Beiträge von Muni271

    Auf meine Anlage (Lötschberg - Simplon) passen sie nicht und sind deshalb fast nie gefahren worden. Deshalb an diejenigen, die mehr damit anfangen können:


    Alles Roco DC, alles neuwertig, alles je 1x, Standort Deutschland, u.U. Abholung Gegend Aarau möglich.


    De 4/4 1665 150,-

    Seetalwagen mit offener Plattform je 30,-€

    AB 5085 37- 03503-4

    AB 5085 37- 03501-8

    B 5085 28- 03505-0

    B 5085 28- 03503-5

    Das Bleigewicht hatte rundherum eine starke Oxydschicht angesetzt. Ich habe dann auf allen Seiten ca. 0.5mm abgefräst und das Gewicht lackiert, um ein erneutes Oxydieren zu verhindern, oder mindestens zu verzögern.

    Ist leider kein Blei, sondern Zinkal, also eine Legierung.


    Das Geschilderte sind nicht die Symptone einer Oxydation, sondern von Zinkpest. Das Material bläht sich auf und zerfällt. Da hilft auf die Dauer auch kein Lack.


    Ich rate Dir - da Du dazu wie geschildert in der Lage bist- von dem alten Teil die Masse abzunehmen und einen neuen Gewichtsklotz aus Messing zu fräsen. Wäre sonst schade um das weitgehend schöne Lima Modell mit Faulhabermotor (einziger Minuspunkt sind eigentlich nur die fehlenden Aufstiege).

    Die Kohlebürsten sind in gutem Zustand.

    Nein, die sind in einem miserablen Zustand, wenn solcher Abrieb feststellbar ist.


    Da reicht auch nicht wegpusten, wie oben beschrieben. Wahrscheinlich sind die - wie auch richtig vorstehend beschrieben- verölt. Da sind dann auch die Kollektorlamellenzwischenräume zugesetzt.


    Wir gehen in solchen Fällen folgendermassen vor:


    Kohlebürsten ausbauen und in Waschbenzin baden, losen Dreck mit Zahnbürstchen abreiben. Trocknen lassen, Zustand begutachten. Ggfs. neue Kohlebürsten einbauen.


    Motor ebenfalls in Waschbenzin baden, Kollektorlamellenzwischenräume mit Zahnstocher reinigen,

    Widerstand zwischen den Lamellen messen. Der muss überall identisch sein. Wenn irgendwo niedriger, hängt in einem Zwischenraum noch Kohlebürstenabrieb drin.


    Motor zusammenbauen, Motorlager minimal (!) ölen, mit Labelle 108.


    Motor ausgebaut mit 12 V laufen lassen, nach anfänglichem kurzem Funkenflug (bis Kollektor und Kohlebürsten wieder glatt aneinander liegen) beträgt der Strom im Leerlauf ca. 80mA. Unbedingt messen, ggfs. ist doch noch Dreck in den Zwischenräumen, dann dasselbe nochmal.

    Falls nicht überall bekannt:

    APC stellt nicht nur Kleinserienmodelle her, sondern ist auch Roco Vetragswerkstatt und einer der weltweit grössten Ersatzteilhändler von Roco. Da werden fast täglich Ersatzteile bei Roco bestellt, sodass im Zeitraum von etwa ein bis zwei Wochen der Kunde beliefert wird.


    Einen Haken hat die Deutsche Post seit 01.01.2019 eingebaut: Ersatzteile dürfen nicht mehr als Brief verschickt werden, sondern müssen als Päckchen verschickt werden. Wir haben aber herausgefunden, diese Regelung bei kleinen Teilen trickreich zu umgehen.


    Oder man hat - wie viele schweizer Kunden - einen grenznahen Briefkasten in Deutschland.

    Im Vergleich mit dem alten Lima Modell sieht das Innenleben ziemlich vermurkst aus. LED Beleuchtunga auf Teufel komm raus ohne Rücksicht auf Verluste - typisch China, wenn die ohne Aufsicht eines modellbahnaffinen Auftraggebers machen können, was sie wollen.
    Das Fahrwerk ist genau so, wie es schon vor 20 Jahren in Italien hergestellt wurde inklusive der Radachszahnräder, die dann platzen. Weil Achse zu dick bzw. Wandung zu dünn für ein Zahnrad M0,5 mit 10Zähnen


    Den Motor sieht man nicht, keine Ahnung, was die da reingebaut haben. Ist aber das geringste Übel. Da passte immer schon ohne allzu grossen Aufwand ein Faulhaber 2230 mit grosser Schwungmasse rein. Damit hat man dann auch im Analogbetrieb super Fahreigenschaften.

    Entscheidend ist das Revisionsdatum.


    [Blockierte Grafik: https://s15.directupload.net/images/190225/dblbdgyg.jpg]


    Zu dem Zeitpunkt: silbernes Dach, verzinkte nagelneue Umlaufbleche, verzinkte Trittstufen.
    Und kein Rost , den einige Protagonisten als "umbragrau" glaubten identifizieren zu müssen. In der HW der BLS hat man sich totgelacht.


    Einzig für die farblich völlig falsche Inneneinrichtung habe ich noch keine Lösung gefunden, ist ja ganz nett, die Struktur, nur der graue Hintergrund ist völlig daneben.


    [Blockierte Grafik: https://s15.directupload.net/images/190225/arrojsx7.jpg]


    Man könnte die Fenster einfach grün hinterlegen, wie ich es bei den Lima
    Loks gemacht habe. Dann stimmt die Farbe, aber die Details sind weg. Das
    sieht dann so aus (ex Lima Lok):


    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190225/ozqgdbyy.jpg]
    (Ich sehe da gerade, bei der 176 ist das Lokgehäuse verkehrt herum aufgesetzt. Der Apparatekasten ist immer links. Vorn ist nämlich da, wo der Pantograph ist.)




    Dann hat Roco eine markante Kleinigkeit vergessen, die die andere älteren
    BLS Lokmodelle wie selbstverständlich hatten: Die Handbremskurbel.
    Lustig: Der Sockel der Kurbel ist im Führerstand vorhanden, nur die
    Kurbel fehlt. Hier ist sie.
    [Blockierte Grafik: https://s17.directupload.net/images/190225/zuiauyno.jpg]

    Zum Thema "BLS-Braun" gibt es Informationen im "einsforum" nachzulesen:


    http://einsforum.xobor.de/t734…t-der-BLS-Re.html#msg3494


    Da steht vielleicht ein Haufen Unsinn, weil alles eben nur Vermutungen, aber keine "Informationen". Das einzig konkret richtige, was da geäussert wird, ist, dass die Farbe neu anders aussieht, als nach zig Betriebsjahren. Alle dort genannten RAL Vergleiche sind Humbug.
    Ich darf noch einmal darauf hinweisen: Mir liegt ein Orginal Farbmuster aus der BLS Lackiererei vor, dass fast identisch ist mir RAL8011, von allen anderen dort oben und anderernorts jemals genannten RAL Farben aber meilenweit entfernt ist.
    Insofern liegt man zur Darstellung einer Neulackierung mit RAL8011 (fast) völlig richtig.
    Um das Thema nicht aus den Augen zu verlieren: Wir reden über die 174 qua 02.10.1989. So steht es am Modell, und an jenem Tag habe ich auch das o.a. Farbmuster erhalten.

    Hallo Rufer


    . . .


    Das mit der Blechfarbe - braun oder Alufarben - ist je nach Lok verschieden, so gibt es auch heute noch Loks mit Alufarbe...


    Die Loks haben zig Revisionen hinter sich. Ich vermute
    ganz einfach, dass die ursprünglich verzinkten Riffelbleche nach Jahrzehnten an
    zu rosten fangen und dass man dies mit Farbe übertüncht. Wollte man die Bleche
    in den Ursprungszustand bringen, müsste man sie abbauen, entrosten und in die
    Verzinkerei geben. Oder ganz neue einbauen, die es aber nicht mehr gibt.

    Bezüglich dem Braun, denke ich hat man sich an den RAL Farbton gehalten . . .


    Mit Umlauf nehme ich an meist du das Riffelblech, welches Braun anstatt silber ist?
    Bezüglich Zierlinie, wurden die später geklebt, teilweise sieht es auf Fotos so aus?
    Hast du Detailbilder vom Maschinenraum, zwecks Nachbildung?


    Einen RAL Farbton gibt es bei der BLS nicht. Ich habe damals in der HW eine lackierte Musterplatte bekommen. ich habe dann festgestellt, dass dieser Farbton RAL8011 entspricht. Davon ist das in Rede stehende Modell aber weit entfernt, zu dunkel.
    Umlauf = Riffelblech
    Die Zierlinien wurden ab Mitte der 90er Jahre anlässlich Revision lackiert oder aufgeklebt, nachdem die Orginal Zierleisten durchgerostet waren.
    Maschinenraumfotos habe ich, aber nicht zur Hand. Denn das waren ja seinerzeit klassische Film- Fotos. Dazu müsste ich erst einmal den Filmstreifen via Lesegrät einscannen. Nur habe ich derzeit kein funktionsfähiges. Das erklärt auch die eigentlich schlechte Qualität der Bilder oben; die hängen hier im Haus und wurden heute Mittag mal schnell mit Verglasung mit dem Kopierer eingescant.

    Im Neuzustand wirst du wohl recht haben.


    Was soll den heissen "wirst Du wohl recht haben"? 02.10.1989 steht an der Modellok und an der fotografierten Lok .Es ist der R2 Zustand, weil Datum 02.10.1989. Hier noch zwei ergänzende Bilder, insbesondere zur Darstellung des Umlaufs, der bei der Modellok auch falsch eingefärbt ist.


    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190208/c7ga2k54.jpg]


    Das Nebeneinander verdeutlicht ein neu lackiertes und ein völlig verschlissenes Dach, aber kein umbragraues (auf die Idee muss man erst mal kommen). Von oben sehen die beiden Loks nämlich so aus:
    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190208/hct8gwyt.jpg]
    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190208/33whqejy.jpg]


    Zu der Belehrung im Nachsatz:Wir haben hier im Forum anderweitig und letztlich einvernehmlich bereits festgestellt, dass es "massgebende" Personen gibt, die allem ihren persönlichen Stempel aufdrücken, auch wenn der völlig daneben liegt. Da gibt es Leute, die das Amt des Hoflieferanten an Modellbahnhersteller auf Jahre an sich reissen. Da kann der Hersteller sich nur bedingt gegen wehren, weil ihm das Expertenwissen für alle Länder seiner Modelle fehlt. Und deshalb ist es wichtig, dass diese Herren sehen, dass ihr angeblich so selbstloses Tun nicht von jedermann widerspruchslos hingenommen wird.

    Heute kam sie an.


    Wie befürchtet, Dach falsch lackiert, Umlauf falsch lackiert, Zierlinie nur aufgedruckt, Gehäuse zu dunkel wie seinerzeit bei Lima. Das Thema Maschinenraum hatten wir schon, der müsste grün sein.


    Ich darf also bei nagelneuer Lok zumindet erst mal das Dach lackieren, weil irgendwelche Dummköpfe immer wieder behaupten, dies sei Umbragrau und man das bei Roco geglaubt hat. Ist der Zuträger dessen einer der im anderen Beitrag über die SVEA Spitze genannten selbsternannten "Experten"?


    Das Revisionsdatum ist der 02.10.1989.das stimmt sogar. Ich war damals in der HW Spiez und hatte die frisch revidierte Lok fotografiert, s.u. (leider verblichen). Richtigerweise müsste sie unter diesem Datum Scheibenräder haben, die sie damals versuchsweise erhielt, leider sind nur die weissen Radreifen erkennbar.
    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190208/b2de64bk.jpg]
    [Blockierte Grafik: https://s16.directupload.net/images/190208/i9gxukf7.jpg]

    Technisch dürfte die Kritik von Muni 271 zutreffen, sein Urteil empfinde ich dennoch masslos überzogen. Es heisst Eisenbahn AMATEUR, nicht ETH Modellbau Organ, oder Akademische Prüfungsstelle welche die Erlaubnis zum Basteln erteilt. Auf verschiedensten Gebieten werden die Ansprüche dermassen künstlich in die Höhe getrieben, das ist nicht mehr gesund und führt genau zum Gegenteil: Nämlich dass sich viel zu viele Leute nicht mehr getrauen, nur aus Angst vor Misserfolg, einfach mal auf gut Glück zu basteln, auf das Risiko hin, dass es misslingt. Leute welche den Muni 271 Ansprüchen genügen, konsultieren bestimmt keinen EA, sondern führen aus, was sie wollen.


    . . .


    Der EA heisst Eisenbahn- Amateur, weil er das offizielle Organ des SVEA ist. "Amateur" in beiden Fällen zur Abgrenzung von den professionellen Eisenbahnern, nicht zur Differenzierung eines Qualitätslevels.


    Nein, hier werden keine Ansprüche in die Höhe getrieben. Sondern es wird moniert, mit wie wenig manche zufrieden sind. Was allein ihre Sache wäre, wenn sie damit nicht in die Öffentlichkeit gebracht würden.


    Der Anspruch des EA war eben einmal höher, was ich völlig normal fand und finde. Dazu greife ich gern zurück bis zu den Heften aus den 60er Jahren, die ich schon als Jugendlicher abonniert hatte - durchgängig bis heute. Primär zur Info über das Eisenbahngeschehen in der Schweiz, sekundär aber auch wg. Bauzeichnungen mit Massangaben zu Loks, Gebäuden, Oberleitungsmasten, Depotzuteilungen usw.
    Von diesen unter "sekundär" genannten Dingen gibt es heute rein gar nichts mehr. Aber reine Lückenfüller wie die von mir beanstandeten Beiträge. Ob das an der in Rede stehenden Gängelei der alten Redaktion verbunden mit zwangsläufiger Lustlosigkeit liegt, kann ich nicht beurteilen, wäre aber denkbar.


    Ich hätte einen Vorschlag an die (neue) Redaktion: Einfach mal in alten Heften nachlesen und einiges wieder auflegen. Da gäbe es genug wertvolles, was die mittlere bis junge Generation nicht kennt, wofür sie sich aber "etwas kaufen" könnte.

    Um den EA wäre es schade.
    -


    Na ja.
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    Nach vorstehenden Beiträgen und nachdem gestern schlussendlich der neueste EA auch bei mir angekommen ist, stellen sich einige Fragen:
    1. Das Abo kostet je nach Wechselkurs ca. 110,-€ und damit erheblich mehr als EK, eisenbahn-magazin etc..
    Das Heft hat reichlich bezahlte Werbung, die Redaktion arbeitet umsonst. Die Redakteure der anderen genannten Hefte machen bezahlte Arbeit.
    Da muss also jede Menge Geld übrig bleiben.


    Konkrete Frage: Was geschieht mit dem Geld?


    2. Inhaltlich ist vieles auf einem Niveau, dass ich mich öfter frage: Dafür gebe ich Geld aus?
    In Rede stehendes Heft 2 unterstreicht dies noch:


    - Ein Bastelbeitrag über Signale auf dem Niveau von 1965 - nein, anspruchsloser, solche Banalitäten gab es damals nicht. Der Urheber, Herr Russenberger, kann hier gern mal Nachhilfe zu diesem Thema erhalten. Hanebüchen die Anmerkungen zu Kupferlackdrähten, irrwitzig die Preisangaben zu Elektronikbauteilen, absolut weltfremd die Ausführungsqualität der gezeigten Bastelergebnisse, insbesondere der dilletantischen Bemalung.


    - Ein seitenlanger Beitrag über spielzeughafte, aber "grosse" N- Anlagen eines Herrn Gehringer. In ganz alten EA Heften wären das Beispiele dazu, wie man es nicht machen sollte. Einfach nur lächerlich das Bild auf Seite 81 unten "Kamblyzug" mit Oberleitungsausleger nach oben (über dem ersten Waggon), riesenlangem Tragwerk ohne Sinn und Zweck. Oder das Bild darüber mit seinen abgelösten Grasmatten. Haben die alle einen Knick in der Optik?
    Seitenlang also Füllstoff.


    - Von den üblichen Vereinsseiten mit Nachrufen mal abgesehen - aber die gab es schon immer, die habe ich also schon immer mitgekauft.


    3. Warum muss solch ein teures Druckelaborat der Firma Bühler im Neuzustand so ausdünsten? Tun andere Hefte (s.o.) auch nicht.Mit anderen Worten: Das notabene kantönligeischt atmende Vereinsblatt stinkt zum Himmel, technisch wie inhaltlich.


    Nach obiger Diskussion und diesen teuer bezahlten Nabelschaubeiträgen stehe ich vor der Frage, ob ich das gerade erneuerte Abo nicht fristlos kündigen soll. Oder unterbrechen mit der Massgabe, erst mal den senilen Saustall auszumisten, der ja offensichtlich gewaltig auf das Niveau drückt.? ? ?

    Die HAG Teile sind relativ grobschlächtig.
    Um aus der Lok ein (fast) modellmässiges Schmuckstück zu machen, solltest Du auf die Ausstattungsdetails inkl. Fenster der Roco Ae4/4 oder Ae8/8 zurückgreifen. Die passen, und zwar besser als die Orginalteile. Sie sind in jedem Fall preisgünstiger und auch leichter zu erwerben. Beschriftung gibt es bei HRF.


    Das einziges Manko, dass man nicht wegretuschieren kann und mit dem Du leben musst, sind die viel zu kurzen Drehgestelle.