Beiträge von Unholz

    Wieder mal etwas, wo selbst der alte Hase staunt oder grübelt. ;)


    Da gab's doch vor 60 Jahren von HAG St. Gallen den bekannten EW I Nr. 400 in der schmalen Ursprungsausführung mit abnehmbaren Dach. Normalerweise wies der Wagen zwei Dachlüfterimitationen etwa in den Drittelspunkten auf. Ganz selten findet man ihn aber mit einem weiteren Lüfter in Dachmitte - nämlich so:





    Fällt euch etwas auf?


    Nein? Nochmals genau hinsehen... ;)


    Eben... - der mittlere Lüfter wirkt doch auf den Bildern irgendwie silbriger/glänzender/neuer als die beiden äusseren, oder nicht? Und das tut er auch, wenn man das Modell in echt vor sich hat.


    Ich habe den schön erhaltenen Wagen kürzlich auf Ricardo bei einem seriösen Anbieter ersteigert und denke nicht mal im Traum daran, etwas an der Transaktion zu bemängeln. Denn falls der dritte Lüfter nachträglich den Weg aufs Dach gefunden haben sollte, müsste das vermutlich vor einer halben Ewigkeit passiert sein (wer hat schon solche Dinger in der Wühlkiste? ;) ). Oder kennt jemand dieses Einzelteil von einem anderen Fahrzeug aus neuerer Zeit? Es ähnelt ein wenig einem Schraubenkopf oder einer Niete.


    Ich werde nun die äusseren Lüfter ein wenig mit einer handelsüblichen Silberpolitur betupfen - und nach Murphy's Law werden diese danach wohl noch silbriger hervortreten als der mittlere. 8)

    Das dachte ich bis jetzt auch und habe deshalb Mabotrain in meiner Händlerliste nur unter den Onlineshops aufgeführt. In Google kommt aber der Hinweis auf ein "negozio" mit Öffnungszeiten:



    Mal schauen, was auf der Website steht, wenn sie wieder funktioniert. ;)

    Macht sich ein Hersteller nicht automatisch strafbar, wenn er ein Copyright geschütztes Logo (SBB Pleitegeier) so verzerrt wiedergibt?

    jetblue : Nein, das geht wohl zu weit. Insbesondere gibt es keine "automatische" Strafbarkeit, da es im Ermessen des Urhebers bzw. Rechteinhabers steht, ob er gegen eine Entstellung seines Werkes vorgehen will (sogenannte Antragsdelikte).


    Aber Nichtkauf der Lok ist wohl das beste Mittel, mit dem die Kunden diesem Hersteller klar machen können, dass sie endlich, endlich "handgemachte Spitzenmodelle" erwarten... ||

    Diese im Jahr 2013 angekündigte Lok ist nun erschienen.


    Wer weiss, vielleicht gelingt es bei einer 2. Auflage, den Schriftblock mit Loknummer und technischen Daten auf der Seitenwand linksbündig mit der Aufschrift SBB CFF FFS anzuordnen? Und von dem beim Vorbild seit Jahren vorhandenen zusätzlichen Lüftungsgitter in der Dachrundung wagt man schon gar nicht zu träumen...


    EDIT: Je länger ich diese Bilder (und weitere schon im Netz verfügbare) vergleiche, desto eher dünkt es mich, dass das grosse SBB-Signet irgendwie in die Breite verzogen ist (links geht es fast bis zum nach unten gedacht fortgesetzten linken Rand des zweiten Ventilationsgitters und rechts bis über die Mitte des fünften Gitters hinaus).


    To be continued. :/




    Fotos: © Marcel Manhart von https://blog24.jimdo.com/diverses-bis-2011/zvv-werbe-s-bahn/ (Vorbild) und C-Gleis-Plus auf Ricardo (Modell)

    Also mich würde interessieren wie Flavio aus 40131 Bologna zu diesen Märklin Teile kommt!

    Nach meinen Informationen handelt es sich mindestens teilweise um selber nachgebaute Teile, was mit den heutigen technischen Möglichkeiten kein unüberwindbares Problem darstellt. Du bekommst ja beispielsweise für ein Auto auch gewisse Verschleiss- oder Ausstattungsteile, die dem Original qualitativ ganz oder weitgehend identisch, aber etwas preisgünstiger sind.


    Ich vermute als Produzenten diesen da: http://www.modeltreno.com/marklinservice.html


    Und Bologna war ja schon immer ein interessanter Ort, wenn man sich mit Märklin- oder HAG-Replica eindecken wollte... ^^

    Die Ae 8/14 ist in Epoche IV angekündigt.

    Gemäss NEM 804 CH geht die Epoche IV in der Schweiz von 1970 - 1990. Somit dürfte das Modell die letzten sieben "Lebensjahre" der 11851 bis zu ihrem Abbruch 1977 wiedergeben. Nach meiner Erinnerung bestand aber im genannten Zeitraum kein fundamentaler Unterschied zum vorherigen Erscheinungsbild der Lok von 1961 bis 1970.

    Bei mir kommt es gelegentlich vor, dass ich eine PN zwar als Mail bekomme, nicht aber parallel hier im Forum. Dann wird's jeweils peinlich, wenn ich die Mail schon gelöscht habe in der Erwartung, den Inhalt auch noch hier im Forum lesen zu können... :oops:

    Ist das nicht schon lange bekannt? Die Drehgestelle stehen soweit ich weiss am Gehäuse an, dass zu tief über den Boden hinausragt, womit das DG nicht weit genug ausdrehen kann.

    Durchaus möglich, dass es ein schon länger bekanntes Serienproblem ist. Umso eher würde man aber erwarten, dass Märklin nicht monate- oder jahrelang zuwartet und frischfröhlich laufend weitere solche Wagen unkorrigiert ausliefert... :wacko:

    Im schwedisch/englischen Marklin-Users-Forum erscheinen derzeit Berichte von verschiedenen Usern, wonach die Grossraum-Schiebewandwagen in den Sets 48059/48062 von Märklin offenbar in jeder Kurve entgleisen sollen. Die Ursache scheint nicht ganz klar zu sein - einzelne Anwender vermuten zu lange/tiefe/hohe Puffer, andere eine Fehlkonstruktion oder schlechte Verarbeitung/Verhakung der Drehgestelle.


    Link: https://www.marklin-users.net/…ailments-habbiillnes-cars

    YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=7lcZsWrJGxI


    Diese Modelle der Schweizer Post dürften bei uns ziemlich verbreitet sein. Wer sie also gleich in die Vitrine oder Schachtelsammlung abgelegt hat, sollte vielleicht mal eine Probefahrt machen. ;)

    Nein, auch knapp zehn Jahre nach dem vorangehenden Beitrag hat noch niemand das Rätsel um die hellblauen H0-Modelle von HAG gelöst. Schade - aber vielleicht liest heute ein neu dazugekommener Besucher hier mit und kann etwas zum Thema beitragen.


    Aber stattdessen kann ein anderes Rätsel abgehakt werden: Langjährige Forumisten kennen ja die Geschichte (ob wahr oder nicht... ;) ) von derjenigen pinken Reisslack-Re 4/4 II, die von ihrem Schöpfer Harry Moos angeblich einst in einem Gestell im Mörschwiler Werk abgelegt wurde und die dann wenig später vom ahnungslosen Häsi Gahler einem glücklichen Fabrikbesucher aus den USA mitgegeben worden sein soll. Dieses Modell begründete den Reisslack-Mythos und galt seit seiner "Emigration" als verschollen.


    Nun denn - gestern erhielt ich aus heiterem Himmel eine nette Mail aus den USA mit einem angehängten Bild und der sinngemässen Frage: "Do you know what this strange model is?". Aber ja doch, ich weiss es und habe den Fragesteller entsprechend informiert... ^^


    Schön, dass das Modell unversehrt überlebt hat. Allfälligen Interessenten muss ich aber mitteilen: Der Besitzer hat Freude an dem Ding, und deshalb bleibt es wohl noch lange dort, wo es ist.


    Es müsste nicht unbedingt ein Decoder sein - die ältere, einfachere, aber nicht ganz perfekte Methode ist ein sogenannter Schleppschalter, der auf mechanischem Weg für die Beleuchtungsumschaltung sorgt. Hier erklärt am Beispiel eines Roco-Doppelstock-Steuerwagens: Roco IC2000 Bt