Beiträge von Empedokles

    Beim Testlauf auf dem Rollenprüfstand mit Maximalgeschwindigkeit war der Motor nach 10 Minuten so heiss, dass man ihn kaum berühren konnte.

    Der Motor hat 10min benötigt, um auf 85°-90°C zu kommen - das finde ich nicht besonders schnell.

    Dass man 85°-90°C nicht mit den Fingern berühren sollte, ist unabhängig vom Motorenhersteller; die Normalverbraucher lernen das beim Zündkerzenwechseln oder Ölnachfüllen am eigenen Auto.

    Meine eigene Erfahrung mit einem Metropolitan-Antrieb war nicht gut - aber vielleicht war das noch ein abermals anderer Hersteller ...

    Meine Erinnerung besagt: Um Fleischmann-Beleuchtungen Decoder-fähig zu machen, muss man die 12Volt-Lampen durch 24Volt-Lampen ersetzen. Angaben ohne Gewähr.

    Bei meinen Fleischmann-Lokomotiven habe ich vereinzelt LED-Birnen eingesetzt; ich bin mit dem Resultat zufrieden.

    Auf was lässt die "10" auf dem Fahrzeugboden schliessen?

    Derartige Zahlen dienen gewöhnlich der Lagerhaltung oder Ersatzteil-Kennung und sind für Sammler eher unwichtig.

    Interessant ist die kleine runde Stempelprägung daneben: Nach allgemein verbreiteter Ansicht besagt diese Zahl 62, dass dieses Bodenteil im Jahre 1962 seine Gussform verlassen habe. Eine entsprechende Stempelprägung ist "unter Dach" in der Gehäuse-Innenseite zu erwarten und dürfte auf eine Fertigung in ähnlichem Zeitraum hinweisen.

    Dein roter Triebwagen gefällt mir trotz seiner offenkundigen altersentsprechenden Mängel in Karosserie-Lack und Fenster-Einsatz sehr gut. Die Klarsichtpackungen von "Trachettes de Raclette" oder toten Thunfischen für Feinschmecker geben heute so reichlich Klarsichtfolie zur Müllverwertung ab, dass sich ausgefallene Fenster ohne Mühe auch wiederholt ersetzen lassen.

    Mein entsprechender roter (Secondhand-)Triebwagen weist neuere Stromabnehmer auf; Deine Stromabnehmer passen gut zu original 1962. Dagegen hast Du Standardkupplungen an Deinen Fahrzeugenden, während mein Modell noch alte klauenförmige Kupplungen aufweist. Wenn ich ein Märklinist wäre, würde mich allerhöchstens der reichlich abgeschrubbte Mittelschleifer abschrecken können.

    CHF 150 darf man sicherlich noch erwarten, da hat Stefan Unholz wohl recht. Aber andere vergleichbare Modelle haben auch in den letzten Jahren noch Preise über CHF 200 erzielt, besonders in der Vorweihnachtszeit. Eine aktuelle Mitteilung aus dem Hause Märklin Göppingen besagt, dass die Corona-Krise den dortigen Umsatz zuletzt gut beflügelt hat ...

    >>> https://www.faz.net/aktuell/wi…er-maerklin-17159323.html

    Die Fleischmann Ae 3/6 Modelle sind in Würde ergraut.

    Ob diese Lokomotiven tatsächlich bereits ergraut sind, mag einstweilen dahingestellt bleiben.

    Hier sind sie jedenfalls noch im Einsatz.

    Sie sind jedenfalls der Aufmerksamkeit wert und weisen hinreichend unterschiedliche Merkmale auf.

    Folgende Varianten wurden produziert:


    Ae 3/6 I 10647 grün ( = die häufig anzutreffende Normalvariante)
    Ae 3/6 I 10666 grün
    Ae 3/6 I 10702 grün "mit Langdach"
    Ae 3/6 I 10635 grün (Umbauversion HRF/Roundhouse Zürich)
    Ae 3/6 I 10682 grün (Umbauversion Friho/HRF/Roundhouse Zürich) "mit Langdach"
    Ae 3/6 I 10703 grün (Umbauversion Friho/HRF/Roundhouse Zürich) "mit neuem Dach"
    Ae 3/6 I 10706 grün (Umbauversion Friho/HRF/Roundhouse Zürich) "mit Düsengitter"

    Ae 3/6 I 10700 braun "BERN"
    Ae 3/6 I 10675 braun
    Ae 3/6 I 10638 braun
    Ae 3/6 I 10654 braun



    Weitere Eigenbau-Varianten sind auf dem Secondware-Markt gelegentlich anzutreffen.

    Von Plastikräder der Wagen reden wir lieber nicht...

    Oder eben doch: Bei einem entsprechenden ABFe 4/8, der sich früher in meinem Besitz befand, habe ich die Laufachsen sämtlich durch Fleischmann-Gleichstromachsen ersetzt. Damit wurden die Fahreigenschaften erheblich verbessert, so dass der Triebzug mühelos weiter verkauft werden konnte.

    Wichtig bleibt festzuhalten:

    Der Hersteller und Lieferant ist seiner Verantwortung nachgekommen und hat den Schaden freundlich begrenzt.

    Es ist davon auszugehen, dass er auch auf weiteren Image-Verlust keinen Wert legt.

    Also erwarten wir ohne erneutes Palaver, dass der mutige freundliche Chef die künftige Fertigungskontrolle so einrichtet, dass sie einer tatsächlichen Qualitätskontrolle entspricht.

    Somit hat das neue Jahr einen guten Anfang genommen.

    Nun war es für Kleinbahn doch recht schwierig, traditionelle Modellbahner zu überzeugen.

    Ein Stück, das mich wirklich überzeugen konnte, war Kleinbahns seltene rote SMB-172.

    Man muss aber zugestehen, dass auch dieses Modell Liliputs EBT-103 nicht überlegen sein kann.

    Über Schuld zu urteilen, ist nicht die Aufgabe unseres Forums. Verantwortlich ist der Hersteller und Lieferant, also die aktuelle Firma HAG.

    HAG Mörschwil praktizierte immerhin das sehr ungewöhnliche Geschäftsmodell eines Verkaufs von Erzeugnissen der 1. Wahl und Erzeugnissen der 2. Wahl.

    Wenn die aktuelle Firma HAG unter ihrem mutigen Chef dieses Geschäftsmodell nicht mehr praktizieren kann oder mag, dann ist sie doch in der Pflicht, am Ende des Fertigungsprozesses eine Kontrolle zu installieren, die tatsächlich wieder Qualitätskontrolle genannt werden kann..

    Die Stromabnehmer sind von Sommerfeldt, aehnlich zu denen von Hag oder Märklin ...

    Dies ist völlig richtig. Die Stromabnehmer sind teilweise identisch mit denjenigen, die von HAG Mörschwil und von Liliput Wien montiert wurden.


    In den früheren vergangenen Jahren hat man mit diesem Ersatzteil-Lieferanten nicht immer gute Erfahrungen gemacht. Es muss daher leider empfohlen werden, die gelieferte Ware sorgfältig zu prüfen.