Sammlungsverkauf bei Roger Suter, Meggen

  • Ich habe die Vorausinfo erhalten, dass in den nächsten Tagen bei Roger Suter ( http://www.suter-meggen.ch ) mit dem Verkauf einer (HAG-)Grosssammlung begonnen wird (nein, nicht meine ;) ). Es scheint sich um eine gewaltige Anzahl von Stücken zu handeln, so etwa im Rahmen des damaligen HAG-Archivs. Vielleicht lohnt sich ein gelegentlicher Blick in die Website. :)

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Würd mich ja schon interessieren, welcher "Spinner" 792 HAG-Loks gesammelt hat!

    Pass nur auf Stephan und plötzlich bis Du der nächste grosse Spinner! ;) Ursprünglich hat ganz bestimmt niemand konkret die Absicht, zu einem Spinner zu werden. Meistens helfen einem auch die Frauen dabei (so vorhanden), vernünftig zu bleiben. Ganz verbieten wollen sie es einem natürlich nicht, sonst müssten sie ja selber vorbildlich sein.


    So kommt halt da mal eine Gelegenheit, dort ein Sonderverkauf, beim Fachgeschäft will man ja auch nicht nur Bananensteckerli kaufen, das Auktionhshaus zum Dorenbach gibt es auch noch 4 x pro Jahr, und jetzt offensichtlich die Roger Suter Meggen Ankündigung, und plötzlich ist nicht mehr die Frage ob-, sondern nur noch wie fest...


    Frei erfundenes Beispiel: Jrgh. 1950 beginnt mit 18 zu sammeln, 1967 - 2017 = 50 Jahre Sammeln, da kann einiges zusammen kommen. Nur schon eine durchschnittliche Sammlung (was für ein blödes Wort) sprengt bestimmt die bekannte Kibri-Virtine bei weitem. Bei 50 Jahren Sammlertätigkeit wären es 15.84 Loks pro Jahr, um auf 792 zu kommen.


    Gruss
    Hermann

  • Auch immer daran denken, es stirbt eine Generation weg, die Modellbahn und Briefmarken sammelte. Der Großteil der Erben interessiert das nicht, die wollen nur das große Geld und haben dabei große Preisvorstellung.
    Durch das große Angebot sinkt aber auch der Preis, wer nicht günstige Angebote macht, bleibt mehr denn je auf den Sachen sitzen.

  • das wirkliche Interesse ist schwierig festzustellen. Klar sind die besten Zeiten vorbei. Aber für das allgemein kein Interesse mehr für Modellbahnen besteht, gibt es erstaunlich viele gut besuchte Foren, erfolgreiche Nischenanbieter u. verschiedenst Modellbahnzeitschriften. Weit vor dem Kunden werden eher mit der Zeit die Hersteller u. Fachhändler der Verleider bekommen.


    Damit Neuwaren-Preise sinken, müssen (wieder) rechte Auflagen her. Aber genau das Gegenteil ist der Fall, Märklin und im Verhältnis noch extremer Fulgurex, haben nicht annähernd die Auflagen der 1980-er Jahre. Von dem her ist ein geringeres Interesse eindeutig nicht mehr wegzuleugnen, dafür ist es vom Kinderspielzeug zum exklusiven Männer Gadget mutiert. So würde mich schon sehr wundern, wenn in nächster Zeit die HAG-Forumslok Ae 6/6 TEE für den Ausgabepreis, oder gar darunter erhältlich wäre? Kaum!


    Es ist halt nur noch ein kleinster Teil vom Angebot, - egal von welchem Hersteller, welches lukrative Ergebnisse bringt. Langfristig ist dies nicht zwingend für den Sammler nachteilig, sondern für den Hersteller u. Handel eine gefährliche Entwicklung.


    Vorausgesetzt man ist nicht all zu heikel, und weiss sich bei einem allfälligen kleinen Defekt selber zu helfen und hat etwas Geduld; wieso soll man, eine Lok NEU kaufen, wenn diese nur wenige Monate später, spätestens nach 1-2 Jahren +/- für die Hälfte zu bekommen ist? Es gibt durchaus Gründe. Lieber einheimisches Schaffen unterstützen, als die Päcklifluet aus Fernost anfeuern. Doch dass mal seine Eisenbahn (in Bezug auf seine Ausgaben) zukünftig mal was ganz wertvolles sein wird? Emotional schon, oekonomisch sieht es nicht danach aus.

  • Pass nur auf Stephan und plötzlich bis Du der nächste grosse Spinner!


    Yes, no risk is low risk! Ich glaube auch, dass gerade in unserem Forum sich ein paar Spinnereiverdächtige angesammelt haben.
    Ich gehöre vermutlich auch dazu.
    Möglicherweise wird man das aber erst nach unserem Ableben so offen aussprechen, wenn die ersten Objekte auf den Sammlermarkt geraten.
    Betrachte ich dabei die eigene Sammlung, so komme ich ganz mühelos auf dreistellige Zahlen von Gleichstrom-Loks (ca. fünf Loks pro Jahr über 50 Jahre, bei rückblickend äusserst heftigen Schwankungen im Jahreseinkommen), wobei HAG tatsächlich noch im zweistelligen Bereich liegt und dort liegenbleiben wird, weil mit dem Ende der Mörschwiler Produktion auch meine HAG-Sammlung eine definierte Grenze erreicht hat.

  • Lieber Oski!
    Gute Frage - man erkennt daran die Klugheit des Fragestellers.
    Ich gehe davon aus, dass der Datenschutz im Allgemeinen gegen Null geht, und dafür wird man nicht 50 Jahre warten müssen, es sei denn, man kümmert sich darum (was nach dem Ableben trotz Notariat schwieriger werden dürfte).
    Ich beabsichtige meinerseits allerdings nicht, HAG-Loks ins Grab mitzunehmen, für den Nachlassverwalter wird die Erbmasse dann ungefähr mit x+1 zu veranschlagen sein.
    Die Grabräuber dürften demnach voraussichtlich leer ausgehen (was hiermit forumsöffentlich bekanntgemacht ist).

  • Möglicherweise wird man das aber erst nach unserem Ableben so offen aussprechen

    Sind Werner und Oski DIE Alpha Don Dottore von Plati? ;) Wohl eher honorable Respektspersonen, von ihnen wollen bestimmt viele Leute oft u. günstig Rat beziehen? So oder so ist man in beiden Fällen vorsichtig u. diplomatisch! Bei mir ging es nach dem Einzug Richtung Mythen, gerade mal 1 Woche, bis das Zitat: "so offen aussprechen" eintrat! Tells Nachfahren warten keine 50 Jahre, bis man ein Geist ist auch nicht... Egal, u. Entschuldigung vom abweichen. Ab Montag beginnt das eigentliche Thema erst; 792 HAG Loks bei Roger Suter...

  • So richtig vom Hocker gehauen hat mich die angebotene Ware bis jetzt noch nicht. Da ich der D/C-Fraktion angehöre, ist sowieso nur ein beschränktes Interesse vorhanden. Da muss dann schon das richtige (von mir noch gesuchte) Modell mit einem guten Preis angeboten werden, damit ich einkaufe und die Arbeit auf mich nehme, das Fahrzeug nachher auf D/C umzuzrüsten. ;)


    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Hat ein paar schöne Sachen dabei... :thumbsup: Wenn aber der Mann, der mir vor mehr als 20 Jahren die Re 6/6 "Rotschnauze" für ca. Fr. 600.-- verkaufte, den aktuellen Startpreis sähe, müsste wohl ein Sanitäter aufgeboten werden. :whistling:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Es scheint, dass sich zumindest die Modelle des normalen Verkaufs nicht so leicht verkaufen lassen wie von den Verkäufern angenommen. Von den auf der Webseite aufgeführten Modellen sind meines Wissens noch keine verkauft worden. Die Preise sind doch etwas hoch, eine generelle Reduktion der Preise um Fr. 100.- würde den Verkauf sicher etwas ankurbeln.
    Ausserdem ist jetzt nicht gerade Hochsaison für Modellbahnkäufe.

  • Es scheint, dass sich zumindest die Modelle des normalen Verkaufs nicht so leicht verkaufen lassen wie von den Verkäufern angenommen. Von den auf der Webseite aufgeführten Modellen sind meines Wissens noch keine verkauft worden. Die Preise sind doch etwas hoch, eine generelle Reduktion der Preise um Fr. 100.- würde den Verkauf sicher etwas ankurbeln.
    Ausserdem ist jetzt nicht gerade Hochsaison für Modellbahnkäufe.


    Da bin ich Deiner Meinung.
    Auch denke ich, es ist wie ich im Thread 7 geschrieben habe.


    Auch auf Tutti und Anibis bleiben günstigere HAG- Produkte wie "Blei" liegen.
    Gut, dort sind es (meistens) keine Sondermodelle wie bei Suter- Meggen. :)