Beiträge von Richard

    Hallo Michael


    Dass der Motor eingerostet ist, ist eher unwahrscheinlich. Was ich aber bei Roco-Loks auch schon festgestellt habe, ist, dass vor allem bei älteren Loks, das Getriebefett leicht verharzt ist. Ein kleiner Trpfen Universalöl, auf jeder Seite der Zahnräder und bei den Achslagern, kann da Wunder wirken. Im MoBa-Fachhandel habe ich schon Spezialöl in einer Flasche mit einer dünnen Kanüle gesehen. Zum fein dosierten Ölen sind die optimal. Versuchs einmal so! Viel Vergnügen.


    Gruss Richard


    Ups, habe gerade festgestellt, dass Muni271 etwas schneller gewesen ist.

    Den digitalisierten Loks war ab Werk eine ESU-Bedienumsanleitung begelegt (diesbezüglich ev, beim Anbieter nachfragen), sonst ist sie analog. OP von HAG ist nicht mehr lieferbar, wurde im Startbeitrag aber auch nicht verlangt. Das Angebot wäre aber sicher eine gute Ausgangsbasis, da vierteilige Züge nicht so oft angeboten werden.


    Gruss Richard

    bleibt also nur die Nachrüstung durch den Besitzer.

    ... und dies erfordert viel handwerkliches Können, da Originalbeleuchtungssets von Fleischmann fast nicht mehr zu finden sind. Und wenn, dann nur zu horrenden Preisen, und praktisch nur Einzelstücke.


    Trotzdem, viel Vergnügen, falls Du so ein Projekt in Angriff nimmst.


    Gruss Richard


    N.b.: Am Liquidationsverkauf habe ich in Mörschwil 4 oder 5 Spangaro-Beuchtungen gefunden, welche in der Länge genau für diese Dostowagen zugeschnitten waren. HAG hat also mit einer solchen Innenbeleuchtung mindestens experimentiert, Vielleich sind ja einzelne, so nachgerüstete Wagen auch in den Verkauf gelangt. Weiss jemand mehr?

    Von allen erwähnten Fahrzeugtypen habe ich von Roco keine gekauft, da ich meinen Bestand dieser Fahrzeugtypen mit Produkten aus Mörschwil :) gedeckt hatte. Darum dürfte dies Verüackungsart mir wohl nicht begegnet sein. Wenn die beschriebenen Problem aber tatsächlich verbreitet auftauchen, werde ich sie aber sicherlich auch nicht vermissen. ;)

    Seit ca. 1990 habe ich immer mal wieder eine Roco-Lok gekauft. Alle waren mit der bekannten, durchsichtigen Folie in der Styropor-Verpackung geliefert worden. So ein Küchen-wisch-und-weg-Tüchlein habe ich wirklich noch nie in einer Roco-Originalverpackung gesehen. Auch an Börsen habe ich nie so eine Einlage gesehen. Gab's wirklich noch weitere Roco-Loks, die in so einer Vlieseinlage geliefert worden sind?

    Die Ankündigungen sind jawie immer sehr interessant. Was leider immer fehlt, sind Preisangeben. Es würde mich ja nur interessieren, mit welchem Zielpreis etwa zu rechnen ist. Das würde eine Vorbestellung sicher leichter machen.

    Mal eine grundsätzliche Frage: Was brauchst Du, AC oder DC?

    Deinen wagen Angaben entnehme ich, dass Du mal einfach einen Wagen ersteigert hast, ohne besteimmte Erwartungen an die Stromart.

    Ich habe noch 8 Räder der "ersten" Generation, welche ich Mitte der 80er-Jahre von einem Wechselströmler erhalten habe, da sie auf den Achsen durchgedreht haben. Die haben alle auch nur eine Spurkranzhöhe von 1.2mm. Die identische Spurkranzhöhe muss also schon einige Zeit in der Produktion angewendet worden sein.

    Somit ist wohl gesichert, dass ab der neuen Generation (1986??) nur noch universelle Räder mit identischem Spurkranz AC/DC verbaut wurden. Aber die verchromten Räder waren anfangs auch auf den Loks der neuen Generation 3.45mm breit und erst ab den brünierten Rädern nur noch 3.05mm.

    Meine Loks der alten Generation wurden alle produziert, bevor die neue Generation auf den Mart kam. Infolge dessen haben sie auch noch die ca. 3.5mm dicken Räder. Teilweise habe ich deren Motoren aber später mit neuer Deckplatte, neuem Rotor und einem zusätzlichen Kugellager auf System 88 hochgerüstet. Die erste Lok mit neuen, dünnen Rädern, war dann die Re 6/6 "Aigle".


    Die Fahrzeuge waren bei fast allen Herstellern früher etwas pummeliger. Ein Grund war sicher, dass die Räder dicker waren, um die Entgleisungssicherheit zu erhöhen. Die Grossserienfahrzeuge waren ja ursprünglich als Spielzeug gedacht, und nicht als Sammelobjekte für Nietenzähler. Dann, mit den neuen Generationen, begannen sich die Hersteller den höheren Ansprüchen der, jetzt zahlungskräftigeren, Modellbahner sowie der Bürokratie, sprich NEM-Norm, anzupassen. Und damit kamen auch die ca. 3mm dicken Räder bei HAG, welche der NEM-Norm abgenähert sind.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Irgendwie macht das Rad ganz rechts auf dem Foto von rufer keinen Sinn. Isolierbuchse und hoher Radkranz? Dem hohen Radkranz nach zu schliessen, müsste das ein Wechslstromrad sein. Aber warum dann eine Isolierbuchse?

    Ich war bis jetzt eigentlich immer der Ansicht, dass HAG nur eine einheitliche Spurkranzhöhe verwendet hat. Aber vielleicht war das vor ca. 1990 anders. Ab diesem Jahr habe ich manchmal auch Wechselstromloks erworben und diese auf 2L-Gleichstrom umgebaut, wenn ich das gewünschte Modell in 2L-Gl nicht gefunden habe. Es musste nur die Isolierbuchse eingebaut werden, und die Räder fuhren problemlos über die, damals modernen, Roco-Line-Geleise. Das einzige, mir bekannte Fahrzeug mit zu hohen Gl-Radsätzen ist der HAG-Traktor, mit seinen typischen Pizzaschneider Radprofilen.

    Die Swimo-Ae 8/8 findest du aktuell gerade in dieser Auktion: https://www.ebay.ch/itm/SWIMO-…bbd690:g:FYcAAOSwXoxacguJ Auch diese Maschine basiert auf zwei anderen - aber es handelt sich dabei vorbildwidrig um "Bruuneli", also Loks der Serie 161 - 195 (von denen die ersten Exemplare anfänglich als Ae 4/4 II bezeichnet waren; später wurden alle zu Re 4/4 bzw. aktuell Re 425). Äusserlich sind sie sofort erkennbar an der anderen Frontgestaltung (Fenster mit markanten Rahmen).

    Aber die Re 4/4 (ex Ae 4/4 II) hatten doch ganz anders gestaltete Seitenwände (Fenster, Lüftungsgitter)?! Und bei dieser SWIMO-Lok sind die Seitenwände mit denen der Ae 4/4 identisch. :?:

    Ich habe auch wieder einmal Fahrversuche gemacht mit meiner Eem923. Alles i. O. (Holz aalange...).

    Anschliessend habe ich mir einmal das Siel der Achsen angesehen. Beide Achsen haben ca. 0.5mm Seitwärtsspiel. M. E. nicht ganz ideal wegen dem schmalen Zahnrad, aber tolerierbar. Beide Achsen kann man radial, in senkrechter Richtung, leicht kippen, ich schätze etwa +/-1°. Dieses Spiel wurde fast sicher absichtlich hineinkonstruiert, um die dauernde Stromabnahme über alle vier Räder zu verbessern (ich habe eine Gleichstromlok).


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Nach meinem Stand des Irrtums gibt es zwei sinnvolle Möglichkeiten solche Schaumstoffteile zu fertigen: Stanzen oder Fräsen.

    Das war einmal. Heute werden solche Schaumstoffeinlagen formgerecht wasserstrahlgeschnitten.

    Sinnvoll wäre sicher auch, z. B. PE-Schaum, oder einen anderen, langzeitstabilen, Kunststoffschaum zu verwenden. Beim "normalen" Schaumstoff ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Ersatz wieder zerbrösmelet.

    Hallo allerseits


    Hier noch ein paar Ideen, wie das Problem des zerspringenden Zahnrads besser gelöst werden könnte:



    Vorne rechts ein Messingrohling, welchen ich einmal für ein noch zu realisierendes Projekt hergestellt habe.

    Links eine Lösung von Roco. Das Zahnrad hat beidseitig eine Schulter, damit neigt es weniger zum Zerspringen. Wenn man einen Kunststoff verwendet, wecher geklebt werden kann, dann sollte das Zahnrad nicht auf einen Rändel aufgepresst, sondern besser auf die partiell aufgerauhte Achse geklebt werden.

    Die beste Variante verwendet TRIX seit mehr als 50 Jahren. Das Plastikzahnrad sitzt dort auf einer Nabe (nicht aufgepresst!) mit zwei Mitnehmernocken. Das Zahnrad hat einseitig eine Schulter mit zwei Ausfräsungen, in welche die Nocken eingreifen, und das Drehmoment übertragen. Ich nehme an, das Zahnrad wird aus im Spritzgussverfahren aus Nylon hergestellt. Bei diesen Schneckenrädern , welches in den meisten TRIX-Loks Verwendung findet, habe ich noch nie ein zersprungenes Zahnrad gefunden. Wenn man das Spiel zwischen Schnecke und Zahnrad aber nicht sauber einstellt, dann können auch diese Zahnräder abgeraffelt werden.


    Freundliche Grüsse

    Richard