Beiträge von Ostermayer

    Stefan, dann bist Du ja mal einig mit dem MoBa-Forum, insbesondere mit DEM Re 460 Spezialisten.


    Eine verkaufte Lok ist eine gute Lok!

    Sprich wenn der Markt nach mehr Glanz-Loks verlangt, dann gibt es eigentlich keinen Grund, die persönlichen Befindlichkeiten gegenüber der Nachfrage voranzustellen. HAG könnte ja für sich selber, oder auch als konkurrierende Alternative Matt-Loks produzieren und schauen, was sich am Markt mehr durchsetzt/ beliebter ist und mehr gekauft wird.


    Was allenfalls mehr für matt spricht: eine HAG Lok ist ein Nachfahre der "Gussklötze". Mal ehrlich, wer zieht bei einer HAG Lok wirklich IMMER die Samthandschuhe an? Eine Guss-Lok soll man (mit der gegebenen Vorsicht) beliebig oft anfassen dürfen. Eine wirkliche (Hoch)Glanz Lok 1:87 - egal welches Herstellers, wirkt nach kürzester Zeit so, als hätte die ganze Schweiz darauf herum getöplet. Alles hat seine Vor- und Nachteile.


    Ich gehöre auch zu denen, welche glänzende Loks bevorzugen! Es sei aber auch daran erinnert. In älteren EA-Neuheiten der späten 1970-er Jahren bemängelt der damalige bekannte Autor: "Modellbahnen seien keine eigentliche Kinderspielzeuge mehr, sondern längstens Modelle für Erwachsene geworden". Es sei unprofessionell, wenn die Modellbahn-Neuheiten immer so stark glänzen würden, das sei nach kürzester Zeit vorbildwidrig. Eisenbahnmodelle hätten matt ausgeliefert zu werden! Sonst wirke es zu fest nach Kleinkinderspielzeugs. Daraus geht hervor, in der Frage matt, seidenmattglanz, oder gar Hochglanz: da werden sich die Modellbahner nie einigen können. Das ist was ähnliches wie Politik oder Religion.


    Gruss

    Hermann

    man muss doch auch in das HAG-Forum schauen! :roll::thumbup:


    Guten Abend Max (MFK) Also ich bin dabei!


    Mich interessiert dieser Zug so wie er ist! Als Tausch habe ich dass, was Du u.a. angegeben hast, mein Gegenangebot wäre eine Zollibolli Rheingold HAG Ae 6/6. Sie ist soweit annähernd neu im Ok. Hat aber einseitig an einer Frontseite eine Pseudo Vorbild Schienenräumer-Front. Die Lok stammt aus dem HAG-Archiv Verkauf vor einigen Jahren von Suter Meggen. Ob ein Zertifikat dabei ist, weiss ich nicht auswendig. Morgen, aber nicht den Tag hindurch, sondern etwa Abends um die gleiche Zeit, kann ich ein paar Fotos davon einstellen, wenn der Deal noch gilt.


    Einen Tauschhandel Ware gegen Ware, das ist glaube ich das 1. mal für mich! Wieso auch nicht?

    Es ist halt so, dass sich die die Werte unterschiedlich entwickeln können, keiner weiss es exakt in welche Richtung. Vor 30 Jahren wäre ein ST 800 gegen eine (echte) belgische Tenderlok Rarität 3101 von 1978 im Ok ein fairer Tausch gewesen. Und eine HAG Ae 6/6 egal welche, hätte man niemals gegen einen ST 800 eingetauscht, das hätte schon ein ganzes Paket HAG Ae 6/6 gegen einen ST 800 sein müssen. (im Koll 2018 wird die 3101 mit 85.- bewertet, für den Preis würde ich das Modell niemals her geben, oder aber gleich verschenken. Es muss ja nicht gleich ein Spitzenpreis aus den 1990-er Jahren herum sein, was um die 2000.- bis 2500.- Franken herum war. Aber dass eine 3101 weniger Wert haben soll, als das Märklin 3000-erli als Neupreis im Laden, das sehe ich nicht ein).


    Zum ST 800 (einer meiner absoluten H0 Lieblingszüge)

    Es mag schon sein, dass das Alter, was Modellbahn-Mode ist, auch eine Rolle spielt. Vielleicht bin ich mit 57 im Jahre 2021 ein junger Fan vom ST 800? Hat ein anderer Käufer 1989 ebenfalls im damaligen Alter von 50 - 60 Jahren einen ST 800 ersteigert, dann ist der Besitzer heute 82-92 jährig. Angenommen 1989 war ein ST 800 Käufer 75 Jahre alt, nicht so unrealistisch, dann hätte diese Person heute ein biblisches Alter von 107 Jahren...


    Jedoch das Alter der Sammler ist nur ein Teilaspekt, womöglich gar nicht so der wichtigste? Die Sammler-Leidenschaft funktioniert durchaus nach logischen, nachvollziehbaren Prinzipien, aber sie frisst sich an deren Ansprüchen, welche auch wiederum logisch sind, sozusagen selber auf. Ab irgendwann mal sind die Ansprüche nicht mehr realistisch erfüllbar. Die Preisdifferenz zwischen fahrbar und original-perfekt wird immer wie grösser in der Realität, egal was im Koll steht. Herr Koll ist ein Pragmatiker: er erwähnt nicht so gerne Varianten welche kaum oder überhaupt nicht (mehr) erhältlich sind. Auch der Sammler will nicht 100 Jahre warten, bis er mal ein Erfolgserlebnis hat. Von daher macht es Sinn, dass im Koll mehr die Farbvarianten bewertet werden. Geht es rein nach der Seltenheit, ist beim ST 800 das Baujahr viel wichtiger, um ganze Faktoren, als um welche Farbe-Variante es sich handelt.


    Für restaurierte Züge will der Sammler nicht den Sammlerpreis bezahlen. (Auch wenn dazu meistens keine andere Wahl besteht). Und originale ST 800 Züge, vor allem die ersten Ausführungen ab 1947/1948 bis 1949/50, die fahren ohne Restauration entweder schlecht, oder meistens gar nicht mehr... Was der Sammler verlangt, kann kaum noch erfüllt werden: dass die Züge 100% original sind und möglichst noch wie neu aussehen. Und gut fahren sollen sie auch noch(!) und der 1. Ausführung von 1947/48 entsprechen. Einer dieser Faktoren für sich alleine ist noch schnell mal zu finden, aber gleichzeitig alles zusammen: annähernd unmöglich! Wenn das nicht mehr gegeben ist, dann rutschen die Preise nicht nur ein bsichen, sondern teils ins Bodenlose.


    Ich möchte ST 800 nicht nur sammeln, sondern auch fahren, daher kommt mir ein Angebot wie von Max MFK ganz gelegen, wenn er noch möchte.

    Das würde ich auch anderen Forumisten mal empfehlen: lasst mal einen ST 800 fahren, egal welche Variante, Hauptsache technisch gut im Zustand: die Fertigung vom neuen Märklin Churchill muss sich sehr anstrengen, wenn die Laufeigenschaften - von einem guten ST 800 Exemplar - überboten werden sollen... Anderseits die Würfel sind gefallen, die digitale Technik ist längstens etabliert und wird als selbstverständlich erwartet. Es wird sich kaum noch jemand auf Analog umstimmen lassen, muss auch nicht...;)


    Gruss

    Hermann

    das halte ich jetzt, auf die Welt bezogen, nicht für gar so schlimm, es sieht einfach äusserst spektakulär aus. Jedoch für die betreffenden Firmen und Personen obermühsam, womöglich Existenz bedrohend. Auch für das Land Aegypten extrem teuer. Man (zumindest ich) weiss nicht, ob dieses Schiff und der verursachte Stau tatsächlich die Weltwirtschaft negativ beeinflusst? Oder ob nicht umgekehrt, die Finanz-Börse diese Havarie als willkommenen Anlass nimmt, Action am Aktienmarkt zu forcieren. Ursache und Wirkung ist nicht immer so einfach zu erkennen.


    Der Suezkanal ist Aegyptens wichtigste Einnahmequelle, abgesehen vom Tourismus. Eine Suezkanal-Durchfahrt ist nicht zum Lima-Preis zu haben, sondern schweineteuer kalkuliert. Seit der Blockade fallen diese Einnahmen in beide Richtungen weg. Eine fahrt um Afrika herum ist seit einiger Zeit für grosse Containerschiffe billiger als der Extrempreis einer Suezkanal-Durchfahrt. Aber aussen herum dauert viel länger... Wenn dort auf diesem Schiff, mitten in der Wüste, widererwarten doch zehntausende Container abgeladen (und wieder aufgeladen!) werden müssen: man kann sich nicht vorstellen, wie das ohne Infrastruktur gehen soll? Ein moderner mobiler Krane mit versiertem Kranführer ist derzeit A nicht vorhanden und B schafft vielleicht ein Container pro halbe Stunde... Aber es ist dennoch "nur" eine vorübergehende Blockade! Das Schiff in die Luft sprengen bitte nicht! Unweit davon beginnt das Rote Meer, welches nach wie vor trotz dem Mega Tourismus der letzten Jahre, eins der schönsten Korallen Gebiete ist, welches auf unserer Welt existiert!!


    Mich wundert etwas, dass der Suezkanal welcher anscheinend für Aegypten so wichtig ist, keine bessere Bagger-Infrastruktur an Ort hat? Dieses im Bild gezeigte ältere Baggerlein, kann bei einem solchen Riesenschiff kaum was bewirken. Voll beladen wird dieses Schiff einen Tiefgang von mindestens 10 Meter, eher 15 Meter haben. Nur schon das kleine Taucher Cocos-Expeditionsschiff hatte einen Tiefgang von 4.20 Meter. Mit rohen Kräften reissen, falls überhaupt verfügbar, hat man das hohe Risiko, dass es das Schiff zerreisst, statt wieder flott bringt.


    Überlegt man, wieviele Schiffe nur schon die letzten 21 Jahre durch den Suezkanal gefahren sind, geht`s doch meistens gut. Auch sind die Informationen spärlich, wieso das moderne Riesen Containerschiff sich überhaupt im Kanal dermassen verfahren konnte und sich festgesetzt hat? Die bisherigen Erklärungen sind sehr mager, oder ehr mässig glaubhaft.


    Gruss

    Hermann

    Der Motor hat 10min benötigt, um auf 85°-90°C zu kommen

    ;)Empedokles, 1D (Willi) schreibt nicht von einem Dm 2/4, oder von einem Mercedes V-8. (auch wenn zugegeben e-Motoren, vor allem die der richtigen Bahn 1:1 ebenfalls heiss werden). Wenn schon ein H0 Modellbahn-Motörli nur schon äusserlich das Gehäuse so heiss wird, das ist langfristig nicht gut für deren Wicklung und dessen Isolierlack. Mehr wie gut handwarm werden die wenigsten Modellbahn-Motoren.


    Metropolitan ist "berüchtigt" dafür, dass die Laufeigenschaften seiner Modelle extrem unterschiedlich sind. Von "hervorragend" z.B. Maffai GB C 4/5, oder BLS Be 6/8 "203". Aber andere Modelle wie ausgerechnet der RAe TEE von 1979 oder oft auch De 4/4 Modelle u. viele andere mehr, da wäre man bereits mit "geht so" zufrieden. Realität ist, miserable Laufeigenschaften trifft es eher.


    Nach rund etwa 35 - 46 Jahren, der Modellbahnhersteller Metropolitan gibt es längstens nicht mehr(!), gibt es weder Ersatzteile noch einfache Abhilfen. Hat Morep überhaupt etwas daran gemacht? Wenn der kein Rat wusste, wer den sonst? Alles eine Frage vom Aufwand, es lässt sich bestimmt eine Werkstatt finden, die allenfalls ein komplett neues Fahrwerk erstellt, was finanziell einem erheblichen Verhältnisblödsinn gleichkommt.


    Wie reagieren denn die Stromwerte?

    Wird der Motor "nur" heiss? oder nehmen die Ampère-Werte schlagartig zu? Man müsste versuchen, den Fehler einzugrenzen: Ob unabhängig der Lok einfach ein Motordefekt vorliegt? Das wäre der weniger schlimme Fall. Ist es umgekehrt und der Motor wird heiss, weil das Getriebe blockiert, dann muss man bei Metropolitan schon sehr Glück haben, dass es nur verharztes Oel ist. Ein Getriebe Schaden zu beheben ist sehr aufwändig und man muss auch erst mal jemanden finden, der das macht und wirklich kann. Metropolitan Modelle sind im Vergleich zu anderen Herstellern, zu oft "nur" Vitrinen-Modelle zum anschauen.... Auch wenn in deren Katalogen, Werbungen und Prospekten gegenteilig der Realität, von ausgezeichneten Fahreigenschaften zu lesen war.


    Jetzt, Jahrzehnte später, wird man ohne teuren Komplett-Umbau, kaum mehr viel tun können, als Stefan Unholz schon beschrieben hat.


    Gruss

    Hermann

    Guten Tag Hermann I,

    falls folgende Modelle noch erhältlich sind, möchte ich sie gerne kaufen, die fehlen mir noch in dieser Farbgebung und ich muss sie nicht auf Analog umbauen, weil sie bereits echt Analog sind:).

    - HAG grün-beige MThB Re 4/4

    - HAG rot-weisse VHS Re 456 "143"


    Deal; gerne so wie es Dir passend ist. Falls Du Post vorziehst, sende mir bitte einen EZ, wenn Du noch einen hast, dann bekommst Du noch einen richtigen Beleg mit von Hand gedrücktem Stempel. Bald gibt es zwar noch die Postämter, aber die richtigen klassischen Einzahlungsscheine (ohne Piktogramme), deren Tage sind definitiv gezählt.


    Oder wir können uns auch sehr gerne irgendwo nach Deiner Wahl treffen und Ware gegen Cash.


    Mit besten Grüssen

    Hermann II

    ein interessanter Thread:

    es wäre noch spannend zu wissen: wie gross die Anzahl Modellbahner ist, welche noch im Jahre 2021 ANALOG-Lokomotiven-Neuheiten bevorzugen? Das Tempo von neueren HAG Loks scheint sehr unterschiedlich zu sein. Ich habe ein paar HAG Digital Re 4/4 II ca. 2-5 jährig, mit Sound, welche im Analog-Betrieb nicht, oder nur ganz wenig langsamer sind! Neuste Ae 6/6 verhalten sich aber leider tatsächlich als gefühlte De oder Ce 6/6 was die V/max angeht...


    Für den kleineren Hersteller HAG habe ich Verständnis, (auch dann wenn ich bekanntlich Analog deutlich bevorzuge) wenn z.B. für HAG der Aufwand zu gross wird, um noch echte Analog Modelle Herzustellen. Zumal gerade bei HAG scheint es ausgesprochen viele Digital-affine Leute zu geben?! Sind die Analog Bestellungen zu gering, rentiert es sich beim besten Willen nicht mehr, auf diese heutzutage "Sonderwünsche" einzugehen. Auch stellt sich die Frage, ob alle Ersatzteile überhaupt noch vorhanden sind. Unter Umständen sind 40-50 jährige Ersatzteile leichter zu bekommen, als neue 15 jährige Platinen. Aber dann muss dies HAG auch so kommunizieren, dass auch bei DC die Analog Herstellung eingestellt wird? Mit etwas Geduld habe ich jedenfalls bisher noch immer und ohne Aufpreis, im Gegenteil, etwas günstiger HAG DC Analog Modelle erhalten:):thumbup:


    Falls die entsprechenden Teile noch vorrätig sind, würde ich es als strategischen Herstellerfehler betrachten, zukünftig auf Analog-Modelle zu verzichten. Vorausgesetzt die Kundschaft ist sich im klaren, man kann nicht alles haben. Das Licht wäre dann wieder Maximal 3/1 oder gar 3/0 und Sound ergibt der gute HAG Motor selber. Wenn jetzt von einer neu aufgelegten HAG Lok-Serie 300 Stk verkauft werden? (keine Ahnung ob das realistisch ist?) Und die Analog Käuferschaft hätte noch einen Marktanteil von 5-10%? Dann wären das immerhin 15-30 zusätzlich verkaufte Loks pro Serie.


    Jedenfalls ist erstaunlich, Roco und Piko und teils noch weitere Hersteller haben nach wie vor Analog-Neuheiten (DC) im Angebot:). Kaum aus Zufall oder Goodwill, sondern wohl aus reiner Business-Kalkulation, weil es immer noch eine gewisse Nachfrage zu Analog-Modelle gibt. Auf diese Weise können die genannten Hersteller grob geschätzt 10% mehr Modelle verkaufen, als ohne dieses Angebot. Märklin und Märklin-DC (unter dem Label Trix) hat eine andere Strategie, aus Göppingen gibt es leider keine Analog Loks mehr. Allerdings laufen deren Loks nicht so viel langsamer und deren Decoder - aber nur die NEUEN Decoder Ausführungen seit etwa 2-3 Jahren vertragen auch den Umschalt-Stromimpuls von den älteren Blech-Trafos.


    Gruss

    Hermann

    Zitat von Muni 271: Es wäre der m. E. dritte (?) Hersteller eines Churchill- Pfeils (Metrop, Fulgurex, Renfer...


    ... dieser Churchill Pfeil gab es noch von Bevilaqua: Hauptsächlich als mühsamer aufwändiger Bausatz, aber auf Anfrage auch als Fertigmodell.

    Gruss

    Hermann

    Danke Stefan für die Bekanntmachung.

    So formuliert, wollen sie sich wahrscheinlich alle Optionen offen halten. Allein dass diese Meldung überhaupt erfolgt... Schade, aber verständlich.


    benschy zu Covid Pandemie; Ja schon, Zeit haben bedeutet nicht per se mehr Geld, sondern tendenziell weniger. Aber gerade der finanzielle Aspekt müsste klar pro Kleinbahn sprechen. Wäre das Geld derzeit knapp(er), müssten dann nicht eher Fulgurex, HAG, Märklin u. partiell Piko & Co deutlich vor Kleinbahn einen Umsatzrückgang aufweisen? Die Piko Neuheit Ae 6/6 11401 Ticino ist preislich nahe im HAG Bereich!

    Kleinbahn ist preiswerte Modellbahn Kultur u. Kindheitserinnerungen. Es sind wohl eher Kleinbahn-spezifische Gründe:


    - gegenüber 1:87 stark verkürzte Modelle. (Stört mich persönlich nicht, aber viele andere Leute schon)

    - schlechtes Bremsverhalten, fehelende Schwungmasse. Ohne Strom rutscht die Lok auf ihren Rädern, zum Glück haben sie keine Haftreifen.

    - Wann gab es die letzte Lokomotiven Form-Neuheit? (Langfristig ist das auch ein HAG Thema...)

    - keine Innenbeleuchtung für Kleinbahnwagen Wagen vorgesehen.

    - Gegenläufige) DC Grundpolung. Auf Wunsch wurde die Lok auch nach int. Norm geliefert, dies musste man aber extra vermerken.

    - in der Regel keine Lieferung an den Wiederverkauf, gleichzeitig wurde ihr eigenes Filialen Netz immer wie kleiner.

    - Zumindest für die gängigen Kleinbahn Artikel hatte man Zeit, viel Zeit diese zu erwerben. 25 - 60 Jahre müsste ausreichen.

    - Online Handel / Versand benötigt einen erheblichen Aufwand und eine separate Infrastruktur.

    - Zolldeklaration Schweiz - Österreich ist eine politische Angelegenheit, kein Geschäftsinhaber kann dies nach Gutdünken selber Handhaben.


    Ich kann es mir zwar nicht so richtig vorstellen, aber vielleicht übernimmt ein anderer Modellbahnhersteller die Firma Kleinbahn?


    Gruss

    Hermann

    am Ende des Fertigungsprozesses eine Kontrolle zu installieren, die tatsächlich wieder Qualitätskontrolle genannt werden kann..

    ja das scheint - immernoch - ein Schwachpunkt zu sein. Es hängt etwas gar oft vom Glück ab, welches Exemplar man gerade erwischt.


    Stefan :

    weisst Du was eine "völlig unfassbare Angelegenheit ist"? Da braucht es schon etwas mehr, als eine suboptimale Spielzeuglok. Dein Humor gefällt mir, auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung sind.

    I had a very friendly communication with the dealer so far

    Thank you lundgaaj for your feedback. This is important and fine for you. You d`dont need a Lawyer.

    Gruss

    Hermann

    es deutet einiges darauf hin, dass einmal mehr ein Modell das Werk verlassen hat, was nicht zum Ansehen von HAG beiträgt, da sind wir uns wohl alle einig.


    Um ganz sicher zu gehen, müsste der Käufer nicht nur seine berechtigen Beanstandungen offen legen, sondern wenn schon, der ganze Ablauf schildern. Stammt die Lok überhaupt von einem richtigen Händler? und zu welchem Preis? Bekanntlich hat auch die alte Firma HAG dann und wann sogenannte 2. Wahl Modelle verkauft. Das vorhanden sein von Fehlermodellen ist somit nichts neues. Die Frage ist viel mehr, hat Jesper den vollen Preis bezahlt und widererwarten nur B (oder gar C) Qualität erhalten, oder hat er ein Fehlermodell gekauft?


    Fehlerhafte Modelle zu verkaufen sind geschäftspolitisch immer etwas heikel. Werden sie entsorgt, melden sich Stimmen à la "geht`s noch, das Modell genügt noch längstens als Anlage Fahr-Modell, man hätte es (entsprechend günstiger) noch so gerne genommen". Anderseits gelangen solche Modelle in den Umlauf, besteht die Gefahr, dass sich fehlerhafte Modelle auf gewissen Internet Kanälen plötzlich wieder - scheinbar - eben nicht real, in einwandfreie Modelle zurück verwandeln...


    Weder das MoBa-Forum, schon gar nicht das HAG-Forum kann etwas dafür, wenn 2. Wahl Modelle in Umlauf gelangen. Aus den Foren heraus, wird ihm (dem Käufer) kaum jemand sein Modell ersetzen wollen, oder sein Geld zurück geben. Als Käufer würde ich primär dort die Beanstandung anbringen, wo er das Modell gekauft hat. Und erst wenn die nicht in seinem Sinne reagieren, seinen Fall in den Foren publik machen.


    Stefan

    Auch wenn es dann und wann leider immer wieder zu kleinen Enttäuschungen kommt, offenbar bis in die jüngste Zeit hinein: HAG hat 2012 immerhin weiter gemacht :)! 2011/2012 war niemand bereit oder interessiert daran, HAG zu übernehmen und mit grosser Kelle anzurichten.


    Heinz Urech wagte die Firma HAG weiter zu führen, aber nicht mit der Strategie von Pico oder Märklin, sondern als KMU mit überschaubarem Geschäftsrisiko. (Wahrscheinlich ist selbst dies, viel grösser als manch einer annimmt). Und auch wenn HAG in den nächsten 10 - 100 Jahren sich zum aufhören entscheidet, so sind seither so viele Modelle entstanden, die es bei Mörschwil gar nie gab. Das gilt es auch zu berücksichtigen.

    Bei Märklin läuft derzeit alles bestens, sie haben den Turnaround geschafft und es fehlt ihnen eher an guten Mechaniker als an Kunden. Aber das ist auch nur eine Momentaufnahme, wir wissen nicht, ob das im 2030, 2040 auch noch so sein wird? Um 2009 herum hätte niemand erwartet oder gedacht, das Märklin nur 10 Jahre später 2019/2020 auf 117 Mio Umsatz kommt. Also haben sie auch mehr Geld für ein professionelles Controlling, und selbst dann gibt es Fälle, wo Trix Gleise mit AC Mechanik verkauft werden... Wo produziert wird, ist eine 0-Fehlerquote nicht realistisch.


    Gruss

    Hermann

    In der Conrad-Filiale Emmen/Luzern habe ich gerne eingekauft und finde es schade, dass die dicht gemacht wird. Zwar war es nie wie an einer Morgenstraich Druggede , (jetzt im Covid-Moment sowieso nicht) aber immer gut frequentiert.


    Wundern tut es mich trotzdem nicht gross. Zu oft hat es in letzter Zeit geheissen: Sie müssen vorher im Internet nachsehen, ob die Filiale dies überhaupt führt, aber wir können es für sie gerne bestellen? Das kann ich selber von zu Hause aus, auch! Wegen dem komme ich ja extra in den Laden, um den Gegenstand XY zu sehen. Auch etwas enttäuschend: ganz allgemein, - was Verkäufer in Fachgeschäften noch an Wissen aufbringen: zu oft nichts mehr... Von der Verpackung ablesen kann ich selber auch. Zum Glück gibt es immer wieder löbliche Ausnahmen, versierte Verkäufer, welche ihr Handwerk bestens verstehen:). Aber selbstverständlich ist dies längstens nicht mehr.


    Es dauert noch ein paar wenige Jahre, teils heute schon, sind Fachgeschäfte gesuchte Spezialisten. Auf jeden Trend folgt irgend wann mal ein Gegentrend. Vor ca 3-4 Jahren beim neuen Fernseher: Das Fachgeschäft lieferte den TV direkt in das Wohnzimmer. Der Anschluss war im Preis inklusive. Der Monteur benötigte 3,5 Stunden... und der wird es ja wohl noch am besten können. ich wäre wohl jetzt noch dran am einstellen. Anderst als früher; 5 Minuten für die Antenne ausrichten und Kabel anschliessen und fertig, das reicht heute nicht mehr.


    Der heutige Trend, dass alle Leute alles können, entspricht manchmal mehr der Illusion als der Wirklichkeit.

    Gruss

    Hermann

    falls ich auch noch meine Senf dazu geben darf und so gut wie nie die Ansichten von Muni 271 teile, vielleicht ist doch was dran an seiner Bemerkung? Er wird es nicht erfunden haben. Mindestens genau so realistisch sind Argumente für grau. Die Farben-Frage gleicht der Diskussion, ob der Skianhänger vom Roten Pfeil grau oder rot waren und selbst wenn man sich für eine Farbe entschiedet, ob die immer gleich blieb, oder mal gewechselt wurde?


    Die Belüftungsrohre ergeben allenfalls nur Hinweise, welche Farbe der Führerstand hat. Bei der Ae 6/6 gibt es grüne Führerstände und grau gehaltene Maschinen-Komponenten!

        


    Blieb das Innenraum Farbschema immer gleich? Die Ae 8/14 11851 wurde immerhin 45 Jahre alt, (1932-1977), da kann sich ja mal (auch innen) mal was geändert haben?

    Im Loki Spezial von Franz Aeberhard über die Ae 8/14, da wirken die SW Füherstandfoto, teils ganz deutlich: grau! Vor allem die 1. Epoche.


    Wie weit "fremde" Privatbahn-Lok zu diesem SBB Ae 8/14 Vergleich taugen weiss ich nicht, aber die Epoche würde passen. Ein BLS Triebwagen De 4/5 und eine EBT Be 4/4, beide sehr stark gebrauchte Restaurierungsobjekte / Teilespender? waren kurz im Jahr 2012 im Kieswerk untergebracht. Leider statt nur von Bahn-Fans, auch von Vandalen "besucht". Beide wiedergeben grüne Führerstände! Auch wenn es kein leuchtendes Grün à la John-Deere ist, sondern ein Grün mit etwas Grauton-Anteil. Zumindest aber scheint es authentisch aus der Zeit zu sein.


    Weder grün noch grau, sondern was dazwischen ist der Be 4/6 Führerstand.

          


    Es könnte doch zu der Zeit graue UND grüne Füherstände gegeben haben?

    Links Innenraum OeBB Schienentraktor und EBT Be 4/4 in Brunnen 2012

       

    Fr. 2'001.-- verkauft worden. Unter der Voraussetzung, dass sie echt ist, scheint mir das ein akzeptabler Preis

    akzeptabler Preis? Selbst unter Berücksichtigung des Spur 0 Sammler-Schwund u. allgemeinem Überangebot: Wenn an Hand nur vom Foto gesehen die Lackierung stimmt: es ist ein Geschenk-Preis!

    aber sie ist viel kurvengängiger als die Ur-Ae 4/7 auf Basis CAR/Jibby/BUCO.

    Hoi Stefan,

    das ist ein wenig zu ungenau, man kann nicht die "Alten" alle über eine Leiste ziehen... Aber defacto, da stimme ich Dir zu: was älter als die Buco Ae 4/7 ist, entgleist oder fällt auseinander, vielleicht und hoffentlich nicht immer, - es kann auch theoretisch noch gute Exemplare geben? Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es Probleme... Wenn auch aus unterschiedlichsten Gründen.


    Eigentlich gibt es bis heute kein 100%-tig taugliches Konzept für ein H0 Ae 4/7 Modell welches GANZ vorbildgetreu sein soll und über den H0 Gleis Radius von 1935 fahren soll. Ohne Kompromisse nicht machbar, weder damals noch heute. Bei den Mikado-Dampfloks kann man besser "bschiessen" und die vertragen grösseres seitliches Spiel.


    Die im Bj. nur minimal ältere 1. H0 Ae 4/7 Ausführung von Car etwa 1947-1948 hatte ein mit dem Vorbild Java-Typ übereinstimmendes Fahrwerk 2`C-A`1. Aber (sehr) schlechte Laufeigenschaften. Entgleisungen = vorprogrammiert. In der Praxis, schon damals: nahezu ein untaugliches H0 Modell! Es lag nicht nur am hohen Preis, technisch waren die Laufeigenschaften von Märklin Loks (es gab keine Ae 4/7 in deren Programm) einfach besser, zumindest solange bis HAG kam... > mehr Infos und Fotos im Goldacher Buch von Hansueli Gonzenbach und Alexander R. Stofer.


    Jibby Ae 4/7, 1949-53 hatte das Ae 4/7 Modell von Car übernommen, aber bald ein eigenes ganz anderes Fahrwerk konstruiert. Leider mit den reichlich unrunden bisherigen Komponenten von Car, statt präzise neue eigene "runde"Räder. (Damals war das Rohmaterial sehr wertvoll und die Löhne günstig, man hat wenn immer möglich rein gar nichts an Material in die Tonne geworfen, leider.

    Ich schreibe das so ausführlich, weil die Jibby Ae 4/7 ab 1949 eben nicht eine Rahmenlok war, sondern eine 2`Bo-Bo`1 "Ae 4/7".


         

    Trotz den alten unrunden Rädern bewährte sich die "Fake Ae 4/7" von Jibby fahrtechnisch gut - sehr gut, Entgleisungen gab es für die nächsten paar Jahre keine mehr.


    Heute 70 Jahre später ist es genau so eine Problem-Lok, was das Fahren anbelangt. Die Presssitze sind zu schwach, Zahnräder wie Triebräder rutschen ab den Achsen, die Motoren, insbesondere deren Getriebe fallen mechanisch wörtlich auseinander. Zinkpest hat die Lok keine! Das Gehäuse und die Triebräder sind in der Regel ohne Zinkpest. Der Rest weitgehend aus Messing. Mangels Präzision und Altersbedingt, fällt das Getriebe trotzdem auseinander, die Achsen haben keinen festen Sitz mehr. Ein gut erhaltenes rares Original Exemplar ist mehr ein immobiles Museum Objekt geworden, als eine taugliche Fahrmaschine für den Alltag-Anlagebetrieb. Man müsste so ein Exemplar sorgfältiger behandeln als der Urmeter ;) und ja nicht berühren.


    Gruss

    Hermann

    Richard, also wenn Du schon der Oberlehrer spielst, dann sollte es auch stimmen: Schau mal, u.a. bei Wikipedia nach, unter dem Stichwort "Zinkpest"... Es ist eine Form der kristallinen Zersetzung, welche nichts mit einer normalen Oxydierung zu tun hat, sondern mit ungenauen / nicht haltbaren Legierungen. Die Oxydierung ist ein zusätzlicher Prozess und wirkt unabhängig der kristallinen Zersetzung. (das von Dir zitierte Stichwort gilt ausschliesslich zu dem von Stefan erwähnten HAG H0 Güterwagen Lot! Dies hatte effektiv nichts mit Zinkpest zu tun! Die erwähnte HAG spur 0 Lok, am Detail "Luftkessel", sehr wohl!


    Gruss

    Hermann

    ... und es gibt es - selten - eben doch, auch bei HAG (Spur 0): Zinkschaden bei der HAG Re 4/4 I Spur 0. Man kann davon ausgehen, dass die Gehäuse nicht betroffen sind. "Nur" einzelne Elemente im Boden, ggf. Fahrwerk Bereich. Meist nur die Luftkessel-Imitation, was kaum eine funktionelle Beinträchtigung ist! Seltener können auch die Lagerschalen/Drehsgestelle betroffen sein, was deren Austausch bedingen würde. Hier ein leichter Fall - korrekt beschrieben - siehe Dorenbach: Pos. 431 Spur 0 HAG Re 4/4 I.

    Hier haben wir das Thema schon vor zehn Jahren abgehandelt

    ... und schon vor 10 Jahren erscheint (von anderen Forumisten) in DIESEM THREAD das Wort Krieg, nur wegen Märklin-Schleifer?!? Man muss nicht wegen meinem Nichtwissen auf Peter herumhacken. Die beiden Foren sind (oder wären?) doch eigentlich mehr eine gute Ergänzung als eine Konkurrenz. Manche bekannte Forumisten schreiben nicht mehr viel, das ist schade! Die Spontanität und das lebendige Element geht auf diese Weise etwas verloren... Die Admins machen ihren - freiwilligen - Job eigentlich ganz gut!

    Gruss

    Hermann

    "Teerammm"

    ;)bitte mit Zucker, ohne Milch?

    das ist mir auch aufgefallen. Aber da darf man nicht so streng sein. Umgekehrt wenn wir Schweizer in Deutschland sind, betonen wir auch manches komplett falsch. Und zu viele Deutsche wie Schweizer nennen die franz. Hochgeschwindigkeitszüge, TGV (ausgesprichen) TEGEVAU statt die fliessende weiche französische Aussprache. Das ist halt so und nicht schlimm.