Werkstoffe: Zinkkorrosion, leider auch heute noch ein Thema

  • Ist aber zum Glück keine Zinkkorrosion, wo das Modell früher oder noch früher zerbröselt.


    Beim Lokgehäuse einer E94 hat genau diese Form der Korrosion dazu geführt, dass im Gehäuse zum Schluss ein Loch von ca. 5mm Durchmesser entstanden ist. Bei zwei anderen Gehäusen (andere Loktypen) habe ich die Beulen weggeschliffen, dass Nichts mehr sichtbar war. Nach der Neulackierung mit Nitrolack und dem Versuch, die Farbe einzubrennen, waren die Beulen wieder da, wie am Anfang. So ganz harmlos betrachte ich diese Beulen nicht mehr.


    Gruss
    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Tja, leider wieder mal ein Märklin-Seetal-Kroki mit der Katalognummer 37521 weniger: Die heute beabsichtigte "Fitnessfahrt" mit meinem Modell (Serie-Nr. H2105926) endete eine Sekunde nach Beginn, indem das eine Vorlaufgestell gleich ganz abbrach. :cry::(


    Ich habe noch nicht alle Threads zum Thema durchgesehen: Kann man einen Hütchentausch machen und die (noch) intakten Gehäuseteile auf das aktuelle Modell schrauben?

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Ja Martin, der Bruch kam für mich unerwartet, obwohl ich bei der letzten Probefahrt (ca. im Spätherbst 2015) ein wenig den Eindruck hatte, die Lok laufe nicht mehr so schön.


    Noch ein Hinweis für andere Betroffene: Wie ich inzwischen nachgelesen habe, ist ein Hütchentausch "ursprüngliches Gehäuse auf aktuelles Untergestell" offenbar nicht schlank möglich. Man muss dafür ein Chassis zum Beispiel vom Märklin Art.-Nr. 37522 verwenden. :whistling:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • So, nach dem Motto "Der lernt es aber auch nie" ;) ist heute eine auf Ricardo ersteigerte De 6/6 bei mir eingetroffen - wieder eine 37521 aus der Zinkpest-Serie, diesmal mit der Fabrik-Nr. H2105576. Heute Abend lief sie tipptopp in beiden Richtungen und machte auch äusserlich keinen schlechten Eindruck, aber ich werde hier wieder berichten, wenn... :shock:


    Gibt es hier andere Besitzer von (noch :mrgreen: ) zinkpestfreien 37521?

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Ich besitze auch eine De 6/6, allerdings die Gleischstromversion TI 22727. Sie besitzt die Serinummer 282838 und geliefert wurde sie am 20.6.02 von Würth in Stühlingen.
    Wenn ich mich rtichtig erinnere, habe ich damals die im Prospekt angekündigte Lok bestellt , und es ist einige Zeit verstrichen, bis sie endlich geliefert wurde. Es muss also eine Lok der ersten (Gleichstrom-)Serie gewesen sein. Sie läuft immer noch einwandfrei und es gibt keine Anzeichen von Zinkoxid (Hloz aalange). :thumbsup:


    Freundliche Grüsse
    Richard

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  • Im schwedischen Marklin Users Forum taucht eine bisher nicht weiter detaillierte Meldung über Zinkkorrosion am Chassis eines Kittel-Dampftriebwagens Trix Nr. 22027 aus den Jahren 2009/2010 auf. Das entsprechende Märklin-Modell wäre vermutlich Nr. 37253 oder 37256. https://www.marklin-users.net/…Zinkpest-again#post538255

    Mit Forumistengruss, Stefan

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  • Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • ... und dazu passend mal wieder die legendären Tragwagen von Klein:
    http://www.ebay.de/itm/M-D-Son…d312eb:g:95cAAOSwo4pYdn~e
    Ich finde, ein paar besonders "schöne und charaktervolle" Exemplare. :D
    Mit besten Forumistengrüssen
    Ulrich Salzmann
    Ach ja, und fast hätte ich es vergessen: Meine Brawa V320 001 hatte auch die "Zinkpest" - in den Drehgestellen.
    Die sahen aus wie Chiquita-Bananen, so dass die Achsen in den CoCo Drehgestellrahmen völlig schief standen.
    Brawa hat selbige unlängst im Werk ausgetauscht, was mich aber leider etwas gekostet hat.

  • War das bei uns schon bekannt, dass auch Fleischmann-Loks betroffen sind? https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=168931

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Nicht ganz dem Titel entsprechend, aber durchaus themenverwandt.

    Als ich kürzlich das Gehäuse meiner LIMA-Bm 4/4 abheben wollte, war dies nur noch mit sanfter Gewalt möglich. Das Bleigewicht hatte rundherum eine starke Oxydschicht angesetzt. Ich habe dann auf allen Seiten ca. 0.5mm abgefräst und das Gewicht lackiert, um ein erneutes Oxydieren zu verhindern, oder mindestens zu verzögern.

    Warum diese Bleigewichte so stark oxydieren ist mir schleierhaft. Ich verwende im Keller kleine Bleigewichte, welche ich als Primarschüler aus Gewehrkugeln gegossen habe. Diese zeigen nicht die geringsten Spuren solcher Qxydation.


    Greundliche Grüsse

    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Das Bleigewicht hatte rundherum eine starke Oxydschicht angesetzt. Ich habe dann auf allen Seiten ca. 0.5mm abgefräst und das Gewicht lackiert, um ein erneutes Oxydieren zu verhindern, oder mindestens zu verzögern.

    Ist leider kein Blei, sondern Zinkal, also eine Legierung.


    Das Geschilderte sind nicht die Symptone einer Oxydation, sondern von Zinkpest. Das Material bläht sich auf und zerfällt. Da hilft auf die Dauer auch kein Lack.


    Ich rate Dir - da Du dazu wie geschildert in der Lage bist- von dem alten Teil die Masse abzunehmen und einen neuen Gewichtsklotz aus Messing zu fräsen. Wäre sonst schade um das weitgehend schöne Lima Modell mit Faulhabermotor (einziger Minuspunkt sind eigentlich nur die fehlenden Aufstiege).

  • Ist leider kein Blei, sondern Zinkal, also eine Legierung.

    Lieber Muni271


    Ich denke, da irrst du dich mit deiner Ferndiagnose.

    Zinkal ist wesentlich härter als Blei. Bei diesem Gewicht war es schon mit einem hölzigen Zahnstocker möglich, einen gut sichtbaren Kratzer auf der Oberfläche zu machen, bei zinkhaltigen Legierung ist mir das noch nie gelungen. Gegen eine Zinklegierung spricht auch, dass sich nur an der Oberfläche eine Zinkschicht gebildet hatte. Nach dem Abfräsen war wieder ein metallisch glänzender Gewichtklotz ohne jegliche Oxydspuren vorhanden.

    Einen gleichen Gewichtsklotz, aus einer mechanisch defekten Lok, habe ich einmal eingeschmolzen. Der Klotz ist so um die 330 °C mit den anderen Bleiresten geschmolzen, was auch eindeutig gegen eine Zinklegierung spricht.

    Es ist zwar schon einige Zeit her, dass ich in der Sifti an der renommierten Institution an der Zeughausstrasse 56 in Materiallehre ausgebildet wurde, aber ich traue mir durchaus auch heute noch zu, dass ich Blei und Zink gut von einander unterscheiden kann. ;)

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.