Neue Ae 6/6-Varianten

  • hallo Rüdiger,

    da habe ich nicht den Eindruck, dass Du Feuer an wirfst, sondern sachlich was nachfragst:


    Kamera: Nikon D-800 (die neuere, noch bessere D-810 gab ihren Geist auf). Verwendetes Objektiv für ALLE hier gezeigten Ae 6/6 Fotos: Nikon Makro Festbrennweite 105mm. Beides zusammen ergibt tendenziell schärfere Fotos, als das Auge gerade noch so als schön empfindet. Es kommen "Fehler" zum Vorschein, welche man vorher gar nicht bemerkt hat. Es braucht eine tip top klinisch sauberes Modell. Würde man in dieser Form die nächst beste Lok an einer Börse oder eine ältere bisherige Lok aus meiner Sammlung fotografieren: es sähe aus, als hätte ein Sandsturm statt gefunden. (Aber man muss beim reinigen aufpassen, dass es nach dem reinigen nicht noch verschlimmbessert wird. Dann ist vielleicht der Staub weg, dafür Kratzer entstanden.


    Haftreifen: Wenn ich HAG wäre, würde ich den Ball zurück an die Kundschaft werfen. Die Foren sind doch selber nicht ganz einig, ob überhaupt Haftreifen und wenn ja, wo und wieviele? Würden sich beide Foren auf einen gemeinsamen Nenner einigen, würde sich HAG ganz sicher danach richten. Aber das wäre auch wieder schade, es hat doch immer seinen Grund, wieso jemand viele-, oder keine Haftreifen will. Ich habe auch schon via Händler Sonderwünsche angebracht, nämlich weniger Haftreifen, welche dann auch bei meinem Modell berücksichtigt wurden:thumbup:! Die anzahl Haftreifen hat nichts mit falsch oder richtig zu tun, sondern mit Vorlieben und individuelle Anlage-Ausführung. Wenn einer gerne öfters Pneu wechselt, maximale Zugkraft wünscht, und auf optimale Stromaufnahme pfeift, der ist mit 6 Haftreifen gut bedient. Reicht einem knapp genügende Zugkraft und legt Wert auf optimale Stromabnahme, kann man getrost ganz auf Haftreifen verzichten. HAG wählt einen Haftreifen-Kompromiss. Meine Idealvorstellung wäre: ganz auf Haftreifen verzichten, aber standarmässig 2 Motore..., aber auch damit wären längstens nicht alle Kunden einverstanden. So hat halt jeder seine eigenen Idealvorstellungen.


    Räder

    Ja das wirkt wie eckige Räder. Es sind Nur unschöne harmlose störende Lichtreflexe. Das Foto "schwindelt" nicht vorhandene Fehler vor. Chrom und Glanzlack zu fotografieren ist sehr anspruchsvoll. Profis fotografieren nicht mehr nur, sondern verwenden virtuelle PC-Programme, wie es (in dem Fall das Rad) am besten aussehen sollte, wenn was nicht von selber schön aussieht.


        

    Anbei beide Drehgestelle DER SELBEN LOK UNVERÄNDERT, jetzt gerade ohne Blitz 0815 im Büro ad hoc fotografiert. Jedes Foto vom selben Gegenstand ist nie exakt ganz genau gleich!


    Lack bei den Lampen: viel besser als bei den bisherigen Loks, aber 200% perfekt ist es nicht, schon gar nicht bei diesem schwarzen Glanzlack. Die Kamera ist schonungslos neutral und macht aus einem winzigen Staubkorn oder Haar gleich ein grosser Grand Canyon.

  • Haftreifen: Wenn ich HAG wäre, würde ich den Ball zurück an die Kundschaft werfen. Die Foren sind doch selber nicht ganz einig, ob überhaupt Haftreifen und wenn ja, wo und wieviele? Würden sich beide Foren auf einen gemeinsamen Nenner einigen, würde sich HAG ganz sicher danach richten. Aber das wäre auch wieder schade, es hat doch immer seinen Grund, wieso jemand viele-, oder keine Haftreifen will. Ich habe auch schon via Händler Sonderwünsche angebracht, nämlich weniger Haftreifen, welche dann auch bei meinem Modell berücksichtigt wurden :thumbup: ! Die anzahl Haftreifen hat nichts mit falsch oder richtig zu tun, sondern mit Vorlieben und individuelle Anlage-Ausführung. Wenn einer gerne öfters Pneu wechselt, maximale Zugkraft wünscht, und auf optimale Stromaufnahme pfeift, der ist mit 6 Haftreifen gut bedient. Reicht einem knapp genügende Zugkraft und legt Wert auf optimale Stromabnahme, kann man getrost ganz auf Haftreifen verzichten. HAG wählt einen Haftreifen-Kompromiss. Meine Idealvorstellung wäre: ganz auf Haftreifen verzichten, aber standarmässig 2 Motore..., aber auch damit wären längstens nicht alle Kunden einverstanden. So hat halt jeder seine eigenen Idealvorstellungen.

    Das ist in der Tat immer so eine Sache, ich musste z.B. bei meinem Vater alle Modelle auf vier bzw. sechs Haftreifen nachrüsten, da die Zugkraft bei 25 Promillen (via Film bereits mal ein Thema) nicht ausreichte. Die Stromabnahme ist heute eigentlich kein Thema mehr, da gibt es Kondensatoren und PowerPacks.


    Was mir leider bei der jüngsten Generation HAG Loks (Knie) aufgefallen ist, dass das Radrückeninnenabstandsmass misserabel ist. Die Loks standen auf den Spurkränzen, dadurch hatte der Haftreifen nicht mal kontakt mit der Oberfläche des Gleises. Konnte da meine Blattlehre bis zu 0.4mm zwischen Rad und Schiene dazwischen legen.

  • Nach all den gut sichtbaren Mängeln ist das wohl nur noch ein Angebot für ganz angefressene HAG-Fans.

    Ob da noch jemand zuschlägt? Die Ae 6/6 "Lugano" mit Fehldruck SBB CFF liegt schon seit Monaten bleiern im Ricardo-Verkaufsangebot.

    https://www.ricardo.ch/de/a/ha…m=email&utm_source=211_de

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Im Nachbarforum (wo neuerdings übrigens bemerkenswert ehrlich und ohne Schönfärberei über die aktuelle HAG-Produktion berichtet wird) gibt's passend dazu gerade einen aktuellen Beitrag von lehcim über die Kantonslok 11409 "Basel-Land": https://www.moba-forum.ch/inde…6/&postID=60152#post60152

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Wieder mal an ein Wespennest klopfen und damit für Leben in der Bude sorgen... :D:D


    Gibt es noch andere Leute hier, die meine Meinung teilen, dass die seitlichen Wappen samt Schrift der aktuellen bzw. bevorstehenden Ae 6/6-Städteloks etwas zu weit oben liegen? Zum Beispiel einfach mal das mittlere Bild hier vergrössern und die Schriftoberkante ein bisschen mit der Fensteroberkante vergleichen:


    http://trains.wipertech.ch/Tra…CriteriaBeschreibung=chur


    Dann eine beliebige Vorbildaufnahme anschauen (beispielsweise hier: http://www.juergs.ch/bahn/vorbild/sbb/ae610.html ). Na?


    Noch besser wäre es natürlich, wenn jemand so ein Ding gekauft hat und mit einem präzisen Gerät den Abstand zur Dachkante messen könnte. :thumbup:


    PS. Ein allfälliges Messresultat darf auch per PN oder Mail an mich übermittelt werden - Diskretion wird zugesichert. :saint:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Wozu mit einem präzisen Gerät messen?

    Es kommt so raus, wie es jeweils positioniert wurde: linke Seite und anschliessend rechte Seite.

    Der Gesamteindruck ist entscheidend, das Modell mag gefallen oder eben nicht. Ob das Wappen oder die Beschriftung links zu hoch oder rechts zu tief ist, was soll es?

    Vergleichen wir die Fotos von "Chur" mit der "Olten" in der Datenbank, so ist der Gesamteindruck von Wappen und Maschinenraumfenstern eher ungleich (auf der gezeigten Seite der Modelle).

    Wer Spass hat an diesen jeweils 4 Modellen darf sich sicher freuen, dass nur noch 3 andere Modellbahner genau diese "ahnlichen" Fantasiemodelle besitzen!


    Gruss Georges

  • Danke Georges. Mir ging's eigentlich nicht (nur) um die Fantasiemodelle, sondern generell um den aktuellen HAG-Ae 6/6-Ausstoss. Und dein Avatar-Bild von der "Lenzburg" - so klein es auch ist - bestätigt meines Erachtens gerade schön, dass die Wappen bei den "handgemachten Spitzenmodellen" zu hoch oben liegen. ;)

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Etwas finde ich sonderbar bei diesen Fantasiemodellen. Wenn füher solche Keinstserien (oder muss man wohl eher von mehrfachen Einzelstückversuchen reden?) in Auftrag gegeben wurden, haben die Auftraggeber ihre Absicht im Vorfeld immer mit viel Brimborium angekündigt. Hier schreibt erzhal, der sonst eigentlich immer offen kommuniziert, nur, dass die Modelle von HAG im Auftrag hergestellt worden sind. Warum nur diese plötzliche Geheiniskrämerei?


    Früher pflegte man jeweils zu sagen: Papier ist geduldig. Heute müsste es wohl analog dazu heissen: Ae 6/6-Gehäuse sind geduldig. Wann werden wir wohl mit den Farbvarianten säulirosa, dicoviolett oder milkalila beglückt? :huh:

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    Einmal editiert, zuletzt von Richard ()

  • Zurück zur Wappenhöhe: Scheinbar wird diese bei jeder Lok individuell festgelegt, denn bei dieser "Sargans" liegt es sichtbar weiter unten: https://www.ricardo.ch/de/a/ha…11499-sargans-1089080850/

    Für Vorbesteller (gibt es überhaupt noch solche? :P ) heisst das wohl, sich einfach überraschen zu lassen...

    Mit Forumistengruss, Stefan

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  • Sehe ich das bei der von Stefan eingestellten Sargans richtig: Auf Bild zwei, die Front, was ist da mit den Farbunterschieden passiert? Auf Bild drei, Seitenfenster links vom Wappen, nicht richtig eingepasst? Ebenfalls Bild drei, links von der Haltestange Führerstandstüre, sieht aus als sei Farbe runtergelaufen und es sieht "wulstig" aus, wie ein hängengebliebener Farbtropfen?


    Edit:

    Beim von mir erwähnten Seitenfenster könnte es sich um eine Täuschung handeln, Blitzlicht Fotokamera und/oder Lichtverhältnisse beim Fotografieren. Jedoch hat dieser Veräufer noch zwei weitere Loks im Angebot und auch bei diesen beiden Stelle ich Farbunterschiede an der Lokfront fest und den Wulst bei der Haltestange. Hier dürfte es sich nicht um einen Lichteinfall handeln...


    Ae 6/6 Baar


    Ae 6/6 Emmen

    Es grüsst Mattioli


    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert" (Albert Einstein)

  • Mattioli : Es hat schon Merkwürdigkeiten auf den Bildern... :/ Nur beim "hängengebliebenen Farbtropfen" bin ich optimistischer - könnte es sich dabei nicht gesamthaft einfach um die beim Original herausfahrbare Dachleiter handeln?

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Ja richtig Stefan, du hast recht. Ich habe mir die Zeit genommen und andere Modellbilder, auch von Mörschwiler-Loks, angeschaut. Es handelt sich um die herausfahrbare Dachleiter. Also aus meiner Sicht Korrektur, nichts von hinunterlaufen aber dennoch, dort wo der untere Verschluss ist, das dünkt mich doch so irgendwie wulstig., ein Klecks, ein von Hand ausgebesserter Schaden...oder gar einen Staubeinschluss? Bei der Frontpartie habe ich immer noch Fragezeichen...sieht einfach nicht wie fertig lackiert aus...

    Es grüsst Mattioli


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  • Oli, ich habe mir die Bilder auch noch auf einem grösseren Bildschirm angeschaut. Die Frontpartien aller drei von Alain Uldry angebotenen Ae 6/6 sehen ähnlich aus (--> https://www.ricardo.ch/de/shop/Alainuldry/ ). Unter diesen Umständen würde ich da eher auf einen merkwürdigen Lichtreflex tippen. Es wäre ja statistisch fast nicht möglich, dass er dreimal solches Pech mit seinen Käufen gehabt hätte. ;)


    Hingegen die Dachkante der "Sargans" auf dem ersten Bild rechts über dem CFF - na ja... :huh: Und "irgendwie wulstig" sieht für mich bei der gleichen Lok vor allem auf dem dritten Bild der untere Gehäuserand aus - das hatten wir doch schon früher mal bei der "Langnau i. E.". :/

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Stefan, ok, vermutlich ist es schon so mit dem Lichtreflex :/. Ich kann es mir auch nicht mehr anders erklären...

    Ja ich weiss was du meinst bez. Langnau, dieses Bild ist auf deiner Infopage einzusehen ;).

    Es grüsst Mattioli


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  • Alain Uldry hat jetzt bei allen drei Angeboten neue Bilder eingestellt, sodass die Bemerkungen in den vorangehenden Beiträgen nur noch teilweise nachverfolgt werden können.

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Die Bilder sind jetzt viel besser. Details sind gut sichtbar. Die seltsamen Farbmuster auf der Front sind weg, die vorher nur verschwommen erkennbaren Frontnummern sind jetzt klar lesbar. :thumbup:

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Die Krönung des zu hoch stehenden Wappens ist nun auf diesem Bild im anderen Forum zu sehen - wer spendet dem dortigen Schreiberling die offenbar dringend nötige stärkere Brille? ^^ https://www.moba-forum.ch/inde…6/&postID=60701#post60701


    Gezeigt wird dort ja ein Modell der 11517 "Brunnen". Bevor nun einer der sattsam bekannten Schönredner daherkommt und behauptet, ausgerechnet bei dieser Vorbildlok hätten die damaligen SLM/SBB-Präzisionsmechaniker die Wappen ausnahmsweise so hoch angebracht, darf ich auf die wunderbaren Bilder bei Jürg Bender verweisen: http://www.juergs.ch/bahn/vorbild/sbb/ae610.html


    Ihr ahnt es sicher schon: vor allem auf Bild Nr. 3 von 5 erkennt man bei einer Vergrösserung der Browseransicht herrlich die früheren Befestigungspunkte. :thumbup: Einfach nur noch peinlich für gewisse selbsternannte Fachleute und Berater... 8|


    Mit Forumistengruss, Stefan

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  • wer spendet dem dortigen Schreiberling die offenbar dringend nötige stärkere Brille?

    Lieber Stefan,

    ich spende Dir ein wenig mehr Gelassenheit. Kann man bei mir gratis abholen.


    1 x mehr stimmt an sich Deine Kritik! Fragt sich nur, ob auch die Verhältnismässigkeit des "Problems" in richtigen Relationen angeprangert wird? Schau mal bei Deinen anderen Ae 6/6 nach: keine davon wird haargenau gleich sein! Am schlechtesten stimmt das Wappen bei der uralten HAG Ae 6/6 Typ 1, dort berührt das Wappen fast den Zierstreifen. (Dass vorerst kein Name vom Kanton steht, stimmt wiederum mit dem Vorbild anfänglich überein) Sehr gut stimmt es (meine Ansicht) bei den HAG Versionen der 1960-er Jahre! Dafür - was für eine Katastrophe - musste das ganze Wappen Arsenal, da die Loknummer erhaben ausgeführt, für ein und die selbe Lok-Nummer herhalten. Oder noch "schlimmer", falls es bei einer Ae 6/6 blieb, wurden die überzähligen Wappen an Re 4/4 I und Ae 4/7, oder gleich an die Märklin DB E-41 und E-10 angebracht. (Ist ja auch immer wieder ein Thema hier bei den Internet-Angeboten).


    Zugegeben, ein meist buntes Ae 6/6 Wappen fällt auf grünem Hintergrund auf und wie richtiger ein Wappen dimensioniert und platziert ist, um so besser.


    Doch Du schiesst weit, (aus Prinzip?) über das Ziel hinaus. Ich kann da rein gar nichts peinliches erkennen, sondern einfach das sich DER Ae 6/6 Kenner an seinem Modell erfreut:thumbup: Der hat viele Ae 6/6 Modelle, wenn es kein gutes Modell wäre, würde er sich nicht so löblich darüber äussern!


    Anbei noch Ae 6/6 Wappen Fotos von der ganz alten HAG H0 Lok, Lima H0 und Modelbex.


    Gruss Hermann

  • Ostermayer : Das Thema hier trägt den eindeutigen Titel "Neue Ae 6/6-Varianten". Es braucht also weder Exkurse in die Vergangenheit noch solche zu Lima oder Modelbex.


    In welcher Form ich meine Bemerkungen zur aktuellen HAG-Produktion anbringe, darfst du gerne mir überlassen. Entscheidend ist somit nur, dass meine Kritik einmal mehr stimmt. Danke, dass du immerhin das anerkennst. :thumbup:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)