• Äh... ja, die Printnummer passt - danke für den Hinweis.


    Mann beachte, mit wieviel "Zuwendung" und elektrischen Fachkenntnissen diese Lok digitalisiert wurde.


    Was man auf dem Foto bspw. nicht sehen kann, beim Decoder funktionieren Aux1 (grün) und Aux2 (violett) nicht mehr.

    Die beiden Kabel wurden einfach abgeschnitten, aber nicht isoliert!


    Gruss

    Christian

    Gruss Christian


    Anmerkungen und Kommentare sind meine persönliche Meinung und müssen nicht zwingend die Meinungen Anderer wiedergeben.

  • Hallo


    Wurden bei dieser Re 4/4 I auch die Lichtleiter ausgetauscht (inkl. Führerstände)?


    Wenn ja, sind die Beleuchtungplatinen falsch herum angeschraubt. Normalerweise müssen die LED's nach unten schauen. Auch würde mit dieser Verdrahtung die 3+1 Beleuchtung nicht funktionieren, da eine Litze fehlt (für die Verbindung der beiden Platinen).


    Viele Grüsse

    Heinz

  • Hallo Christian


    Interessant, schauderhaft trifft es wohl eher, wie kann man eine Lok nur so umbauen... für mich unverständlich, da lässt man es lieber bleiben.


    BEtreffend LED Platine, die LED inkl. den neuen Führerständen und Lichtleitern sind nicht so eine Seltenheit, hatte dies beim Umbau der Loks meines Vaters in einigen Re 4/4 I vorgefunden. Sicherlich bei folgenden Loks ab Werk: Historic Lok Rapperswil, Historic Lok Olten, bei drei MThB Re 416, bei der SRT Re 416, bei einer Centralbahn Re 4/4 I.

  • Bleibt also wirklich die Frage übrig, was wohl wie funktioniert.

    Ob überhaupt etwas funktioniert, dazu hat sich Christian noch gar nicht geäüssert. Bis jetzt hat er eigentlich nur das Foto ins Forum gestellt.

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • ... dann will ich mal berichten:


    - Die Lok ist vor- und rückwärts gefahren. (Im Radio nebenan hat's dabei aber ordentlich geknackt und geknirscht, auf Grund von fehlenden Entstör-Bauteilen.)

    - Die Beleuchtungsprinte waren/sind in Ordnung. (wie weiter oben bereits erwähnt wurde, kein 3+1 Lichtwechsel, nur 3+0, und miserable Helligkeit).

    - Es sind beidseitig die Führerstände (1x mit LF) mit den entsprechenden LED-Lichtleitern vorhanden.

    - Die Gehäuse-Aussenseite, Unterteil samt Achsen/Räder und Motor sind soweit in Ordnung.

    - Einseitig (hinten) ist eine Radblende mit einem NEM-Adapter montiert, vorne nur eine Radblende ohne Zughaken.


    - Wie bereits geschrieben, sind am ESU-LoPi V3.0 AUX1+AUX2 defekt. (Grund siehe weiter oben).

    - Bei den Distanzbolzen für die Beleuchtungsprinte waren beidseitig die unteren Schrauben (Verbindung Unterteilplatte-Distanzbolzen) lose.

    (Auf Grund dessen, dass die Printe auf dem Kopf stehend montiert waren, lies sich das Gehäuse ansonsten wohl nicht mehr richtig aufsetzen.)

    - Es war ein Märklin-Schleifer montiert (Kontakt mit der HAG-Grundplatte gerade mal so knapp)

    - Auf dem Dach waren ein HAG- und ein kleinerer Märklin-Pantho montiert. (mittlerweile sind es wieder 2 Identische von HAG)

    - Die Führerstände waren ins Gehäuse rein gezwängt worden. (je nach Gehäuse- und Führestand-Guss-Konstellation kann das vorkommen. Dann müssen die Führerstände

    mit Schleifpapier oder einer Feile etwas nachgearbeitet werden.)

    - Wie meist bei den Re 4/4I anzutreffen, sind einige der Fenster an den Ecken gestaucht, gesplittert oder kleine Teile weggebrochen. (hier muss das eine oder andere ersetzt werden,

    sofern ich passenden Ersatz finde....)


    Gruss Christian

    Gruss Christian


    Anmerkungen und Kommentare sind meine persönliche Meinung und müssen nicht zwingend die Meinungen Anderer wiedergeben.

  • Lass mich raten:

    Das ist ein typisches Vitrinenmodell, nur Probegefahren, von Ricardo.

    Das ist kaum anzunehmen. Es sieht eher so aus, wie wenn jemand versucht hat, ein Modell mit konvenzioneller Beleutung auf LED-Beleuchtung und Digitaldecoder nachzurüsten. Die dazu notwendigen Teile waren ja als Ersatzteile problemlos zu bekommen. Da die Beleuchtungsplatinen auf dem Rücken eingebaut sind, hätte beim 3/1-Lichtwechsel ausserdem die falsche Lampe auf der Rückseite geleuchtet.

    Die Lok sollte sicher für den Fahrbetrieb hergerichtet werden, hat aber nie so funktioniert, wie eigentlich beabsichtigt. Und vielleicht hat es dann wirklich noch eine Zeit lang in einer Vitrine gestanden. Über Ricardo verscheuert wurde es aber sicher, weil jemand sein Hobby aufgegeben hat, oder aber eben, weil die fahr- und funktionstechnischen Erwartungen nicht erfüllt worden sind.


    Freundliche Grüsse

    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Lass mich raten:

    Das ist ein typisches Vitrinenmodell, nur Probegefahren, von Ricardo.

    Nun ist das typische, probegefahrene Ricardo Vitrinenmodell fertig gestellt ^^ - kein Neuzustand, aber wieder gut in Schuss. Und... wo HAG drauf steht, ist auch HAG drin ;).

    Nachdem die "Fremdteile" durch passende "HAG-Teile" ersetzt; der halb-defekte ESU-Decoder getauscht und eine 8pol. Schnittstelle eingebaut wurde, ist die Lok wieder voll funktionstüchtig :).



    Die defekten Fenster im Gehäuse konnte ich mit etwas Anpassarbeiten ersetzen und die Führerstände ein bisschen schmälern, damit diese nicht ganz so stramm im Gehäuse sitzen.


    Im Nachgang habe ich gesehen, dass es ein paar kleine Lackschadstellen im roten Bereich und im dunkelgrauen Sockel gab, diese wurden ausgebessert. Nur die gelben Griffstangen sind lacktechnisch beschädigt geblieben - ich habe keine passende gelbe Farbe zur Hand.


    Gruss

    Christian

    Gruss Christian


    Anmerkungen und Kommentare sind meine persönliche Meinung und müssen nicht zwingend die Meinungen Anderer wiedergeben.

  • Sieht schön aufgeräumt aus - und die Betriebsnummer 10008 ist ja recht selten. :thumbup:

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Hallo Christian


    Sieht sehr professionell aus. Ich kämpfe auch immer mit den widerspenstigen Litzen. Hast Du einen Trick bzw. Tipp für mich?


    Bei mir wartet noch eine blaue und eine lindengrüne Re 4/4 I auf Fertigstellung!


    Viele Grüsse

    Heinz

  • Ich kämpfe auch immer mit den widerspenstigen Litzen.

    Kannst Du etwas genauer beschreiben, was genau das Problem ist?

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Meistens sind die Litzen etwas zu lang. Das überschüssige Material muss dann so verlegt/versorgt werden, dass es nirgends eingeklemmt wird und es sollte irgendwie "sauber" aussehen.


    Ich binde dann meistens die Litzen zu einem Strang (mit einem Rest einer Litze) zusammen. Aber der ich bekomme das nie so "schön" hin wie von Christian abgebildet.


    Wie bleibt zum Beispiel die blaue Litze am unteren Bildrand in Position? Ist die festgeklebt?


    Es ist mir auch schon passiert, dass sich beim Aufsetzen des Gehäuses eine Litze genau über das Loch der Gehäuseschraube "verschoben" hat und dann eingeklemmt wurde.


    Bei mir liegen die Litzen auf jeden Fall nie so gerade!

  • Eine Möglichkeit wäre es natürlich, ein Teil des überschüssigen Materials wegzuschneiden. Erfahrungsgemäss wird an einer fertig verdrahteten Lok kaum je wieder Etwas geändert, also braucht es auch keine Angstreseve.

    Ich "binde" solche Kabelstänge jeweils alle 2 ... 3 cm mit kurzen Stücken (5 ... max. 10mm) SAchrumpfschlauch zusammen. So bleiben die Kabelstränge immer noch flexibel.

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.