Beiträge von Muni271

    . . .Wichtig ist nur, dass das Lötzinn noch von der guten alten Sorte mit Kolophonium-Seele ist, damit es schnell fliesst und die Wärmezufuhr nicht zu lange dauert. Gibt's hier in D noch beim Conrad oder bei Elektronik-Spezialisten. Das EU-konforme Zeug (angeblich giftfrei...) ist für solche Feinarbeiten nicht zu gebrauchen.


    Mal ganz langsam.


    Kolophonium ist das Flussmittel, dass als Seele im Lötdraht drin ist. Ob es da auch was anderes als Flussmittel drin gibt, weiss ich nicht. Hat aber alles nichts mit der EU Richtlinienkonformität zu tun.


    Die Richtlinie macht eine Aussage über die Zusammensetzung des Lötmetalls. Da hochgradig giftig, wurde der Bleianteil verringert.


    Wir haben es also mit einer anderen Metallzusammensetzung zu tun, die verlangt eine höhere Löttemperatur - sonst nichts.


    Trifft das jetzt auf Draht/ Metall aus Eisen, wird das Löten schwieriger. Früher - vor vielen vielen Jahren - waren Kabel und Drähte meistens aus Kupfer, da war/ ist Löten einfach. Viele Hersteller sind inzwischen aus Kostengründen zu Eisendrähten/ Eisenlitzen übergegangen; auch Computerflachbandkabel sind kupferfrei und aus Eisendrähten. Eisen macht bei der leichtesten Oxydation Lötärger.


    Ich habe deshalb schon seit Jahren Lötfett im Haus, in das die Drahtenden getaucht werden bzw. mit dem Eisendrahtenden hauchdünn bestrichen werden.

    Man liest immer wieder, man dürfe damit keine elektronischen Teile benetzen, weil die Schaden nämen. Ja, tun sie, aber erst nach langer Zeit. Es sei denn, man reinigt die Lötstelle nach Lötvorgang 100%ig, dann kann überhaupt nichts passieren. Gilt übrigens auch für Lötzinn mit Flussmittelseele. Die Überreste sieht man immer wieder, nicht nur bei Hobbylötungen, sondern zuweilen auch auf nagelneuen irgendwo eingebauten Platinen: schwarzbraune Masse rund um eine Lötstelle.


    Ob Lötfett- oder andere Flussmittelreste: Sollte man immer sorgfältig entfernen.


    Dazu braucht man Aceton und ein Putzgerät, dass vom Aceton nicht angeschmolzen wird. Ich verwende weisse Pfeifenreiniger, denn die haben Baumwollfäden und kosten fast nichts.

    Für grössere Flächen/ ganze Platinen/ verlötete Bleche habe ich alte Zahnbürsten. Die muss man halt vor Gebrauch testen, in Aceton tunken und gucken, ob sie das aushalten.

    Das hat ganz andere Ursachen, nämlich verharztes Öl und Fett sowie oxydierte Radkontakte.


    Das Roco Fett aus den 80er und 90er Jahren verklumpt, kommt Dir beim Öffnen der Getriebe ggfs. als orangefarbene Krümel entgegen. Wenn Du dann noch seinerzeit evtl. mal mit Märklin Öl nachgeölt hast, wird das ganze noch schlimmer. Märklin Öl - damals wie bis vor nicht langer Zeit- ist Gift für jede Feinmechanik. Es handelt sich gem. damaligen Märklin Veröffentlichungen um SAE10.

    Hinweis: SAE10 ist/war (heute nicht mehr gebräuchlich) Winteröl für Automotore mit der Massgabe, alle 3 Monate gewechselt zu werden.


    Zurück zur Lok: Zerlegen und den ganzen Dreck mit Waschbenzin entfernen. Die alten Roco Loks brauchen kein Fett, die laufen auch so. Einzig die Schneckenlager brauchen einen winzigen Tropfen Öl (die Lager der alten Motore auch), wenn Fett, dann Teflonfett von Labelle oder Roco.


    Nochmal zur Lok, andere Baustelle: Je nach jahrelangem mehr oder weniger feuchtem Lagerplatz sind die Stromabnahmebleche über/hinter den Rädern oxydiert. Entweder vorsichtig abschleifen oder mal stundenlang fahren, damit sich die Oxydation an den Übergangsstellen im Betrieb abschleift.

    Ich habe seinerzeit das Fahrwerk des TipTop Loetschbergers konstruiert, leider wurde meine Konstruktion nicht konsequent umgesetzt.


    Ich hatte mir seinerzeit als Salär zwei solche Züge ausbedungen und mir dann auch zwei lackierte Gehäusesätze geben lassen (auf denen die Betriebsnummer falsch war, aber das war Schuld von Bombardier, die das einfach in ihren Zeichnungen vom NINA übernommen hatten). Die Fahrwerke beider Züge habe ich dann komplett neu gebaut. Beide Züge haben je einen Faulhabermotor 2230 und fahren als Doppeleinheit auf meiner Anlage. Die falsche Betriebsnummer habe ich entfernt und beiden Zügen unterschiedliche richtige Betriebsnummern per Decal gegeben.


    Ursprünglich stand da RABe 525 . . ., auch in der zweiten Zeile ; so aber ist es richtig:



    Ich fürchte, meiner ist der einzige, der optisch und fahrtechnisch alle Anforderungen erfüllt.


    Ich habe z.B. die Dachaufbauten sowohl ergänzt wie teilweise umlackiert.

    Salü Muni271

    . . . Leider wurde die Frage wie Deine super schönen Fotos von den Pantos ohne Faden gehalten wurden nicht beantwortet. Selber weiss ich leider auch nur den Schwarzen - Faden Trick. Und natürlich den von Stiller, der jedoch nicht alle Pantos abdeckt. Falls Du jetzt mehr Zeit hast als 2018 wäre ich froh wenn Du dein Geheimnis lüften würdest.

    En Gruess Kurt

    Das hängt sehr von der Bauart der Pantos ab.


    Bei Einholm Pantos, insbesondere denen von Sommerfeld aber die von Roco, wähle ich vielfach ein kleines Distanzstück, 1/10mm genau auf dem 3D Drucker hergestellt, das möglichst unsichtbar aufs Fahrzeugsdach geklebt wird.


    Beim typischen schweizer Panto von Sommerfeldt mache ich folgendes: Sofern er eine Pantofederhaube hat, muss er zerlegt werden, bei BLS Pantos ohne Haube ist es einfacher. In die Zugfeder kommt ein passend abgelängtes Stück gerader 0,8er Draht, das als Anschlag für die kleinen Blechwinkel dient, in die die Feder eingehangen ist. Bei moderneren filigraneren Pantos habe ich das noch nicht versucht.

    Bei der neuen 8/14 von Roco bin ich erst mal zum silbernen Faden zurückgekehrt.


    Um den Faden kommt man in vielen Fällen nicht drumherum. Die oben zu sehenden italienischen Loks haben den erst vorgestern erhalten.


    Da sind solche Grossaufnahmen natürlich kontraproduktiv, "die Sonne bringt es an den Tag".


    Im Anlageneinsatz hingegen sieht man von dem Faden eher nichts. Genausowenig wie es auffällt, wenn kein Fahrdraht vorhanden ist. In Echt sieht man den ab einer gewissen Entfernung auch nicht mehr.

    Von meiner Modellbahn gibt es bewusst weder eine HP noch groessere Berichte. Wegen Nachfrage gebe ich hier mal so einzelne Einblicke, vor allem Einblicke in den Simplon- Teil.


    Der alte Anlagenteil ist nach Motiven der BLS gebaut - so war es mal angedacht. Und dann wird man süchtig, das Vorbild genau nachzubauen.


    Auf der Lötschberg Südrampe liegt Ausserberg, morgens früh schaut es da so aus:



    Bald geht es über die Rhonebrücken nach Brig. Der Cisalpin wurde über Bern umgeleitet.




    Über Brig geht es durch den Simplon - und ab jetzt alles noch Modellbahnbaustelle, aber technisch voll betriebsfähig.


    Simplon Suedportal:



    Erster italienischer Bahnhof, Iselle.



    Dann kommen Varzo und Preglia - die mussten aus Platzmangel leider ausfallen.


    In Domodossola findet dann der Lokwechsel statt bzw. enden die schweizer Züge.


    Ein erster Eindruck von der Grossbaustelle:



    Springen wir 50 Jahre zurück, das Empfangsgebaeude vom Dach des Lokschuppens aus gesehen:







    Wird die Kurvengängikeit durch diese Trittstufe nicht eingeschränkt?

    Eine Dich befriedigende abschliessende Antwort kann ich nicht geben, denn der kleinste Radius auf meiner Anlage hat 65cm.


    Wenn ich das aber richtig betrachte, zumal den nach hinten massiven Treppenkasten oben auf dem Bild von Rufer, dann hat meine Variante auf jedenfall mehr Spiel als das Orginal. Meine Trittstufe sitzt rückseitig genau parallel Hinterkante Lokkasten, damit ich das Gehäuse noch ohne Hindernis abnehmen kann..

    Nochmal zur Ae8/14


    Zwei eigentlich vermeidbare optische Fehler ab Werk:


    - Der grosse Abstand zwischen den Lokhälften. Wo das Vorgängermodell eine "normale" und eine 2mm kürzere Verbindungskupplung des Lokhälften hatte, hat die Neuheit nur noch "normal" (= viel lang). Rufer hat oben beim Fotografieren die Kupplungen seitlich nebeneinander gelegt, deshalb sieht der Abstand da richtiger aus.


    - Wohl schlichtweg bei der Konstruktion vergessen: Es fehlt die unterste Trittstufe des Führerstandaufstiegs. So wie es ist, muss Lokführer grundsätzlich Klimmzüge machen, um da hochzukommen. Wenn ich oben bei Rufer nachsehe, scheint es Modelle mit der Trittstufe ab Werk zu geben, ich hatte keine. Dafür hat meine gleich und ohne Nachlackierung die feinere Form und die richtige Farbe.


    Die hier hat ihre unterste Trittstufe nachträglich erhalten (abgeschnittenes Teil einer Hag Ae4/4, die schon vor bald 20 Jahren Aufstiege der Roco Ae8/8 erhielt), während der Abstand noch übergross ist (die Tage kommt die kürzere Verbindungslasche). Unter der Zwischenkupplung zwei Verbindungskabel zwecks gleichmäsiger Stromübertragung über beide Lokhälften.




    Und jetzt endlich im Anlageneinsatz als Zwischenlok:

    Auf die Frage nach der Farbe der Venti - Hauben von Stefan Unholz

    wenn sie sauber sind habe sie die Farbe

    STEINGRAU RAL 7030

    Mit Gruss Heinz

    Dann gib mal bitte die Quelle an.


    Sowohl die SBB als auch die BLS haben nämlich nie RAL Farben verwendet.

    Ich glaube, die Diskussion wird ineffektiv.


    Fast 30% der Bevölkerung hat eine Grünschwäche und weiss es gar nicht. Darauf bin ich auch erst gekommen, als ein Maler (!) mir erzählte, alle Kölner Brücken wären eher hellgrau als grün und ich mich mit dem Phänomen beschäftigte.


    Alle Kölner Rheinbrücken haben das "Kölner Brückengrün", das ist um einiges heller als RAL6011 (Rhesedagrün). Guckt Euch mal dieses Bild an, die hintere "graue" Brücke hat genau dieselbe Farbe wie die vordere.

    https://www.google.com/imgres?…IhqQKHSVuDTcQMygkegQIARBW

    oder das hier, der Brückenträger hat tatsächlich exakt dieselbe Farbe wie der Pylon, und die unter dem Brückenträger herauslugende andere Brücke übrigens auch:

    https://www.kuladig.de/api/Med…4fgaY6RtA9d1xY2w-iBUy9iW6


    Damit zurück zu Schneeberger. Ja, wenn man nicht 100% grün sehen kann, sieht das da hellgrau aus. Ist aber grün, mit Spectrometer gerade noch messbar.

    Zumal - je älter nach Neuanstrich, um so heller (für viele also eher grau).


    Meine (noch nicht wieder zusammengebaute) 11 851 hat inzwischen die richtige Maschinenraumfarbe, hellgrün.

    Foto spar ich mir, ist für viele ja doch nur grau-enhaft.

    Zitat von Olympioniker:


    >>Ich habe inzwischen auch den farbigen Beweis gefunden. Im Eisenbahn Kurier Buch "Ellokbetrieb in der Schweiz" . . .<<



    Na, na, na.


    Das Bild auf Seite 51 erlaubt alles. Bei der rechten Ae4/6 sieht es wirklich hellgrau aus. Bei der linken wird es lustig: Im ersten Maschinenraumfenster auch hellgrau, in den drei anderen hellgrün.

    Auf Seite 14 die 11 851 hat eindeutig hellgrüne Lüfterkanäle. Wer hat es denn da - mit Verlaub- auf den Augen, "grau mit grünschimmer"? Kann es schon deshalb nicht geben, weil Grau ex definitione kein Farbton ist. Auch ist keinerlei Grünstich erkennbar - wenn das Bild überhaupt einen Farbstich hat, dann bestenfalls einen ins Rote. Das Bild sieht - im Gegensatz zu dem danebenstehenden der 11 852- relativ authentisch aus.


    Offenbar bin ich hier der einzige, der jemals in einer betriebsfähigen Ae 8/14 war. Das war im Mai 1969, die 11 852 stand in Erstfeld im Depot und ich durfte dort nach Herzenlust fotografieren. Leider nur s/w, Farbfilm war zu teuer.


    Aber ich habe (nicht nur daran) ein exzellentes Erinnerungsvermögen, zumal ich damals wann immer es ging im Führerstand der Loks mitgefahren bin. Das war vornehmlich in der Westschweiz und im Wallis; Erstfeld/Gotthard war schon etwas besonderes und deshalb noch besonders präsent. Und präsent ist mir bis heute, dass Loks der (favorisierten) BLS und der SBB innen immer grün waren.


    Innen graue Ae 6/6 - das kam erst mit den Revisionen, bei denen die Loks rot wurden - bis dahin innen alles grün. Also ab den 80er Jahren. Das sind inzwischen auch schon 40 Jahre, und deshalb kann ich verstehen, wenn viele nichts anderes kennen.


    Und was Märklin wie anpinselt kann uns ziemlich gestohlen bleiben. Zweifelsohne können sie sehr gut lackieren und drucken. Die Frage nach der Authentizität der Elaborate ist eine ganz andere. Sollten wir deshalb hier ganz ausser Acht lassen.

    Obwohl absoluter Fremdkörper am Lötschberg und am Simplon, hat sich zur Komplettierung der anderen 8/14 auch hierher eine 11 851 verirrt. Ich werde sie aber mit nur einem Faulhaber 2230 einsetzen, wie die 11852 und die 11 801 auch, was für die längsten Züge völlig ausreicht - vorbildmässige Steigungen vorausgesetzt. Wobei die 11 801 gegenüber den beiden anderen leistungsmässig erheblich abfällt (absolut vorbildmässig), aber das liegt an der undurchdachten göppinger Technik mit nur zwei angetriebenen Achsen pro Lokhälfte.


    Und ich werde die Flexplatine der 11 852 einbauen, habe nur keine Ahnung, woher die Steckkupplungen nehmen. Die alten Platinen mit diesen Steckkupplungen kann man nicht einfach nehmen, weil die Aufnahme der LED Frontplatinen in den Chassis natürlich anders ist, ebenso übrigens die Partie hinter den Führerstandstüren. Ansonsten sind die Chassis identisch.


    Die Stromverbindung zwischen den Loks sehe ich als Muss an. Wie soll ich sonst den synchronen Stromfluss sicherstellen, insbesondere im Analogbetrieb? Da wird noch mancher Analogbahner, egal ob DC oder AC mit Dekoderumschaltung bei stromlosen (Signal-) Abschnitten etwas ins Gucken kommen, wenn die eine Lokhälfte keinen Strom mehr hat, die andere aber noch schleudernd nachschiebt.


    Ich rate allen Analogbahnern:

    Mindestens Ausbau des zweiten Motors inklusive Schneckengetriebe.

    Eleganter wird es, wenn eine elektrische Verbindung zwischen den Lokhälften besteht und damit sichergestellt ist, dass der Abstand von Lok zum Halt zeigenden Signal immer derselbe ist.


    Hinweis an alle: Alte SBB Loks sind innen hellgrün. Die beige Bemalung hinter den Fenstern ist falsch. Der Irrtum ist erklärlich, wenn ich z.B. Schneeberger Seite 131 und 134 anschaue. Aber 50 Jahre alte Farbfotos sind halt nicht mehr Farbecht, insbesondere helles Gelb und helles Grün sind nur noch schwer zu trennen, die Drucktechnik tut dann ein Übriges.

    Im Bedarfsfall Eigenbau.

    Dieser NEAT Aushubzug entstand 2003 aus Weiacher Kieswagen aus Wiener Produktion, die es vor 20 Jahren auf jeder Börse für wenig Geld gab.

    Die Beschriftung entstand am PC ganz normal auf Papier, das in die Gefache eingeklebt wurde. Würde ich heute etwas präziser drucken und mit Schiebebildern aufbringen. Da der Zug auf der Anlage mit "Abstand zum Auge" verkehrt,bleibt alles so, wie hier gezeigt.


    Ach so - die Griffstangen sind alle aus Messingdraht. Den brüchigen und zu dicken Liliput- Kram muss man sich auch nicht antun. Ausserdem erhielten die Wagen KK- Kinematik, die war zu "Weiacher" Zeiten noch nicht Liliput Standard.

    Auch fahren die Wagen seit damals mit Beladung, die Fotos entstanden 2003 kurz nach der farblichen Fertigstellung.





    Die grüne HAG Lok ist ein Fantasiemodell. Ebenfalls grundfalsch sind übrigens bei allen HAG Ae4/4 die Drehgestelle, die viel zu kurz sind. HAG hat seinerzeit einfach die Drehgestelle der Re4/4I genommen und mit optisch geschrumpften Ae4/4 Drehgestellblenden versehen.


    Grün waren alle Ae4/4 bis 1957 und wurden dann braun mit nur noch einem vorderen Pantographen.


    Die Zugschlusslaternen der Roco Loks sind alle korrekt.


    Die von Rufer genannte 251 ist keine bei Roco hergestellte Lok, sondern entstand nach Auflösung des schweizer Roco- Lagers durch Verwendung der vielfach vorhandenen Gehäuse der hellbraunen Ursprungsversion-251 (Version 1942). Wer diese Umbauten gemacht hat, weiß ich leider nicht mehr. Deshalb aber fehlt der Lok die Zugschlusslaterne und sie hat Jalousien statt der senkrechten Lüftungsgitter, die allerdings erst in den 60ern eingebaut wurden.


    Erst Jahre später gab es eine braune 251 als Orginal Roco Lok. Die ist Epoche IV und hat korrekterweise 2 kleine Zuschlusslampen.


    Die von Rufer genannte Lok aus Epoche III mit langem Widerstandskasten müßte richtigerweise nur eine grosse Zugschlusslampe haben. Diese Version hat es von Roco bis heute nicht gegeben.


    Basismodell für einen korrekten Eigenbau wäre die grüne 255, versehen mit einem langen Widerstandskasten und braunem Lokgehäuse.


    Schon als Jugendlicher habe ich in den 60er Jahren eine Trix Ae4/4 entsprechend umgebaut, die technisch mehrfach überarbeitet heute noch auf meiner Anlage verkehrt. Trix ist da nur noch der Zinkalkorpus. Die Trix Lok war bis zum Erscheinen der Roco Lok die einzige masstäbliche Ae4/4.

    Wenn man die HAG Lok neben die beiden stellt, sieht man, wie verbaut die eigentlich ist, insbesondere fallen dann die falschen Drehgestelle und der zu dicke Korpus auf. Bei mir gibt es deshalb nur eine einzige HAG Ae4/4, die mit ihrem Metrop Autopendel dort eine gute Figur macht (die Metrop-Pocher Wagen sind eben auch zu dick).


    Die ursprüngliche Trix- Lok:



    Wer da genaueres wissen will, der sollte sich statt an Wikipedia lieber an den Klassiker von Claude Jeanmaire halten.

    Die Pantographen haben fast alle ET Nummern, die mit "85" anfangen, da hat man damals extra Platz gelassen. Wobei bald Schluss ddamit sein wird, ab 85600 haben wir andere Themen.


    Zur 11 851:


    85578 Stromabnehmer SBB C BBC 350/2 19 24,00€


    Noch ein Hinweis für Gehäuse- Interessenten:


    Da sind wohl im ET Blatt die Preisgruppen falsch. Auf der Roco HP stehen andere Gehäusepreise als die, die die Preisgruppen hergeben.


    Hinweis: Die Ersatzteile wird es erst in ca. 4 Wochen geben. Das ist immer so bei Neuerscheinungen.

    Ich habe unter dem Wagen Roco Nachrüst-Kurzkupplungskulissen. Alternative wie oben bereits angedeutet gäbe es passend die kleine Symoba Kurzkupplung bzw. die baugleiche Gützold Nachrüst-Kurzkupplung.


    Wenn es denn unbedingt eine Bügelkupplung sein soll, kann man die dann ordnungsgemäß in einen Normschacht stecken. Die o.a. Orginal- Lima Bügelkupplungen sind nämlich immer etwas labberig bzw. hängen je nach Alter und Spiel runter.


    Hinweis: Den Wagen dezent gealter mit etwas beigem Sprühnebel über dem glänzenden Grün läßt das Äussere sehr gewinnen.

    Davon habe ich gleich nach Bekanntgabe vor ca. 3 Wochen gleich 2 Stück bestellt.


    Wobei - von "neuem, zeitgemässe Antrieb"- habe ich bisher nichts gelesen. Hab' ich mir zwar gedacht. Wo steht denn das?


    Und wenn nicht, ist es auch egal. Einer dreiachsigen Lok ein angemessenes Fahrwerk zu bauen, wäre keine grosse Sache. Für meinen "Lötschberger" habe ich gerade neue Getriebe gefräst, die bisherigen waren mir einen Tick zu langsam.