Beiträge von Muni271

    Auf die Frage nach der Farbe der Venti - Hauben von Stefan Unholz

    wenn sie sauber sind habe sie die Farbe

    STEINGRAU RAL 7030

    Mit Gruss Heinz

    Dann gib mal bitte die Quelle an.


    Sowohl die SBB als auch die BLS haben nämlich nie RAL Farben verwendet.

    Ich glaube, die Diskussion wird ineffektiv.


    Fast 30% der Bevölkerung hat eine Grünschwäche und weiss es gar nicht. Darauf bin ich auch erst gekommen, als ein Maler (!) mir erzählte, alle Kölner Brücken wären eher hellgrau als grün und ich mich mit dem Phänomen beschäftigte.


    Alle Kölner Rheinbrücken haben das "Kölner Brückengrün", das ist um einiges heller als RAL6011 (Rhesedagrün). Guckt Euch mal dieses Bild an, die hintere "graue" Brücke hat genau dieselbe Farbe wie die vordere.

    https://www.google.com/imgres?…IhqQKHSVuDTcQMygkegQIARBW

    oder das hier, der Brückenträger hat tatsächlich exakt dieselbe Farbe wie der Pylon, und die unter dem Brückenträger herauslugende andere Brücke übrigens auch:

    https://www.kuladig.de/api/Med…4fgaY6RtA9d1xY2w-iBUy9iW6


    Damit zurück zu Schneeberger. Ja, wenn man nicht 100% grün sehen kann, sieht das da hellgrau aus. Ist aber grün, mit Spectrometer gerade noch messbar.

    Zumal - je älter nach Neuanstrich, um so heller (für viele also eher grau).


    Meine (noch nicht wieder zusammengebaute) 11 851 hat inzwischen die richtige Maschinenraumfarbe, hellgrün.

    Foto spar ich mir, ist für viele ja doch nur grau-enhaft.

    Zitat von Olympioniker:


    >>Ich habe inzwischen auch den farbigen Beweis gefunden. Im Eisenbahn Kurier Buch "Ellokbetrieb in der Schweiz" . . .<<



    Na, na, na.


    Das Bild auf Seite 51 erlaubt alles. Bei der rechten Ae4/6 sieht es wirklich hellgrau aus. Bei der linken wird es lustig: Im ersten Maschinenraumfenster auch hellgrau, in den drei anderen hellgrün.

    Auf Seite 14 die 11 851 hat eindeutig hellgrüne Lüfterkanäle. Wer hat es denn da - mit Verlaub- auf den Augen, "grau mit grünschimmer"? Kann es schon deshalb nicht geben, weil Grau ex definitione kein Farbton ist. Auch ist keinerlei Grünstich erkennbar - wenn das Bild überhaupt einen Farbstich hat, dann bestenfalls einen ins Rote. Das Bild sieht - im Gegensatz zu dem danebenstehenden der 11 852- relativ authentisch aus.


    Offenbar bin ich hier der einzige, der jemals in einer betriebsfähigen Ae 8/14 war. Das war im Mai 1969, die 11 852 stand in Erstfeld im Depot und ich durfte dort nach Herzenlust fotografieren. Leider nur s/w, Farbfilm war zu teuer.


    Aber ich habe (nicht nur daran) ein exzellentes Erinnerungsvermögen, zumal ich damals wann immer es ging im Führerstand der Loks mitgefahren bin. Das war vornehmlich in der Westschweiz und im Wallis; Erstfeld/Gotthard war schon etwas besonderes und deshalb noch besonders präsent. Und präsent ist mir bis heute, dass Loks der (favorisierten) BLS und der SBB innen immer grün waren.


    Innen graue Ae 6/6 - das kam erst mit den Revisionen, bei denen die Loks rot wurden - bis dahin innen alles grün. Also ab den 80er Jahren. Das sind inzwischen auch schon 40 Jahre, und deshalb kann ich verstehen, wenn viele nichts anderes kennen.


    Und was Märklin wie anpinselt kann uns ziemlich gestohlen bleiben. Zweifelsohne können sie sehr gut lackieren und drucken. Die Frage nach der Authentizität der Elaborate ist eine ganz andere. Sollten wir deshalb hier ganz ausser Acht lassen.

    Obwohl absoluter Fremdkörper am Lötschberg und am Simplon, hat sich zur Komplettierung der anderen 8/14 auch hierher eine 11 851 verirrt. Ich werde sie aber mit nur einem Faulhaber 2230 einsetzen, wie die 11852 und die 11 801 auch, was für die längsten Züge völlig ausreicht - vorbildmässige Steigungen vorausgesetzt. Wobei die 11 801 gegenüber den beiden anderen leistungsmässig erheblich abfällt (absolut vorbildmässig), aber das liegt an der undurchdachten göppinger Technik mit nur zwei angetriebenen Achsen pro Lokhälfte.


    Und ich werde die Flexplatine der 11 852 einbauen, habe nur keine Ahnung, woher die Steckkupplungen nehmen. Die alten Platinen mit diesen Steckkupplungen kann man nicht einfach nehmen, weil die Aufnahme der LED Frontplatinen in den Chassis natürlich anders ist, ebenso übrigens die Partie hinter den Führerstandstüren. Ansonsten sind die Chassis identisch.


    Die Stromverbindung zwischen den Loks sehe ich als Muss an. Wie soll ich sonst den synchronen Stromfluss sicherstellen, insbesondere im Analogbetrieb? Da wird noch mancher Analogbahner, egal ob DC oder AC mit Dekoderumschaltung bei stromlosen (Signal-) Abschnitten etwas ins Gucken kommen, wenn die eine Lokhälfte keinen Strom mehr hat, die andere aber noch schleudernd nachschiebt.


    Ich rate allen Analogbahnern:

    Mindestens Ausbau des zweiten Motors inklusive Schneckengetriebe.

    Eleganter wird es, wenn eine elektrische Verbindung zwischen den Lokhälften besteht und damit sichergestellt ist, dass der Abstand von Lok zum Halt zeigenden Signal immer derselbe ist.


    Hinweis an alle: Alte SBB Loks sind innen hellgrün. Die beige Bemalung hinter den Fenstern ist falsch. Der Irrtum ist erklärlich, wenn ich z.B. Schneeberger Seite 131 und 134 anschaue. Aber 50 Jahre alte Farbfotos sind halt nicht mehr Farbecht, insbesondere helles Gelb und helles Grün sind nur noch schwer zu trennen, die Drucktechnik tut dann ein Übriges.

    Im Bedarfsfall Eigenbau.

    Dieser NEAT Aushubzug entstand 2003 aus Weiacher Kieswagen aus Wiener Produktion, die es vor 20 Jahren auf jeder Börse für wenig Geld gab.

    Die Beschriftung entstand am PC ganz normal auf Papier, das in die Gefache eingeklebt wurde. Würde ich heute etwas präziser drucken und mit Schiebebildern aufbringen. Da der Zug auf der Anlage mit "Abstand zum Auge" verkehrt,bleibt alles so, wie hier gezeigt.


    Ach so - die Griffstangen sind alle aus Messingdraht. Den brüchigen und zu dicken Liliput- Kram muss man sich auch nicht antun. Ausserdem erhielten die Wagen KK- Kinematik, die war zu "Weiacher" Zeiten noch nicht Liliput Standard.

    Auch fahren die Wagen seit damals mit Beladung, die Fotos entstanden 2003 kurz nach der farblichen Fertigstellung.





    Die grüne HAG Lok ist ein Fantasiemodell. Ebenfalls grundfalsch sind übrigens bei allen HAG Ae4/4 die Drehgestelle, die viel zu kurz sind. HAG hat seinerzeit einfach die Drehgestelle der Re4/4I genommen und mit optisch geschrumpften Ae4/4 Drehgestellblenden versehen.


    Grün waren alle Ae4/4 bis 1957 und wurden dann braun mit nur noch einem vorderen Pantographen.


    Die Zugschlusslaternen der Roco Loks sind alle korrekt.


    Die von Rufer genannte 251 ist keine bei Roco hergestellte Lok, sondern entstand nach Auflösung des schweizer Roco- Lagers durch Verwendung der vielfach vorhandenen Gehäuse der hellbraunen Ursprungsversion-251 (Version 1942). Wer diese Umbauten gemacht hat, weiß ich leider nicht mehr. Deshalb aber fehlt der Lok die Zugschlusslaterne und sie hat Jalousien statt der senkrechten Lüftungsgitter, die allerdings erst in den 60ern eingebaut wurden.


    Erst Jahre später gab es eine braune 251 als Orginal Roco Lok. Die ist Epoche IV und hat korrekterweise 2 kleine Zuschlusslampen.


    Die von Rufer genannte Lok aus Epoche III mit langem Widerstandskasten müßte richtigerweise nur eine grosse Zugschlusslampe haben. Diese Version hat es von Roco bis heute nicht gegeben.


    Basismodell für einen korrekten Eigenbau wäre die grüne 255, versehen mit einem langen Widerstandskasten und braunem Lokgehäuse.


    Schon als Jugendlicher habe ich in den 60er Jahren eine Trix Ae4/4 entsprechend umgebaut, die technisch mehrfach überarbeitet heute noch auf meiner Anlage verkehrt. Trix ist da nur noch der Zinkalkorpus. Die Trix Lok war bis zum Erscheinen der Roco Lok die einzige masstäbliche Ae4/4.

    Wenn man die HAG Lok neben die beiden stellt, sieht man, wie verbaut die eigentlich ist, insbesondere fallen dann die falschen Drehgestelle und der zu dicke Korpus auf. Bei mir gibt es deshalb nur eine einzige HAG Ae4/4, die mit ihrem Metrop Autopendel dort eine gute Figur macht (die Metrop-Pocher Wagen sind eben auch zu dick).


    Die ursprüngliche Trix- Lok:



    Wer da genaueres wissen will, der sollte sich statt an Wikipedia lieber an den Klassiker von Claude Jeanmaire halten.

    Die Pantographen haben fast alle ET Nummern, die mit "85" anfangen, da hat man damals extra Platz gelassen. Wobei bald Schluss ddamit sein wird, ab 85600 haben wir andere Themen.


    Zur 11 851:


    85578 Stromabnehmer SBB C BBC 350/2 19 24,00€


    Noch ein Hinweis für Gehäuse- Interessenten:


    Da sind wohl im ET Blatt die Preisgruppen falsch. Auf der Roco HP stehen andere Gehäusepreise als die, die die Preisgruppen hergeben.


    Hinweis: Die Ersatzteile wird es erst in ca. 4 Wochen geben. Das ist immer so bei Neuerscheinungen.

    Ich habe unter dem Wagen Roco Nachrüst-Kurzkupplungskulissen. Alternative wie oben bereits angedeutet gäbe es passend die kleine Symoba Kurzkupplung bzw. die baugleiche Gützold Nachrüst-Kurzkupplung.


    Wenn es denn unbedingt eine Bügelkupplung sein soll, kann man die dann ordnungsgemäß in einen Normschacht stecken. Die o.a. Orginal- Lima Bügelkupplungen sind nämlich immer etwas labberig bzw. hängen je nach Alter und Spiel runter.


    Hinweis: Den Wagen dezent gealter mit etwas beigem Sprühnebel über dem glänzenden Grün läßt das Äussere sehr gewinnen.

    Davon habe ich gleich nach Bekanntgabe vor ca. 3 Wochen gleich 2 Stück bestellt.


    Wobei - von "neuem, zeitgemässe Antrieb"- habe ich bisher nichts gelesen. Hab' ich mir zwar gedacht. Wo steht denn das?


    Und wenn nicht, ist es auch egal. Einer dreiachsigen Lok ein angemessenes Fahrwerk zu bauen, wäre keine grosse Sache. Für meinen "Lötschberger" habe ich gerade neue Getriebe gefräst, die bisherigen waren mir einen Tick zu langsam.

    Es ist manchmal schon erstaunlich, mit wieviel Liebe und Sorgfalt Mörschwiler HAG - Lokomotiven umgebaut werden ?(...

    Gebastel? Das ist Gemurkse allerunterster Machart von jemandem ohne jegliche digitale Ahnung.


    Besonders verwerflich:


    1. Kabelverlängerungen in unterschiedlichen Farben (rot trifft orange).

    2. Die Entstördrosseln sind noch vorhanden.


    Dass die Kabel "fliegen", ist noch das allerwenigste.

    Ich habe noch zwei Fotos gefunden, die ich damals von den Wappenseiten gemacht habe, die will ich Euch nicht vorenthalten.


    Es waren übrigens drei falsch wiedergegebene Wappen. Neben den oben erwähnten war auch das Wappen von Vaud falsch wiedergegeben, es fehlte "Liberté et Patrie" in dem weissen Feld.


    Siehe hier:


    richtig:




    falsch:


    Dazu die HAG Loks als Ganzes:


    richtig:



    falsch:


    Bleiben wir mal bei "Tonerdezug", unter dem Begriff kennt ihn fast jeder.


    Wie richtig beschrieben nimmt der seinen Anfang im Westerwald, in der Verladestation von Wirges. Ich bin da mal gewesen. so eingesaut wie durch einfachen Fussmarsch durch die Verladestation war ich selten. Man stapft da wirklich durch eine Erdschicht.


    Der Zug hat auf der Bergstrecke verschiedene Wandlungen erfahren. Die "wildeste" Ausführung war Ende der 90er Jahre die Version mit 4 Loks. Später wird der Zug geteilt über den Berg geführt unter Einsatz nur zweier 465. Das ist die von Dir geschilderte Version.

    Mit 4 Loks und einer Last von ca. 4.000t gab es vorn zwei 465 und hinten zwei Re4/4 als Schiebeloks, bei Talfahrt fungierten die als zusätzliche Bremsloks.


    Dieser Zug mit 4 Loks ist auch auf meiner Anlage unterwegs (Südrampe - Brig - Simplon - Domodossola), allerdings etwas verkürzt. Mehr als 4,5m Zug geben meine Ausweichgleise nicht her.

    Wobei der Zug nur eine echte Zuglok hat, die drei anderen sind Dummies. Die "schiebenden" Re4/4 erhielten aus Gewichtsgründen Kunststoffchassis. Sind die zu schwer, läuft man Gefahr, dass Kupplung aus dem Normschacht rutscht. Denn leider gibt es für Modellbahnen keine mehrlösige Bremse. Fährt so ein langer Güterzug an, hat der schon etwas Fahrt aufgenommen, bis sich das Ende in Bewegung setzt.

    Es geht nur um massstäbliche, nicht um verkürzte Wagen!



    Ende der 80er Jahre gabe es von Roco Eurofimawagen in Orange mit weisser Bauchbinde. Die haben mich damals nicht interessiert, aber inzwischen brauche ich etliche der SBB und der FS. Bitte kein Verweis auf A.C.M.E. und zukünftig Piko, ist mir alles bekannt. Hier geht es allein um Roco.



    FS gab es in 1. und in 2. Klasse.



    Für die SBB kann ich aber nur den 1.Klasse Wagen feststellen (44655 bzw. 54236D)



    Leider fehlen mir aus jener Zeit einige Kataloge. Deshalb die Frage:



    Gab es da keinen zugehörigen 2.Klasse Wagen? Bei den SBB gab/gibt es 30 Stück davon.

    Ich habe die drei Orginal- Sets zum Jubi- Jahr 1997, mir geliefert von HAG am 07.11.1998 mit den Artikelnummern

    071

    072

    073

    Set 072 ist das mit den "falschen" Kantonswappen, es enthält ausserdem aber auch ein Messingmodell der "Limmat" (von Morep).