HAG 170 Goldküstenexpress Bodenplatte Motorwagen

  • Guten Tag
    Der Motorwagen vom Goldküstenexpress ist ein Steuerwagen (420). Meine Frage dazu.
    Was ist das für eine Bodenplatte die das Motordrehgestell aufnehmen kann?
    Ist das eine modifizierte Bodenplatte vom Steuerwagen oder von einem Personenwagen 4.. oder sonst etwas?
    Hat jemand ein Bild wie diese Bodenplatte (unbestückt, leer) aussieht?
    Danke und viel Spass mit unserem Hobby
    Beat

  • Hoi Beat, ich würde spontan sagen: eine modifizierte Bodenplatte von einem Steuerwagen (grosser Ausschnitt am hinteren Ende für die Motoraufnahme). Und das graue Gewichtsteil mit den Unterbodenattrappen ist ein modifiziertes (verschmälertes) vom 150er-Triebwagen.


    Soll ich wirklich einen GoKüEx-Motorwagen notschlachten...? 8|;)
    Oder helfen diese Bilder von unserem Mitglied gnumolo etwas?
    http://www.blechundguss.ch/157.html
    http://www.blechundguss.ch/859.html

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Danke Stefan
    Nein, bitte nicht notschlachten. Diese Bilder habe ich gesehen. Ich sehe das auch so, dass die 420er Bodenplatte halt ausgefräst wurde damit der Schwenkbereich für das Motorgestell so gross ist wie bei der 150er Bodenplatte.
    Da jetzt dann bald wieder Nebel und Spinnweben im Garten dominieren habe ich mir mal überlegt einen GRÜNEN Schattenküstenexpress zusammen zu bauen. Hhmm, und jetzt fehlen noch ein paar Teile, eben eine solche Bodenplatte.
    Grüsse aus dem Bastelraum

  • Hoi Beat
    Deine Idee gefällt mir! – Hier ein paar Angaben meinerseits:
    Die Bodenplatte war kein modifiziertes 420er-Steuerwagenteil, sondern wurde eigens für den GoKüEx hergestellt. Aus Stabilitätsgründen aus gleich dickem Blech wie beim 150er-Triebwagen (der Steuerwagenboden ist leider dünner).

    Selber habe ich vor Jahren aus zwei überzähligen BT-ABt einen zweiteiligen Phantasie-Pendelzug hergestellt. Siehe:
    http://www.forum.hag-info.ch/i…ad&postID=73992#post73992
    http://www.forum.hag-info.ch/i…ad&postID=74002#post74002

    Stopp Stefan! – Keine Notschlachtung, weil: Bei einem ABt-Boden kann der Ausschnitt fürs Motordrehgestell herausgearbeitet werden.
    Das vorhandene Loch (ex Drehgestell) ist zu gross. Mittels eines Messing-Drehteils (eingeklebt) wird das Motordrehgestell zentriert und die fehlende Blechdicke ausgeglichen. Für die Einstiegstritte fand eine flachgelegte und nachbearbeitete PW-Stützwand 400007-50 Verwendung. Die beiden Teile sind vernietet und geklebt, was die Stabilität noch etwas verbessert.


    Ich wünsche dir viel Freude beim Verwirklichen deiner Idee

  • Hanspeter, ich kann wieder mal nur staunen über dein Wissen und deine handwerklichen Fähigkeiten. Und das Ganze auch noch perfekt illustriert - Chapeau! :thumbsup:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Vielen Dank an Aachtal. Grossartig !! So habe ich mir das vorgestellt und das zu grosse Loch. Mangels kleiner Drehbank werde ich etwa suchen müssen für dieses Kleinteil.
    Herzliche, schon im Bastelraum gewesene Studiengrüsse > Rauch oberhalb Kopf
    Beat[*]

  • @ Stefan: Danke - Ich geniesse in Bescheidenheit dein Kompliment :) … und liebe Grüsse euch beiden nach Winti


    Das ist das zuletzt entstandene Fahrzeug im AACHTALBAHN-Projekt: Ebenfalls ein zweiteiliger Pendelzug


    @ Beat: Ich habe den leisen Verdacht, dass noch überzählige Drehteile vorhanden sein müssten. Werde in den nächsten Tagen mal mein Ersatzteillager durchforsten. Wenn ja, lasse ich es dich wissen.



  • Vielen Dank Hanspeter, schöne Sachen hast Du da auf die Beine, ich meine auf die Räder gestellt, gratuliere.


    Die Info mit den Drehteilen macht schon jetzt grosse Freude und ich behalte die Freude ganz für mich.


    Herzlichst
    Beat

  • Wie beim Triebwagen mit einer Schraube. Das Gewicht besitzt ja auch das Loch und das Chassis auch. Man braucht nur ein Aluröhrchen. Das schneidet man auf die Länge zu so dass es ab Dach ansteht aber das Gehäuse korrekt sitzt (der schlimmste Teil bis man etwa die Länge raus hat.) und schneidet mit dem Gewindeschneider ein Gewinde rein. Dann schraubt man es am Chassis fest so wie es sein muss, bepinselt die andere Seite mit genügend Cementitkleber und setzt das Gehäuse auf. Bindet dieses mit Gummiband fest, damit es richrig sitzt und wartet bis der Kleber ausgehärtet ist. Fertig.

  • Das war auch meiner beim Bau des GBS Triebwagens. Das Alurohr muss voll eingepappt sein zwischen Kleber und Dach. Giessharz am Schluss drumrum sollte noch nachhelfen. Das grösste gefriemel ist aber das Alurohr auf die korrekte Länge zu stutzen. Eventuell beim Triebwagen original nachmessen aber auch da hats vom Guss einen Kragen zudem ist das Gehäuse vom Gussdach dicker

  • Meine Zielsetzung, einen Personenwagen 400. 03 zum Motorwagen umzubauen um damit einen sehr flexiblen Nahverkehrszug zu realisieren ist erfüllt. Die Jungfernfahrt zum Jahresbeginn konnte stattfinden. ABER: Die angedachte einfache Anpassung vom Wagenboden für die Aufnahme des Triebgestells war für mich sehr umtriebig. Immer wieder neue Hindernisse à gogo beim Modifizieren dieses dünnblechigen Wagenbodens liessen x-Arbeitsstunden in den Wagenboden versickern. Die Technik ist bewusst sehr einfach gehalten, einfach aber funktionstüchtig. Das einzige Fremdteil am Motorwagen ist die Konsole vom Märklin Speisewagen 4016 / 4035 für die Aufnahme des HAG-Pantographen, ich bitte um Nachsicht. :S
    Vielen Dank an Hanspeter für die Zustellung von Teilen aus der Decolletage und vielen Dank für andere Tipps vom Forum die mir in irgendeiner Weise geholfen haben. Märssi …


    Gruess
    Beat

  • Ein grüner GoKüEx... - Wahnsinn. :thumbsup: Gratuliere zum gelungenen, sehr originellen Zug!

    Mit Forumistengruss, Stefan

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