LED ohne Vorwiderstand

  • Hallo Michael,


    Die von Christian gezeigten LEDs haben einfach den Vorwiderstand schon angeschlossen. Indem Sinne nein gibt es nicht. Solche LED's mögen zwar einfach anzuschliessen zu sein, allerdings wenn es um beengte Platzverhältnisse geht, bist du im Vorteil, wenn du LED und Vorwiderstand selbst verbaust. Dann kannst du z.B. den Vorwiderstand an einer Stelle platzieren, an der es mehr Platz hat und einfach via Litze/Kupferlackdraht mit der LED verbinden. LED's müssen immer mit einer Strombegrenzung betrieben werden.

    Wenn es eine Konstantspannungsquelle ist (Spannung ist immer gleich, Strom variabel) braucht es einen Vorwiderstand, wenn es eine Konstantsstromquelle (Strom ist immer gleich, Spannung variabel) ist, muss diese auf den Strom eingestellt sein, der die LED verträgt. In den meisten Fällen trifft der Fall der Konstantspannungsquelle zu.


    Mit freundlichen Grüßen

    Simon

  • Respotec hat diverse LED die speziell für den Modellbahnsektor gemacht sind. Die gehen problemlos bis 19 VDC, haben den Vorwiderstand integriert und sind in netten Kombinationen wie warmweiss/rot erhältlich.

  • ...Die von Christian gezeigten LEDs haben einfach den Vorwiderstand schon angeschlossen...

    Simon , bitte schau einfach mal auf meiner verlinkten Seite etwas weiter unten...


    Respotec scheint jetzt einem neuen Namen zu haben nennt sich jetzt Modellsector.

    Ja, genau. Soweit ich mich noch an das damalige Kundeninformations-Email erinnere, wurde "Respotec" vor ca. 2 Jahren in "modelsector" gewandelt und u. A. die Homepage modernisiert.

    Gruss Christian


    Anmerkungen und Kommentare sind meine persönliche Meinung und müssen nicht zwingend die Meinungen Anderer wiedergeben.

  • Wenn man die Ohmzahl ausrechnen möchte ,die man für eine Led braucht ,kommen bei einer LED Umrechnungs-App etwas andere Ohmzahlen raus als wenn man es im Kopf laut Formel ausrechnet. Weil man ja z.B die 18 Volt Gleisspannung -3 Volt Durchlassspannung abzieht und mit 15 Volt dann weiterrechnet. Aber bei einer Umrechnungs-App wird nicht abgezogen da kann man nur 18 Volt eingeben und dann gibt es ja einen anderen Wert.Warum eigentlich rechnet die Umrechnungs-App da anders?

  • 1. Die "Ohmzahl" nennt sich korrekterweise "Widerstand".

    2. Was die LED-Berechungs-App macht, weiss ich nicht. Für die Berechung des Vorwiderstands gilt aber die Formel "R Vor = (U gesamt - U LED) / I".
    U gesamt ist die Gleisspannung (Gleichstrom), U LED die LED-Spannung und I der Strom.
    Da die LED kein lineares Verhalten hat, sollte in ihrem Datenblatt im entsprechenden U/I-Diagramm die Spannung U LED sowie der Strom ermittelt werden. U LED ist üblicherweise zwischen ca. 1.6 und 2.5V.


    Thomas

  • Erfahrungsgemäss kann man für den Vorwiderstand einfach Ugesamt annehmen, die LEDs sind in den meisten Fällen so oder so zu hell für die MoBa Anwendung. Den Rest macht dann die PWM Dimmung im Decoder.

  • Salü Michael


    Im Play Store von Android-Handys hab ich "LED Rechner Pro" gefunden.

    Dieser rechnet korrekt !

    Eingabe LED -Spannung (z.B. 3V) , Strom (z.B. 10mA), Spannungsquelle (z.B. 20V)

    Bei Schaltung kann man einstellen, ob 1,2 oder mehr LEDs in Reihe (oder Parallel) geschaltet sind.

    (hier z.B. 1Led in Reihe)

    Resultat : 1.7 kOhm, empfohlen wird dann1.8kOhm, Verlustleistung am Widerstand 170mW


    Gruss Roli

  • Salü Roli,


    ich benutze von Play Store den Led Rechner"LED-Helper".Deinen haben ich mir auch angeschaut wirkt auf den ersten Blick etwas komplexer.Aber im Prinzip das gleiche .Beim "LED Rechner Pro " wird ja auch nicht die LED-Spannung (z.B.3V) von der Spannungsquelle (z.B .20V) abgezogen.Wird bei den LED Rechnern scheinbar Automatisch geregelt.Beim Kopfrechnen laut Formel ist es etwas anders.


    Gruß Michael