Zurüstsätze

  • Hallo zusammen, ich habe schon seit längerer Zeit das Forum regelmässig mitgelesen und davon profitiert. Heute habe ich mich endlich registriert. Von Hag besitze ich diverse re 460, Re 4/4, Re 6/6 und Ae 6/6. Mich interessiert die Bearbeitung der Loks mit Zurüstteilen. Wenn in der Zubehörliste von Hag z.B. steht: "Zurüstsatz für Ae 6/6" würde mich interessieren, was eigentlich dazugehört? Ich nehme an, die geschlossene Schürze, div.Kabel sowie Kupplungshaken. Gibt es das Alles zweimal ( für beide Seiten) oder muss man dann 2 Sätze kaufen. Ich bräuchte pro Lok eigentlich nur eine für dir Front, da ich hinten überall Digitalkupplungen eingebaut habe ( Krois und Roco). Dann würde ein Satz für 2 Loks reichen???

  • Ich weiss es im Moment leider nicht genau, aber dein Avatar-Bild ist einfach genial! :lol: Ist das echt oder eine Fotomontage - und falls echt: wie gehts den beiden Objekten nun gesundheitlich? :wink:

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Hallo Unholz, danke für das Lob! Das ist mein Hund namens Luna, der sich gerade damit beschäftigt, "die schönste Re 460" unter seine Fittiche zu nehmen. Der Lok hat das nur eine Digitalkupplung gekostet, der Hund ist ungeschoren davongekommen und erfreut sich noch immer bester Gesundheit. Vielleicht kommt Dir das Bild auch irgendwie bekannt vor, es war mal in der LOKI 12/04 abgebildet.

  • Hallo Terry


    Der Zurüstsatz ist immer für beide Seiten, er sollte zwei geschlossene Schienenräumer, zwei Kupplungshaken und acht Bremsschläuche beinhalten.

  • leg das Beilchen weg und hör auf Häärchen zu spalten:
    der "durchschnittliche" Hobbybahner kennt den Unterschied zwischen HLL und HBL gar nicht, für den sind das alles Bremsschläuche.... :) (und davon sind 8 drin...)


    Wers genau nimmt, kann die Absperrhähne der Inneren rot und die der Äusseren weiss anmalen (das Kreuz auf der Luftkupplung ist in H0 eher schwierig zu gravieren....) :)

  • Zitat von "scotti"

    :!: Erwin = durchschnittlich + Hobbybahner :!: **duck und weg**


    Was den sonst? ?(: ?(: ?(: Auch ich steh manchmal auf dem (Brems)Schlauch. :wink:


    Mosi


    Ganz richtig, 3 Schläuche pro Seite. :D

  • Na klar Mosi.
    2 mal 5er und 1 mal 10er.
    Ganz alte Bilder zeigen sogar Ae 6/6 Loks nur mit 5er Leitung.


    [Blockierte Grafik: http://img244.imageshack.us/img244/5153/64935703.jpg][Blockierte Grafik: http://img244.imageshack.us/img244/8851/as1.jpg]


    Fakt ist: Die Loks gewinnen optisch erheblich!
    Ich finde das voll nachgebildete und bewegliche Kuppel total Geil!

  • Hallo Mosi,
    könnte es sein, dass ich am vergangenen Samstag eine rote Re 4/4² über Ebay von Dir erhalten habe? falls ja, die Lok läuft Klasse, übrigens trotz der brünierten Räder. Ich baue grundsätzlich einen Lenz-Decoder in meine Hag-Loks ein, den kann ich nämlich prima (mit 2200 Mikrofarad ) puffern. Damit gibts bei mir keinerlei Kontaktprobleme mehr und Kriechfahrten über Weichenstrassen sind auch kein Problem.

  • Hallo Terry!


    Habe ich die Lok also umsonst verkauft :oops::oops::oops:
    Die brünierten Räder sehen nämlich 100 mal ( :!::!: ) besser aus, als die silbernen - insbesondere fallen die Spurkränze da immer auf :wink: .


    Aber nicht jeder fährt Lenz. Da sollte ESU in der Tat etwas gleichwertiges anbieten, dann könnte man die viel schöneren brünierten Räder verwenden.
    Übrigens wurde diese Diskussion hier im Forum schon an anderer Stelle geführt . . .:wink:


    Viele Grüße!
    Mosi


    P.S. Ist das der Original Pufferspeicher von Lenz oder ein Eigenbau?

  • hallo Mosi,


    früher habe ich mal alle Hag-Loks mit Neusilber-Rädern versehen, damit die Stromabnahme optimiert wird. Heute sorge ich für gute Kontaktabnahme an den Rädern ( möglichst viele ) und benutze nicht das teure Power 1 von Lenz sondern baue mir für ein paar Rappen bzw. Cent eine elektronische Schwungmasse selbst. Lenz arbeitet ja mit Goldcaps, das sind teure,hochfaradige Elkos. Für Ottonormalverbraucher genügt ein Elko von 2200 Mikrofarad ( 25 Volt). Diesem schliesse ich einen Widerstand von 3,3 Kiloohm parallel, damit der Elko sich entlädt, wenn die Lok stromlos steht. Der Minusanschluss kommt nun an den GND des Decoders, in die Plusleitung muss noch eine kleine Ladeelektronik zwischengeschaltet werden. Diese besteht aber nur aus einer Diode
    1 N 4001 und einem dieser Diode parallelgeschalteten Widerstand von
    12 Ohm. Das Teil kommt nun in die Plusleitung, die Kathode der Diode
    ( Seite mit dem Ring ) muss Richtung Decoder zeigen.
    Der Lenzdecoder hat an einer Seite 3 Lötflächen für das Powermodul. Plus ist dabei die Äussere, Minus oder Masse oder GND( alles dasselbe) die Innere. Die mittlere wird bei dieser Schaltung nicht benötigt. Die Loks haben auf diese Weise aus Mittengeschwindigkeit einen Ausluf von ca. 5-10 cm, da reicht allemal.

  • In diesem Katalogausschnitt sind sämtliche Zurüstsätze aufgeführt und einer im Bild dargestellt.


    [Blockierte Grafik: http://hag-info.ch/hag/forum/p…x/177_Zurstsatz_HAG_1.jpg]



    So sollte die Bohrung für die Kupplung nicht aussehen. :wink::wink:


    Im RailMail Nr.13 ist beschrieben wie es richtig funktioniert.


    [Blockierte Grafik: http://hag-info.ch/hag/forum/p…Kupplungseinbau_HAG_1.jpg]


    Der letzte Satz im Artikel,


    Wichtig: Die Modellkupplung ist nur zur Dekoration und sollte nicht zum Ziehen von Wagen benutzt werden!

  • Hallo Erwin,
    vielen Dank für die Info. Jetzt weiss ich genau, was ich bekomme, wenn ich einen Zurüstsatz bestelle. Ausserdem habe ich jetzt gleich die Bestellnummern und muss mir diese nicht mühsam aus den Hag'schen Zubehörlisten heraussuchen. Die Teilebeschreibung ist dort auch nicht immer ganz eindeutig, so dass man eine böse Überraschung erleben kann, wenn das Päckchen kommt.

  • So, will noch mal ein Bild einer Re 4/4 II nachliefern


    [Blockierte Grafik: http://img24.imageshack.us/img24/5872/ae2.jpg]


    Aber eines ist jetzt auch mir nicht klar:
    In Patriks Umbauanleitung ist bei der Re 460 die Hebelanordnung w/r r/w.
    Dies ist auch richtig, ich hab auf Vorbildfotos nachgeschaut.


    Bei Re 4/4 und Re 6/6 ist es genau umgekehrt, r/w /w/r.
    Ich gehe mal davon aus, das rot für die 5 Bar HLL (Brems-)Leitung steht und weiß für die 10 Bar HBL Leitung.
    Da bleibt als Frage übrig:
    Muß bei Re 460ern über Kreuz gekuppelt werden, oder ist der "Farbcode" vertauscht? Das wäre mir absolut neu.