Rivarossi SBB Breuer Traktor

  • Diesen ganzen Problemen, bzw. der hier bewiesenen Unmöglichkeit des uneingeschränkten Wechselstromumbaus begegne ich als Märklinist, indem ich ein Industrie-Rangier-Gleichstromdiorama baue und den Breuer so belasse wie er ist. Also ein ganz anderer Ansatz mittels 'Umbau' den Breuer (und einige andere Kleinserien-Verschubloks) zum Laufen zu bringen.
    Ich gebe aber zu: diese Lösung ist auch nicht simpler, als Peters tollkühne Eingriffe Breuer :huh:

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


    In diesem Forum nicht mehr aktiv.


  • Aber unbedingt: ich bin ja auch Pickelbahner. Allerdings wählte ich beim Breuer-Traktor einen anderen Weg: Ich werde nicht das Fahrzeug umbauen, sondern plane ein entsprechendes Gleichstrom-Diorama (allerdings bin ich noch nicht überzeugt, ob ich mich tatsächlich zum Bau aufrappeln kann). Aus folgendem Grund erscheint mir dies die bessere Lösung: Das Arbeitsumfeld des Breuers ist wohl am ehsten eine Fabrik mit vielen, im Asphalt eingelassenen Gleisen. Diese sind mit Punktkontakten einfach nicht befriedigend herzustellen.


    Aber falls du eine praktikable Schleiferlösung findest bin ich natürlich aufmerksamer Leser.

    Und dann einen passenden Übergang auf die AC Anlage, was durchaus geht, wenn man z.B. eine Trennstelle zwischenbaut.Wenn die Achsen der Wagen entsprechend isoliert sind, kein Problem. ;)

  • Ich bin über das Nachbarforum aus dem grossen Kanton – Stummi – durch den neuen Thread zum Thema ASF auf Pickelgeleisen auf die Problemstellung beim Breuer aufmerksam geworden.
    Ich behaupt jetzt mal ganz keck, dass es eine Möglichkeit gibt, sowohl dem Breuer als auch dem ASF die Möglichkeit zu verpassen, auf 3L Geleisen (C und K) zu fahren. Dazu braucht es Radscheiben mit grösseren Spurkränzen sowie einen anderen Ansatz der Schleiferform.


    Kann mir jemand sagen, wie gross die standardmässig verbauten Radscheiben sind? Sprich: Durchmesser Laufffläche, dito Spurkranz. Radscheibenbreite und Durchmesser der Wellenbohrung. Und die Masse des Breuers (vulgo: das Gewicht).

    mfg,


    heineken


    »Niemand wirtschaftet das Netz herunter.« Hartmut M. im SPIEGEL-Gespräch, 6.8.2007

  • ... das Gewicht.

    Auswendig natürlich nicht. Aber genau dort orte ich das grösste Problem: Dass es ihn auf den Weichen von den Schienen hebt durch den Anpressdruck des Schleifers bzw. dass die Reibung des Stromabnehmers den Breuer ganz einfach schleudern lässt. Bereits im Gleichstrombetrieb ist die Zugkraft sehr bescheiden. Wenn nun noch der Schleifer bremst.... ich weiss nicht. :S

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


    In diesem Forum nicht mehr aktiv.

  • Masse = 53g
    Achsendurchmesser = 1.19 (mit Mikrometer gemessen)
    Spurkranzdurchmesser = 7.3
    Spurkranzbreite = 0.7 (grösste Breite)
    Raddurchmesser = 5.7 (grösster Durchmesser)
    Radbreite = 2.47 (inklusive Spurkranz)


    Alle Räder sind Isoliert.

  • Anbei ein paar Fotos von einem ASF

    Es grüßt der Töfflibueb aus dem Plauderforum Christoph
    Ich liebe es wenn etwas über Jahrzehnte funktioniert deshalb sammle ich HAG und fahre HOREX
    Bereits 22 Ae 6/6 davon 15 Grüne und 6 Rote und eine Swiss Express :oops::oops:

  • Offenbar gibts von Rivarossi zwei neue Farbvarianten des Breuer-Traktors: http://www.suter-meggen.ch/detailseiten/Rivarossi_HR2722.php

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Liebe Forumisti


    Wie ich schon öfter hier nachgelesen habe, ist der Umbau des "Breuer" auf AC eine wahre Knacknuss und bislang von niemandem als durchschlagender Erfolg realisiert worden. Kein Wunder angesichts des Kleinst-Modells. Ich habe schon grossen Respekt dem Hersteller gegenüber, dass so ein Lökchen für das DC-System technisch so versiert konstruiert werden konnte. Doch den AC-Bahnern blieb ein zuverlässig rollender "Breuer" bislang verwehrt. Die Zeiten ändern sich jetzt aber:


    Wer sich pragmatischerweise mit einem sehr authentisch wirkenden "Geisterwagen" behelfen möchte, dem wird bei Viessmann geholfen. Gerne verweise ich euch auf meinen Beitrag im Stummi-Forum:


    https://www.stummiforum.de/vie…163988&p=1896840#p1896840


    Natürlich muss man den Antrieb des "Breuer" vor dem Einsatz mit Geisterwagen ausbauen. Das ist auf reversible Art möglich, d.h. der Originalzustand kann problemlos wieder hergestellt werden. Es reicht, ein Getriebezahnrad rauszunehmen. Man braucht somit keine Achszahnräder zu entfernen (was bei der Ersatzteil-Situation von Rivarossi ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist).


    Vielleicht will jemand versuchen, den motorisierten DC-Breuer elektrisch mit dem Geisterwagen zu verbinden. Dafür vorgesehene Kontakte gibt es am Geisterwagen, wenn ich das richtig interpretiere. Man hätte dann im Modell einen noch kraftvolleren Antrieb. Doch der müsste mit 2 Nachteilen erkauft werden:


    1. Der Geisterwagen lässt sich dann nicht mehr mit anderen Kleinstloks einsetzen.


    2. Der Synchronlauf der beiden Fahrzeuge müsste durch komplizierte Umprogrammierungen der beiden Dekoder gewährleistet werden (falls überhaupt möglich). Das gibt wohl eine Menge Tüftelarbeit. Aber eventuell reizt das jemanden?


    Vielleicht möchten sich noch andere mit dem Viessmann Geisterwagen behelfen.


    Viel Spass damit wünscht euch


    ETR

  • Ich hab nen Swisstoys TmII auf AC umgebaut. DAs grösste Problem war, dass der Schleifer de Traktor von den Schienen gehoben hat. Aber mit einkürzen der Federn und 2 Bleiplomben unter dem Chassis läuft er jetzt recht passabel. Der Breuer würde mich auch mal reizen ihn umzubauen.
    Aber die Wunschliste ist noch lang. :wink:

  • Gute Idee. :idea: Ich hätte im Falle des Breuers höchstens noch die Frage/Anregung, ob es nicht möglich wäre, den Abstand zum Geisterwagen durch eine (Starr-?)Kupplung noch etwas zu verkürzen, um damit das bei diesen Gefährten charakteristische "Aufbocken" des Wagens zwecks Adhäsionsvermehrung ( https://de.wikipedia.org/wiki/Breuer_Lokomotor ) zu supponieren. Klar - zu nahe kann man nicht herangehen, und das Pärchen wäre dann auch mechanisch fest verbunden.

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)