Beiträge von Muni271

    Da ich meine Oberleitungsmasten grundsätzlich selbst baue, werden diese auch lackiert. Im ersten Schritt aluminiumfarben, dann werden sie mit hellem und dunklen beige "bestäubt" ( sehr dünne Airbrushlackierung), sodass sie nach etwas altem Zink aussehen. Ich verwende nur handelsübliche Kunstharzlacke.


    Blauer Pfeil unter alter SBB Kreis I Fahrleitung


    Ae4/4 (ex Trix) unter BLS 60er Jahre Fahrleitung

    Kompletter Eigenbau im 3D Druck. Als Muster mal ein schweizer Signal aus Domodossola: schweizer Signal auf ital. Rohrmast und ital. Sockel. Fehlen auf der 3D Zeichnung die Haltestangen rechts und links sowie der Mastkorb mit Leiter, die separat gedruckt werden. Durch das 2mm Rohr laufen die Kupferlackdrähte für die LEDs auf der rückseitigen 0,5mm Platine.


    Einige dieser Signale sind bereits vorhanden, aber noch nicht fotografiert.


    Dank Euch für die Hinweise, insbesondere hinsichtlich meiner "verbogenen" Größenanagben.


    Ich bin inzwischen fündig geworden im Bereich SMD 0605. Braucht die Platine halt ein Loch mit 1,7mm statt 1,4mm Durchmesser und minimal grössere Lötflächen, was bei Ansicht des eigentlichen Signals nicht weiter auffallen wird.

    Für meine italienischen Signale suche ich eine DUO LED rot-gelb in den Maßen SMD 0603 (nach Hinweis unten - danke- korrigiert).


    Die mir bekannten einschlägigen LED Shops führen das nicht, geschweige denn Conrad oder Reichelt.

    Habe ich einen Laden übersehen, gibt es die Kombination überhaupt in den Größen?

    das Argument kann nur jemand bringen, der wirklich keinerlei fundierte Materialsachkunde hat.

    Tut so viel Überheblichkeit nicht weh? :?: Grööööhhhll...

    Ach, seit wann ist Wissen peinlich?


    Wende Dich doch lieber mal an all die Oberschlaumeier mit ihrem Hobby"wissen". Du solltest selbst wissen, was man im Leben alles für Dummes Zeug zu hören bekommt. Die vielen selbsternannten "Experten", die tun weh. Gehörst Du evtl. da auch dazu? Deine Bemerkungen über "Plaschtig" und jetzt zu "Überheblichkeit" sind nicht gerade vertrauenbildend.

    Gibt es von Roco

    Man erinnere sich an die vielen Ausfälle von HAG Getriebzahnrädern!

    Die Ausfälle haben rein gar nichts mit dem Material, sondern mit der Präzision der Herstellung und der exakten winkligen Montage sowie dem exakten Eingriff der Teilkreise zu tun.


    Wenn ich den Riss in o.a. HAG Zahnrad sehe, dann sehe ich etwas, das es eigentlich nicht geben dürfte. Und mit Materialermüdung hat das auch rein gar nichts zu tun. Die Getriebe sind/ waren halt - wie bei Märklin auch - unpräzise bzw. nach Spielzeugstandard zusammengeschustert. Was man dann ja auch klar und vernehmlich hört.


    Ich baue seit Jahrzehnten für meine Loks wenn nötig komplett neue Getriebe aus Messing und verwende ausschliesslich Zahnräder von Roco. Anfangs war ich auch der Meinung, die Zahnräder müssten aus Metall sein. Davon hat mich der Anlageneinsatz meiner Fahrzeug aber ganz schnell geheilt, von den Kosten mal ganz abgesehen.


    Die Loks (vor allem ehem. Lima Loks, aber auch Märklin und HAG) stehen im täglichen Anlageneinsatz und haben z.T. einige 100 bis >1.000km hinter sich gebracht, mit Faulhabermotor und Labelle Schmierung.

    Wenn die anfahren oder unterwegs sind, hört man ausschliesslich die Räder rollen, alles andere, was im Orginalzustand lärmt, ist absolut lautlos.

    Bei einigen Loks wurden inzwischen die Räder gewechselt wg. Abnutzung, Motoren und Getriebe aber sehen aus wie am ersten Tag.


    Für o.a. Roten Pfeil kann das Fazit nur sein: Orginalzahnrad, wenns orginal aber nicht zwingend dauerbetriebsfähig sein soll.

    Geht es um Anlageneinsatz, ziehe ich das Roco- Zahnrad dem Orginal vor - aus Qualitätsgründen. Und jetzt bitte nicht damit kommen, man dürfe Kunststoff und Metall nicht kombinieren; das Argument kann nur jemand bringen, der wirklich keinerlei fundierte Materialsachkunde hat.

    Sali Stefan Das kleine obere wo ich den Pfeil gezeichnet hab ist das was ich suche . Bin ich bei dir eventuel fündig geworden ? Gruss Tino

    Ihr rührt hier momentan etwas im Trüben rum.


    Als erstes heisst es doch, das Zahnrad einmal technisch zu definieren, also Modul und Zähnezahl festzustellen.


    Dem Foto nach tippe ich auf Modul 0,5.


    Und die Zähne müssen halt gezählt werden. Dazu Zahnrad mit Waschbenzin säubern und Zähne zählen. Dazu ein Zahnrad markieren und ab dem nächsten Zahnrad rundherum zählen, bis man wieder an der Markierung ist.


    Dann mit der Schieblehre/ Messchieber den Gesamtdurchmesser (Kopfkreis) messen. Aus den beiden Werten Zähnezahl und Durchmesser kann man das Modul berechnen.


    Jetzt erst kann man (kann ich) auf die Suche gehen, bei welchem Modellbahnhersteller ein vergleichbares Zahnrad existiert.

    . . . Im relativen guten Zustand.

    . . .was er heute wert ist.

    Nur weil der von HAG ist? Weder guter Zustand noch etwas Wert. Fällt am Modellbahnmarkt eher unter die Kategorie "Schrott".


    Merke: "Wert" ist immer eine individuelle Sicht. Für Dich hat der evtl. Erinnerungswert. Für andere gilt erst mal nur der Geldwert. Und der setzt voraus: Heile Technik und weitgehend tadelloser Lack. Beides ist bei Deinem Fahrzeug nicht gegeben, um nicht zu sagen, der optische Zustand ist ungewöhnlich schlecht. War halt ein Kinderspielzeug, ist ja auch so i.O..

    So etwas anderen als "guter Zustand" und "wertig" anzubieten, ist unseriös.

    In diesem Thema wird der Konjunktiv mit "müsste", "hätte", "könnte", "wäre" oder "würde" relativ stark beansprucht. Wollen wir nicht abwarten, bis das Modell effektiv auf dem Markt ist und es dann zerreissen? ;)

    Nein.


    Geben wir den Herren Reist und Wilfer vorher die Gelegenheit, nachzubessern. Das wird unterm Strich kostengünstiger.

    Wenn ich mir das Bild nochmal betrachte, befürchte ich folgendes:


    Zur Vermeidung einer Änderung der Spritzgussform verbergen sich hinter der oberen Lüfterreihe die Fenster der Ursprungsversion, die Lüfter sind dann da entsprechend eingeklipst.


    Und wie man das dann so macht. Konstruiere Lüfter und rückseitig eine symmetrische Klipshalterung. Die richtigerweise einen Höhenversatz nach unten haben müsste, damit das Gitter höher "rutscht".


    Insofern kann es eigentlich nicht so schwer sein, das zu ändern. Muss halt eine neue Form für die Rückseite der Lüfter her.


    Blöd nur, wenn die Lüfter nicht aufgesetzt, sondern Teil des Gehäuses wären. Aber wer vernünftig ist, baut das nicht so. Denn die Konstruktion wäre erheblich kostenaufwändiger hinsichtlich Lackierung bzw. Bedruckung.

    Anspruch und Wirklichkeit:


    1. Ja, die Piko Lok sieht von der Seite irgendwie "komisch" aus, als wären die Lüftergitter unten höher als die oben. Das wäre fatal.

    Auf dem Foto wirkt die Lok irgendwie gedrungen, so wie die alte HAG Lok (die fast längenrichtig, aber viel zu breit war).


    2. Was die Konstrukteure evtl. in Schwierigkeiten gebracht haben könnte: Die SBB Umbau-Zeichnungen geben nämlich nicht das wieder, was dann umgebaut wurde.

    Auf den Zeichnungen enden die Düsenlüftungsgitter oben auf gleicher Höhe, wo dereinst die Fenster waren. Die eine geringere Höhe hatten, als die alten darunterliegenden Lamellenlüfter.

    Aber - April, April - die Düsenlüftungsdgitter wurden tatsächlich höher gezogen und enden knapp unter der Dachkante. Und haben damit die gleiche Höhe, wie die unteren Gitter

    Guten Tag zusammen!


    . . .

    Ich wollte eine H0 Lok umlackieren, sodass sie zu einer BLS-Lok wird. Genau gesagt: Ee 3/3 (z.B. in Kandersteg im Dienst).

    . . .

    Liebe Grüße,

    Martin

    Seh leider erst jetzt Deinen Beitrag.


    Du bist Dir schon darüber im Klaren, dass es nur eine einzige Ee3/3 bei der BLS gab und diese erheblich anders aussah, als die diversen Ee3/3 der SBB?


    Hauptunterschied: relativ symmetrischer Aufbau.




    Falls Dir der Gehäuseunterschied egal ist:


    Umlackieren brauchst Du nichts, die Lok hatte die längste Zeit die gleiche braune Farbe wie die SBB Loks. Anfangs, in den 40ern und 50ern, war sie grün. Und ganz zum Schluss noch kurze Zeit rot.


    Bei der braunen Version würde es genügen, Ätzbuchstaben und Zahlen aufzukleben: BLS 401, vgl.oben.

    . . .Wichtig ist nur, dass das Lötzinn noch von der guten alten Sorte mit Kolophonium-Seele ist, damit es schnell fliesst und die Wärmezufuhr nicht zu lange dauert. Gibt's hier in D noch beim Conrad oder bei Elektronik-Spezialisten. Das EU-konforme Zeug (angeblich giftfrei...) ist für solche Feinarbeiten nicht zu gebrauchen.


    Mal ganz langsam.


    Kolophonium ist das Flussmittel, dass als Seele im Lötdraht drin ist. Ob es da auch was anderes als Flussmittel drin gibt, weiss ich nicht. Hat aber alles nichts mit der EU Richtlinienkonformität zu tun.


    Die Richtlinie macht eine Aussage über die Zusammensetzung des Lötmetalls. Da hochgradig giftig, wurde der Bleianteil verringert.


    Wir haben es also mit einer anderen Metallzusammensetzung zu tun, die verlangt eine höhere Löttemperatur - sonst nichts.


    Trifft das jetzt auf Draht/ Metall aus Eisen, wird das Löten schwieriger. Früher - vor vielen vielen Jahren - waren Kabel und Drähte meistens aus Kupfer, da war/ ist Löten einfach. Viele Hersteller sind inzwischen aus Kostengründen zu Eisendrähten/ Eisenlitzen übergegangen; auch Computerflachbandkabel sind kupferfrei und aus Eisendrähten. Eisen macht bei der leichtesten Oxydation Lötärger.


    Ich habe deshalb schon seit Jahren Lötfett im Haus, in das die Drahtenden getaucht werden bzw. mit dem Eisendrahtenden hauchdünn bestrichen werden.

    Man liest immer wieder, man dürfe damit keine elektronischen Teile benetzen, weil die Schaden nämen. Ja, tun sie, aber erst nach langer Zeit. Es sei denn, man reinigt die Lötstelle nach Lötvorgang 100%ig, dann kann überhaupt nichts passieren. Gilt übrigens auch für Lötzinn mit Flussmittelseele. Die Überreste sieht man immer wieder, nicht nur bei Hobbylötungen, sondern zuweilen auch auf nagelneuen irgendwo eingebauten Platinen: schwarzbraune Masse rund um eine Lötstelle.


    Ob Lötfett- oder andere Flussmittelreste: Sollte man immer sorgfältig entfernen.


    Dazu braucht man Aceton und ein Putzgerät, dass vom Aceton nicht angeschmolzen wird. Ich verwende weisse Pfeifenreiniger, denn die haben Baumwollfäden und kosten fast nichts.

    Für grössere Flächen/ ganze Platinen/ verlötete Bleche habe ich alte Zahnbürsten. Die muss man halt vor Gebrauch testen, in Aceton tunken und gucken, ob sie das aushalten.

    Das hat ganz andere Ursachen, nämlich verharztes Öl und Fett sowie oxydierte Radkontakte.


    Das Roco Fett aus den 80er und 90er Jahren verklumpt, kommt Dir beim Öffnen der Getriebe ggfs. als orangefarbene Krümel entgegen. Wenn Du dann noch seinerzeit evtl. mal mit Märklin Öl nachgeölt hast, wird das ganze noch schlimmer. Märklin Öl - damals wie bis vor nicht langer Zeit- ist Gift für jede Feinmechanik. Es handelt sich gem. damaligen Märklin Veröffentlichungen um SAE10.

    Hinweis: SAE10 ist/war (heute nicht mehr gebräuchlich) Winteröl für Automotore mit der Massgabe, alle 3 Monate gewechselt zu werden.


    Zurück zur Lok: Zerlegen und den ganzen Dreck mit Waschbenzin entfernen. Die alten Roco Loks brauchen kein Fett, die laufen auch so. Einzig die Schneckenlager brauchen einen winzigen Tropfen Öl (die Lager der alten Motore auch), wenn Fett, dann Teflonfett von Labelle oder Roco.


    Nochmal zur Lok, andere Baustelle: Je nach jahrelangem mehr oder weniger feuchtem Lagerplatz sind die Stromabnahmebleche über/hinter den Rädern oxydiert. Entweder vorsichtig abschleifen oder mal stundenlang fahren, damit sich die Oxydation an den Übergangsstellen im Betrieb abschleift.

    Ich habe seinerzeit das Fahrwerk des TipTop Loetschbergers konstruiert, leider wurde meine Konstruktion nicht konsequent umgesetzt.


    Ich hatte mir seinerzeit als Salär zwei solche Züge ausbedungen und mir dann auch zwei lackierte Gehäusesätze geben lassen (auf denen die Betriebsnummer falsch war, aber das war Schuld von Bombardier, die das einfach in ihren Zeichnungen vom NINA übernommen hatten). Die Fahrwerke beider Züge habe ich dann komplett neu gebaut. Beide Züge haben je einen Faulhabermotor 2230 und fahren als Doppeleinheit auf meiner Anlage. Die falsche Betriebsnummer habe ich entfernt und beiden Zügen unterschiedliche richtige Betriebsnummern per Decal gegeben.


    Ursprünglich stand da RABe 525 . . ., auch in der zweiten Zeile ; so aber ist es richtig:



    Ich fürchte, meiner ist der einzige, der optisch und fahrtechnisch alle Anforderungen erfüllt.


    Ich habe z.B. die Dachaufbauten sowohl ergänzt wie teilweise umlackiert.

    Salü Muni271

    . . . Leider wurde die Frage wie Deine super schönen Fotos von den Pantos ohne Faden gehalten wurden nicht beantwortet. Selber weiss ich leider auch nur den Schwarzen - Faden Trick. Und natürlich den von Stiller, der jedoch nicht alle Pantos abdeckt. Falls Du jetzt mehr Zeit hast als 2018 wäre ich froh wenn Du dein Geheimnis lüften würdest.

    En Gruess Kurt

    Das hängt sehr von der Bauart der Pantos ab.


    Bei Einholm Pantos, insbesondere denen von Sommerfeld aber die von Roco, wähle ich vielfach ein kleines Distanzstück, 1/10mm genau auf dem 3D Drucker hergestellt, das möglichst unsichtbar aufs Fahrzeugsdach geklebt wird.


    Beim typischen schweizer Panto von Sommerfeldt mache ich folgendes: Sofern er eine Pantofederhaube hat, muss er zerlegt werden, bei BLS Pantos ohne Haube ist es einfacher. In die Zugfeder kommt ein passend abgelängtes Stück gerader 0,8er Draht, das als Anschlag für die kleinen Blechwinkel dient, in die die Feder eingehangen ist. Bei moderneren filigraneren Pantos habe ich das noch nicht versucht.

    Bei der neuen 8/14 von Roco bin ich erst mal zum silbernen Faden zurückgekehrt.


    Um den Faden kommt man in vielen Fällen nicht drumherum. Die oben zu sehenden italienischen Loks haben den erst vorgestern erhalten.


    Da sind solche Grossaufnahmen natürlich kontraproduktiv, "die Sonne bringt es an den Tag".


    Im Anlageneinsatz hingegen sieht man von dem Faden eher nichts. Genausowenig wie es auffällt, wenn kein Fahrdraht vorhanden ist. In Echt sieht man den ab einer gewissen Entfernung auch nicht mehr.

    Von meiner Modellbahn gibt es bewusst weder eine HP noch groessere Berichte. Wegen Nachfrage gebe ich hier mal so einzelne Einblicke, vor allem Einblicke in den Simplon- Teil.


    Der alte Anlagenteil ist nach Motiven der BLS gebaut - so war es mal angedacht. Und dann wird man süchtig, das Vorbild genau nachzubauen.


    Auf der Lötschberg Südrampe liegt Ausserberg, morgens früh schaut es da so aus:



    Bald geht es über die Rhonebrücken nach Brig. Der Cisalpin wurde über Bern umgeleitet.




    Über Brig geht es durch den Simplon - und ab jetzt alles noch Modellbahnbaustelle, aber technisch voll betriebsfähig.


    Simplon Suedportal:



    Erster italienischer Bahnhof, Iselle.



    Dann kommen Varzo und Preglia - die mussten aus Platzmangel leider ausfallen.


    In Domodossola findet dann der Lokwechsel statt bzw. enden die schweizer Züge.


    Ein erster Eindruck von der Grossbaustelle:



    Springen wir 50 Jahre zurück, das Empfangsgebaeude vom Dach des Lokschuppens aus gesehen: