• Ich habe mal eine Frage vielleicht hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht.Bei meiner Re 6/6 gibr es bei befahren des Radius von 360 mm einen Kurzschluß.Ich habe festgestellt das die Radsätze vom mittleren Drehgestell bei engen Radien das Chassis der Lok berühren.Ich habe Abhilfe geschaffen indem ich mit Isolierband die Betroffenen Stellen mit Isolierband versehen habe.

  • Öhmmm... - reden wir von einer Re 6/6 der neuen Generation - und von welchem Gleis-/Stromsystem?

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • 360 mm tönt mir ganz nach Märklin R1 (auch "Schweineradius" genannt). Ich selber fahre noch mit Märklin M-Gleisen und habe bisher keine Probleme mit HAG Re 6/6 in AC der neuen Generation festgestellt. Bei mir fahren Loks mit Baujahr 90er Jahre und nach der Jahrtausendwende von Old-HAG und auch eine Lok von New-HAG.

    Es grüsst Mattioli


    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert" (Albert Einstein)

  • Hallo e.656


    Ich selber fahre AC - also mit Mittelleiter - und deshalb tritt das Problem da nicht auf, weil beide Räder elektrisch mit dem Chassis/Gehäuse verbunden sind - unschön ist es trotzdem. Bei DC gibt das wohl einen Kurzschluss, weil eine Seite der Lokräder elektrisch isoliert ist - die andere Seite aber über die Achslager mit dem Chassis elektrisch verbunden ist. Wenn nun die isolierte Seite das Gehäuse berührt, gibt's einen Kurzschluss. Dein Problem dürfte also va in eine Kurvenrichtung auftreten - wenn du die Lok drehst, in die andere.


    Die einfachste Lösung hast du ja schon gefunden. Eine andere wäre, nur noch grössere Radien zu verwenden - sieht sowieso besser aus. Eine 3. Möglichkeit besteht, indem beide Räder gegenüber dem Chassis isoliert werden - da braucht es aber neue Achsen und auf beiden Seiten Räder mit Isolierhülsen und zwar an der ganzen Lok, (weiss nicht ob es das für HAG-Loks gibt?) dann ist das Chassis/Gehäuse elektrisch neutral. Könnte sein, dass dein Problem beim digital fahren zu einem Kurzschluss und zur Zerstörung des Decoders führt, wenn du als Rückleitung für die Lampen nicht blau, sondern das Chassis verwendest.


    Nimm doch einfach grössere Radien - die Re 6/6 hat nicht gern so enge Kurven - hat das mittlere Drehgestell lieber unter dem Bauch ;)


    Gruss Christian

    Unsere Modelleisenbahn ist ein Familienprojekt - um Zeit zusammen zu verbringen und um gemeinsame Projekte zu realisieren - vor allem aber zum Fahren, zum Bauen und auch zum Schauen! :rolleyes:

  • Ich habe Abhilfe geschaffen indem ich mit Isolierband die betroffenen Stellen mit Isolierband versehen habe.


    1. Ich würde mal nachprüfen, ob der Radius r = 36cm wirklich korrekt gemessen ist, oder wie eng die Gleiskurve tatsächlich verlegt wurde, denn die Profi-Gleise sind in vielerlei Hinsicht sehr problemarm zu handhaben.
    2. Isolierband ist tatsächlich die Abhilfe allererster Wahl: Fleischmann-Modelle der 50er Jahre, die bei mir reichlich im Einsatz stehen, haben hohe Fertigungs-/Mass-Toleranzen, die Kurzschlüsse bei schwierigen Gleisführungen häufig mit sich bringen. Bei den Triebwagen No.1370/1371 und den Ae 6/6 No.1334 ist Isolierband einwandfrei zur Abhilfe geeignet.
    3. Auch frühe HAG-Modelle haben hohe Fertigungs-/Mass-Toleranzen; es gibt keinen Grund, diese weniger grosszügig zu kaschieren. Wahr ist es nicht, dass früher alles besser gewesen sei!

  • Also beim Fleischmann sind 4 Radien möglich:R1 356,5 mm ´
    R2 420 mm
    R3 483,5mm
    R4 547mm
    Sicher kann man den Radius R1 mit 356,5 auch als Industriegleis benutzen aber in erster Linie bilden R1 und R2 eine gute Kombination wenn man nicht so viel Platzf für eine Anlage hat.Also meine Re 6/6 fährt schon ohne Probleme in den R1 Radius sofern ich eine Seite am Chassis isoliert habe.