Irritierendes Editorial im Eisenbahn-Amateur 2/2019

  • Mir geht's ähnlich wie modellbahner : Auf der EA-Titelseite der Nr. 3/2019 wäre meiner Meinung nach kaum etwas anderes als die "Köfferlilok" von Märklin zu erwarten gewesen. :thumbdown:


    Diese Meinung würde ich im Grundsatz auch vertreten, aber das was märklin als "Handmuster" gezeigt hat, verdiente kaum den Namen. Insofern hätte man nur das 3D Rendering aus dem Katalog abdrucken können...

  • Beim EA (Zeitschrift) stehen übrigens weitere Veränderungen an. Die Firma Bühler Druck ist verkauft worden (per wann genau ist mir nicht bekannt) - ich habe allerdings per Zufall davon erfahren. Grundsätzlich kann man vermutlich davon ausgehen, dass es gleich weitergehen wird wie bisher - aber man weiss ja nie - neue Leute, neue Ideen.

  • Das Datum kann ich gerne ergänzen: per Ende Januar 2019 gemäss dem angehängten Scan.

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • So, die Nummer 3/2019 liegt vor mir. :)


    Wenn man bei der Rezension fair bleiben will, dann hat das relativ kurzfristig zusammengewürfelte neue Redaktionsteam keine schlechte Erstlingsarbeit abgeliefert: es ist ein EA, wie man ihn seit jeher kennt, und uneingeweihte Leser werden wohl nicht einmal einen Unterschied zu früher bemerken (ausser vielleicht bei den hellgrün hinterlegten Überschriften in der etwas übersichtlicher wirkenden "Agenda"). Entfallen ist offenbar die Rubrik "Neu im Handel".


    Die insgesamt rund 30 im Heft spontan gefundenen Rechtschreibe-, Grammatik- und Interpunktionsfehler hätten allerdings einem sorgfältigen Korrektorat auffallen müssen. Aber wer weiss: vielleicht wollte man damit Adleraugen wie mir eine Freude machen? ;)


    Inhalt und Gewichtung des zwölfseitigen Messeberichts können andere Forumisten besser als ich beurteilen - mir persönlich scheint der Zubehörsektor eher übervertreten.

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Die insgesamt rund 30 im Heft spontan gefundenen Rechtschreibe-, Grammatik- und Interpunktionsfehler hätten allerdings einem sorgfältigen Korrektorat auffallen müssen.


    Gibt es dafür noch keine automatischen Korrekturprogramme wie z. B. bei Word, welche solche Fehler markieren?

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Die insgesamt rund 30 im Heft spontan gefundenen Rechtschreibe-, Grammatik- und Interpunktionsfehler hätten allerdings einem sorgfältigen Korrektorat auffallen müssen. Aber wer weiss: vielleicht wollte man damit Adleraugen wie mir eine Freude machen?

    Stefan, 30 Fehler auf teils dicht gedrängten ca. 50 Seiten, das entspricht 1 Rechtschreibefehler auf 1.66 Seiten. Das finde ich schon einen Spitzenwert :thumbsup:


    Hast Du schon mal Gratiszeitungen und/oder den "Blick" gelesen? Ab und zu sind auch dort fehlerfreie Ausgaben zu finden, bez Fehler fallen mir nicht auf. Meistens jedoch wüsste ein Adlerauge gar nicht mehr wo hinsehen, so zahlreich sind die Fehler vorhanden.


    Fehler gehören halt einfach dazu. Vielleicht ist ein gänzlich fehlerfreies Produkt nicht mal wünschenswert, weil es würde die Auslieferung verzögern und das Produkt verteuern. Es ist eine Frage vom richtigen Mass. Zu viele Fehler geht natürlich auch nicht. Zu meinen Dorenbach Zeiten gab es einen Oberlehrer, welcher einerseits ein lieber Stammkunde war und anderseits jeden Fehler rot markierte... Irgend einmal war es zu viel für ihn! Er forderte zwecks Lektoren Arbeit den Auktionskatalog 1 Monat vor "Gut zum Druck": Unmöglich! 1 bis 2 Tage, besser 1-2 Stunden mussten reichen. Das fand wiederum der Lehrer unmöglich.


    Mich irritieren mehr die modernen Worterkennungen auf dem Handy und im Internet, welche logischerweise nicht primär für Modellbahnen ausgelegt sind. Auf e-Bay und Co ist oft von Re 4/4 ii, zu lesen oder SBB TEE Triebzug Rae und Ram oder vom Rabde weil Wort-Automatismen mehrere Grossbuchstaben und am Schluss doch noch ein kleines "e" (ggf. "m" oder (selten) ein "a") nicht zulassen. Orthographisch versierte Leute sagten mir, es würde schon gehen, aber man müsse jeden einzelnen Begriff als "richtig" ins System eingeben.


    Gruss
    Hermann

  • Und eine grosse Bitte zum schnellen Weiterverbreiten innerhalb der Klubs: Anträge an die diesjährige DV (zum Beispiel Anträge auf Absetzung des Präsidenten usw. :D8) ) sind spätestens bis zum 26. Februar 2019 (eintreffend) an den SVEA-Präsidenten zu senden (Monsieur Urban Rüegger, Chemin des Arnoux 17, 1867 Ollon).

    Die Traktandenliste lässt den Schluss zu, dass keine Anträge eingegangen sind.

  • Das ist richtig - immerhin sind aber ein neutraler Wahlleiter und eine weitere Aufpasserperson vorgesehen, damit das Ganze einigermassen geordnet abläuft. ;)

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Hallo zusammen

    Es ist klar: Die neuen Macher in der Redaktionskommission des EA werden an ihrer Arbeit gemessen.

    Deshalb soll auch das gesagt sein: Die aktuelle Ausgabe des EA gefällt mir ausgezeichnet. Wunderbare Bilder der Seelinie, die heuer ihr 150-jähriges Jubiläum feiert. Und auch sonst ein Eisenbahn-Amateur, wie ich ihn seit vielen Jahren kenne und schätzen gelernt habe.

    Beste Grüsse

    Stephan

  • Ich schliesse mich deiner Beurteilung weitgehend an, vor allem aufgrund der teilweise sehr interessanten Fotos (zum Beispiel dem kleinen Tatzelwurm auf der vierten Umschlagseite). Aber mal abwarten, ob das Qualitätsniveau auch längerfristig gehalten werden kann. ;)

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Hallo zusammen

    Das neue Jahr fängt schon heute, Heiligabend, an; der neue EA 1/2020 liegt im Briefkasten. Und das neue Jahr fängt gut an! Insbesondere der 15 (in Worten: fünfzehn!) Seiten lange und mit vielen historischen Bildern geschmückte Bericht zum Schweizer Bahnhof Konstanz begeistert. Hoffen wir, dass der Redaktion die Themen weiterhin nicht ausgehen und sie engagiert über Vorbild und Modell berichten.

    Beste Grüsse

    Stephan

  • Hoi mitenand

    Das muss man der EA-Redaktion lassen: Passend zur Auslieferung der gelungenen Ae 8/14 von Roco erscheint im Eisenbahn-Amateur ein toller Artikel mit schönen Bildern der verschiedenen Typen dieser mächtigen Lok.

    Richtig schöne Pfingst-Lektüre!

    Beste Grüsse

    Stephan

  • Hoi mitenand

    Gestern lag der EA 9/2020 im Briefkasten. Zwei Artikel haben mich begeistert und mich das garstige Wetzter von heute Samstag vergessen lassen: Zum einen der 11-seitige Artikel über die RVT (Régional du Val-de-Travers) zur Geschichte der Bahn und deren besonderem Rollmaterial. Zum andern die "Kleinbahn-Story", die mit vielen Bildern die Geschichte dieses ehemaligen österreichischen Spielwaren-Herstellers dokumentiert und die zahlreichen Produkte zeigt. Ein Highlight: Eine Foto mit dem aktiven Präsidenten des Appenzeller Modellbahn- und Modellbau-Clubs AMMC (und Kleinbahn-Spezialisten!) in den 60er-Jahren am Boden liegend und Kleinbahn-spielend... :D

    Beste Grüsse

    Stephan

  • Als grosser RVT-Fan und Mitglied bei RVT-Historique teile ich deine Freude über den genannten Artikel. :)


    Aber in Bezug auf die Zeitschrift selber sehe ich schwarz, denn mit jeweils noch etwa einer einzigen Inseratseite in den letzten Nummern (plus ein paar Eigeninserate, die nichts einbringen), der coronabedingten Entwicklung (wegbrechende Inserateeinnahmen im Zusammenhang mit den Messen in Bauma, Friedrichshafen und Nürnberg) sowie der immer dramatischer werdenden Überalterung der SVEA-Führungstruppe muss man mit einem ziemlich baldigen Ende innerhalb von etwa zwei-drei Jahren rechnen.


    Bilder von der RVT-Historique-Sponsorenfahrt von vorgestern Samstag:



    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)