Beiträge von gian

    Hallo Erwin,



    Wobei das ein Widerspruch in sich ist, eine Schnittstelle ist überflüssig wenn Kabel angelötet werden. 8) Lose fliegende Kabel würden vollauf genügen, so könnten Modelle noch billiger gemacht werden und der Kunde wäre noch verzweifelter.


    Ein Widerspruch ist das höchstens für mich. Ich bräuchte diese Schnittstellen tatsächlich nicht! Aber ich bin ja nicht die grosse Mehrheit der MOBA-Fahrer und für die wird eine solche Schnittstelle entwickelt. Selbstverständlich schliesse ich die beiden Motoranschlusskabel immer direkt beim Motoranschluss (so werden die beiden Drosseln ausgelassen) auf der Leiterplatine an. Dito Gleisspannung. Nur die Stirn- und Rückbeleuchtung wird direkt an der Schnittstelle angelötet, wenn es wie bei diesem Modell nicht so einfach ist, die richtigen Anschlüsse auf der Platine zu finden. Mit der Normschnittstelle kann man dann keine Fehler machen und es erspart "Forschungszeit". Auch beim ICE hat das bestens geklappt.


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Hier noch ein Bildchen der Plux-Schnittstellen vom 12.06.2007. Do neu ist das ganze also auch nicht mehr, aber mein Roco-ICN war mein erstes Modell, das diese Schnittstelle hat (Plux16). Ich finde diese Schnittstelle gar nicht so schlecht und zusammen mit dem Bildchen kann ich meine litzengebundenen Lokdecoder problemlos anschliessen (wie immer anlöten) ;).


    [Blockierte Grafik: http://dl.dropbox.com/u/4904303/Diverse%20Dateien%20f%C3%BCr%20Foren/21Pin%20PluX.png]


    Gruss


    Gian


    NB: Schon seit langem habe ich meine Decoderlagerhaltung vereinfacht, indem ich nur noch 2 Typen nutze, beide mit 8 dünnen Litzenkabeln und ohne irgendwelche "Norm"Stecker, einer mit 1A und der andere mit 2A Leistung! Von diesem Steckerchaos habe ich mich schon sehr lange befreit und ich fahre deshalb nicht schlechter.

    Hallo,


    Für mich gibt es schon genügend Hersteller von sogenannten "Hobbyloks". Für mich sind eigentlich alle Modelleisenbahnloks "Hobbyloks", weil es etwas für mein Hobby ist. Leider wird Hobbyloks mit Billigloks verwechselt, und das braucht HAG nun wirklich nicht herzustellen, da das unweigerlich in den Ruin führen würde.


    Wenn ich heute kaum mehr Rollmaterial kaufe, hat das nichts mit dem Preis zu tun sondern damit, dass ich schon genügend Material habe. Da braucht es mindestens einen ICN (wie kürlich von Roco), damit ich wieder etwas Geld locker mache, aber sicher keine 100ertste Farbfariante.


    Eines stört mich aber in einem weiter vorn liegenden Beitrag. Auch China und osteuropäische Länder liefern Qualität - nur sind diese Produkte dann eben nicht im Billigsegment angesiedelt. So besitze ich einige Gegenstände/Geräte "Made in China" (vom Ablaufstöpsel bis zum HiFi-Gerät), die westlichen Marken in nichts nachstehen. Man darf einfach nicht alles aus Osteuropa und China in einen Topf werfen.


    Freundliche Grüsse


    Gian

    Hallo,


    Fragt sich ob die DC analog und die digital-Versionen nicht gleich sind. Weil die DC analog Version hat ziemlich sicher kein Relais drin (wie will man dieses auch ansteuern? Es gibt ja keinen Umschaltimpuls)


    Ich habe das DC Analog Modell gekauft, weil ich immer meine bevorzugten Decoder einbauen will aber nicht für 2 Decoder bezahlen will. Das Analogmodell unterscheidet sich vom Digitalmodell nur dadurch, dass anstelle eines Decoders eine Analogplatine im PluX6 Schnittstellenstecker steckt! Die Relais sind auch beim Analogmodell enthalten. Da ich Digital und mit PCSteuerung fahre, ist eine Umschaltung der Stromaufnahme der Triebköpfe unerwünscht und ohne Sinn, weshalb ich die beiden Brücken gesteckt (gelötet) habe, die für die Verbindung der Fahrstromaufnahme beider Triebköpfe zuständig sind. Das zweite Relais macht nur für eine schaltbare Innenbeleuchtung Sinn, da ich aber "Tagbahner ;) bin, habe ich das nicht weiter untersucht.


    Gruss


    Gian



    NB: die Beleuchtung in Fahrtrichtung Weiss und hinten Rot funktioniert problemlos über die entsprechenden Lokdecoderanschlüsse (blau,gelb,weiss), abhängig von der Fahrtrichtung.

    Hallo Erwin,


    Wie war das doch gleich mit deinem Roco RAm der Teile verloren hatte und du netterweise ein Foto in einem Forum einstelltest um zu zeigen wie toll dein Modell gegenüber den anderen ist und ein noch viel netterer Mitleser dich auf fehlende Teile aufmerksam machte. :D :D


    Mein Roco RAm hat keine Teile verloren - er hatte diese kleinen Haltegriffe ab Fabrik gar nicht montiert, was ich bis zum Hinweis eines Mitlesers nicht bemerkt hatte, weil ich meine Modelle nicht unter der Lupe betrachte! Mittlerweile sind diese aber mit von Roco gratis via Händler gelieferten Griffen wieder komplett.


    Nochmals, mit den Kunststoffmodellen hatte ich noch nie Probleme. Mit Glauben hat das nichts zu tun. Hätte ich welche gehabt, kannst Du sicher sein, dass ich das auch erwähnt hätte! Wäre die MOBA (inkl. Digital) so ein Problemhaufen, wie in Foren der Eindruck entstehen kann, wäre es mit Garantie nicht eines meiner Hobbys. Ich nehme Modelleisenbahn allerdings auch nicht so ernst (oder Wissenschaftlich) wie Du ;).


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Ich finde, hier wird zu stark über ein Thema diskutiert das Nebensächlich ist. Mit Kunststoff-Gehäusen hatte ich bisher keine Probleme, weder bei der Spur N zwischen 1977 bis 2000 noch bei H0/H0m seit 2000. Mir ist es völlig egal, ob ein Modell ein Metall- oder Kunststoffgehäuse hat. Für mich sind Loks und Wagen aber auch keine "Wertgegenstände". Wenn ich Wertgegenstände anschaffen will, sind es sicher keine Modellbahnartikel. Darum ist das Material der Modellbahnartikel auch zweitrangig und da ich Nägel mit einem Metallhammer einschlage und nicht mit einer Metalllok, ist für Modelle Kunststoff absolut geeignet.


    Darum erfreue ich mich weiterhin an meinen Metall- und Kunststoffmodellen gleichermassen, mit und ohne Clippgehäuse, usw. usw. Eins ist aber sicher, meine Roco- (und auch Bemomodelle) "leben" und laufen genau so gut wie die HAG-Modelle. Mehr Pflegeaufwand benötigen (u.a.) nur meine Fleischmann und Märklin-HAMOmodelle, aber das hat nichts mit dem Kunststoff zu tun.


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Seit 15 Minuten fährt nun auch bei mir ein ROCO-ICN. Ich bin vom Preisleistungsverhältnis dieses ausgezeichnet schönen Modelles und von den exzellenten Fahreigenschaften begeistert.


    Ich habe das reinrassige DC-Modell (also das analoge Modell ohne Decoder) erworben, da ich die Digitalisierung immer selber mache mit dem Decoder meiner Wahl (D&H SX). Die Digitalschnittstelle (Typ PluX16) lässt sich einfach verdrahten, wenn man im Besitz eines Anschlussschemas dieser Schnittstelle ist (PluX22/PluX16/PluX8). Ich verwende grundsätzlich keine Decoder mit Schnittstellenstecker sondern nur Decoder mit dünnen Litzenkabeln. Die Beleuchtung beim Fahrtrichtungswechsel funktionierte auf Anhieb bestens. An der Konstruktion des Motorwagens und der übrigen Wagen ist nichts einzuwenden - einfach sehr saubere Konstruktion, vom Motor bis zur Verdrahtung.


    Gruss


    Gian

    Hallo


    Zitat

    "Industriesystem" auf der MoBa, das kann auch ganz gehörig in die Hosen gehen, wieso ?
    Erstens weil der Modellbahner sicherlich mehr ein Bastler ist als irgend ein Anlagenbauer in der Industrie und gerade dahingehend sind viele der Systeme nicht intuitiv oder flexibel genug (Anforderungen an Kabel und deren Verlegung, Terminierung, Adressierung etc.).


    Nein, geht es nicht, sonst wäre SX garantiert nicht "mein" System.


    Zwischen Industriebus und einem auf einem Industriebus aufbauenden Modelleisenbahn Digitalsystem besteht zu Recht ein grosser Unterschied.


    Vom Industriebus wurde nur das stabile, schnelle und zuverlässige BUS-System übernommen und für Modellbahnzwecke adaptiert. Das Verkabeln bei SX ist besonders für Modelleisenbahner ohne technisches Verständnis besonders einfach gemacht. Mehr als einen 5-poligen DIN-Stecker in eine 5-polige DIN-Buchse zu stecken muss ein User nicht können. Auch erreicht SX ohne CV-Orgien alles für die digitale MOBA-Steuerung notwendige auf einfachste Weise.


    Nochmals, ich habe geschrieben dass Selectrix auf einem bekannten Industriebus basiert (Siemens) und nicht dass SX ein Original-Industriebus ist. Man sollte schon richtig lesen! Dass die NASA nicht den adaptierten SX-BUS verwendet sondern den Original Industriebus dürfte auch klar sein denn wer hätte das bezahlen können. Aber ich geniesse gerne die adaptierte Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit des Originals auf meiner Anlage.


    Bei SX muss nichts ausgetrickst werden, da der ganze BUS über zwei NEM-Normen von A - Z genormt ist und damit alle Module von allen Herstellern 100% Kompatibel zueinander sind, sofern sich der Hersteller daran hält (leider haben 2 SX-Hersteller diese Norm für den Fahrbus "verbogen", was sich bereits bei einigen MOBahnern (auch bei mir mit der alten Rautenhaus SLX850AD) negativ ausgewirkt hat. Wenn also einer mit dem Verkabeln und dem Einstellen des Selectrix-Systems, das auf der SX-Norm beruht, scheitert, ist er auch mit der analogen Bahn überfordert, mit DCC & Co erst recht. Im übrigen gibt es zum SX-BUS zum Melden/Schalten nur eine Alternative, die dem SX-BUS fast ebenbürtig ist, das ist der ebenfalls professionelle Loconet-BUS. Den Loconetbus hatte ich seinerzeit zusammen mit der IB im Einsatz, nachdem ich damals den unbefriedigenden S88 inkl. HSI88 BUS entsorgt hatte.


    Nach über 20 Jahren Erfahrung mit digitalem Fahren, Melden und Schalten mit allen Systemen (Formaten) hat sich 2005 der Spreu vom Weizen gelöst. Ja, meine Weichen schalteten mit Märklin-Weichendecodern damals mit der IB sehr zuverlässig im MM Format, die Rückmeldungen im Loconet-Format waren PC-Steuerungstauglich, im Gegesatz zu s88, das es nie war. Wäre da die IB selber nicht gewesen (2 Stk.) mit ihren sporadischen Resets, würde ich vermutlich noch heute mit der IB Fahren (natürlich nur mit SX-Lokdecodern), mit MM Schalten und mit Loconet und Blücher-Meldern Melden! Weil die IB damals aber schlicht nicht PC tauglich war und auch Uhlenbrock nie eine Lösung fand, bin ich nun seit 2005, wie auch von 1995-2001, glücklicher SX-Fahrer. IB-Fahrer wurde ich nur, weil ich einem falschen Propheten in Form eines Fachhändlers und CH-DCC-Modul-Herstellers mehr geglaubt habe als mir selber. In Digital kenne ich mindestens so gut aus wie einzelne User sich hier über die farbigen HAG-Trafos auskennen ;).


    Im Gegensatz zu den Schreibern hier und in anderen Foren kenne ich nicht nur Selectrix aus eigener Erfahrung. Die Antworten auf meinen Beitrag zeigen mir ein grosses Defizit im Wissen über Selectrix und es zeigt sich einmal mehr, dass man vom "hören sagen" lügen lernt - leider, und damit eine sachliche Diskussion unmöglich wird. Und so warte ich seit Jahren auf einen wirklichen und nachvollziehbaren, selbst erlebten Nachteil betr. Selectrix. Nur andernorts abschreiben und nachplappern kann jeder und das wars dann...... Warum z.B. für die Technische Universität Dresden für die professionelle Ausbildung im Eisenbahnlabor (dagegen ist die bekannte Anlage an der ETH Zürich direkt ein Waisenknabe, zumindest vor dem Umbau) für die gesamte Steuerung nur Selectrix in Frage kam, wurde mir vom technischen Leiter während ein paar Stunden in den Semesterferien eindrücklich vorgeführt und erklärt. Es wurden alle Digitalsysteme einem langen, harten Test unterzogen und am Schluss blieb ein einziges, brauchbares System übrig - Selectrix! Auch die SBB in Murten-Löwenberg und die ETH Zürich haben sich auf Selectrix verlassen. Grosse MOBA-Showanlagen in Deutschland, die steuerungstechnisch einiges mehr bieten als die bekannten Anlagen in Hamburg und Berlin fahren, steuern und melden mit Selectrix. Da werden dann alle möglichen Verkehre dargestellt, inkl. autom. Dampflokwenden und -umsetzen auf der vollautomatisch mit PC gesteuerten Drehscheibe auf der anderen Seite eines grossen Bahnhofes und ab-/ankuppeln am Zug und gleichzeitigem Betrieb von handgesteuerten, nach Signal fahrenden und durch Besucher gesteuerten Zügen, aber trotzdem vom PC digital überwacht. Hamburg und Berlin begnügen sich nur mit gut getarntem aber steuerungstechnisch einfachem Kreisverkehr. Dazu reicht die verwendete Software gerade noch. Von den unpräzisen Halten an den Bahnsteigen in den Bahnhöfen wegen überforderter Hard- und Software spreche ich lieber nicht. Alle diese Anlagen habe ich schon mehrmals genau beobachtet und auf der erwähnten SX-gesteuerten Anlage war ich während einigen Stunden "Lokführer" mit einem von mir Zug über den SX-BUS gesteuerten Zug (mitwandernder Handregler). Auch da beschreibe ich nichts, was ich nicht schon selber mit eigenen Augen gesehen und von Anlagenbauern hinter den Anlagen-Kullissen gehört habe (auch in Hamburg und Berlin). Auf der SX-gesteuerten Anlage waren zeitweise bis zu 10 handgesteuerte Züge unterwegs, nebst dem vollautomatischen Anlagenbetrieb auf den gleichen Hauptstrecken der grossen Anlage (inkl. dem genialen Loklift von MüT).


    Wie ich bin habe ich nun etwas weiter ausgeholt, ohne zu erwarten, dass es einzelne Leser auch wirklich verstehen (wollen). Ja, wenn die Argumente wegen Unwissen ausgehen, greift man unter den Gürtel und zum tiefsten Niveau - wenns Freude macht, warum nicht und nun schweige ich wirklich.....bis zum nächsten Mal :P:P !


    Gruss


    Gian

    Lieber Erwin,


    Mein Angebot steht immer noch.


    Die Frage im Stummi-Forum (danke für das darauf aufmerksam machen) habe ich mit "Ich bin nicht davon betroffen" beantwortet, weil Selectrix bei Trix schon vor über 5 Jahren "gestorben" ist (Märklin sei Dank!), denn sonst würde Selectrix immer noch ein Schattendasein unter dem Mätrix Monopol fristen! Dank der Auflösung des Lizenz-Vertrages zwischen D&H und Mätrix vor 12 Jahren gibt es heute genügend viele Anbieter für Selectrix und einen gesunden Konkurrenzkampf, der die SX-Preise auf das DCC-Niveau gebracht hat. Trix hat unter Märklin Selectrix - und vieles andere mehr - schlicht verschlafen, so dass kein "Gleichströmler" Trix auch nur eine Träne nachweint. Wenn Märklin nun verkündet, dass Trix Selectrix fallen lässt, ist das nur eine um 12 Jahre verspätete Mitteilung, da Trix seit 1998 nichts mehr für SX getan hat.


    So, nun geniesse ich den Rest des Tages an meiner Anlage, weg vom Frust mit Foren, DCC, Modelleisenbahnern, Tiefbauern, Stadträten, Politikern, Besserwissern, Propheten, Fanatikern, Kleinbürgerlichen, Juristen, Pensionierten........ :mrgreen: (mit den Menschen hinter den genannten und ungenannten Bezeichnungen habe ich aber äusserst selten bis nie Probleme, wenn sie nicht gerade in Foren schreiben ;) ;). Darum schweige ich nun wieder ----- bis zum nächsten Mal 8) .


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Wie nicht anders erwartet die Reaktionen!


    Meine Äusserungen kann ich belegen und Erwin lade ich gerne einmal ein, mein Selectrix in Betrieb anzuschauen. Rautenhaus hatte ich tatsächlich ab 2005 verwendet (2 Zentralen SLX850 ohne AD und eine Zentrale mit AD, die leider aber bereits nicht mehr zu verwenden war an der Anlage wegen unglücklicher Implementierung von DCC (Abweichung von der SX-NEM Norm). Ich verwende keine Rautenhausteile mehr, weil die längerfristige Qualität (Lötstellen, Kurzschlusssicherungen) nicht mehr meinen Ansprüchen genügte.


    Im übrigen bin ich nebst diesem Forum (gelegentlich) nur noch in einem MOBA-Software-Forum aktiv, wo es um die Software und nicht um Systeme geht und wo der Anteil von Selectrixfahrern relativ hoch ist und unqualifizierte Angriffe auf SX nicht vorkommen - ganz einfach weil solche Diskussionen zu primitiv sind.


    Ich bleibe beim modernsten Industriebus und dem darauf basierenden MOBA-System gerade weil es im Gegensatz zu den Hobbysystemen fehlerfrei funktioniert.


    Gruss


    Gian

    Hallo Stefan,


    Was tut der gewöhnliche Laie, der Normalo-Käufer, der Kunde der heutigen Modellbahnindustrie? Er ist gefrustet, denn das Zeugs ist einfach nicht "Plug & Play", wie man das bei einem Produkt für (damals) Fr. 1'455.-- schlicht erwarten darf.


    Ist doch überhaupt kein Problem, wenn man nur analoge Loks kauft und diese selber digitalisiert. Leider meinte Märklin einmal, nur noch Loks mit Digitaldecoder verkaufen zu müssen um den Kunden zum Digitalen zu vergewaltigen.


    Mit ein Grund, dass ich mich einmal gegen Märklin und für DC entschieden habe weil ich mir kein System aufzwingen lassen will, weder von Märklin noch von ahnungslosen Fachhändlern. Und so habe ich nach den ersten Frustationen vor 1995 mit Arnold Digital (DCC), ergänzt mit kompatiblen Märklinkomponenten (z.B. Interface usw.), ab 1995 mit einem kurzen Unterbruch (IB) für reines Selectrix entschieden und ich werde auch dabei bleiben. So machen mir meine über 100 Loks in H0 und H0m absolut keine Probleme. Leider oder zum Glück haben die Fachhändler nie etwas von Selectrix hören wollen (nur Märchen gaben und geben sie mangels Wissen zum besten) und so funktioniert der Handel heute im Direktvertrieb durch die Selectrixhersteller (z.B. Stärz und MÜT) schell und günstig, auch in die Schweiz und man kann sich das Gelafer der sogenannten Fachhändler ersparen.


    Fazit: Ich erlebe keinen Frust, Fehlersuche ist ein Fremdwort und die digitale Modellbahn ist so einfach und zuverlässig wie das Licht einschalten.


    Ich behaupte jetzt mal locker, dass unser Hobby keine Zukunft hat, wenn es nicht gelingt, diesen ganzen Digitalkram endlich so (um)zugestalten und/oder zu vereinheitlichen, dass jedermann, der nicht Elektroniker oder Ingenieur ist, damit ohne Wenn und Aber zurechtkommt.


    Da bin ich ganz Deiner Meinung und das schon seit vielen Jahren wenn ich die Entwicklungen im MM, DCC, MFX Bereich beobachte, so wie es von Märklin, Uhlenbrock, Lenz, Rautenhaus, MTTM usw. usw. heute gemacht wird. Überforderte Händler und Kunden am laufenden Band, wie man in Fachforen (damit meine ich nicht das Stummi) nur unschwer feststellen kann. Alle digitalen Modellbahner, die auf Selectrix zum Fahren und Schalten/Melden oder auch nur zum Schalten/Melden gewechselt haben, bleiben dabei und sind damit äusserst zufrieden. Darunter hat es mindestens einen Märklinfahrer (Märklin C-Gleis) der alle Loks auf Selectrix umgebaut hat und nie mehr zurückgehen würde.


    Du hast mich nicht provoziert, weil ich von Deinen Erfahrungen nicht mehr betroffen bin. Wetten dass..... sich einige aber durch meinen Beitrag einmal mehr provoziert fühlen, aber das ist mir und den vielen Selectrixfahrern egal, die in den Fachhändlerstatistiken nicht auftauchen, da Direktvertrieb. Jeder ist halt nach wie vor selber für sein digitales Modelleisenbahnglück verantwortlich und wer auf die falschen Propheten hört, ist selber schuld, wenn ihm anschliessend die Propheten nicht helfen können.


    Freundliche Grüsse


    Gian

    Hallo,


    Aus Bratislava wieder zurück meine Antwort auf:


    Warum Gian empfiehlt die Kabel zu anstelle der 8-Poligen Schnittstelle zu verlöten wird er uns vielleicht noch mitteilen. Ich hatte erst einmal ein Problem mit dieser Schnittstelle weil die Kontaktstifte am Steckerteil stark oxydiert waren.


    Ist eigentlich ganz einfach, weil ich nur noch Dekoder mit dünnen Litzenkabeln aus Deutschland importiere und gelötete Verbindungen seit über 15 Jahren bisher sicher gehalten haben.


    Ich will mir kein Lager von Dekodern mit 21-, 8-, 6- und anderen Steckern an Lager halten. Auch sind die früher von Bemo erhältlichen Buchsen (Minitrix) sehr unzuverlässig und was sich damals bei meinen Minitrixloks nicht bewährte muss ich heute ja nicht ein zweites Mal wiederholen. Ich ziehe das direkte anlöten aber auch vor, da ich so die störenden Kondensatoren und Drosseln einfacher umgehen kann ohne allzu grosse Detektivarbeit auf den Platinen. Gegen Litzenbrüche bei beweglichen Teilen bei den Lötestellen kann man sich mit geschickter Verlegung der Litzen bestens schützen. War jedenfalls bei mir bisher absolut kein Problem.


    Unter der Anlage gibt es bei mir jedoch keine einzige Lötstelle. Da bewähren sich seit Jahren hunderte von WAGO-Klemmen, die Dick und Dünn bestens miteinander verbinden :). Nicht billig und sehr schön, aber zuverlässig und sehr flexibel.


    Gruss


    Gian

    Hallo Daniel,


    Kann mir jemand sagen, wie ich bei einer Bemo Lok am besten den analogen Print aus meiner Lok entfernen kann um einen Digital Decoder einzubauen? Gemäss der Anleitung muss man diesen Print nur herausbrechen und anschliessend den Decoder einlöten. Gibts dort einen speziell Trick?

    Ich mache das so, wie es in der Anleitung steht, einfach herausbrechen. Das funktioniert recht gut, auch wenn es etwas brutal wirkt. Mit feinem Schraubenzieher etwas anheben, mit feiner Flachzange fassen und dann herausbrechen. Die sehr dünnen Litzen vom Decoder löte ich dann direkt an die richtigen Punkte an (Motoranschlüsse, Lötpunkte von den Stromabnehmern usw., d.h. ich nutze die feinen Anschlussleiterbahnen auf der Platine nicht (genau so wie ich auch die Normbuchsen bei H0-Modellen nicht nutze sondern die Litzen direkt anlöte).


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    In den Bemo-Modellen sind die Einbauplätze optimal auf D&H Decoder ausgerichtet, die es auch als 2-Format-Decoder (SX und DCC) gibt. Die kleinen D&H-Decoder, die es u.a. von Rautenhaus, MÜT, Stärz gibt, haben eine Leistung von 1A, darunter würde ich auch bei 5-pol. Motoren nicht gehen. In meine 2-motorigen Bemomodelle habe ich einen D&H 2A Decoder eingebaut, was ausgezeichnet funktioniert. Im Fahrverhalten bemerkt man zwischen 3- und 5-pol. Motoren keinen Unterschied, wenn man D&H Decoder verwendet. Wichtig, Decoder kleiner = 1A sterben früher oder später wegen Überlastung, was auch für den kleinsten D&H Decoder gilt mit 500 mA (ist für kleine N und Z Modelle gedacht). Meine rund 50 Bemo Modelle haben heute ausschliesslich D&H Decoder eingebaut, weil ich erstens nur noch reines SX fahre (auch H0) und damals mit kleinen DCC Decodern nur negative Erfahrungen machte (noch unter IB und Rautenhauszentrale). Einzig mit den Tran-Decodern (DCC) aus Wien war ich damals einigermassen zufrieden, obwohl sie sehr warm wurden (aber nicht ausgefallen sind).


    Gruss


    Gian

    Hallo,

    .....und Hobby Jost. Alles Geschäfte, die es nicht mehr gibt........
    ........Einziger Lichtblick ist im Moment ZüriTech, das Geschäft, das einen wirklich guten Service bietet.


    ZüriTech ist der Nachfolger von ZubaTech, ZubaTech der Nachfolger von Hobby Jost (Spühler). Herr Spühler hat seinerzeit das Geschäft von Herr Jost gekauft und unter dem Namen Hobby Jost weitergeführt. Hobby Jost unter Herr Spühler hat dann ins Nachbarhaus gezügelt, wo dann auch Zuba- und ZüriTech waren/sind. Beide Liegenschaften (ehem Hobby Jost und heutiger ZüriTech Laden) gehören dem Kanton Zürich. Auch heute noch ziert die "kantonal genormte" Tafel Hobby Jost das ZüriTech Geschäft. ZüriTech steht nur auf den Schaufensterscheiben. Hobby Jost bis ZüriTech sind/waren meine Lieferanten seit 1977! Hobby Jost und Spühler hatten noch ein grosses Ersatzteillager für alle gängigen Modelle (bei mir damals Spur N). Solches gibt es heute leider kaum mehr.


    Meiner Meinung nach hat es in Zürich immer noch zu viele MOBA-Geschäfte, um beim immer kleiner werdenden Markt zu überleben. Ein Verlust für Zürich wäre es erst, wenn ZüriTech schliessen würde (aber dann könnten wir ja immer noch nach Winterthur (BarpTech) oder St. Gallen (ZubaTech) pilgern ;).


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Roco lässt jede Menge auch in China fertigen. Die Modelle sind daran erkennbar, dass beim Strichcode das "Made in EU" fehlt.


    Nach meinen Infos wird nicht jede Menge in China gefertigt sondern hauptsächlich in der Slowakei und in Rumänien, also in EU-Ländern. In Sachen China-Produktion werden einige bekannte europäische Hersteller (z.B.Märklin) demnächst ihre Wunder erleben, wurden doch die bestehenden Verträge seitens dem chinesischen Grosshersteller gekündigt. Gut ist da nur Piko dran, weil sie in China ein eigenes Werk gebaut haben.


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Ich habe schon lange keinen HAG-Newsletter mehr bekommen, muss aber auch gestehen, dass ich ihn auch nicht vermisse :oops: (wie so viele andere Newsletter anderer Firmen auch nicht).


    Die leider eingestellte Kundenzeitschrift im Abo war mir einfach lieber und die war auch meistens sehr informativ und sorgfältig gestaltet.


    Leider sind sogenannte Newsletter meistens sehr oberflächlich geschrieben und gestaltet, so dass man gut darauf verzichten kann bzw. diese dem SPAM oder Junkordner anvertrauen kann, ohne etwas zu verpassen. Auch die HAG-Newsletter, die ich noch bekommen habe, gehörten in diese Kategorie. Gut möglich, dass dies mein wunderbarer Spamfilter selber herausgefunden hat und mich davon erlöst hat :).


    Gruss


    Gian

    Hallo,


    Hallo bin über was spannendes gestolpert auf einer anderen bahnseite zum thema modelbahn


    http://www.sammlervz.net/nwsIn…p?action=NwsView&nId=2755


    ich hofe das es am richtingen ort ist *seufz*


    Neu ist der Inhalt bei Sammlervz.net nicht. Wenn ich meinen Eindruck von der "Sinnsheimer-Messe" in Karlsruhe vor wenigen Wochen mit dem Inhalt des Artikels vergleiche, sehe ich tastächlich Schwarz für die MOBA-Branche. Auch die Messe in Dortmund, die am 14.4. beginnt, ist in einer anderen Halle und ein Kleinhersteller hat sich diesbezüglich in seinem Newsletter entsprechend kritisch und pessimistisch geäussert.


    Fazit für mich: Ich werde keine Messen mehr besuchen, solange mein Händler Lieferbares zeigt - aber ich habe auch festgestellt, dass Modellbahngeschäfte auf mich nicht mehr diese Anziehungskraft haben wie auch schon. Mein Geldbeutel hat sich schon bei mir bedankt ;).


    Gruss


    Gian

    Hallo,

    wie? Der Zoll glaubt Euch, ohne, daß Ihr Auktionsergebnis, Zahlung per Paypal und Bankabbuchung nachweisen müßt?


    Schwer zu glauben... :huh:

    Seit Ende 2004 habe ich für mehrere Tausend CHF Waren direkt von Herstellern (Digital-Elektronik) direkt aus Deutschland importiert. Bis auf einen Fall Immer ohne jegliche Probleme. Der eine Fall war aber auch kein Problem, nachdem ich das Formular ausgefüllt und mit einem freundlichen Brief eingeschickt habe. Ein paar Tage später war das Paket da.


    Warum soll man etwas nachweisen müssen, wenn eine einwandfreie Rechnung des Lieferanten im Paket liegt. Ob ich das dem Lieferanten zahle ist allein meine Sache und nicht die des Zolls. Nächste Woche erwarte ich wieder eine Lieferung im Betrag von umgerechnet ca. 400.00 CHF - ich bin mir sicher, dass auch dieses Paket wiederum den Weg problemlos in meine Wohnung finden wird.


    Ich bin der Meinung und so erlebe ich das auch, dass zuerst einmal die "Unschuldsvermutung" gilt. Wenn Fragen offen bleiben und irgend ein "Beschiss" festgestellt wird, gelangt man sicher schnell auf eine Liste (heute im IT-Zeitalter kein Problem) und man wird stärker kontrolliert.


    Nach über 5 Jahren reger Importaktivitäten (aber nur über die reguläre Post, nicht über private Dienste) bezahle ich ganz einfach unsere MWSt von 7,6% und die Vorweisungstaxe von 18 CHF - fertig. Probleme? - Nein!


    Gruss


    Gian



    NB: In der Schweiz galt bisher immer zuerst die Unschuldsvermutung - auch gegenüber ausländischen Bankkunden ;). Aber das könnte sich nun aus bekanntem Anlass leider ändern, zumindest gegenüber Ausländern die mehr als das Feriengeld in der Tasche haben.