Beiträge von Muni271

    Es geht nicht um "rund", sondern um die Oberfläche.


    Man muss das einfach mal akustisch vergleichen.


    Die Oberflächen der Thomschke Radsätze (um die geht es, nicht um Roco) sind spiegelglatt gedreht (und auch leicht brüniert, bleiben trotzdem spiegelglatt).


    Miese Radsätze hatte z.B. auch A.C.M.E., heute ist es besser geworden.


    Mein Tonerdezug (18 Wagen = 72 Radsätze) erzeugt nach Achsentausch nur noch halb soviel Rollgeräusch.

    Hallo Muni271

    Liefert ihr auch in die Schweiz?

    Natürlich.


    Bitte aber beachten: Die Deutsche Post verlangt für Warensendungen ins Ausland, dass diese als Päckchen oder Paket laufen. Und das kostet seit neuestem günstigstenfalls (Päckchen) ca. 9,00€.


    Alternative für viele Deutschschweizer: Ein Paketshop in Deutschland an der Grenze zur Schweiz. Dahin schicken wir dann natürlich als Brief bzw. zum innerdeutschen Tarif.

    Märklin/ Trix Radsätze sind einfach nur mies . . .

    Wirklich eine sehr faire - und vermutlich allumfassend gültige - Beurteilung :oops::mrgreen:

    Natürlich nicht für den eingefleischten Märklinisten, dem Märklin bekanntermassen jeden Sch... andrehen kann.


    Ansonsten handelt es sich um ein objektive -weil faktisch nachweisbare- Beurteilung, die sich an Modellbahner richtet. Also an Leute, die Qualitätsmängel, Quietschen, Rumpeln, Kreischen als anormal empfinden. Im Gegensatz zu dem, das der echte Fan als unumstösslichen Beweis für märklinistische Echtheit empfindet.


    Weshalb ja auch ganz moderne Märklin Loks nicht auf ungeteilte Zustimmung stossen (Geräusch zu leise, Kardan- igitt, Puffer zu niedrig).

    . . .dass es die Hersteller inzwischen billiger kommt, wenn sie nur noch 1 universelle Variante anbieten.

    Also mit Funktionsdecoder.

    Könnte man meinen, ist aber nicht so. Bei Roco ist das z.B. nicht der Fall.


    Ich möchte das mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchten.


    Katzenjammer gibt es immer dann, wenn man jemanden mit einer Konstruktion beauftragt, der dann die Priorität seinen persönlichen Vorlieben gibt.

    Die Dekoderbauer, - bastler, -freaks neigen immer dazu, ihre elektronischen Möglichkeiten dem Modell überzuordnen.

    Habe ich schon vor 25 Jahren bei unseren Modellen erlebt (wo ich dank Sachkenntnis bremsend eingreifen konnte), erlebten wir bei Roco (Funktionswagen, heute unreparierbar), ist bei ESU aber geradezu oberstes Gebot (Gimmiks auf Teufel komm raus).


    Und dann kommt später das böse Kundenerwachen. Mir wurden bereits öfter ESU Loks zur Reparatur angetragen (was ich immer ablehne), die ESU selbst nicht reparieren kann. Als Neumodelle alles Auftragsarbeiten in China, kaum Ersatzteile und vor allem niemand in greifbarer Nähe, also in der eigenen Firma, der da mit vertretbarem Aufwand tiefer einsteigen kann.


    Deshalb meine Abneigung gegen einen "simplen" Steuerwagen Made by ESU - weil er vermutlich nicht "simpel" sein wird.

    Diese Teile gibt es schon seit Jahren nicht mehr - egal von welcher 626. Auch die von der schwarzen jugoslawischen gibt es nicht mehr.


    Ich habe mir seinerzeit noch eine alte italienische ergattert und mit Faulhaber und LED Beleuchtung versehen. Denn von der normalen Beleuchtung sieht man selbst bei voller Spannung rein gar nichts. Und der Antrieb auf die mittleren 2 Achsen gibt - ob orginal oder Faulhaber - kaum Zugkraft her. Die Lok fährt hier mit 3 Centoporte durch die Gegend.


    Es gab/ gibt doch inzwischen viel schönere und leistungsfähigere, weil Antrieb auf die aussen liegenden Drehgestelle. Ich habe 2 wunderschöne 626 von LEE (seligen Gedenkens), ich vermute, dass die avisierte A.C.M.E. 626 aus demselben chinesischen Stall kommt und insofern baugleich ist. Die könnte ich dann uneingeschränkt empfehlen.


    Insofern würde ich in die Roco heute keinen Cent mehr investieren.

    Oder willst du lieber weiterhin Schleppschalter???

    Schleppschalter haben nur im analogen AC System eine gewisse Berechtigung. Da das AC System inzwischen qua Märklin zwangsdigitalisiert wird, macht dort der Dekoder Sinn.


    Nicht aber in analogem DC. Da gibt es eine erheblich intelligentere Lösung, zu der es lediglich Dioden braucht, die fast jedermann selbst einlöten kann.

    . . .


    Unser Muni hat aber immer was zu meckern, das ist bekannt. ;)

    Na, wenigstens einer muss doch mal Dinge auch aus anderer Sicht beleuchten. - Und schwupp, trauen sich andere auch.


    Gehörte halt immer schon zu meinem Beraterjob, dem Jubel um eine Sache nicht sofort zu trauen, sondern vor allem, zu . . .s.o. ;)

    Ich kann mir nicht helfen.


    Von allem, was den Zauber der BLS ausmacht(e), ist das alles meilenweit entfernt.


    Bei dem Steuerwagen handelt es sich ja wohl um den ursprünlich zum Blauen Pfeil dritte Bauform gehörenden Steuerwagen. Ein absolutes Rätsel: Was qualifiziert gerade ESU zu diesem Steuerwagen ausser möglichen digitalen Spielchen, die gar nicht jeder haben will?

    Was die da schreiben, ist derzeit auch so.


    Erleben wir auch. Die Leute entdecken ihre alte Modellbahn neu - weil viel Zeit. Und stellen fest, dass es einiges zu kaufen gilt, um sie wieder zum Leben zu erwecken.


    Die Umsatzzuwächse bei den Modellbahnherstellern überzeugen mich aber nicht als genereller Trend. Insbesondere nicht bei Märklin als Folge des sogn. Kinderprogramms, wie im Tagesanzeiger kolportiert.


    Sieht mir alles mehr nach einem temporären Strohfeuer aus.

    Frage mich, ob die Tischlampen in der nachgebildeten heutigen Museumsversion drin sind - bitte schreiben, wer es genau weiss.


    Das im Neuheitenblatt abgedruckte Blick-durchs-Fenster Bild von Churchill zeigt jedenfalls keine Tischlampe - damals.


    Oder ist das wieder ein typischer Märklin- Gimmik für digitale Spielchen?

    Das wäre doch eine begrüssenswerte Innoversität, als als gefühlter 12. Hersteller auch eine Ae 6/6 herstellen zu müssen!

    Nicht ganz.


    Es wäre der m. E. dritte (?) Hersteller eines Churchill- Pfeils (Metrop, Fulgurex, Renfer - bitte korrigiert mich ggfs.).


    Immerhin braucht Märklin bei diesem Modell nicht den üblichen Eiertanz bezüglich der Pufferhöhe anzustellen, da ohne Kupplung am Fahrzeugende.

    Da dieses Thema über das Modell Nr 240 und K Gleise (Märklin) spricht, handelt es sicher von Dreileiter Wechselstrom


    MfG


    Mike c

    Danke, ich hatte die Überschrift nicht gelesen, sondern nur den zitierten Beitrag.


    Na ja, wenn da K- Gleis im Spiel ist, wundert mich gar nichts mehr.


    Um nicht zu sagen: Jetzt tippe ich erst recht darauf, dass ein Zahnrad einen Punktkontakt berührt. Denn HAG Zahnräder sind breiter als die von Märklin. Und die Punktkontakte der K-Gleis- Weichen sind übermässig hoch.


    Heisst: Die Radsätze soweit als möglich auseinanderziehen, das wären gem. Märklin Hausnorm 14,1mm.

    Da ja bei den älteren Fahrzeugen und Wagen ich entdeckt habe das der Achsabstand unter 14mm sind, gegenüber den neueren, könnte dies das Problem sein. Der Kurzschluss wird über die Achse verursacht.

    Was soll ich für ein Achsabstand (14.2 oder 14.3mm) einstellen? . . .


    Habe festgestellt das bei dieser Lok eine Antriebsachse (mit Zahnrad) sich zu leicht auseinander ziehen lässt und nicht bleibt. Wie kann ich dies verändern oder müsste diese ersetzt werden? Wo würde ich noch eine solche erhalten?

    Der Kurzschluss wird nicht nur über diese Achse verursacht.

    Aus dem Text schliesse ich, dass wir über DC- Betrieb und damit Zweileitergleis sprechen.


    Zu 1)

    Der Radabstand (das Radsatzinnenmass) darf nicht unter 14,2mm betragen, das Höchstmass sollte 14,4mm sein.

    Es gibt noch grössere Abstände nach aktualisierter Norm, die sind aber unüblich.


    Achtung: Beachte bitte, dass die HAG Lok an den Radinnenseiten Metallzahnräder hat, die fast so gross wie der Laufkreisdurchmesser sein können. Die können je nach Schienenbauform auch ungewollte Kurzschlüsse fabrizieren.


    Zu 2)


    Rad wieder festkleben. Dazu gibt es Spezialkleber wie z.B. Loctite 638 ("Fügen Welle- Nabe"), bitte keinen Sekundenkleber verwenden.

    Da erinnert manches:


    Der Fleischmann Speisewagen diente als Ergänzung meiner Trix BLS Wagen. Masstab war noch nicht so verinnerlicht, aber dass er im Vergleich zu den Trix Wagen zu dick war, fiel auf. War halt 1:82 und verkürzt, die Trix Wagen war von den Proportionen her 1:87, es fehlte den Schlierenwagen aber ein 1. Klasse Abteil.


    Dann erkenne ich wieder den ABt, der vier Jahre später trotz seines hohen Preises unbedingt sein musste, zusammen mit zwei EWI und Gepäckwagen sowie der Erstausführung der Re4/4II. Die haben immerhin 10 Jahre bei mir verbracht, sorgsam verpackt für die noch zu bauende Anlage. Aber 10 Jahre später gab es Roco Ae6/6 und EW II und damit ein absolutes K.O. für die unproportionierte HAG Lok und die stark verkürzten HAG Wagen.


    Dann erkenne ich wieder die beiden Liliput Güterwagen mit Aproz und Migros. Die haben als einzige überlebt und rollen (mit nachgrüsteter Kurzkupplungskulisse und vernünftigen Rädern) heute noch manchmal über den Lötschberg. Wobei ich sie etwas versteckt halte, es gibt inzwischen masstäbliche Brawa- Wagen diesen Typs.


    Ganz grosses Kino und hier wohl von niemandem bisher wahrgenommen: Rechtsunten Lichtsignale von Fulgurex. Die haben allerdings nur als ganz wenige hierher gefunden. Als Anlage ab den 80ern gebaut wurde, waren Signalbirnchen zugunsten von LEDs schon out.

    Hallo Uwe


    . . .Es müssten diejenigen sein, welche an der Ae 6/6 Roco Nr. 43535 verbaut waren. Ich muss sie vor 1994 gekauft haben, also "uralt". Passen die ev. auch?

    Nein, die passen nicht.


    Die 43535 (von 1978) hat Kunststoffgetriebekästen, da klemmen die Blenden vorn und hinten mit Rasthaken/ Rastnasen.


    Die Loks mit 63er Nummer haben Zinkalgetriebekästen, da sind die Blenden eingehangen und mittels unterem Getriebedeckel verschraubt.

    ... Der Mittelleiter ist wahrscheinlich das kleinste Problem. Ich stelle mir da einen biegsamen Draht aus korrosionsfestem Metall vor, der einfach um die Schwellenmitte gewickelt wird. V

    Du bist ein Optimist.


    Die kleinste Temperaturänderung lässt Deinen Draht Schlangenlinien bilden.


    Ich habe hier im nicht-einsehbaren Bereich meiner Anlage zum Testen von Mittelleiter Fahrzeugen eine Strecke für beide Systeme bauen müssen, und zwar mit normalem Zweileiter Gleis. Grund: Böschungsgleis kam nicht infrage und die "schlanken" K- Gleis Weichen sind von derart minderwertiger mechanischer "Qualität", dass an einen Dauereinsatz nicht zu denken war.


    Also alte Roco-Weichen sowie 2,5mm Metergleis mit MIttelleiter aus 1mm Messingstangen versehen. Weichen o.k., Strecke, Ja denkste, im Bereich der Metergleise mit 1m langen Mittelleiterstücken Schlangenlinie bei nur 3° Temperaturunterschied. Die Lösung waren dann MIttelleiterstücke von ca. 15cm Länge, die an den Enden mit verlöteten Minikabeln untereinander verbunden sind.


    Also: Geht, aber nicht ganz so einfach.


    Ach, und noch etwas: Im Vergleich zu einer Stromabnahme über Räder ist Schleiferbetrieb, vor allem mit klassischen Märklin- Schleifern, die nicht aus Edelstahl sind, die unzuverlässigste und störungsreichste Art der Stromübertragung. Davon würde ich bei Freilandbetrieb abraten.