Beiträge von RSD-16

    ...Aufgefallen ist mir leider ebenfalls, man verzeihe mir den Ausdruck, das "Abbruchrollmaterial" welches auf den Anlagen verkehrt....

    M.W. konnte Smilestones den Nachlass von Railtop Schneider übernehmen. Wenn ich aber das hier so lese, dann schwant mir Schlimmes.
    Hat jemand in Schaffhausen mal Modelle von Herrn Schneider sel. im Einsatz gesehen?


    Thomas

    M.W. gab es im Seetal nur DZt mit Warnstreifen zu den RBe. Da die RBe mit den Warnstreifen auch ausserhalb vom Seetal fuhren (ich hatte in den 90er Jahren mal einen am Gotthard gesehen) ist es nicht auszuschliessen, dass dann ein BDt dabei war.

    Es ist davon auszugehen, dass LSM (irgendwann mal) den Seetal-RBe mit passendem DZt bringt.
    Was beim Piko-RBe übrigens offenbar fehlt, sind die zusätzlichen Seetal-Scheinwerfer.


    Thomas


    ....Bei Prototypen, welche nächstens in die Fertigungsvorbereitung gehen, sollte von Nietenzählern auf "Mängel" durchaus hingewiesen werden dürfen.....

    Natürlich soll man darauf hinweisen. Aber das muss man ja dann nicht gleich mit einem Bericht in einem Magazin tun. Es ist zielführender, die Vertreter vor Ort darauf anzusprechen. Dann erfährt man ggf. auch gleich, dass der Mangel bereits bekannt ist und in der Serienausführung behoben sein wird.


    Thomas

    Die Kritik kann ich wiederum nicht nachvollziehen.


    Der Messebericht geht auf die für den Schweizer Markt relevanten Neuheiten ein. Wenn dies halt andere auch tun dann liegt es auf der Hand, dass man nichts neues mehr entdecken kann. Der Unterschied zu einigen anderen Messeberichten sind die Interviews. Die Fragen hätten sicher etwas Hersteller-spezifischer und etwas mehr auf den Markt und die Modellpolitik ausgerichtet sein dürfen. Aber immerhin kann der Leser so noch etwas Hintergrundinfos erfahren.


    Ein Messebericht, welcher eine Übersicht über die angekündigten Modelle gibt, ist m.M. nicht der Ort für Modellkritik. Hierzu wären die Neuheitenberichte oder Modellvorstellungen die richtigen Plattformen. Allerdings leuchtet es auch ein, dass ein u.a. auch von Inseraten abhängiges Magazin es sich nicht leisten kann, allzu forsch die Produkte der Hersteller zu kritisieren. Wenn ich allerdings bedenke, wie gut sich z.B. die RBe-BDt-Sets von Piko trotz der z.T. groben Schnitzer (insbesondere beim BDt) verkaufen lassen dann bezweifle ich, ob eine kritischere Betrachtung der Modelle in den Fachzeitschriften den grössten Teil der Leserschaft überhaupt interessiert.



    Thomas

    ....Die m.E. oft übertriebene Detaillierung von L.S. an im Fahrbetieb eh unsichtbaren Stellen ist bei mir nicht das höchste aller Gefühle. ...


    Ich hatte kürzlich Kontakt mit einem Konstrukteur von LS bzgl. eines Details vom RBe, welches die wenigsten Kunden bemerken würden. Dass man solchem trotzdem seitens Hersteller ein Augenmerk schenkt, finde ich beachtlich und gut. Denn damit werden alle Kunden zufrieden gestellt. Umgekehrt eben nicht. Oder salopp gesagt: Vorhandene Details stören niemanden, nicht vorhandene aber zumindest einge schon.


    Beim Piko RBe und BDt wurden u.a. Fenster falsch positioniert oder falsche Dachfarben gewählt. Dies sind Fehler, welche nicht der Detailierung zu zu schreiben sind. Nein, sie wirken sich auf das Gesamtbild der Modelle nachteilig aus. Im Falle der falsch positionierten Fenster am BDt kann der Modellbahner dies auch kaum ohne riesigen Aufwand selbst ändern. Trotzdem werden natürlich die Piko-Modelle verkauft. Somit sind die zufrieden, welche es nicht so genau nehmen. Ob dann aber noch genügend Interesse an den sicher besser ausgeführten LS-Modellen vorhanden sein wird, kann man hinterfragen.



    Thomas

    ... Und die angekündigten Liefertermine werden sogar noch genau eingehalten - im Unterschied zu den Märchen von L.S. ......

    Mir persönlich sind nicht eingehaltene Liefertermine lieber wie nicht genügend gemachte Vorbildrecherche. Bei den diversen Fehlern der RBe/BDt merkt man, dass es "ums verreckä" schnell gehen musste.
    Aber jeder wie er will...



    Thomas

    Die Dächer wurden tatsächlich ab Ende der 1970er Jahre mit einer antraziten Farbe, welche mit Metallglimmer versetzt war, bemalt. Nach mehreren Gängen durch die Waschanlagen wurde der untere Dachbereich aufgehellt was wohl zur Falschannahme führt, dass es sich beim dunklen Bereich lediglich um die Verschmutzung handelt. Somit sind die Piko-Modelle falsch.


    Thomas

    Die Modelle werden über Messingers in Luzern lanciert und durch DH gefertigt.
    Die Vermassung am WM BDe 4/4 Nr. 2 des DSF ist diesen Sommer erfolgt.


    Den "netten" Herrn von DH wollte ich in Bauma noch ein paar Fragen zu den Modellen stellen, zumal ich als DSF-ler im Verein noch den einen oder anderen Kunden hätte finden können.
    Dieser war aber offenbar mit einem anderen potentiellen Kunden beschäftigt, hat mich nicht als solchen wahrgenommen und mir den Flyer fast an den Kopf geschmissen.



    Thomas

    • Kann es sein, dass es jetzt langsam ganz blöd wird?
    • Hinweis: Ein K4 alias Gs (um den ging es) hat kein umlaufendes Trittbrett, sondern eins in der Mitte. Da ist davor und dahinter (für ganz einfach gestrickte zum besseren Verständnis: oberhalb der Räder) Platz genug zum hinlangen an Unterkante Gehäuse/Chassis.


    ....

    Wow! Es ist schon beachtlich wie man bei der Beteiligung an der Diskussion gleich runtergeputzt wird. Welches Strickmuster muss man wohl aufweisen, um bei der Frage nach dem korrekten handling von Modellbahnfahrzeugen gleich in cholerische Anfälle auszuarten?


    Nun, man kann den besagten Gs tatsächlich vor oder hinter dem Trittbrett am Rahmen anfassen. Das ist jeweils ca. 3cm vom Drehpunkt weg. Und weil dann wegen Hebelgesetz ein Drehmoment auftritt, muss man an dieser Stelle auch entsprechend stärker zugreifen. Ob es dann gleich - wie bei den Türen - bröselt, bleibe mal dahin gestellt.


    Fazit für dejenigen, welche es hier lieber konstruktiv mögen:
    Jedes Modell ist bzgl. Angriffspunkt individuell. Es gibt dafür kein Allerweltsrezept.
    Vorher den Kopf einschalten und überlegen, was man beim Hingreifen abknicken würde und/oder entsprechende Hilfmittel (z.B. dünne Stoffhandschuhe zur Vermeidung von Fingerabdrücken) ist wohl der beste Rat.



    Thomas

    ...Also, für die, die es nicht wissen: Ein H0 Modell ist klein genug, dass man es mit Daumen und Fingern halb umgreifen kann. Man landet dann üblicherweise an der Unterkante des Fahrzeuggehäuses oder am Rahmen. ....

    Also dort, wo sich beim zuvor beschriebenen Gs die Trittbretter befinden. :thumbup:


    Thomas

    ...Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualität besser ist, als das, was Loki seit langem abliefert.

    Eine ganz lustige Bemerkung!
    Wenn man sich ansieht wer bei der neuen Zeitschrift mitarbeitet, dann trifft man auf diverse Leute welche bislang für das verantwortlich waren, "was die Loki seit langem abliefert". ;)


    Thomas

    Mir war bislang nicht bekannt, wie es in der "Modellbahn-Halle" in Nürnberg aussieht. Das Filmli gibt einen Eindruck über die Stände und die Leute, die sich darum herum bewegen. Somit finde ich es noch ganz amüsant und interessant.
    Von den Neuheiten selbst wird man ja nun täglich noch genug sehen.


    Thomas

    ...Dann wären wir bei den EW I Steuerwagen in Grün (ABt), in Grün mit roter Front (ABt) ...die Railtop vor gut 10 Jahren produzierte.


    Hoffentlich nicht! Denn die waren beim Vorbild nicht mit den RBe 4/4 kompatibel. Erst nach dem klB-Umbau zu BDt wurden sie es.
    Ich denke, dass es sich für die "grüne Epoche" um EW I DZt handeln wird.


    Thomas

    ...bei der Seetalversion dann die ältere Version mi 7 Fenstern vor dem Umbau. ....

    Wobei es keine "Seetal-Version" eines BDt gab. Die "Seetal-isierten" RBe sind m.W. immer mit DZt gefahren - auch ausserhalb des Seetals.
    Gemeint ist vermutlich die grüne Version des BDt, wie sie zuerst im Set (eigentlich unpassend) mit dem Seetal-Prototyp-RBe erscheinen wird.



    Thomas

    Auch bei den Club-Anlagen muss aber jemand die Informationen darüber liefern. Es reicht ja nicht, wenn man dort vorbei geht, ein paar Fotos schiesst und diese dann im Heft zeigt. Es braucht kompetente Vereinsmitglieder welche bereit sind, über die Anlagen zu schreiben oder zumindest einem Schreibenden darüber erzählen.
    Und mal ganz ehrlich: Viele Club-Anlagen sind sich oft ziemlich ähnlich (sieht man in den jeweiligen "Aufsätzen" im roten Heftli). Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch schnell mal langweilig werden würde.


    Unser Hobby würde neben den üblichen Anlagen-Vorstellungen sicher noch einige andere interessante Facetten bieten. Ob der eher konservative Schweizer Modellbahner entsprechende Berichte goutiert?



    Thomas

    Ja, wo sind die wunderschönen Anlagen? Wenn solche kaum mehr gebaut werden und/oder die Eigentümer diese nicht zeigen ist es schwer, solche in Modellbahn-Magazinen zu zeigen.
    Immerhin hat es einen Bericht über die Ausstellung in Hochdorf im Heft. Dort konnte man gleich ein paar wunderschöne Anlagen bestaunen. Hier im Forum hat man aber zur selben Zeit lediglich über die (nicht überrraschend) abgeblasene Veranstaltung im VHS diskutiert.


    Thomas