Beiträge von Unholz

    So, dann fasse ich bis hierher mal zusammen:


    - "Über den Sinn des FPSM kann man sicher streiten, auch über den Preis, das ist absolut legitim." (Originalton HAG-Pressesprecher von gestern)

    - "Wer Digital toll findet, wartete nicht 34 Jahre für ein Weichen-Modul, damit er die Weichen am PC (heutzutage Handy) steuern kann. Der hat es längstens..." (Zitat Ostermayer von weiter oben)

    - "Wer Analog bevorzugt, lässt sich kaum mehr umstimmen und ist glücklich mit den diversen mechanischen Weichen-Stellschaltern. Es gibt diese bei Kosten fast nahe Fr. 0.— noch zu tausenden..." (ebenfalls Zitat Ostermayer)

    - "Der Modellbahnmarkt ist überfüllt mit Schaltmodulen namhafter Hersteller zu erschwinglichen Preisen, und vor allem sind die Anleitungen nicht so amateurhaft geschrieben, dass man die Katze im Sack kauft." (Zitat e.656 von oben)

    - Inwiefern ein solches Teil zur «Belebung» von Vitrinen (!?) dienen soll, hat bisher noch niemand aufgezeigt.

    - Fazit: Das FPSM-Dingsbums ist wohl ein heisser Kandidat für einen Spitzenplatz in der Liste von «Dingen, die die Welt nicht braucht»


    Und fürs blosse Weichenstellen genügt analogen Menschen wie mir dieses rund 60 Jahre alte Schaltmodul:


    Toll.


    Oder zumindest hoffe ich mal, dass das Produkt innovativ oder nützlich oder preisgünstig oder alles zusammen ist - vielleicht sogar die eierlegende Wollmilchsau oder das perpetuum mobile.


    Denn verstanden habe ich den trockenen Denglisch-Technokratenjargon im Flyer nicht wirklich. Durchaus denkbar also, dass sich die Beschreibung und/oder das Ding selber nicht an kommune Modellbähnler richten, sondern an Elektronikfritzen, Gschtudierte oder zumindest «einfache Programmierer», die mit Begriffen wie FET output 1, 10 channel Signal- and effect generator uC 1, Trigger manager, Step down converter, command interpreter, script- and parameter storage usw. usw. völlig vertraut sind.


    Aber anderseits scheint es doch die Absicht gewesen zu sein, auch Leute wie mich anzusprechen, denn ich besitze sowohl analoge wie digitale Modellbahnanlagen, Vitrinen, mehrere PCs bzw. Macs, ja sogar ein Samsung-Tablet (allerdings eines mit nur einem «t» am Schluss, denn ein «Tablett» ist ja laut Duden und Wikipedia ein Brett mit erhöhtem Rand zum Servieren… ( https://de.wikipedia.org/wiki/Tablett ). «Read-Schalter» (Schreibweise auf Seite 2 oben) habe ich zwar keine, aber ohnehin dürfte es sich dabei um Reedkontakte handeln, wie sie auf Seite 1 korrekt benannt sind.


    Irgendwie kommt bei mir da einfach Mitleid auf: Wieso bewirbt man ein vielleicht durchaus gutes Produkt auf derart amateurhafte Weise, anstatt einen Experten in Product Communications beizuziehen? Kostet bestimmt kein Vermögen, und man hätte sogar einen Fachmann unter den eigenen Facebook-Freunden (nur bei ihm habe ich übrigens ein Bild des gebrauchsfertigen FPSM-Kästchens gefunden).


    Oder simpel gefragt: Wieso kann man das Ganze nicht in einer modernen, «anmächeligen» und userkompatiblen Form präsentieren? Ein paar Föteli, ein How-to-Video bei YouTube, und schon wäre viel mehr Interesse geweckt, als es die bisher mageren paar hundert Clicks in den drei HAG-Foren dokumentieren. Jeder, der in der Werbung tätig ist, weiss doch inzwischen, dass man den Kunden in seiner Erlebnis- und Vorstellungswelt abholen, ihm auf Augenhöhe und in einer ihm verständlichen (Bild-)Sprache begegnen muss.


    Ziel somit aus meiner Sicht wieder einmal verfehlt. Dennoch: Ich wünsche dem Ding selbstverständlich den ihm gebührenden Markterfolg!


    Warnhinweis: Dieser Beitrag enthält Spuren von Ironie und Sarkasmus und entspricht nicht den Anforderungen der «political correctness». Dies ist bedauerlicherweise beabsichtigt. Ich danke allseits fürs Verständnis.

    Hmmm.... - spannende und irritierende Frage! :thumbup:Ich bin da überfragt, da ich den Stans(stad)er Ausstoss nicht mehr überblicke. Für ganz ausgeschlossen halte ich deine Vermutung jedenfalls nicht - vor allem dann, wenn bei deinem Exemplar auch noch die Dachfarbe das bekannte, edle Panzergrau mit glatter Oberfläche aufweist (und nicht das körnige, dunkle Kieselsteingemisch aus der Urschweiz).


    Du müsstest deine Frage wohl den Fanboys im anderen Forum stellen.


    Die Möglichkeit, dass noch grün gespritzte und (teilweise?) bedruckte Gehäuse von Mörschwil nach Stans(stad) zügelten, besteht meines Erachtens nicht zuletzt deshalb, weil auch ich eine sehr schöne Re 6/6 "Uster" besitze, deren Gehäuse wegen seiner Ausführungsart und -qualität eigentlich fast nur aus Mörschwil stammen kann.

    Trotzdem hat mich vor 3 Tagen der Ricardo-Nutzer "ranchi202" nach über 3000 positiven Bewertungen mit einer NEGATIVEN-Rachebewertung "in die Pfanne gehauen". Heul.

    Vielleicht habe ich zu wenig genau hingeschaut, aber Chlauspi hat seine Negativ-Bewertung ja deshalb kassiert, weil er (als Käufer) seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sein soll - sprich den Artikel angeblich nicht bezahlt hat. Eine Überweisung lässt sich aber mit Leichtigkeit beweisen, und erfahrungsgemäss löscht Ricardo in solchen Fällen die ungerechtfertigte Bewertung.


    Und eine "Rache"-Bewertung kann es doch eigentlich nicht sein, da Chlauspi eine Transaktion bei Ranchi202 ja positiv bewertet hat.


    Oder übersehe ich etwas? :/


    PS. Ich sehe gerade ein Durcheinander bei den Auktionsnummern: Geht es denn um ein von Chlauspi gekauftes Heft oder um eine von Ranchi202 nicht verkaufte leere Lemaco-Schachtel? Vielleicht kann Chlauspi da Klarheit schaffen.

    Seufz... - im Nachbarforum wird dieses Exemplar der Ae 6/6 11409 "Baselland" von einem ansonsten durchaus kompetenten und geschätzten Mitglied als "perfekt" bezeichnet. Da frage ich mich also schon, ob man die rosarote Fan-Brille nicht besser ablegen sollte - oder fällt der katastrophale Farbtrennkantenverlauf über der Führerstandsecke auf Bild 3 wirklich nicht auf den ersten Blick auf? <X

    https://www.moba-forum.ch/inde…6/&postID=59540#post59540


    Und auch der "Chrom"-Zierstreifen wirkt an der gleichen Ecke wie von Hand nachgepinselt, aber das müsste am Modell selber nachgeprüft werden.

    Jesses, ein Fass ohne Boden... :D


    Als alter Ruco-Fan horte ich diverse alte Prospekte und Preislisten, die ich zwar sehr gerne scannen würde, aber der Aufwand ist wohl nicht ganz zu unterschätzen. Ich hätte Folgendes anzubieten, wobei ich je nach Interesse einzelne Dokumente früher und andere später scannen könnte:


    - blauer (Gesamt-)Faltprospekt, ca. A4, "RUCO Vorbild + Modell Z, N, H0, 0, I, IIm", vier Seiten, diverse Bilder schwarzweiss und farbig

    - gelbe Preisliste, ca. A4, "RUCO-H0-Einzelteile", zweiseitig, Micro-Schrift (ähnlich klein wie Zusammensetzung eines Betty-Bossi-Fertigmenus...)

    - blau/grünes Blatt, ca. A4, mit unter anderem Neuheiten 1992/1993, angehängt Preisliste 27.01.1992

    - Preisliste 1991

    - vierseitiges Faltblatt schwarzweiss, undatiert, mit Abbildungen von Kleinteilen wie Isolatoren, Puffern, Achslagern usw.

    - einseitiges A4-Blatt schwarzweiss, "RUCO-H0 Spezialitäten" mit Bildern mehrerer Wagen auf Basis Fleischmann/Lima/Roco

    - Preisliste ab 1. Mai 1995 mit Neuheiten 1995

    - grüne RUCO-Information, "Wir ziehen um" (nach 47 Jahren an der Konradstrasse in Zürich nach Wollerau)

    - Blatt A4 schwarzweiss "Rheinkies-Set" und neue Produktlinie "RUCO-ROYAL" mit einem noch nie gesehenen modernen SBB-Kran Art.-Nr. 70001

    - grüne RUCO-Information Januar 1994 mit Hinweis auf ein SBB-Kranzugset (4 Wagen) Art.-Nr. 6900 (hmmm - noch ein weiterer? --> http://www.blechundguss.ch/970.html )


    Nachtrag: Ich sehe gerade, dass auf der Ruco-Website einige der oben genannten Papiere - möglicherweise in einer aktuellen Fassung - greifbar sind. Bitte also auch hier nachschauen: http://www.walter-waibel-ag.ch…ahn/Modellbahnen_home.htm

    So, vielleicht ist es die Hitze, vielleicht sind es Nachwirkungen des Vollmondes, aber irgendwann muss diese Diskussion zu einem guten Ende kommen...


    Lieber unbekannter "Re 6/6", ich bin jetzt zwei Stockwerke hinunter- und wieder hinaufgestiegen, habe fotografiert und gescannt, und zeige dir hiermit feierlich folgendes Bild:



    Das Teil stammt aus einer extra für dich geöffneten Packung einer Original-Märklin-Re 4/4 II und zeigt 2 (zwei!) Stück des von dir mutmasslich gesuchten "Füllstücks" - von dir auch schon "Schürze" genannt.


    Ich frage dich nun ernsthaft (und in der Annahme, dass du uns hier nicht einfach zum Narren halten oder unterhalten willst):


    Sind das die von dir gesuchten Teile - ja oder nein?


    Falls ja, und wenn du zudem die grosse Güte haben solltest, mir vertraulich deinen werten Namen und vielleicht sogar deine echte Adresse zu verraten, könnte ich tatsächlich auf den Gedanken kommen, das obige Original-Märklin-Säckli brutal zu zerschneiden und dir eines der beiden Teile (bitte noch sagen, welches :) ) gratis zukommen zu lassen, sofern du in einem schweizerischen Kanton lebst und mir als Zeichen deiner Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit zuvor die Portokosten von Fr. 2.-- vergütest und auf jegliche Gewährleistungsansprüche für den Fall verzichtest, dass der Grauton dieses Schürzendings nicht exakt demjenigen deines Modells entspricht.


    Deal or no deal? ;)