Piko Neuheiten 2017

  • Hohes Potential für die CH Modellneuheit 2017! Und wenn man die Piko Ae 4/7 in N bereits kein kann man mit guter Sicherheit davon ausgehen, dass auch die H0 Version ein Kracher wird. Werde das Modell definitiv bestellen :thumbsup:


    Zudem kommen erste Varianten des Tragwagens T3000e! u.a. Schöni.


    Und von der BLS Re 486 gibts endlich die Druckvariante mit der modifizierten Alpinisti Werbung!

  • Link zur Ae 4/7 in H0: http://www.piko-shop.de/index.…_type=artikel&vw_id=23578
    Hmmm... - ob das wirklich ein Renner wird, nachdem es die Lok seit Ewigkeiten von Liliput und HAG gab? :whistling:

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Nun ja, das Liliput Modell war/ist zwar optisch schön, aber inzwischen auch extrem in die Jahre gekommen. Anbauteile etc. extrem heikel und oft fehlend. Fahreigenschaften und Zugkraft eher bescheiden. Das HAG Modell wiederum ist zwar aus Metall, dafür aber in Sachen Detaillierung und Vorbildtreue eher etwas dürftig. Dazu kommt das unschöne Doppelgelenk wodurch die Lok (v.a. in Kurven) unruhig auf den Rädern steht und unschön ausschert. Dafür in Sachen Zugkraft ein Pluspunkt. Dazu ist das HAG Modell für viele recht teuer.


    Es gibt somit zwar seit Ewigkeiten Modelle der Ae 4/7, aber eben beide Optionen mit gewaltigen Abstrichen, was viele auch wissen und jeweils entsprechend einen Bogen um diese machen. So auch meine Erfahrungen, als ich ein paar Jahre aktiv damit gearbeitet habe...


    Ich bin mir folglich ziemlich sicher, dass ein zeitgemässes Piko Modell, wo Preis/Leistung/Beschaffenheit stimmen, seinen Erfolg haben wird. Optional gibts das Modell dann für einen kleinen Aufpreis sogar mit Sound.

  • Schön dass Piko etwas schweizerisches bringt. Ob sie in Zukunft auch noch die Ae 3/6 I bringen werden?
    An der Hag Ae 4/7 gibts ausser den klobigen Lampen aber eigentlich nichts zu bemängeln... Wer die Hag schon hat, wird kaum deswegen ein neues Modell kaufen.


    Grüsse
    Rufer

  • Der Decoder plus Soundmdul für die Ae 4/7 wird um die 100.00 liegen. Verglichen mit anderen Herstellern. Z.B. ESU ist das relativ Preiswert. Sorry dass ich das zuvor etwas missverständlich geschrieben habe;-)

  • Nun, warten wir einfach mal interessiert ab, ob das ein Erfolg wird. Auch Piko wird das Problem der vier starren Achsen irgendwie lösen müssen - und wenn ich an die "Kurvengängigkeit" meiner BUCO-Ae 4/7 aus den 1950ern denke (die ungefähr wie ein Siemens-DTZ bedrohlich durch Weichenstrassen schwankt ;) ), wird sich eine Lösung mit radial einstellbaren oder sonstwie seitenverschiebbaren Achsen kaum vermeiden lassen.


    Kommt hinzu, dass der Durchschnittskäufer wohl eher auf Nachbildungen von Fahrzeugen abfährt, die er aktuell auf den Vorbildschienen sieht.

    Mit Forumistengruss, Stefan

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    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Da Piko bereits seit Urzeiten grosse 4-kuppler Dampfloks baut wird das wohl kein Problem sein ;)


    Stefan, ich glaube kaum, dass nur auf aktuelles abgefahren wird; Ich erinnere hierzu als Beispiel an die beiden Rivarossi BLS Ce 4/4 und Ce 4/6 sowie die Zweitauflage der historischen Ce 4/6 - alle gingen weg wie warme Weggen :P

  • Hallo zusammen


    Die Eischätzung von Alpenbanner teile ich eigentlich schon, die Liliput-Lok kenne ich als Doppelpack eines Kollegen - zwar schön anzuschauen, aber problematisch beim Fahren. Die HAG kenne ich nur von Bildern und ein paar "Original-Sichtungen" - irgendwie sieht diese im Vergleich, zu den anderen Loks der neuen Generation eben wirklich einfach detailliert aus. Warum dieser Eindruck bei mir entsteht, weiss ich nicht.


    Der Decoder plus Soundmdul für die Ae 4/7 wird um die 100.00 liegen. Verglichen mit anderen Herstellern. Z.B. ESU ist das relativ Preiswert. Sorry dass ich das zuvor etwas missverständlich geschrieben habe;-)


    Das macht auf mich eher den Eindruck von Standard- oder happiger Aufpreis. Die ESU Loks können aus meiner Sicht nicht zum Vergleich herangezogen werden. Diese gibt es ja nur mit Sound, was ja Ziel von ESU ist und zudem mit noch deutlich erweitertem Funktionsumfang. Ich Frage mich, in welche Linie die Lok dann gehört - mit UVP 279.- liegt sie deutlich über den Modellen wie z.B. der 103, aber unter der E93?

  • Christian, ein nackter ESU Sounddecoder kostet um die 130.00 - derjenige von Piko (Basis Uhlenbrock) knapp 100.00 und hat auf Wunsch bzw. Wahl der entsprechenden Artikel-Nr. bereits das passende Projekt drauf ...

  • Salut!

    derjenige von Piko (Basis Uhlenbrock) knapp 100.00 und hat auf Wunsch bzw. Wahl der entsprechenden Artikel-Nr. bereits das passende Projekt drauf ...

    Die Sound-Decoder haben bei Piko einen Listenpreis von 110 Euro (inkl. MwSt.). Es sind ESU-Decoder, der Sound ist bereits drauf und kann nicht mehr verändert werden.


    Die Piko-Decoder kann man leichter rabattiert erhalten, bei ESU-Decodern sind die Händler mit Rabatten sehr diskret, weil ESU das wohl nicht gerne sieht. Für ein paar Euro weniger ist der Decoder also auf einen Loktyp festgelegt. Dafür erhält man einen Lautsprecher, der genau in die Lok passt.


    Sound-Module von Uhlenbrock gibt es bei Piko auch - diese benötigen aber zusätzlich einen Decoder mit SUSI-Schnittstelle, wie er bei den Wechselstrommodellen üblicherweise ab Werk verbaut ist (die stummen Piko-Decoder sind von Uhlenbrock)..Diese Module können mit ESU-Sound nicht mithalten.

    Viele Grüsse
    Thomas
    6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)

  • Nun, warten wir einfach mal interessiert ab, ob das ein Erfolg wird.


    Das sehe ich auch so. Ich werde mir dieses Modell sicher mal anschauen nach der Auslieferung.

    Es grüsst Mattioli


    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert" (Albert Einstein)

  • Die auf BUCO-Entwicklung beruhende alte Ae 4/7 von HAG (H0) habe ich vor rund 14 Monaten von einem Ureinwohner des Dörfchens Mörschwil, der auch mit dem ehem. Chef der dortigen ehem. Modellbahnmanufaktur bekannt ist, neuwertig erworben.
    Ich bin von diesem Modell begeistert und kann die negativen Anmerkungen der Vorredner nicht verstehen: Die Lok hat wirklich alles, was die alte HAG-Analog- und Metallqualität ausmacht, und sie steht den anderen Produkten jener Zeit in keiner Weise nach.

  • Zitat

    Die Sound-Decoder haben bei Piko einen Listenpreis von 110 Euro (inkl.
    MwSt.). Es sind ESU-Decoder, der Sound ist bereits drauf und kann nicht
    mehr verändert werden.

    Ist dies neu so? Ich habe die 187 mit Sound ab Werk (ESU Sounddecoder) ich konnte sowohl die normalen CV Werte, die Soundwerte (F-Tasten Zuoordnung, Lautstärke) ändern. Ein Versuch zeigte sogar, dass ohne Probleme eina nderes Soundprojekt auf den Decoder geladen werden konnte, womit dann Anpassungen wieder möglich waren, da das Projekt bei ESU vorhanden ist und downloadbar ist.

  • Ich kann mich betreffend der Ae 4/7 Alpenbahners Meinung anschliessen. Eine zeitgemässes Modell ist seit vielen Jahren überfällig. Im meiner Jugendzeit kam ich mit dem Liliput-Exemplar auf schlechter Gleislage gerade so klar. Nachteile wie erwähnt sind das eher grobe Gehäuse. Dass Anbauteile abfallen wäre mir nicht in Erinnerung.
    Die HAG Ae 4/7 (gemeint ist die "Neue Generation") weist zwar das besser gestaltete Gehäuse auf, auch die Dachgestaltung mit den geätzten Einsätzen kann gefallen. Das Fahrwerk hingegen überhaupt nicht. Die zwei Drehgestelle gingen noch, wenn es wenigstens getarnt wäre. Die Buchli-Antriebsatrappe ist viel zu flach und zu weit aussen positioniert. Dazu kommen noch einseitig verstümmelte Aufstiegsleitern. Nee, unter einem Modell stelle ich mir was anderes vor. Ein kurzer Blick auf die SNCF-Buchliloks verdeutlicht, was Standard ist.
    Schwach bei beiden Herstellern sind die Varianten wie die angetönten modernisierten Sécheron. Liliput hat nur die Düsenlüfter und VSt-Dose umgesetzt. Dach, Apparateseitenwand und Oelkühler sind deutlich abweichend (BBC). HAG ging etwas weiter und hat immerhin versucht,das Dach anzupassen. Das Resultat war angesichts des Preises auch nicht wirklich befriedigend.
    Für Piko wäre es also interessant, die Formunterschiede von Beginn weg in der Konstruktion vorzusehen. Hoffnung macht, dass der RM-GTW nicht einfach auf Thurbo-Basis realisiert wurde.

  • Ist dies neu so? [...]

    In der Anleitung steht: "In Ihrer Lokomotive kommt ein kodierter Decoder zum Einsatz: Die ab Werk programmierten Geräuschdaten können nicht nachträglich verändert werden."


    CVs und die Lautstärke können natürlich angepasst werden.


    Der LokProgrammer sollte die Decoder als "OEM" anzeigen und hochladen neuer Sounds sollte nicht möglich sein. Mehr darf man nicht erwarten, auch wenn manche Loks evtl. ungesperrte Decoder eingebaut haben.

    Viele Grüsse
    Thomas
    6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)

  • Für Piko wäre es also interessant, die Formunterschiede von Beginn weg in der Konstruktion vorzusehen. Hoffnung macht, dass der RM-GTW nicht einfach auf Thurbo-Basis realisiert wurde.


    Piko ist da meiner Meinung nach ziemlich gut drin: Die DR Baureihen 130/131 sind ein ähnliches Minenfeld an Varianten, welches Piko dem Vernehmen nach sehr gut meistert.


    Hoffentlich gibt's dann irgendwann mal eine Epoche IVb Variante, die bei mir ein paar Postwagen ziehen dürfte ;)