Beiträge von Unholz

    So, vielleicht ist es die Hitze, vielleicht sind es Nachwirkungen des Vollmondes, aber irgendwann muss diese Diskussion zu einem guten Ende kommen...


    Lieber unbekannter "Re 6/6", ich bin jetzt zwei Stockwerke hinunter- und wieder hinaufgestiegen, habe fotografiert und gescannt, und zeige dir hiermit feierlich folgendes Bild:



    Das Teil stammt aus einer extra für dich geöffneten Packung einer Original-Märklin-Re 4/4 II und zeigt 2 (zwei!) Stück des von dir mutmasslich gesuchten "Füllstücks" - von dir auch schon "Schürze" genannt.


    Ich frage dich nun ernsthaft (und in der Annahme, dass du uns hier nicht einfach zum Narren halten oder unterhalten willst):


    Sind das die von dir gesuchten Teile - ja oder nein?


    Falls ja, und wenn du zudem die grosse Güte haben solltest, mir vertraulich deinen werten Namen und vielleicht sogar deine echte Adresse zu verraten, könnte ich tatsächlich auf den Gedanken kommen, das obige Original-Märklin-Säckli brutal zu zerschneiden und dir eines der beiden Teile (bitte noch sagen, welches :) ) gratis zukommen zu lassen, sofern du in einem schweizerischen Kanton lebst und mir als Zeichen deiner Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit zuvor die Portokosten von Fr. 2.-- vergütest und auf jegliche Gewährleistungsansprüche für den Fall verzichtest, dass der Grauton dieses Schürzendings nicht exakt demjenigen deines Modells entspricht.


    Deal or no deal? ;)

    Bei dem riesen Angebot an H0 Lokomotiven an Börsen und Auktionen, werden die Käufer-Ansprüche immer wie höher geschraubt.

    Hermann, meine Ansprüche sind absolut durchschnittlich und müssten eigentlich mit denen jedes Käufers eines teuren "handgemachten Spitzenprodukts aus der Schweiz" völlig deckungsgleich sein:


    - saubere Seidenglanzlackierung, wie sie auch ein durchschnittlicher Hobby-Airbrusher hinkriegt (also keine gräuliche "Gerstenkörnersuppe" auf dem Dach)

    - einwandfreie, absolut horizontale Farbtrennkanten parallel zum Lokkasten (nicht wie auf den publizierten Bildern!!)

    - keine Staubeinschlüsse oder Farbsäcke

    - scharfer Druck (ob nun Tampon oder Laser ist doch schnurzegal - allein das Ergebnis zählt)

    Zitat von Ostermayer

    Vielleicht stellen sie sich auch auf den Standpunkt: es gibt was es gibt und wem es nicht passt, der soll es sein lassen!

    Das ist ziemlich sicher der "Ostermayer-Spruch des Jahres". ;)


    Genau dies scheint seit nunmehr bald einmal sieben Jahren die Firmenphilosophie zu sein - und je länger diese Urech-Einstellung andauert, desto schneller wird man auch den Abgang des allerletzten Kunden feiern können. :P Eine solche Beratungsresistenz ist einfach nur noch tragisch, nicht zuletzt für diejenigen Leute, die immer gehofft und verkündet haben, es werde sich alles einmal zum Guten wenden.

    Ich weiss: "Sälber rüehme stinkt", darum sorry für diesen Nachtrag, aber ich kann's mir nicht verkneifen:


    Vor satten 22 Jahren habe ich hier draussen im Garten diese Roco-Re 460 mit der Airbrushpistole gespritzt (für einen Wettbewerb von Roco Schweiz). Die Farbtrennkanten entstanden durch einfaches Abdeckband, wie es auch in Mörschwil verwendet wurde - und sie sind GERADE!


    Gopfridschtutz, wieso kriegen die Bastler in Stansstad so etwas einfach chronisch nicht hin? <X



    PS. Beschriftung durch Andreas Kull (Aku)

    Ich bin wieder mal am Aufräumen und Ausmisten, und dabei ist dieses Bild zum Vorschein gekommen. Es zeigt (von links nach rechts) die Heizloks ex Ae 4/7 10977 und 10989 sowie Ae 3/6 II 10456 in Basel im Jahr 1985.


    Der mir unbekannte Fotograf möge bitte die unautorisierte Verwendung seiner Aufnahme an dieser Stelle verzeihen, aber sie passt gerade so schön:


    Falls jetzt der eine oder andere Leser grinst oder schmunzelt: gern geschehen! ;)


    Da man bei dieser Affenhitze zuhause fast nur in der Badewanne/Dusche oder im Keller überleben kann, habe ich mich in den Letztgenannten begeben und mich dort ein bisschen in den Bastelkisten umgesehen. Eine teilweise defekte Ae 4/7 würde sich eigentlich für die Herrichtung zu einer unmotorisierten Heizlok bzw. einem Dummy eignen. Aber nach längerem Schräubeln und Pröbeln stehe ich hier wie ein Esel am Berg und frage mich:


    Wie kriegt man das ganze Antriebsdrehgestell aus dem Chassis? :oops::oops:


    Ich komme beim Zerlegen nur bis zu dem Punkt, wo die beiden Bürstenfedern nach links und rechts weggespickt sind und ich dann das Motorschild samt Bürstenhalter abschrauben will (also die vier abgebildeten Schrauben rausdrehe). Danach steht aber das Motorschild am Untergestell bzw. an der Rückseite der unten abgebildeten Kühlschlangen an, und den ganzen Klumpen kann man auch nicht nach oben ziehen/würgen. :/


    Danke für einen guten Tipp! :idea:



    Foto © Stefan Burkhard, aus dem Forum (Verkabelung modifiziert)

    Uff... - eine tolle Bereicherung für jede "Horror-Sammlung". Der ausgefranst-holprige Farbverlauf vorne an der Dachkante und über dem Führerstandsseitenfenster vermag ebenso zu begeistern wie die dreckigschwarze Dachfarbe allgemein. Und der verbogene gelbe Handlauf markiert für jeden "Swiss made"-Fan das i-Tüpfchen... :thumbdown::whistling:

    Ich hatte schon mal auf ein entsprechendes Ricardo-Angebot hingewiesen - hier noch eine kurze Produkt-Rezension:


    - Ersatzfenster (einzeln erhältlich) für die alte HAG-Ae 6/6

    - Lieferant ist der bestens bekannte Daniel Staiber, Uetendorf (bzw. seine ColorOne GmbH)

    - aktuelle Bezugsmöglichkeit hier: https://www.ricardo.ch/de/a/-e…e-6-6-replika-1069920296/

    - passend zumindest für die zweite HAG-Generation (Betriebsnummer 11403, feste Pufferbohlen, UNUM 120.04 und 120.05)

    - eventuell auch für die Ur-Ae 6/6 11401 mit beweglichen Pufferbohlen (müsste noch getestet werden)

    - jedes Fenster einseitig mit Schutzfolie versehen, die abgerubbelt werden kann

    - Preis pro Stück Fr. 2.50


    Aus meiner Sicht empfehlenswert! :thumbup:



    Foto © Staiber