• Hallo Eisenbahner,


    seit geraumer Zeit legt ESU keine Drosseln der LOPI`s 64610 u. 64614 bei.
    Ist dies eine Kostenersparnis oder sind diese Dinger unnötig ?
    Die Entstörkondensatoren müssen nach Beschreibung Seite 19 raus.
    Gilt dies für Märklin und HAG Motoren ?
    Besten Dank!


    mfg Lutz
    :?::(

  • Salut!

    seit geraumer Zeit legt ESU keine Drosseln der LOPI`s 64610 u. 64614 bei.

    Gegenfrage: Hat ESU jemals Einzeldecoder mit Drosseln verkauft?


    Bei den Sets mit Magnet waren und sind m. W. die Drosseln enthalten:
    http://www.esu.eu/produkte/lok…pilot-digital-sets-21mtc/


    Bei Märklin-Motoren mit drei Kondensatoren sollen auch nur zwei Kondensatoren entfernt werden.


    Die Digitalsets sind für die Umrüstung analoger Märklin-Loks - hier werden die passenden Drosseln mitgeliefert.
    Bei einzelnen Decodern ist nicht klar, ob, und falls ja, welche Drosseln benötigt werden.

    Viele Grüsse
    Thomas
    6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)

  • Ich habe in den letzten Jahren ESU LoPi 3 und 4 sowie ESU LokSound 3,5 und 4 einzeln gekauft - und da waren nie Drosseln dabei.

    Viele Grüsse
    Thomas
    6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)

  • Lieber Lutz


    Das war bei mir genauso - die Decoder wurden immer OHNE Drosseln geliefert.


    Das macht ja auch Sinn - denn wenn man eine Lok digitalisieren (also umbauen) will, dann braucht man ja auch noch den Permanentmagneten und vielleicht eine 21-Pol Schnittstellenplatine. Wer in einer neueren Lok einfach zB den simplen Märklindecoder ersetzen und etwas Cooleres (zB den Lopi 4) einbauen will, der braucht nur den neuen Decoder. Lok öffnen - alter Decoder raus - neuen richtig einstecken - Lok schließen - fertig.


    Übrigens - die 21-Pol Schnittstellenplatine gehört für mich inzwischen zum MUSS. Wenn denn ein Decoder mal gen Himmel geht, braucht man nur einen neuen einzusetzen und muss nicht die ganze mühsame Verdrahtung neu machen. Der Schaden hält sich so in Grenzen.


    Gruss Christian

    Unsere Modelleisenbahn ist ein Familienprojekt - um Zeit zusammen zu verbringen und um gemeinsame Projekte zu realisieren - vor allem aber zum Fahren, zum Bauen und auch zum Schauen! :rolleyes:

  • Hallo Christian,
    besten Dank.



    alles schön und gut, aber müssen jetzt Drosseln möglichts nah am Motor rein oder nicht ?
    ( Märklin und HAG ~ Motoren)
    Die Dinger kann man ja für kleines Geld auch kaufen.


    mfg Lutz
    Die Frage wurde früher von mir schon einmal gestellt,aber nie mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet.

  • Hallo Lutz


    Du findest hier eine aktuelle und intensive Diskussion zum Thema: http://www.moba-forum.ch/index.php?page=Thread&threadID=1142


    Da geht es aber um die Frage der Hag Motoren und insbesondere auch in Zusammenhang mit der neuen Beleuchtung.


    Gruss Christian

  • Hallo Lutz


    alles schön und gut, aber müssen jetzt Drosseln möglichts nah am Motor rein oder nicht ?
    ( Märklin und HAG ~ Motoren)
    mfg Lutz
    Die Frage wurde früher von mir schon einmal gestellt,aber nie mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet.


    Ja, Entstörelemente gehören immer möglichst nahe an die Störquelle. Wenn die Drosseln z.B. beim Decoder sind, können die Störungen vom Kabel her auf andere Bauteile/Verbraucher/Leiterbahnen streuen. Deshalb werden die Drosseln und der Kondensator ab Werk bei beiden Herstellern ja auch direkt an die Motoranschlüsse/Bürsten gelötet.


    Viele Grüsse
    Peter

  • Hallo Lutz


    Ich habs da nicht so genau genommen und hab die Drosseln jeweils grad an die Schnittstellenplatine gelötet und dann das andere Ende an den Motor verlängert, so fliegen sie nicht im Lok-Inneren herum - das hat jedenfalls immer gut funktioniert. Ich hatte einfach Bedenken, dass der Motor sich dann mit den Drosseln nicht frei genug bewegen kann. Ich bin der Meinung, dass es keine Rolle spielt wo jemand (Drossel) auf dem Schlauch steht - vielleicht kann ein Elektroniker da kompetent Antwort geben und uns sagen, was so eine Drossel wirklich macht.


    Hab noch ein Bild angehängt - die Drosseln sind die beiden, die am Lok-Boden liegen - die anderen sind Vorwiderstände zu den Leuchtdioden.


    Gruss Christian


    Unsere Modelleisenbahn ist ein Familienprojekt - um Zeit zusammen zu verbringen und um gemeinsame Projekte zu realisieren - vor allem aber zum Fahren, zum Bauen und auch zum Schauen! :rolleyes:

  • Hallo Christian


    Ich habs da nicht so genau genommen und hab die Drosseln jeweils grad an die Schnittstellenplatine gelötet und dann das andere Ende an den Motor verlängert, so fliegen sie nicht im Lok-Inneren herum - das hat jedenfalls immer gut funktioniert.


    Das spielt schon eine Rolle…


    Peter hat das ja schon sehr gut beschreiben wo sie hingehören und warum.


    Hier findest du eine Erklärung, was eine Drossel ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Drossel_(Elektrotechnik). Drosseln in Zusammenhang mit Eisenbahn können solch kleine Dinger sein, die oft fälschlicherweise für einen Widerstand gehalten werden oder aber auch tonnenschwere Bauteile von richtigen Lokomotiven.


    Gruss Christian

  • Lieber Namensvetter


    Nimm's mir nicht übel, wenn ich nochmal nachfrage - aber ich möchte wirklich verstehen, weshalb das so ist, nicht einfach nachplappern, was vielleicht viele vor mir auch schon getan haben. Storry für alle, die im MOBA-Forum auch mit diskutieren - dort ist grad eine ähnliche Diskussion am Laufen! (Link unten) (aber ich möchte im Moment dort nicht auch noch Zeit investieren) Es scheint allgemein eine grosse Drossel-Verwirrung zu bestehen! Wem's zuviel wird kann ja einfach deleten!


    Peter hat zwar geschrieben, wie man's machen soll - aber nicht wirklich eine Begründung gegeben.


    Ich hab heute deinen Link zu Wikipedia studiert (obschon irgendwas nicht ganz richtig ist am Link) - und habe natürlich nicht alles verstanden. In der grossen Auswahl von Drosseln und deren so verschiedenen Einsatzbereichen, ist es nicht ganz einfach sich zurecht zu finden. Ich gehe davon aus, dass "unsere" Drosseln in die Kategorie Entstör-Drosseln fallen!?


    In der Beschreibung auf Wikipedia steht, dass damit hochfrequente Wechselspannung ausgefiltert werden soll. Dass die Drosseln in den neuen Loks gleich am Motor angebracht sind, könnte auch den Grund haben, dass sie dort im Fertigungsprozess am einfachsten zu befestigen sind. Um unserem Problem etwas auf die Spur zu kommen, stellt sich erst mal die Frage, WAS denn hier stört? Ich vermute mal, dass es eben diese hochfrequente Wechselspannung aus dem Motor ist - zB durch Funkenbildung zwischen Kollektor und Kohlen? Dann müssen wir wissen, WER vor diesen Störspannungen geschützt werden soll (allenfalls der empfindliche Decoder?). Im weiteren müssen wir wissen, wie sich diese Störungen in den Decoder übertragen - durch das Kabel, oder allenfalls induktiv - also durch die Luft. Wenn es durch das Kabel geht, dann spielt es keine Rolle, wo die Drosseln angebracht sind. Passiert es induktiv - also durch die Luft - dann könnte der Kabelabschnitt zwischen Motor und Drossel als Antenne wirken und den Decoder stören. Dazu müssten allerdings andere Kabel zum Decoder, eine schöne Strecke parallel laufen (meiner Ansicht nach, ist induktive Übertragung in einer HO-Lok nicht gegeben).


    In alten analogen WS-Loks war ja auch eine Drossel eingebaut und zwar zwischen dem Umschalter und der einen Bürste am Motor. Die war aber immer mit zwei Kabelenden versehen und nicht direkt am Motor angebracht. (oder ist das nicht dieselbe Drossel - hat/te diese allenfalls eine andere Funktion?)


    Zur Frage der Kapazität der eingesetzten Drosseln gibts ja auch ganz unterschiedliche Angaben - HAG verwendet um ein Vielfaches grössere als zB Märklin. Bisher hat mich auch noch kein Händler gefragt, für welches Lok-Fabrikat ich die Drosseln brauche - also spielt die Kapazität der Drossel wohl nicht so eine Rolle - oder wissen die Händler auch nicht Bescheid!? Kann vielleicht jemand Störungen beschreiben, die durch den Einbau von Drosseln verschwunden sind?


    Gruss Christian

    Unsere Modelleisenbahn ist ein Familienprojekt - um Zeit zusammen zu verbringen und um gemeinsame Projekte zu realisieren - vor allem aber zum Fahren, zum Bauen und auch zum Schauen! :rolleyes:

  • Hallo Christian


    ... Peter hat zwar geschrieben, wie man's machen soll - aber nicht wirklich eine Begründung gegeben ...


    doch doch, habe ich schon ;) :


    "Wenn die Drosseln z.B. beim Decoder sind, können die Störungen vom Kabel her auf andere Bauteile/Verbraucher/Leiterbahnen streuen"


    Und wenn Du Dein eigenes Bild anschaust, siehst Du auch, dass einige Kabel ab der Schnittstellenplatine parallel und auf engem Raum verlaufen. Ob man im MOBA-Alltag da einen Unterschied feststellt, weiss ich nicht. Die seinerzeitigen Probleme mit z.B. "von selbst fahrenden" Märklin-Loks mit dem ersten Sinus-Motor (wenn ich mich noch richtig erinnere) waren u.a. auf Störungen zurückzuführen, die von anderen Loks ins Gleis zurückgespiesen wurden. Und auch möglich bei ungenügender Entstörung sind Störungen auf den Radio- und TV-Empfang.


    Viele Grüsse
    Peter

  • Nun gibt's auch (deutsche) Reisezugwagen von ESU: http://www.esu.eu/produkte/pul…zugwagen-g3637-in-spur-h0

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Es handelt sich hier wohl um ein DeLuxe-Modell, wogegen sich überhaupt nichts einwenden lässt. Für bescheidenere Ansprüche
    bieten deutsche Modellbahnbörsen immer noch reichlich ähnliche H0-Modelle der verblichenen Hersteller Liliput Wien des Hofrats
    Bücherl (teilweise bereits mit Kurzkupplungskinematik) und Gebr. Fleischmann Nürnberg (sämtlich mit Kurzkupplungskinematik),
    die ggf. den Modellbahn-État überschaubar gestalten helfen.
    In den Fünfzigerjahren bin ich als Kind immermal wieder in solchen Wagen gefahren, hauptsächlich im mittleren Rheintal; letztmals
    bin ich als Student 1973/74 mit dem Nachtzug ("Lumpensammler") in einem solchen Wagen von Frankfurt in Richtung Mannheim
    gefahren; der Fahrkomfort, d.h. Polsterung und Federung, war zweifelsfrei dem des schweizerischen EW I überlegen.