Beiträge von Dany

    So über alles gesehen scheinen "im", "und", "von", "der", "ich" und "die" recht weit vorne zu stehen. Ich glaube, da müsstest du in Sachen Auswertung für deinen Auftraggeber nochmals etwas über die Bücher ;)

    Im Neuzustand wirst du wohl recht haben. Aber mit der Zeit scheint das Dach tatsächlich näher an Umbra gerückt zu sein, wie eine Google-Bildersuche zeigt (natürlich findet man genauso auch Bilder, in welchen das Dach klar silber erscheint):
    https://www.flickr.com/photos/daveymills/34925784394/
    http://www.finnmoller.dk/rail-ch/bls/bls-re4-4-174.htm


    P.S.: Deswegen gleich Leute zu beschimpfen halte ich für überflüssig und als ganz schlechten Stil. Wer Argumente hat, der kann seinen Standpunkt auch sachlich an den Menschen bringen.

    Das ist nicht ganz unlogisch, da die CH-Modelle direkt von Arwico initiiert und vorgestellt werden. Offenbar ist Arwico mit ihrem Neuheiten-Katalog noch nicht rausgerückt. Das war glaub in den vergangenen Jahren auch so, dass der erst am Samstag oder Sonntag von Nürnberg rausgelassen wurde.

    Ich verstehe nur das Vorgehen nicht so ganz. Jetzt ist die Redaktion und auch der Verbandsjurist bereits weg. Also nützt auch ein Aufräumen an der Verbandsspitze nichts mehr. Die Leute kommen ja deswegen nicht zurück.


    Wäre es nicht besser gewesen, dem Verband mitzuteilen, unter welchen Voraussetzungen die Redaktion und der Verbandsjurist bereit sind, ihre Tätigkeiten fortzuführen und allfällige Entscheide in dieser Richtung an der DV abzuwarten und dann die angekündigten Schritte zu tätigen?


    Welche inhaltlichen Punkte tragen denn zu diesen tiefgreifenden Unstimmigkeiten bei? Geht es um unterschiedliche Auffassungen bezüglich strategischer oder inhaltlicher Ausrichtung des EA? Geht es um Fragen zur Erscheinungsform (digital?) des EA?

    Was ist denn genau der Vorteil, wenn man schon weiss, was Märklin ankündigt, bevor Märklin es ankündigt (ausser man ist selbst Hersteller und denkt gerade selber über ein solches Modell nach)? Kann man es dann noch billiger bestellen?

    Offenbar ist es aber trotzdem, dass ich die gemachten Aussagen zu Detail-Vorbildtreue nicht in Abrede stellen kann, so, dass diese Piko-RBe sich sehr gut verkaufen. Es handelt sich offenbar um den besten im Handel erhältlichen RBe in H0. Und das scheint bei sehr vielen Kunden zu ziehen. Mir erscheint das nachvollziehbar. Wir werden dann sehen, wie sich der Markt verhält, wenn das Modell von LS in den Fachhandel kommt. Ich rechne eigentlich nicht damit, dass die Online.Plattformen dann mit Occasions-Angeboten für Piko-RBe gestürmt werden. Dazu sind die Fehler beim Piko-Modell dann vermutlich nicht gross genug.

    Und wie soll denn das gehen, wenn ich ein schwarzes Brett betreibe, sei es im Vorraum des örtlichen Konsums oder an einer Uni oder am Arbeitsplatz? Und macht jetzt Facebook auch zu? Und Ebay Kleinanzeigen? Tutti.ch?


    Offenbar will man in Deutschland immer stärker die Eigenverantwortung des Bürgers beim ordnungsgemässen Bezahlen seiner der Allgemeinheit geschuldeten Abgaben abschaffen. Das führt natürlich auch immer mehr dazu, dass man nur noch angibt, was auch dokumentiert ist und damit nicht hinterziehbar ist.


    Im verlinkten Artikel fallen mir zwei Sätze besonders auf, die mir wichtig erscheinen: "Deutschland schafft sich selbst ab" und "nicht Beamte denken sich Gesetze aus, sondern Regierungen, die mit Mehrheit gewählt wurden". Die Beamten haben die dankbare Aufgabe, die Grundsätze in die Praxis umzusetzen, welche Politiker sich am Stammtisch ausgedacht haben. Egal wie widersprüchlich und weltfremd das dann auch ist.


    Da dies bei 1000Steine.de, also in der Lego/Klemmbausteine-Welt aufgetaucht ist gleich noch ein zweites Müsterchen dieser Wochen von dort:
    Für Klemmbausteine gibt es die weltweite Plattform Bricklink.com zum Handel von Lego-Artikeln und Einzelteilen. Diese Plattform wurde von einem Tschechen entwickelt und ist nach dessen Ableben nach HongKong gegangen. Deutschland ist auf dieser Plattform der viertwichtigste Markt. Das ganze ist in Englisch und einfach, daher von jedermann zu gebrauchen.


    Nun hat eine deutsche Vereinigung von Einzel-Händlern begonnen, alle deutschen Händler auf dieser Plattform abzumahnen, weil sie gegen zwei Dinge des deutschen Rechtes verstossen. 1. ist nicht bei jedem angebotenen Baustein der Warnhinweis wegen Verschlucken durch Kleinkinder vorhanden. Den braucht es in Deutschland. Sonst nirgends auf der Welt, auch nicht in der restlichen EU. Oder es gibt dort kein Abmahnwesen. Zweitens ist der Kaufbutton auf englisch und entspricht auch sonst nicht den spezifischen deutschen Vorschriften über dessen Beschriftung und Inhalt.


    Das kann der private Benutzer dieser Plattform natürlich nicht beeinflussen. Und für den weltweiten Handel machen deutsch beschriftete Knöfe natürlich auch keinen Sinn. Resultat: Über die Hälfte der deutschen Privathändler haben ihre Shops erstmal geschlossen. Es freuen sich die Händler aus Polen, Tschechien und den Benelux-Ländern.


    Aber auch dort ist gar nicht klar, ob diese Bestimmungen überhaupt für eine Plattform wie Bricklink relevant sind. Die initiierenden Politiker haben wohl von Bricklink noch nie gehört.



    Ein Forum wie dieses ist eine Plattform zum Austausch von Informationen. Das können auch Angebote zum Verkauf sein. Ein Verkauf kommt aber immer direkt zwischen den beiden Parteien zu Stande. Am Austausch von Waren gegen Waren oder Geld ist das Forum in keiner Art und Weise beteiligt. Die Forenbetrieber wissen nicht, ob ein Verkauf zu Stande kommt oder zu welchem Preis. Das wäre nur möglich, wenn der Verkauf inklusive Bezahlung direkt über die Forenplattform abgewickelt wird. Selbst Ebay weiss nicht, zu welchem Preis ein Angebot am Ende effektiv abgewickelt wird, ausser wenn die Bezahlung per Paypal erfolgt. Ich habe selbst schon mehrfach einen Deal mit einem Verkäufer gemacht und dann weniger bezahlt, als was Ebay meinte, weil beim Versand oder wegen eines ausgehandelten Rabattes ein tieferer Endbetrag fällig wurde.
    Wenn ein Verkäufer uns mitteilt, dass ein Angebot nicht mehr gültig ist, dann teilt er uns exakt das mit. Auch im Sinne des Datenschutzes ist es nicht erforderlich, dass wir wissen, unter welchen genauen Umständen dies geschieht. Und sonst fallen dann halt einfach plötzlich auffällig mehr Modelle vor dem Verkauf vom Tisch herunter als früher. Kann man als Betreiber dann nicht wirklich anzweifeln.


    Bevor man nun hypert und halbe Wirtschaftszweige stillegt, sollte man mal abwarten, ob diese Gesetze überhaupt auf das zielen sollen. Die Behörde wird erstmal auf Ebay zugehen bevor sie sich auf 1000Steine.de einschiesst. Wenn nicht ist das ein Fressen für die Presse.

    Das Ende von Fleischmann H0 ist das nicht. Das war ja eh nur Modelleisenbahn GmbH H0 Sparte Fleischmann und wird künftig einfach in mit Roco beschrifteten Schachteln ausgeliefert. Für mich ein Schritt, der schon lange fällig gewesen wäre mit der Zusammenführung von Roco und Fleischmann. Endlich muss ich im Fleischmann-Katalog nicht mehr die uninteressanten H0-Seiten überblättern und der H0-Kunde muss sich sein Zeug nicht aus zwei Katalogen aus dem selben Haus zusammensuchen.

    Auch meine inzwischen über 30-jährigen Lima-Modelle aus der Kindheit (Ae 6/6, Re 6/6, BR 103) oder die allerersten EW IV von Roco sind inzwischen so spröde, dass der Kunststoff relativ leicht zerspringt. Gerade im Getriebe ;)


    Für den Sammler mag das schlimm sein. Für mich als Hobby-Modellbahner muss ich sagen: Diese Modelle sind derart formtechnisch angestaubt, dass ich die eh nicht mehr fahren lassen würde oder in die Vitrine stellen mag. Da gibt es heute sehr deutlich bessere Modelle zu erschwinglichen Preisen. Und am Ende ist halt das Rollmaterial auch Gebrauchsmaterial. Das hält nicht ewig. Ich wäre heute schlechter dran, hätte ich damals für viel mehr Geld das gleiche Rollmaterial von Märklin und HAG gekauft (war keine Frage da für mich unbezahlbar damals). Dann würden die Modelle vielleicht noch funktionieren, aber formtechnisch angestaubt wären sie in ähnlichem Masse. Also war es für mich die richtige Strategie.

    Ich denke das trifft es.


    Es ist nicht eine "Schweizer Modellbahnzeitschrift".
    Es ist eine "Schweizermodellbahn Zeitschrift".


    Damit richtet sich die Zeitschrift an alle, die sich für dieses Thema interessieren. Insbesondere auch an jene von mir vermutete Mehrheit, die sich in das Thema nicht bis ins letzte Detail vertiefen kann und will sondern einfach Freude daran hat (und ich glaube auch nicht, dass in der Schweiz auf der Mehrheit der Anlagen die Signalbegriffe etc Sinn machen sondern einfach leuchten, weil das schön ist).

    Wir Schweizer profitieren halt doch sehr stark davon, dass sich Modelle nach Schweizer Vorbild nicht zur Mehrheit in der Schweiz verkaufen, sondern (zumindest in N ist das so) zu mehr als zwei Dritteln im nicht-Schweiz-Ausland, wovon wiederum rund die Hälfte in Deutschland.
    Wäre das nicht so, wäre die verfügbare Modellvielfalt für die Modellbahn nach CH-Vorbild wesentlich geringer oder kostspieliger.
    Von daher muss das nicht zwingend ein Heft für den Schweizer Markt sein sondern eines, welches sich an all jene richtet, welche sich für Modellbahn nach Schweizer Vorbild begeistern. Und eigentlich sollte uns das sehr recht sein, ausser wir interessieren uns selber auch eher für die nicht-Schweizerische Modellbahn. Denn je mehr von "unserem" Zeug im Ausland abgesetzt wird, desto eher werden neue oder bessere Modelle in unserem Thema realisiert.

    Leider wird nur sehr plakativ argumentiert. Geht es um die Auflistung der Inhaltsstoffe? Kauft das niemand mehr, wenn man deklarieren muss, was da wirklich drin ist? Kriegt man diese Stoffe mit anderem Etikett im Baumarkt viel günstiger?


    Oder sind gesundheitskritische Stoffe drin, welche entsprechende Sicherheitsempfehlungen erfordern welche fehlen?

    Wegen einer nicht ganz so gelungenen Maschinenrauminneneinrichtung die in 3 Minuten mit einer Spraydose grau angemalt werden kann das Modell als verpfuscht taxieren? Komischer Bewertungsansatz. 8| Hast du mal das Fahrwerk, die Stromabnehmer oder die Ätzteile am Kasten zwischen Hag und Piko verglichen? Mal ganz abgesehen davon, dass die Piko Lok die Hälfte einer Hag Maschine kostet... ;)

    Das gilt eben auch für den Hersteller. Wie viel hätte es ihn gekostet, die schnell mit der Spraydose über alle nicht eingebauten Verkleidungen zu gehen? Oder ging das einfach vergessen und im Werk ist das niemandem aufgefallen weil dort niemand wusste, wie eine Ae 4/7 innen aussieht?
    Aber ich bin einverstanden, dass das voraussichtlich bei niemandem den Kaufenscheid kippen lässt. Aber man wird sich halt beim nächsten Modell dann fragen, ob man den Vorbestell-Knopf drücken soll.


    Mein erster Eindruck ist (sowohl im Laden als auch auf Fotos), dass das Modell einen stimmigen Eindruck macht.

    Eben. Und das mit den fehlenden grünen Varianten ist natürlich auch der Grund, weshalb dieser Steuerwagen in der ersten Planung von Arwico nun halt nicht Teil des Programmes ist. Für mich ist das so weit plausibel und verständlich.

    Der Zugkraft Aargau war ein BDt EW I (WC zwischen Gepäckabteil und Personenabteil), oder?
    Piko bringt den BDt EW II (WC auf der Einstiegsplattform, ursprünglich 7 Abteile, nach Umbau 6 Abteile).


    Für viele unterscheiden sich die beiden vom Charakter her nicht wahnsinnig entscheidend, aber in den Details stimmt nur sehr wenig überein (Wagenbodenhöhe, Fensterhöhe, Raddurchmesser etc).
    Der BDt EW I wäre eine komplett zusätzliche Form, welche sich durch entsprechend zusätzliche Varianten amortisieren lassen müsste.


    Da sich das Projekt über viele Jahre erstrecken soll, würde ich jetzt mal die ersten Jahre abwarten. Je nach Erfolg wird sich dann gegen Ende des Programmes sicherlich noch das eine oder andere Finetuning seitens Arwico ergeben hinsichtlich Varianten denke ich.


    Wenn ich mir die Marktpreise für EW I und BDt so ansehe, dann ist klar, dass hier ein Bedarf besteht. Wenn ich weiter eine Modellfamilie suche, welche mir grosse Synergien spurweitenübergreiffend ermöglicht, dann wüsste ich jetzt spontan im CH-Vorbild nichts anderes, was auch ein breites Prublikum interessieren wird. Du schon?


    Nur weil alteingesessene Modellbahner hier mit Lima und Liliput schon bedient sind, heisst das noch lange nicht, dass da kein Bedarf mehr für so ein Butter&Brot-Modell besteht. Wenn heute jemand ins Hobby einsteigen soll, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass er das tut grösser, wenn solche Standardmodelle auch erhältlich oder zumindest absehbar sind.