Beiträge von Rolf54

    Nun hat die 11851 auch bei mir die erste Probefahrt absolviert. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass mir das Ding einmal viel Freude machen wird. Die Lok sieht gut aus, läuft bis jetzt im Prinzip ganz gut und macht auch für mich als AC-analog-Fossil einen ganz passablen Lärm/Sound. Der Umgang mit ihr muss noch etwas gelernt werden, das ist aber, glaub ich, vorbildgetreu.

    Beim Auspacken ist mal ein Schienenräumer abgefallen. Wiedereinstecken hat gerade mal 5 Meter weit gehalten. Da muss geleimt werden. Nach etwa einer Viertelstunde Probefahrt ist bei einer Hälfte eine mittlere Laufachse entgleist und verursachte Kurzschluss. Nachdem ich die Lok vom Gleis gehoben und ohne mich weiter zu achten weggestellt hatte, schob dann die nachfolgende 460 plötzlich eine Laufachse vor sich her. Die Schraube war bald gefunden und die Laufachse wieder montiert. Die Kontrolle der weiteren Schrauben unten an der Lok ergab, dass dieselbe Schraube an der andern Lokhälfte ebenfalls kurz vor dem Herausfallen war. Fazit: Schrauben im Auge behalten um zu merken, ob sie grundsätzlich zum Lösen und Herausfallen neigen oder ganz einfach im Werk nicht angezogen wurden.

    Dann die Sache mit den unabhängigen Lokhälften. Zweimal musste ich die Lok vom Gleis nehmen, sie beim Trafo wieder aufgleisen, damit ich mit der einen Hand eine Hälfte hochheben und mit der andern die andere schalten konnte, weil eine Hälfte beim Schalten auf einer Weiche keinen Kontakt hatte und die Hälften dann gegeneinander liefen. Als Analogfahrer kann ich das nicht haben und werde nach einer Lösung suchen müssen, wie man die Schleifer verbinden und die Lok trotzdem gut trennen kann.

    Hallo Martin

    Es gibt Decalfolien die du mit dem Tintenstrahldrucker selber bedrucken kannst. Wenn du sie nachher mit Klarlack besprühst, kommt das gut.

    Die Einschränkung ist die, dass man nicht weiss drucken kann. Das würdest du beim BLS Logo nicht brauchen. Ich habe schon ganze Wagenbeschriftungen so gemacht, mit gelber oder schwarzer Schrift.

    Auf glatten Flächen hat das Aufkleben prima geklappt. Bei gerippten Containern über die Rippen kleben ist nicht gut gekommen.

    Grüsse Rolf

    Aufgrund der Ankündigung von NME wird in verschiedenen Foren viel über die Autozüge diskutiert und Infos zusammengetragen. Es herrscht eigentlich nicht so viel Verwirrung, nur verliere ich langsam die Übersicht, was ich in welchem Forum gelesen und selber hineingeschrieben habe.

    Die Züge 41 und 42 der BLS wurden 1991 durch Talbot geliefert.

    Zug 43 der BLS kam 2003 von Bombardier und Niesky.

    Der heutige Zug 44 der BLS wurde 2011 als Zug 2 der SBB an diese geliefert und nach der Übernahme des Autoverlads am Simplon durch die BLS an diese verkauft. Zug 44 ist wie oben erwähnt von Niesky und weitgehend von Zug 43 abgeleitet, hat aber gewisse Unterschiede. So waren die Auffahrwagen nicht neu, sondern wurden aus Res umgebaut. Deshalb beginnt die Rampe erst auf dem Rampenwagen und nicht schon auf dem Auffahrwagen, in der Folge ist das kleine Dach auf dem Rampenwagen kürzer als bei den Zügen 41-43. Auch gibt es Unterschiede im Profil, was sich auf die Befahrbarkeit der Südrampe auswirkt.

    Hallo Lukas


    Die farbliche Verbesserung ist nicht so spektakulär, verbessert aber das Aussehen erheblich. Ich habe einfach alles Gelbe ausser den beiden Griffstangen am Ende, sowohl bei den Auffahrwagen, wie auch bei den Verladewagen, mit grauer Farbe übermalt. Bei den Auffahrwagen habe ich die Anschriften noch mit einer erneuerten Version, bei der ich gerade unterschiedliche Nummern realisieren konnte, überklebt. Man kann die gesamte Dachkonstruktion bei den HAG Verladewagen mit der gebührenden Sorgfalt gut abnehmen, was das Malen sehr erleichtert.


    Bei den Liliputwagen gibt es ja zweiachsige Wagen ohne Dach, die als Auffahrwagen bezeichnet werden. Das entspricht aber nicht der Realität, das sind die Wagen Typ 1, die als Verladewagen in den allerersten Autozügen unterwegs waren. Da man da noch auf jeden Wagen von der Seite drauffahren konnte, brauchte es gar keine besonderen Auffahrwagen. Als man dann Ende der Sechzigerjahre diesen Wagen ein Dach drauf setzte, brauchte es Auffahrwagen. Diese baute man aus alten Personenwagen-Untergestellen. Die 4-achsigen Wagen sahen dann oben schon ziemlich gleich aus, wie die heutigen Auffahrwagen, auch mit Bogen, das Untergestell und die Drehgestelle waren aber total anders. Es gab diese Wagen im Modell, aber in Kleinserienausführung, was nicht meine Preisklasse ist. Deshalb habe ich den Kompromiss mit den HAG Wagen gemacht.

    Letzthin habe ich in einem Video entdeckt, dass der letzte 2-achsige Zug, der 52, mit einem Zwischenauffahrwagen nach dem neunten Verladewagen gefahren ist. Zufälligerweise fast gleichzeitig mit meiner Entdeckung konnte ich einen HAG Auffahrwagen mit kaputtem Bogen günstig kaufen. Aus dem habe ich dann einen solchen Zwischenwagen gemacht, indem ich den Bogen ganz entfernt habe.


    Bei den HAG Wagen hatte ich das Problem, dass die Wagen beim Überfahren von Weichenkombinationen mit engen Radien entgleisten, weil das untere Übergangsblech den Kontakt zum nächsten Wagen verlor und zwischen die Wagen heruntergefallen ist. In der Folge wurden die Wagen aus den Schienen gehebelt. Ich habe aus dünnem, festem Kunststoff von Sichtverpackungsmaterial Plättchen 1x2cm geschnitten und sie mit Doppelklebeband am einen Ende des Wagens so unter das Übergangsblech geklebt, dass ein halber Zentimeter der Breite über das Wagenende hinausschaut. Darauf kommt nun das Übergangsblech des nächsten Wagens zu liegen und darüber das Blech des Wagens mit dem Plättchen und Ruhe ist.


    Grüsse Rolf

    Für mich sieht das nicht so düster aus, eher für meine Finanzen. Da meine Anlage am besten als "Sammlungspräsentations- und Fahreinrichtung" bezeichnet werden kann und kein engeres Thema hat, ergänzt ein Zug Typ 4 ganz gut meinen Bestand. Ich hätte dann einen Zug Typ 2, Zug 52 (Liliputwagen und als Kompromiss HAG Auffahrwagen), einen Zug Typ 3 , Zug 11 (farblich aufgebesserte HAG Wagen) und eben den neuen Zug Typ 4.

    Bleibt einfach das Problem mit den Steuerwagen, aber da provoziert der neue Zug von NME vielleicht eine Lösung.

    Hallo zusammen

    Wenn es eine Stellung "Hoch" und eine Stellung "Mittel" gibt, wird es sicher auch eine Stellung "Tief" geben. Darüber sagt das Reglement offenbar nichts aus. Entweder eröffnet diese Stellung nicht mehr Möglichkeiten bezüglich der Befahrbarkeit von Strecken als "Mittel" oder es geht in dieser Stellung alles und ist im Reglement deshalb nicht erwähnt.

    Fest steht damit, dass ein Autozug 41-43 die Südrampe nicht, oder sicher nicht im "Normalzustand" befährt. Das heisst, dass Kollegen, welche auf ihrer Anlage die Südrampe darstellen, einen Kompromiss machen müssten, falls NME einen dieser Züge macht.

    Ich vermute aufgrund des Prospekts, dass sich die Leute von NME der Komplexität des Themas nicht bewusst waren und nicht zu den Überlegungen vorgestossen sind, die wir hier jetzt machen. Ich vermute, die wollen einfach den Autozug der BLS machen und haben dazu Bilder und einen Text gesucht. Dass es da zwei Grundtypen mit Varianten und spezifischen Einsatzmöglichkeiten gibt, wurde vielleicht übersehen.

    Grüsse Rolf

    Im EA 1/2004 steht unter einem Bild folgendes:

    Die BLS holte am 27.11.2003 mit der Re 4/4 179 in Villeneuve bei Bombardier einen neuen Autoverladezug ab. Aus Profilgründen sind die Dächer für die Überführung über Brig nach Kandersteg tiefer gesetzt.

    Ich weiss nicht, ob sich in der Zwischenzeit etwas geändert hat. Ich bin der Meinung, dass der ex SBB Zug 44 im Herbst 2018 über die Südrampe von Brig herauf nach Kandersteg in den Unterhalt gekommen ist, als ich ihn gesehen habe.

    Bei mir sind die Teile hinter den Maschinenraumfenstern nicht alle gleich. Eines ist grau und die andern sind hell. Ich weiss nicht, wie das früher da drin aussah, im unverschmutzten Zustand. Dass zwei unterschiedliche Farben da sind, lässt für mich darauf schliessen, dass da jemand recherchiert hat und zu einem Schluss gekommen ist. Vielleicht ist es ja richtig, so wie es ist.

    Ich bin mit meiner neuen Piko Ae 4/7 auf einer AC Anlage mit Märklin M-Gleis und haufenweise 36er Radien tip top zufrieden. Läuft prima, wenn auch im Analogbetrieb eher langsam. Das lässt sich möglicherweise noch einstellen. Demnächst werde ich wahrscheinlich auch das Licht im Maschinenraum löschen können, das im Auslieferungzustand im Analogbetrieb offenbar konstant brennt. Man muss anscheinend das Gehäuse abnehmen und auf der Platine einen Jumper umstecken. Ob das definitiv so ist, weiss ich noch nicht, werde es aber bald auskundschaften. Der Hinweis in der Betriebsanleitung ist etwas gar spärlich.


    Nachträgliche Ergänzung: Unterdessen habe ich die Lok geöffnet. Das geht problemlos ohne jeglichen Murks. Auf der Platine habe ich den Jumper umgesteckt und jetzt ist dunkel im Maschinenraum.

    Dann bin ich offenbar einer von wenigen, die eine AC Version haben. Wie oben schon geschrieben, hat sie im Vergleich zur 922 erhebliche Kontaktprobleme, welche ich auch auf den viel kürzeren Schleifer zurückführe. Dazu muss noch gesagt sein, dass die Lok bei mir auf M-Geleisen laufen muss. Wie es auf andern Geleisen ist, weiss ich nicht. Ich würde das gerne mit dem Hersteller diskutieren, habe aber bis jetzt keine Kontaktangaben gefunden.

    Ich habe seit gut einer Woche die AC Version. Die Lok hat einen kürzeren Schleifer als die 922, wahrscheinlich wegen dem leicht grösseren Achsabstand. Die Lok hat dadurch erhebliche Kontaktprobleme am Schleifer und ich bin am überlegen, wie ich das verbessern könnte.