Beiträge von rebellot

    "Modellbahn von Grund auf neu mit höchster Präzision gefertigt" [AUS DEM EINGANGSPOST]

    nun ja, in der nächsten Zeit gibt es einige Börsen, wo Du die gesuchte Schachtel-Aufschrift suchen kannst (sind wohl eher nicht oben bei den "Sammlermodellen").

    Dort findest Du auch die Experten, welche heute ob der "Umverpackung" verzweifeln, aber irgendwie (wie auch immer..) helfen wollen.

    Dein Ansatz ist ja lustig: "frag mal was, einer findet sicher eine passende Antwort"; ABER geh hin- suche und frage Dich durch" JUST DO IT!

    Wozu mit einem präzisen Gerät messen?

    Es kommt so raus, wie es jeweils positioniert wurde: linke Seite und anschliessend rechte Seite.

    Der Gesamteindruck ist entscheidend, das Modell mag gefallen oder eben nicht. Ob das Wappen oder die Beschriftung links zu hoch oder rechts zu tief ist, was soll es?

    Vergleichen wir die Fotos von "Chur" mit der "Olten" in der Datenbank, so ist der Gesamteindruck von Wappen und Maschinenraumfenstern eher ungleich (auf der gezeigten Seite der Modelle).

    Wer Spass hat an diesen jeweils 4 Modellen darf sich sicher freuen, dass nur noch 3 andere Modellbahner genau diese "ahnlichen" Fantasiemodelle besitzen!


    Gruss Georges

    Es wären doch einige Tag "ufn em Bügel"... für die 1900 CHF.
    Da basteln wir uns doch lieber den blauen Punkt selber -gehen mit der Familie gut Esssen und unterstützen echtes KMU-Gewerbe !
    Jo, ich weiss, es gab die mal um die Hälfte, nun scheint mir die kostenmässige Vernunft abhanden gekommen/nie dagewesen/für mich nicht nachvollziehbar zu sein.
    Schade.

    Modelleisenbahn könnte doch ein schönes Hobby sein...
    Sammeln von Modellen könnte ja Spass machen...
    Bitte überlegt - alle - welchen Eindruck die heutigen Beiträge in "Modell Re 460 Air14 Payerne" bei einem interessierten Modellbahnamateur mit Jahrgang nach 1980 machen.
    In dieser Art bringen wir auch die allerletzten Interessierten noch zum "Modelleisenbahn nein-danke".
    Mein Case: Interesse an Re 460 Air14- googlen -und dann lande ich in dem heutigen Geschreibsel. Gebt das doch einem unbelasteten Dritten zum Durchlesen: Kopfschütteln ist wahrscheinlich.
    Gruss Georges

    Wie schön war doch die Lima-Zeit: Vorbild in etwa richtig wiedergegeben, Modell auf die Schienen gestellt und ab ging (viel zu schnell) die Post!
    Wälzt jemand noch ernsthaft die Idee, dass mit derartigen -nicht ganz günstigen - Langzeitpatienten nur ein einziger neuer und junger Eisenbahn-Modellbahner gewonnen werden kann?
    Ich (=alt) wollte ernsthaft wieder neu beginnen, vorläufig belasse ich meine MOBA-Aktivitäten weiterhin beim Lesen - und beim Bedauern für die Opfer der neuen Technologien.
    Georges

    Etwas erstaunt mich:
    Hat die einzige Bezugsquelle eines nicht privilegierten Bezügers, "DER FACHHANDEL" realistisch gesehen eine Chance, eine new-Hag-Lok zu testen und MWSt- gerecht aufzurüsten? Sind DORT alle Fehler und Unzulänglichkeiten durchgerutscht?
    In den wenigsten Fällen wird durch die "Verfachhandlung" ein Produkt in seinen Eigenschaften gesteigert- vielleicht im Gegensatz zu den Kosten. Wenn ich Euch so lese "F1 aus und F3 an"- ohne Testgleis (auch mit Handelsregister- Eintrag) beim Fachhändler geht das wohl -meist- nicht gut.
    Ich als Laie würde einen Ausflug nach Stans hinnehmen, wenn ich dort meine getestete- und vorgeführte Lok 1:1 übernehmen könnte. (und sonst- danke, zurück an Produktion, ein Kaffee unter den Mirages- und next try later, wobei ich mit nicht standardmässigen Lampeneinstellungen durchaus kulant sein könnte).
    Wie sag ich's meinem Fachhändler?

    Ich sage bewussst: macht mal so weiter!
    Für Kultugüter, wie die 50 jährige Ae 6/6 bis zur 20 jahrigen RE 460 könnten doch die Namen /Wappen/ Betriebsnummern (schön als Sätze pro Lokomotive- Stand vor der "Entwappisierung") angeboten werden. Gleiche Überlegung für die längst ausgestorbenen Ae, Be, Ce, De's.
    Ich weiss, neueste Gags sollten wohl aus Vernunftsgründen in Zukunft ausgeschlossen bleiben (hier werden sich die im 2.5 Aggregatszustand befindenden Young-Legal's mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit austoben) [2 ist flüssig und 3 ist gasförmig]
    Was in der CH.Branche fehlt, ist ein Unternehmen, welches einfach und kostengünstig Deals liefern kann - ich bräuchte eine 11465 Lenzburg, eine De 4/4 1668 und 1667 in der Holzkastenversion und "e- - twas für die 2. Ae 3/6 II; Erhabenene Nummern, gefräst, wenn es die Chromziffern darstellen soll- das wär doch mal etwas!
    Ich finde Euren Ansatz gut. Sucht doch ältere oder neutralere Objekte (ich denke z.B an die 3-Rad GASTA Hymer, zu Hunderten im Einsatz- heute wegrationalisert,und kein CI-Jurist kennt die- waren ja auch nicht angeschrieben--).
    Viel Erfolg und zäher Duchhaltewille :thumbsup:


    Heizlok Koblenz um 1970
    Ich habe mal gegraben und 2 Fotos aus Koblenz gefunden. Die Heizlok ist mit einen Hörnerschalter an die Fahrleitung angebunden, mit Klemmen an die Dachinstallation verbunden und mit 2 Drucktasten von Aussen steuerbar. Heizung der Wagen via Heizdose unten. Soweit klar - bis:
    Die Lok steht ja gar nicht an einem Stumpengleis -> darum brauchte sie keine gelbe Front! (wenn dort ein Wagen gekommen wäre..).
    Aber wo wird die Heizspannung abgenommen? Habe wohl die falsche Seite fotografiert, vorne kein Gleis und hinten nur ein Weg mit meinem Velo - wahrscheinlich war dort ein Kabel gesteckt zum danebenliegenden Stumpengleis mit den zu heizenden Wagen.
    Wer schaltet schon gerne von Herbst bis Frühling täglich mit dem Gestänge den über dem Kopf liegenden Hörnerschalter mit dem Leerlaufstrom des 15/1 kV Trafos? Ich nehme an, dass die Schaltung des Heizlok-Hauptschalters mit den Bedientasten AUS und EIN aussen an der Heizlok erfolgte, die 15 kV Einrichtung nur zu Beginn und Ende der Heizperiode "vom Chef" betätigt wurde.
    "Dort hinten im Stumpen Heizkabel stecken und dann aussen an der Lok einschalten", anschliessend Schneee schaufeln, vor dem Zusammenstellen des Abonnentenzugs nach Baden, an der Lok ausschalten und DENKE DRAN: Heizkabel ausstecken."
    Für die "neuen" Gelbnasen in Basel habe ich 1973/74 im 4. Stock Baden-Turgi als Stift einen WBZ für Imax Relais in den schwarzen Kästen gefertigt - und war mächtig stolz Teile für so prominente Loks mit einem gelben Airbag bauen zu dürfen.
    In Koblenz wollte ich nur die BR 50 und die Be 4/6 ablichten, für eine Dampflok und eine Be 4/6 war die Velofahrt an einem schulfreien Mittwochnachmittag von Lenzburg nach Koblenz schon gerechtfertigt.
    Der Heiz- Heuwender ohne Stangen war wohl eher ein Lückenfüller.
    Georges

    Guten Tag
    Anfänglich wurden Packwagen aus der Serie F 16001-80 den Zügen mitgegeben Bj 1904-1910 >7.0m< (-11.5m-) die "kurzen D", oft aber auch die Hauptserie F17001.. mit >9.2m< (dies ist das Modell von Lilliput), Ab den 1970er-Jahren wurden dann die ABD(i) im Seetal zusammengezogen.
    Weshalb Packwagen in Zügen mit De 4/4 Triebwagen, wo doch im Triebwagen auch ein Packraum vorhanden war? Einerseits waren die Holzkasten De 4/4 mit der unsymmetrischen Türaufteilung (eine Seite ein PTT-Tor und ein SBB-Tor, andere Seite ein gemeinsames Tor) innen und aussen unpraktisch und andrerseits wurde noch täglich Milch nach Emmen per Bahn gesammelt. Dass ausgekippte Milchkannen per Schlauch einfacher aus einem damals 60-jährigen D oder auch K2 zu spritzen war, als aus den unter dem Kasten aufgehängten Appararten der De 4/4 beider Bauarten zu entfernen, war den Praktikern damals klar.
    Anzumerken ist, dass in jener Periode die Züge entsprechend der Last jeweils spezifisch zusammengestellt und z.B. in Wildegg (wund auch in Luzern) der Packwagen jeweils wieder zum De 4/4 rangiert wurde, Kompositionen mit D2 am Ende waren auf der Strecke Wildegg-Emmenbrücke selten zu sehen:
    Normalkomposition: De 4-4 - D2- ABi - Bi oder De 4/4- ABi- Bi- Bi, später De 4-4 Umbau ABD(i)- Bi- (Bi)
    Milchzüge: De 4-4- K2- K2- D2 -ABi- Bi
    Schwere Abonnentenzüge: De 4-4, B LS, ABi. Bi, Bi
    Kurse mit Postbeförderung: De 4-4- D2- ABi- Bi- Z4
    Es gibt also durchaus die Möglichkeit, Seetalzüge mit De 4/4-D2-Bi-ABi zu formieren, auch ein zusätzlicher K2 ist möglich. Für Bastler kann auch der Lilliput F17001 symmetrisch gekürzt werden (2 Kastenteilungen ohne Fenster wegtrennen) und schon fährt ein "kurzer D" in der Komposition mit.
    Mit der Verlegung der Milchtransporte auf die Strasse hatte sich das Problem für die Bahn gelöst.
    Die De 4/4-Bi-ABi-Bti -Pendel hatten nur den Gepäckraum im De 4-4 1661-1668, mit der Einstellung der Eilgut- und Gepäcktranporte wurde er nur sporadisch gebraucht. Kurzzeitig wurden Pendelzüge Re 4/4I- D LS- B LS- B LS -ABt eingesetzt, dies waren die einzigen planmässigen D LS Einsätze im Seetal.
    Die späteren RBe 4-4- B-AB- D(Z)t nutzten vom DZt eigentlich nur den Führerraum.
    Zur Illustration einige alte Bildchen
    Auf dem 4. Bild wurde ein ausgefallener De 4/4 durch eine Re 4/4 I 1.Serie ersetzt.In Wildegg trennt man den Zug, stösst die Komposition mit Bi-ABi- D2- Re 4/4 rückwärts auf das Streckengleis Richtung Niederlenz, bremst die Personenwagen, fährt mit Re 4/4 und D2 aus der Seetalgruppe an den abgestellten Güterzug, lässt die Personenwagen in die Seetalgruppe an den Z4 rollen, trennt den D2 und dem D2 einen zünftigen Stoss Richtung Niederlenz, lässt ihn an die Personenwagen rollen und fährt schliesslich mit der Re 4/4 über den gleichen Weg (Streckengleis Niederlenz- Seetalgruppe) an die Komposition. Bleibt noch zu erwähnen, dass die ganze Aktion jeweils über den Bahnübergang der Strasse Wildegg-Rupperswil veranstaltet wurde. So formierte man mit 1 Lokführer, 2 Rangierern, 1 Rangiermeister, 1 Barrierenwärter und 1 Stationsbeamten den 16 Uhr- Zug innnerhalb einer Viertelstunde um!
    Georges




    Auch Experten können sich täuschen.
    Die Nummer 758-8 ist hier schon im Beitrag vom 18.7.09 bestens sichtbar. :shock:
    In Analogie zu "wer hat's erfunden?" könnte man als Laie fragen: "wer hats übersehen?"
    rebellot

    Ich hätte Dir die Jahrgänge 1969-1976 gebunden zu verschenken.
    Am 7.11.09 (spätestens 09.20) könntest Du sie in Zürich HB übernehmen. Oder kommst Du mit, es hat ja noch freie Plätze!
    Mal so gerechnet (8*20.- und etwas Porto) gespart, investiert für einen super Tag mit dem CZm 1/2 31 und der RB 7 8) - mit diesem Argument könntest Du a) etwas an die Revision des Dampftriebwagens beisteuern
    b) deinen Finanzminister wohl milde stimmen
    c) EA, Dampf, Erlebnis und Unterstützung CZm 1/2 31 "maximieren" (klar, die paar Kilos mitschleppen, aber Du bist noch jung).
    rebellot