2015 - Jahr der Re 6/6

  • Wann und ob "Rote Aigle" erscheinen, ist also mehr als ungewiss.


    Oskis zitierter Satz kann aktualisiert werden: https://www.ricardo.ch/kaufen/…-sbb-aigle/v/an852285506/

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Na ja, das Zitat bezieht sich auf eine Aussage vom 13. 4. 2015. In 17 Monaten kann sich halt einiges ändern :D . Immerhin gibt es noch angekündigte Loks, z. B. die Immensee, die noch nicht erschienen sind...
    Herzliche Grüsse
    Oski


    Ich warte auch noch auf die Luterbach-Attisholz, aber habe gesehen, dass HAG per August Auslieferung gemeldet hat.
    War bei Stucki bestellt, dass hat sich -meisten kennen die Story- erledigt.

  • Guten Abend zusammen,
    zwei Fragen hätte ich da:
    1. Täusche ich mich, oder sind diese Neuen etwas "Hochbeinig" ? Es kommt mir so vor, als wäre der Abstand zwischen Gehäuse und Fahrwerk grösser als früher. Dies ist nicht als negative Kritik zu verstehen, sondern als reine Frage, denn bei den Alten hatte - zumindest bei mir - manchmal das mittlere Drehgestell etwas Mühe bei Weichen oder Kurven unter den Gehäusekanten durchzuschlüpfen. Von daher wäre etwas mehr Spiel an dieser kritischen Stelle durchaus eine sinnvolle Verbesserung.
    2. Wann gibt's denn grüne ??? Die bisherigen waren, so ich mich recht erinnere, allesamt rot.
    Vielen Dank für klärende Antworten.
    Ulrich Salzmann

  • Hallo Ulrich, Dein Eindruck täuscht nicht, meine neuen Hag-Maschinen stehen ca. 1mm (Tendenz gar 2mm) höher als die Alten.


    Was mich mehr stört: Die Gehäuse liegen teils schräg auf (eine Front höher als die andere Seite), bei mir ist dies bei 4 von 7 Loks der Fall!
    Das sieht übel aus und kann keiner Vitrine angetan werden! Im Vergleich zu den alten Modellen fällt zudem auf, dass wenn man eine Lok am Puffer anhebt das Gehäuse deutlich höher nach oben Spiel hat als bei den alten Modellen, es kommt mir vor als fehle hier eine Befestigung.


    Diese Feststellung habe ich jedoch bereits Hag-Händlern und "-Beratern" (sachlich) mitgeteilt, in der Hoffnung auf rasche Besserung.


    Noch was Positives: Der Druck der neuen Modelle ist sehr gut, die Wappen und Beschriftungen sind gestochen scharf!


    (Zum Thema Lackierung hingegen äussere ich mich hier nicht, da gebe ich Euch einfach den Tipp: Qualitätskontrolle selber durchführen! Jede Lok gründlich im Fachgeschäft sichten)


    Heute gabs Familienzuwachs mit der grünen Uster und roten Luterbach! Also sozusagen mein eigener "Abholevent"... :D
    Hat mich gefreut das Eyro-Team kennenzulernen :thumbsup:


    LG Remo

  • Hallo Remo,
    vielen Dank für Deine erhellenden Worte. Ich brauche mir also noch keine Sorgen um meine Augen zu machen :D .
    Hast Du eigentlich schon mal selbst versucht herauszufinden, woran es an den schief sitzenden Gehäusen liegen kann:
    Liegt das Fahrwerk auf einer Seite nicht vollständig im Gehäuse ? Ist da auf dieser Seite im Gehäuseinneren ein Bauteil im Wege, so dass das Fahrwerk sich nicht vollständig ins Gehäuse hineinschmiegt ? Ist ein nicht beseitigter Gussgrat im Gehäuse im Wege ? Liegt es an der Führerstandseinrichtung oder Beleuchtungshalterung auf besagter Seite ? Da gibt es eine ganze Menge an potentiellen Ursachen. Ich weiss, Öffnen einer doch relativ teuren nagelneuen Maschine ist nicht jedermanns Sache, aber als Käufer im "grossen Kanton" würde ich vor einer Retoure an meinen Zürcher Händler - mit all den Zollformalitäten - schon versuchen, mir erst einmal selbst zu helfen, Garantie hin, Garantie her.
    Könnte das mit den 1-2mm Höherlegung der neuen Gehäuse ggf. auch irgendwie damit zusammenhängen, dass das Fahrwerk (Bodengruppe) nicht richtig in das Gehäuse passt ???
    Dass diese Probleme bei einer Lok in dieser Preiskategorie eigentlich nicht auftreten sollten, halte ich für selbstverständlich, denn ich möchte meine bestellte grüne 11669 Hägendorf schon zusammen mit meinen anderen Maschinen als Komplettierung einer fortlaufenden Nümmerli-Serie (von 11658 Auvernier bis 11670 Affoltern am Albis,
    letztere allerdings von Roco ;) ) in eine Vitrine stellen, ohne dass solche offenkundigen Fehler stören.
    Viele Grüsse aus München
    Ulrich Salzmann
    P.S.: Seit wann ist denn HAG unter die Lok-Tuner gegangen ? Höherlegung ??? Und ich dachte immer, Tieferlegen ist beim Tunen angesagt :D !

  • Das Problem bestand teilweise bereits zu Mörschwiler Zeiten, wenn offenbar auch nicht ganz so extrem wie jetzt.
    Es gab sowohl verzogene (unsauber gefertigte) Blechboden, als auch verzogene Gehäuse. In Mörschwil wurde das mit den Gehäusen teilweise rech rudimentär gehandhabt, indem von Hand die bombierte Seitenwand des Zinkgehäuses einfach gegen innen gedrückt wurde.
    Auf jedenfall konnte man davon betroffene Maschinen innert kurzer Zeit im Fabrikladen entsprechend richten lassen.

  • @ Olympioniker:
    Also jetzt wird mir das Ganze immer rätselhafter:
    1. Dass man das Bodenblech gerade biegen/ausrichten kann, leuchtet mir ja aufgrund des Materials, aus dem es besteht, noch ein. Habe ich auch schon mal ansatzweise gemacht. ABER ...
    2. Wie kann man denn das Gehäuse, das aus Druckguss besteht, ausrichten/begradigen: Von Hand, einfach so, erscheint mir doch mehr als "rudimentär" und bei der Materialdicke mit den Drücken, die ich von Hand erreichen kann, kaum realisierbar. Oder spannt man das Gehäuse nicht doch wie in eine Art Schraubstock ein und übt Druck auf die Seitenwände aus, damit ein vorhandener Bauch nach aussen verschwindet. (Das geht dann doch wohl nur bei einem unlackierten Gehäuse, da sonst die Farbe leidet/abplatzt.) Und entsteht dann nicht im Gussmaterial eine erhebliche Spannung, die dann irgendwann einmal zu Rissbildung oder gar Bruch führt ??? Wären ja tolle Perspektiven für meine Re 6/6 Modelle von HAG :( !
    Ich bitte um Entschuldigung für meine laienhaften Fragen, aber ich bin nun halt mal kein so Materialkundiger.
    Viele Grüsse
    Ulrich Salzmann

  • Noch viel schlimmer war es mit den Ae 6/6 aus Mörschwil. Die Lokkasten schwebten teilweise bis zu 2 mm über den Federpaketen der Drehgestelle. Und dies nicht immer bei beiden Drehgestellen gleich, so dass die Loks teilweise richtig schräg standen.


    Stefan Unholz schrieb darüber einmal einen guten Beitrag mit Bildern. Ich musste mehrere Loks nach Mörschwil einschicken, welche dort neu gerichtet wurden. Die Resultate waren aber trotzdem nicht immer befriedigend.


    Gruss
    Ruedi