Beiträge von Richard

    Äusserlich ist da nichts zu sehen, an den Drehgestellen

    Hallo Alex


    Das ist ja das perfide am Ganzen. Auch ich habe meiner Lok immer mal wieder Auslauf gewährt. Lange Zeit ist das gut gegangen, kein Anzeichen irgendwelcher Probleme. Plötzlich hat ein Drehgestell blockiert, das andere war sehr schwergängig. Bei den prophylaktisch beschafften Ersatzdrehgestellen war es dasselbe.

    Eine Analyse der blockierten Drehgestelle ergab Folgendes:

    Der Getriebekasten des Schneckengetriebes hat sich verformt. Dadurch blockiert das Schneckenzahnrad, das Drehgestell ist nicht mehr brauchbar. Wenn man diese Schneckenradachse entfernt, lassen sich die Räder wieder durchdrehen. In diesem Zustand wäre die Lok ev. als Dummy noch zu gebrauchen. Wie lange dies aber gut geht?

    Ich habe meine Lok im Juni 2001 gekauft. Es kann u. U. also recht lange gehen, dass man mit Sicherheit sagen kann, ob neu produzierte Loks wirklich von besserer Materialqualität sind.

    Noch eine Anmerkung:

    Bei mir ist nicht das Mittelteil betroffen, wie hier Ersatzteile für Zinkpest-Seetal-Krokodil 37521 beschrieben, sondern die beiden Drehgestelle. Gerade bei einem von vier Drehgestellen lassen sich die Achsen mit viel Kraftaufwand noch durchdrehen. Bei den Drehgestellen ist vor allem der Bereich des Schneckentreibs betroffen. Da sind teilweise auch die Laschen der aufgeklipsten Plastikhalterung über der Schnecken durch den Verzug schon abgerissen. :(

    Als einfache Option sehe ich da schon Messingfrästeile für ein antriebsloses Vitrinenmodell.

    Ich könnte da eine Nr. 285 "Volketswil" anbieten. Ich habe sie nach dem Kauf 2 oder 3x probegefahren. Die Lok mit den früher gekauften Einzelwagen von FLM wurde dann ersetzt durch eine Packung von HAG mit dem Wappen meiner Wohngemeinde. Seither ist die Einzellok eingelagert.


    Gruss

    Richard

    Hoffentlich gelingt ihm ein erfolgreicher Einstieg in der Gastronomie. (Ein Schelm wer Böses dabei denkt.;))

    Nach der Eröffnung des Modellbaugeschäfts in Winterthur habe ich ihn als sehr begeisterten Modellbahner kennen gelernt, betrieb er doch mit seinem Bruder und einem befreundeten Kollegen zusammen einen grosse Spur N-Anlage. Das Interesse an der Modellbahn schien dann aber nachzulassen, als sie diese Anlage abbrechen mussten.

    Nach der Aufsplitterung von ZuBaTech stieg er auch in den Handel mit Soft Air Guns ein. Herby Kramer lästerte jeweils: Der macht seinen Umsatz vorwiegend mit seinen Pistolen. Dieses Geschäft stürzte dann aber ab, weil die Waffengesetzgebung verschärft, und der Handel faktisch verboten wurde. Damit begann dann leider das langsame Abserbeln dieses Modellbaugeschäfts, obwohl er in der Zwischenzeit eigentlich der einzige Modellbahnhändler in der Stadt war. (FCW war als Konkurent faktisch nicht vorhanden.)

    Ich wünsche ihm jedenfalls viel Glück beim Wiedereinstieg.:)


    Gruss

    Richard

    Stefan, Ae 6/6-Gehäuse werden heute nicht mehr im aufwändigen Siebdruckverfahren bedruckt, sondern mit einem kostenoptimierten Flachbettdrucker. Nur so ist es möglich, billig Einzel- oder ein paar wenige Stücke herzustellen. Leider müssen aber solche modernen Fabrikationsgeräte auch entsprechend schnell amortisiert werden, da die Gerätegenerationen heute ja immer kürzere Halbwertzeiten haben. Manchmal hat man den Eindruck, solche hypermodernen Geräte sind bereits veraltet, wenn es endlich gelungen ist, sie für den Produktionsprozess endlich in den Griff zu kriegen. Dass sich dies im Preis niederschlägt, dafür musst Du schon ein Bisschen Verständnis aufbringen. ;)


    Freundliche Grüsse

    Richard

    offenbar wurde die Lok seinerzeit von Winterthur ins nicht weit entfernte Wila im Tösstal spediert.

    Solche Loks gibt es wahrscheinlich noch einige, aber die Schachtel mit dieser Etikette macht sie aus meiner Sicht zur wirklichen Rarität. :)

    Schade, dass das Datum auf dem Poststempel nicht lesbar ist. In welchem Jahr hat die damalige PTT wohl ein knapp 500g schweres Paket für Fr. 0.40 befördert?

    Nein, Günther, mit Deiner Vermutung, dass die Möglichkeit besteht, dass ich dabei gewesen sein könnte, liegst Du diesmal völlig daneben, sozusagen neben den (Modellbau-)Schienen. In letzter Zeit wurden einige "Sondermodelle" produziert, welche mich als Otto-Normalverbraucher leider "nicht vom Hocker reissen". Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen. Dass aber ein Auftraggeber an einen Lieferanten herantreten soll, mit dem Wunsch: "Mach mir mal eine Ae 6/6 Berne/Berne und bedruck sie seitenverkehr, mal sehen, ob die Kunden das merken", erachte ich doch eher als unwahrscheinlich, ja ich möchte es sogar der Ecke des höheren Blödsinns zuordnen.

    ist doch Auftraggeber der Lok anscheinend die c-gleis-plus ag und die bestimmt doch sicher, was auf das Modell aufgedruckt wird oder nicht.

    Jeder Modellbahner, der heute ein Modell kauft, erwartet doch, dass es möglichst realitätsnah nachgebildet ist (oder bin ich da wirklich die grosse Ausnahme?). Also erwarte ich doch auch von einem Hersteller, dass er ein geplantes Modell diesbezüglich überprüft und den Besteller allenfalls auf Abweichungen aufmerksam macht und berät. Es ist doch sicher auch für den Hersteller nicht besonders motivierend, wenn gleich nach der Auslieferung wieder berechtigte Kritik laut wird in den Medien, welche, mit etwas sorgfältiger Vorbereitung, einfach zu vermeiden gewesen wäre. Der moderne Digitaldruck sollte nicht einfach dazu führen, dass jetzt nur noch Quantität produziert wird (möglichst viele verschiendene Ae 6/6 in noch kürzerer Zeit), die Qualität dabei aber auf der Strecke bleibt.


    Gruss Richard


    (Diese Aussagen beziehen sich natürlich auf die Lok "Bern/Berne")

    Richard, also wenn Du schon der Oberlehrer spielst, dann sollte es auch stimmen:

    Mein lieber Hermann


    Im Wikipedia kann jeder schreiben was er will, es muss nicht unbedingt stimmen. Mein Fachwissen stammt aus dem Fach Werkstoffkunde meiner Lehre als Mechaniker. Und ich bin immer noch überzeugt, dass das Wissen, welches uns dort vermittelt wurde, nicht ganz falsch war, auch wenn es schon eine Weile her ist. In Diskussionen mit Fachlehrern wurde mir aber erklärt, Fachwissen zu erarbeiten heute verpönt ist, da zu anstrengend.


    Gruss

    Richard

    Zum Thema Reinigungsschleifer: Wurden solche diamantbesetzten Reinigungsschleifer nicht auch von Rail4you angeboten? Irgenwie glaube ich mich zu erinnern, dort einmal ein Wagen, bestehend aus einer Messinggrundplatte mit zwei Achsen und drei solchen Schleifern, gesehen zu haben. Ich habe aber noch nicht nachgeforscht, ob Rail4you dieses Produkt heute noch anbietet.