelle gratis abgegeben, oder effektiv entsorgt werden. Letzteres sollte verboten sein!


    Siehe auch Angebote im Internet u. Auktion-Ergebnislisten. Max waren vor 30 - 20 Jahren CHF 3000.- bis 3500.- Aber auch damals schon waren einzig die Zustands-Fetischisten die Preistreiber. Bespielte grüne HAG Re 4/4 I waren niemals teuer! Weder damals noch heute. Aber immerhin, das Interesse war auch für bespielte Modelle da: nur zum Ausruf ging kaum je eine HAG-Lok weg! Bespielte Re 4/4 I brachten locker CHF 400.- / 500.- und mehr. Gute Erhaltung CHF 1200.- bis 1600.- Zwischen sehr gut und Laden neu im Ok. waren 100% Preisdifferenz keine Seltenheit!


    Ob die Unterschiede wie gerahmte Fenster und Stirntüren oder "rund" noch von Belang sind? Bestimmender Faktor ist folgendes: es ist die preislich massgebende spezifische HAG Spur 0 Kundschaft verstorben, ohne dass dies (derzeit) durch neue Käufer kompensiert wird.


    Angenommen 1948 hätte ein 40 jähriger Mann dieses Modell gekauft, dann wäre er jetzt 111 Jahre alt. Wäre 1948 ein Kind 5 Jahre gewesen, dann wäre die Lok stark bespielt, hätte immerhin seinen Zweck erfüllt, aber auch so jemand ist heute 76 Jahre alt. Im Gegensatz zu HAG Spur 0 Loks konnten namhafte alte Kunstgemälde (vorläufig!) ihren finanziellen Wert über Generationen halten oder massiv zulegen. Bei alten Spielzeug Bahnen ab 1945 ist genau das Gegenteil (bisher) eingetroffen, es geht primär nicht um das Geld, es geht darum, das für diesen Bereich kein genügendes Interesse mehr vorhanden ist = erst recht kein Wert mehr. Es gibt durchaus Modellbahner 2019, aber die wollen ganz exakte massstäblich gefertigte Modelle mit Digital, Sound etc.


    Ob günstige Kauf-Gelegenheiten, oder ob das aktuelle Preisniveau langfristig mangels Interesse neuer Tinplate Modellbahn-Käufer noch tiefer gegen 0 sinkt? Keine Ahnung!


    Eine kleine Sparte vom Spielzeug konnte im finanziellen Wert gar zulegen: Genannt Märklin Uralt von etwa (1880) 1892 - 1914 hat seinen Wert behalten oder zugelegt, insbesondere auch das Zubehör dieser Zeit Epoche. Ganz ohne Tücken ist dieses Gebiet in keinem Fall. Es gibt hervorragende Fälschungen, aufwändiger und besser erstellt als je zuvor(!). Der Zustand wird übertrieben wichtig bewertet, wenn so ein Modell - immerhin 90 bis 140 jährig - bespielt ist, dann muss es schon ganz extrem selten sein, das sich ein namhafter Wert erreichen lässt. Tinplate Sammler sind in ihrer Anzahl nicht all zu viele, sehr überschaubar. Kommt einer dazu, explodieren die Preise. Verlässt einer die Welt, fallen die Preise wie Laub im Herbst. Es könnte dennoch sein, das solche Modelle ihren Wert langfristig behalten, weil vereinfacht ausgedrückt: Märklin bildete in seinen Katalogen oft die beste Variante ab, aber effektiv verkauft wurden grossmehrheitlich immer nur die günstigste Version. Ein ausladendes Zoll Gebäude mit Inneneinrichtung u. Beleuchtung war höher im Preis, als was ein Beamter im ganzen Monat verdiente!! Solche Spielzeuge waren schon vor 120 Jahren Manufaktur Einzel-Anfertigungen. Während eine HAG Spur 0 Lok 1948 ein (damals) begehrtes Massen-Produkt war. Nicht billig, aber so kalkuliert - dass auch die Mittelschicht eine HAG spur 0 Lok sich leisten konnte. Verkauft wurde bei Märklin die einfacher gefertigten Standard Modelle - eigentliche Bestseller - mit gutem Preis/Leistung Verhältnis. Die ganz tollen Sachen existierten mehr als Katalog-Abbildungen, sozusagen als Werbung was möglich ist, wenn es der Kunde bezahlen (kann), als dass effektiv namhafte Umsätze damit statt gefunden hätten.


    @ Stefan Unholz

    habe im Internet nach HAG Re 4/4 I Spur 0 nachgeschaut.

    Da verkauft ein Herr namens Kah 72 auf Ricardo eine "HAG Spur 0 Re 4/4 I 1. Version mit 2 Motoren" . Da hast Du Deine HAG Spur 0 Zinkpest-Lok... Wenn der Text denn stimmen würde!

    Schade, das ist wirklich ein ganz seltenes Exemplar. Aber eine HAG ist das nach meiner Ansicht definitiv nicht. Das gehört in die Gruppe Josef Seiler Spiewa. CHF 600.- sind halb geschenkt. Doch mit Zinkpest will man lieber kein solches Modell, der Aufwand für eine authentische Restauration wäre ganz erheblich, Ersatzteile gibt es seit 60 Jahren keine mehr!! Vermutlich wird es der allfällige Käufer als Zeit-Dokument erwerben. Aufstellbar, aber nicht mehr fahrbar in die Vitrine. Oder nach vergebenem Restauration-Versuch ein HAG Fahrwerk verwenden. Doch die Befestigung passt nicht!


    Gruss

    Hermann

    Lieber Stephan,

    es kommt wie es kommt. Auch ich möchte meine Beiträge nicht so verstanden wissen, dass Familienangehörige irgend etwas tun müssten, nur weil ich mich hier im Forum zu diesem Thema melde. Jeder rechtmässige Besitzer kann mit (s)einer Ware tun, was ihm beliebt. Und ja, tatsächlich empfinden heutzutage oftmals Angehörige sich mit einem Nachlass abgeben, als ein müssen, da der Bezug nicht das Sammler-Thema, sondern die Verwandschaft des Sammlers ist.


    Gerade darum, ist ein Auktionshaus eine gute Methode, welches vielen Anliegen gerecht wird. Es müssen vom Einlieferer allenfalls Schwellenängste überwunden werden. Jedoch viel zu viel habe ich in den letzten Jahren am Rande an Börsen mit bekommen, dass die besten Stücke unwissend viel zu billig an nicht anwesende "Händler" abgegeben wurden, und DANACH versucht wurde, viel Ware aber ohne Relevanz, an Händler und Auktionshäuser abzugeben. Immer mit der Angst, übervorteilt zu werden und zu kurz zu kommen. Heute ist es eher umgekehrt, oft muss der Händler aufpassen, dass er nicht übervorteilt wird!! Ein Händler ist ein Händler, kein Aladin Wunsch-Zauberer.


    Umgekehrt finde ich es nichts als fair, wenn der Händler oder Auktionshaus sich halt auch mit Massenware abgeben und herumschlagen muss, unter der Bedingung, dass er auch die guten Stücke bekommt. Ein Profi wird, ggf. auch mit seinem Team, mit den grössten Sammlung fertig werden, das ist deren Job!!


    "Top Stücke" ... da beginnt es ja bereits: welche Kriterien muss eine Lok erfüllen, um in den Kreis der Top Objekte aufgenommen zu werden? Was macht ein gutes Modell aus?

    Frage mich und z.B. Erwin danach und Du wirst 2 völlig verschiedene Antworten bekommen! Beides sind langjährige Sammler... mit gleichberechtigten unterschiedlichen Philosophien / Ansichten. Heikler sind Berater, welche vielleicht gut gemeint helfen wollen und zu hohe, nicht mehr marktkonforme Preise festlegen, aber selber nichts mehr zu diesen Konditionen kaufen wollen. Das nützt dann auch nichts mehr und schaft nur neue Verunsicherung.


    Dass eine Auktion halbwegs rentiert, sollten schon CHF 150`000.- Umsatz zusammen kommen, - mindestens. Das dürfte in dem Fall locker erreichbar sein. Aber dann kann man als Auftraggeber auch erwarten, dass sich das Auktionshaus mit Kleinkram abgibt, im Sinne einer Dienstleistung. Ein Auktionshaus soll weder Rosinenpickerei betreiben (das dürfen deren Kunden!), noch Feuerwehr in der Restenverwertung sein müssen, das wäre eine gewisse Zumutung und vergebens. Ein Auktionshaus soll eine Dienstleistung erbringen und erfüllen.


    Vorausgesetzt die Reichweite vom Auktionshaus ist gross und weit genug, ist es immer noch eine sehr gute Methode, komplexe Sammlungen an den Mann zu bringen. Es gibt Sammler, welche an einer 100 jährigen Löwenstein Rarität vorüber laufen und keine CHF 100.- dafür bezahlen würden, oder lieber schlicht nicht annehmen, da sie daran nichts interessantes erkennen können. Jedoch in Begeisterung geraten, wenn an einem Messing Modell alles bis zum kleinsten Detail nachgebildet ist. Es gibt auch Sammler, welche ganz freudig durch ganz Europa und in die USA reisen, für eine einzige Löwenstein Lok! Löwenstein ist der Mount Everest, unter Schweizer Blech-Sammlern, darüber hinaus gibt es nichts mehr. Es gibt kaum eine bessere Alternative zur Auktion, wie man so unterschiedliche Sammler Gebiete wie aktuelles Märklin H0, 70 jährige Yjbby, 100 Jährige Löwenstein Spur I und 40-50 jährige Liliput H0 sinnvoll unter die Leute bringt.


    Auch gut, zwar nicht für das Auktionshaus, aber für das langfristige Preis Niveau, wenn gar nicht erst verkauft wird! Aufräumen und die Sammlung weiter führen? Ist wohl mehrheitlich Wunschdenken. Bei den nachfolgenden Generationen hat es ab und zu tatsächlich Leute, welche die Sammlung weiter betreiben, doch das sind eher die Ausnahmen. Würde jeder verkaufen, dann wird man in 50 - 100 Jahren dafür bezahlen müssen, dass jemand die Sammlung überhaupt entsorgt. Das ist in unseren Sammler-Augen, als würden Goldbarren entsorgt.


    Mein Votum ist die frühere Erfahrung und ehrliche Meinung. Ich habe mit dem bestehenden Auktionshaus seit dem 01.01.2008 keinerlei geschäftlich Beziehungen, oder Einfluss mehr. Ich bin dort jedoch Kunde, wenn es was hat, was mich als Sammler interessiert. Es soll auch nicht abwertend auf die bestehenden Händler gemeint sein. Die können Sammlungen unkompliziert abkaufen, der Auftraggeber bekommt sofort das Geld. Aber ein Händler wird den Spagat von Fine-Scale und Tin-Plate weniger gut lösen können, als eine Auktion. Der Händler MUSS kalkulieren, wie viel er dafür zu bezahlen bereit ist, ohne dass er drauflegt. Der Auktionator bekommt Gebühren für seine Arbeit, aber er ist nie der Besitzer der Ware, es ist ein reines Kommissonsgeschäft. Auktion = es gibt was es gibt, wie an der Wall Street. Beide Systeme Ankauf/Verkauf und Kommission haben ihre Vor- und Nachteile.


    Gruss

    Hermann

    Falls niemand von seinen Familienangehörigen die Sammlung behalten oder gar weiterführen will? Falls ein Verkauf im Vordergrund steht: ich würde die sehr interessante wie auch umfangreiche Blech-Sammlung unbedingt über ein Auktionshaus öffentlich versteigern lassen!


    Zwar entstehen dem Einlieferern dadurch überschaubare Kosten in Form von Gebühren, dafür muss der Auftraggeber sich nicht darum kümmern und wichtiger, alle potentiellen Kunden haben die gleichen Chancen. Niemand kann dann sagen, ach das hätte ich auch gewollt, ich wusste nichts davon. Nicht dass die Angehörigen einerseits auf einem Berg finanziell wertloser Sachen sitzen bleiben und die Raritäten (von denen gibt es ausgesprochen viele!) sich in nichts auflösen. Ohnehin ist die finanziell korrekte Einordnung der Objekte schwieriger als auch schon, es nützt nichts wenn in einem Katalog ein wunderbarer Preis angegeben ist, wenn niemand da ist, welcher dies zu zahlen bereit ist. Anderseits suchen Sammler nach wie vor teure begehrte Raritäten... All dies spricht für eine richtige(!) klassische Auktion.


    Für wirklich gute gesuchte Raritäten werden auch weiterhin Sammlerpreise, teilweise Spitzenpreise bezahlt und demzufolge wird nach wie vor gesammelt. Bis man irgend wann mal selber an der Reihe ist und an der Wärme Kohlen schaufelt, oder ganz oben der Marie Laforet beim Singen zuhört. Falls man dann überhaupt noch etwas denkt(!), wundert man sich vielleicht über seine Prioritäten, dass es sooo wichtig war, ob jetzt ein HAG SBB Leichtstahlwagen grün, rot oder blau ist. Aber solange man lebt, ist es halt eben wichtig.


    Gruss

    Hermann

    Wenn ich einen Ricardo-Beitrag wegen seines haarstreubenden Inhalts in der Luft zerreisse, dann sich nicht wegen den vielen HAG-Experten, welchen die Falschaussagen ja sofort erkannt haben. Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen. Dies ist mir nämlich passiert, als ich nach ca. 15 Jahren Abstinenz wieder zum MoBa zurück gefund habe, und prompt von so einem windigen Anbieter an einer Börse über's Ohr gehauen wurde.

    So dargestellt, und vor allem im Thread "neue HAG Ae 6/6 Varianten": da schreibst Du: Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen... Das empfinde ich grenzwertig, besonders im Zusammenhang mit "neue HAG Ae 6/6"... Ein um 1.5 -2 mm zu hoch platziertes Wappen, da müssten schon noch gehörig andere Fehler zu finden sein, für eine solche Warnung.


    Aber wir drehen uns im Kreis: wir befinden uns übertrieben formuliert: bald wie in den mittelalterlichen Religionskriegen: Wenn das derzeitige HAG Produktions Niveau bereits ab so wie es ist, oder gar noch besser wird - da können die zu fest unzufriedenen Leute noch so fest Frust abladen - und es wird keinen einzigen - bisherigen - HAG Käufer davon abhalten, weiterhin dann und wann eine HAG Lok zu kaufen, wenn sie einem gefällt. Aber umgekehrt auch: Man kann noch so versuchen, rationale Gründe aufzuzählen, wieso es ist wie es ist: Du Richard weis ich nicht, aber Stefan Unholz schrieb mal; (ich weis der exakte Wortlaut nicht mehr genau, Sinn gemäss: eher müsse der Rhein aufwärts fliessen, oder der Rhein bei Stansstad durchführen, als dass er sich bei HAG Stansstad blicken lassen würde. D.h. es gelingt keiner der beiden Seiten, die jeweilige andere Seite zu überzeugen.


    Gruss

    Hermann


    Danke Günther für Deine Unterstützung:)

    sagt mal, was ist denn mit Euch los?!? Jetzt schon Wintermüdigkeit?

    Stefan Unholz beweist wenigstens noch Humor;):)


    Seht doch mal den Tatsachen ins Auge, dass HAG (Mörschwil) irgendwann zwischen 2009 und 2012 in finanzielle Engpässe geraten war. Längstens nicht als einziger Hersteller innerhalb dieser Branche! Manchmal hat eine mangelnde Oekonomie mehr als nur eine Ursache. Fehler kann man ggf. korrigieren, jedoch weit schlimmere Folgen haben Trends die dem Geschäft zuwiderlaufen. Wenn es nicht mehr darum geht, ob jetzt ein Wappen 110% korrekt platziert ist, oder noch nicht mal mehr der Preis relevant ist, - sondern wenn das Hobby Modelleisenbahn schlicht und einfach nicht mehr so viele Leute anspricht, dann kann der Inhaber heissen wie er will und es ändert rein gar nichts an der Situation.


    Beim lesen der Beiträge von Richard und Stefan, kommt mir der Gedanke, wieso habt Ihr nicht ein Alternativangebot in der fraglichen Zeit an HAG gerichtet? Das HAG Forum würde sozusagen die Firma HAG übernehmen und die Situation analysieren, schauen welche Berufe / Jobs es braucht und jeweils der Beste seines Faches damit beauftragen und alles wäre bestens? Wenn das so wäre, hätte ja für HAG Mörschwil gar kein Grund bestanden, aufzuhören!


    Vielleicht versucht der jetzige Inhaber, das HAG überleben zu ermöglichen, in dem er mit weniger Aufwand die selbe Qualität zu erreichen hofft? Er ist nicht der einzige Unternehmer, welcher dieses Kunststück versucht! Ganz ist dies HAG noch nicht gelungen, aber sie sind nahe daran:). Es sind noch Peenuts was HAG Stansstad von HAG Mörschwil trennt, gewisse Details sind sogar besser ausgeführt! Der Beitrag 62 von Richard könnte als Rufschädigung an HAG ausgelegt werden. Die letzte "Hexe" Anna Göldi hat man 1782 in Glarus hingerichtet, braucht Ihr eine Neuauflage, dieses mal soll der HAG Chef der Böse sein?


    Gestern habe ich je eine HAG Ae 6/6 bis in alle Einzelteile zerlegt, teils zersägt und verbohrt: die derzeit neuste, die Brunnen 11517 und eine ältere die 11419 Appenzell Ausgabe 1995. Letztere ist demzufolge 24 jährig und habe ich mal an einer Börse günstig (als vermutliches Sturzopfer) gekauft. Die Lok kam in für Jahre in die Bastelkiste. Die beschädigte Pufferbohle interessiert mich nicht, benötige nur die "Innereien".


    Dabei ist mir aufgefallen: ja, Stefan Unholz hatte schon recht mit seinen Beanstandungen: Doch wie dies kommuniziert wird, ist alles andere wie konstruktiv. Die 24 jährige 11419 Appenzell, bis auf das Dach, überall noch einen Tick werthaltiger ausgeführt. So ist z.B. das Gehäuse INNEN (das interessiert auch nur uns Forumisten!) bis auf winzige Stellen schön gleichmässig grün lackiert. Die ganz neue Brunnen erreicht nicht ganz diese Professionalität. Innen hat es unübersehbar unlackierte Stellen, wahrscheinlich da, wo das Gehäuse aufliegt. Die Mörschwiler meisterten dies besser. Mehr irritiert eine Längskante, die wirkt, als sei das Gehäuse aus der Höhe auf ein Riffelblech gedrückt worden. Auch die Farbe vom Führerstand-Einsatz ist von der 11419 schöner, ebenso die grüne Aussenfarbe spricht mich etwas mehr an, bei Mörschwil durfte eine Ae 6/6 noch glänzen... Dies hat wohl nichts mit gut oder schlecht, sondern mit Ansichtssache zu tun. Wenn man unbedingt eine Glanz-Lok möchte, und diese nach Erhalt matt altert, da dachte wohl HAG, wir machen es gleich realistischer. Dafür ist bei der 11517 Brunnen das Dach deutlich realistischer ausgeführt worden:thumbup:.


    Die Differenzen zwischen der 11419 und 11517 würde ich mit Ausgezeichnet (11419) und immerhin Gut (11517) bewerten. Von "schlecht" kann keine Rede sein! Schon gar nicht wenn man die Umstände kennt. Was da gewisse Leute betreiben: HAG Bashing reicht da nicht mehr, das ist bewusstes HAG Mobbing. Was wollt Ihr damit erreichen? Auf diese Weise bessere Modelle:/


    Hätte HAG Mörschwil 2011 oder 2012 aufgehört, gäbe es u.a. keine "Brunnen". Es wird ja niemand gezwungen, eine Lok welche einem nicht gefällt, kaufen zu müssen. Aber stört es Euch offenbar, wenn weiterhin einige Leute dann und wann eine HAG Loks kaufen, und sich erst noch darüber erfreuen:).


    Also was mich anbelangt, ich habe viel lieber eine "nur" gute Brunnen, als eine, welche vielleicht perfekt hätte sein können, aber gar nie hergestellt wurde.


    Gruss

    vom Undigitalen

    von RBe 4/4 verstehe ich seine Absicht nicht, was er genau möchte? Eine Umverpackung, was ist unter diesem Begriff zu verstehen bez. von Dir gemeint?

    Soweit mir bekannt, stimmen Lima Nova und das "richtige" alte Lima zeitlich nicht überein!


    Die alte eigenständige Lima gibt es längstens nicht mehr. Umgekehrt gibt es für Kartons der Lima Nova die alten Fahrzeuge nicht mehr (neu). Am ehesten Wagen, welche den Übergang überlebten? Sammler sind irritiert, wenn ein alter Wagen in einer neuen Verpackung angeboten wird, oder umgekehrt, ein neuer Wagen in einer alten Verpackung verkauft wird, da technisch eben nicht gleich! Falls überhaupt Originalkarton vorhanden: erwartet man, dass sich darin dass befindet, was der Karton vorgibt. Mindestens muss aber vom Verkäufer ein Hinweis folgen oder sonst wie ersichtlich sein, dass der Käufer wissen kann, was ihn erwartet. Ausnahme günstige Wühltisch-Lote, letzte Station vor dem Entsorgen, wo man ohne Zusagen rein auf gut Glück wirklich günstig kaufen kann.


    @ Jetblue: Lima Nova, doch das gibt oder zumindest gab es! Sonst würde es RBe 4/4 ja nicht erwähnen. Im Detail kenne ich die neure Lima Firmen Geschichte nicht, es ist kompliziert... Die alte Lima gibt es seit Jahren nicht mehr. Eine kurze Zeit lang gab es überhaupt keine Lima. Dann gab (oder gibt?) es Lima Nova, welche zu teuer(?) ausgezeichnet detaillierte Modelle Herstellte, massstäblich u. technisch auf Topniveau. Ich habe eine FS E-Lok 636 und bin sehr zufrieden damit. Dieses Prinzip konnte sich in der CH nicht wirklich durchsetzen, an Lima klebte das Billig-Image. Die aktuelleren Lima Neuheiten sind wiederum etwas anderes, teils habe ich den Eindruck, alte Formen neu überarbeitet, oder in Zusammenarbeit mit anderen Firmen aus dem gleichen Konzern enstanden?


    Gruss

    Hermann

    .

    wer spendet dem dortigen Schreiberling die offenbar dringend nötige stärkere Brille?

    Lieber Stefan,

    ich spende Dir ein wenig mehr Gelassenheit. Kann man bei mir gratis abholen.


    1 x mehr stimmt an sich Deine Kritik! Fragt sich nur, ob auch die Verhältnismässigkeit des "Problems" in richtigen Relationen angeprangert wird? Schau mal bei Deinen anderen Ae 6/6 nach: keine davon wird haargenau gleich sein! Am schlechtesten stimmt das Wappen bei der uralten HAG Ae 6/6 Typ 1, dort berührt das Wappen fast den Zierstreifen. (Dass vorerst kein Name vom Kanton steht, stimmt wiederum mit dem Vorbild anfänglich überein) Sehr gut stimmt es (meine Ansicht) bei den HAG Versionen der 1960-er Jahre! Dafür - was für eine Katastrophe - musste das ganze Wappen Arsenal, da die Loknummer erhaben ausgeführt, für ein und die selbe Lok-Nummer herhalten. Oder noch "schlimmer", falls es bei einer Ae 6/6 blieb, wurden die überzähligen Wappen an Re 4/4 I und Ae 4/7, oder gleich an die Märklin DB E-41 und E-10 angebracht. (Ist ja auch immer wieder ein Thema hier bei den Internet-Angeboten).


    Zugegeben, ein meist buntes Ae 6/6 Wappen fällt auf grünem Hintergrund auf und wie richtiger ein Wappen dimensioniert und platziert ist, um so besser.


    Doch Du schiesst weit, (aus Prinzip?) über das Ziel hinaus. Ich kann da rein gar nichts peinliches erkennen, sondern einfach das sich DER Ae 6/6 Kenner an seinem Modell erfreut:thumbup: Der hat viele Ae 6/6 Modelle, wenn es kein gutes Modell wäre, würde er sich nicht so löblich darüber äussern!


    Anbei noch Ae 6/6 Wappen Fotos von der ganz alten HAG H0 Lok, Lima H0 und Modelbex.


    Gruss Hermann